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20.09.2021

Weil ich gestern den zweiten Sonntag in Folge leicht wehmütig dran dachte, wie schön es letztes Jahr war, als auf den Sonntag noch ein freier Tag folgte, habe ich heute endlich den Antrag eingereicht, ab nächsten Jahr wieder nur 4 Tage die Woche zu arbeiten. Drauf rumdenken tu ich ja schon eine ganze Weile – und bin zu dem Schluß gekommen, Freitags frei haben zu wollen. Dann folgt zwar auch bei mir auf den Sonntag ein ganz normaler Montag – aber ich hatte ja vor dem Sonntag schon zwei Tage frei.

In der Wohnung über mir sind wieder Handwerker unterwegs und es wird fleißig gebohrt. Ich frage mich, was da noch zu bohren ist, wo doch schon Anfang meines Urlaubs eine Woche lang mächtig viel gebohrt worden ist. Mal davon abgesehen, daß die Bauarbeiten laut Aushang unten nur bis zum 15. dauern sollten. Der ist ja nun auch schon vorbei.

Und dann ist auch noch die Ärzte-Tour dieses Jahr endgültig abgesagt worden. Auf die Absage für dieses Jahr habe ich ja schon gewartet, denn ich war mir nicht sicher, ob ich wirklich schon mit tausenden anderen in einer Halle – da bleibt man ja auch nicht brav auf seinem Platz sitzen… Aber daß sie komplett abgesagt wurde, finde ich schon sehr schade, auch wenn ich Tickets für Konzerte nächstes Jahr hab (die dann draußen). Mit dem Konzert fällt ja nun auch der Ausflug nach Zürich aus. Und die Nachtzugfahrt. Auf beides hatte ich mich durchaus auch gefreut.

Nächsten Impftermin ausgemacht: Der betriebsärztliche Dienst impft auch dieses Jahr wieder gegen die Grippe. Novum für mich: Ich steckte in einer Warteschleife auf einer Webseite. So richtig mit runterzählen einer Uhr. Da wollten zu viele gleichzeitig einen Termin ausmachen.

Und dann ging heute der Polnischkurs weiter. Oder wieder los. In Präsenz. Ich war nervös vorher. Weil ich wohin mußte, wo ich vorher noch nie war. Und unbekannte Leute (ich hab die alle ja noch nie live gesehen!). Und Vokabeln geübt hatte ich auch schon ewig nicht mehr. Zumindest letzteres habe ich für das bessere Gefühl dann noch nachgeholt. Der Kurs beginnt ja so spät, da hatte ich noch Zeit. In der U-Bahn habe ich Zeitschrift gelesen (das fehlt mir ja total seit ich hauptsächlich zu Hause arbeite, gelesen habe ich immer in der Bahn, ohne muß ich mir die Zeit extra nehmen) und fast meine Station verpaßt. Den Kursraum habe ich auch schnell gefunden, und davor saß einer, den ich schon vom Online-Kurs kenne. Festgestellt: So fremd fühlt es sich dann doch nicht an, wenn man sich schon per Video kennt. Er ist aber der einzige, der letztes Semester schon dabei war, alle anderen sind neu. Die Stunde war erstaunlich schnell rum, kann aber am organisatorischen Kram vorher gelegen haben. Mal sehen, wie es nächstes Mal ist. Und ich war dann sogar zeitiger zu Hause als mir die BVG-Fahrplanauskunft errechnet hatte. Die weiß aber auch nicht, wie schnell ich gehen kann. (Viiiiiele neue Vokabeln und ich kann die vom letzten Semester noch nicht mal alle.)

05.09.2021 (WMDEDGT)

Jeden Monatsfünften fragt Frau Brüllen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT) und das Internet antwortet. Naja, zumindest Teile des Internets.

Bei mir war heute nicht viel. Mittellang geschlafen (mit Albtraum zwischendrin). Frühstück und danach gelesen, was in der Letzten Woche so im Briefkasten gelandet ist. War nicht sooo viel, dauert trotzdem. Dann habe ich die Waschmaschine mit den Wanderklamotten der letzten Woche gefüllt und gestartet und anschließend wollte ich nur mal eben im Internet was nachsehen. Nunja, es war dann schon 1 durch (also 2 Stunden später, mindestens), als ich endlich in die Küche ging um mit Mittag zu machen. Ich war allerdings ja auch eine Woche lang offline, da ist ein bißchen was nachzulesen.

Mittag (Nudeln mit Tomatensoße aus frischer Tomate) auf dem Balkon. Anschließend habe ich das Reisetagebuch zu Ende geschrieben. Da war ich die letzten Tage nicht mehr zu gekommen. Am Ende tut mir die Hand weh, aber das Thema ist abgehakt (über eine Stunde kleine Schrift mit Kuli – da muß ich mich zwischendurch immer wieder erinnern, die Hand zu entspannen – oder ich kann sie irgendwann kaum noch bewegen).

Es ist schön auf dem Balkon (und die Hand braucht definitiv eine Pause), also bleibe ich da und lese das Buch weiter, dessen Leihfrist übermorgen endet). gegen 6 gehe ich rein, bißchen aufräumen (morgen soll der Maler kommen um die Wasserschäden zu beseitigen, da braucht er Bewegungsfreiheit), dann Sport. Duschen, Abendbrot, Abwaschen. Und dann noch mal eine ausgiebige Runde Internet. Viel zu spät ins Bett.

Die anderen Teilnehmer gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

06.08.2021

Manchmal ist komisch. Gestern war ich natürlich nicht zeitig im Bett, nicht mal annähernd. Ich mußte noch hier und da lesen und dann auch noch in Ausschnitten das Turmsprungfinale (10m, Frauen) sehen und schließlich war es dann schon fast halb 1 als ich endlich im Bett war. Sowohl Turnen, als auch Wasserspringen ist ja mit sehr viel Körperspannung verbunden und das geht an mir nicht spurlos vorbei. Ich hatte am Wochenende schon festgestellt, daß ich mich beim Zusehen ständig daran erinnern muß, die Muskeln zu entspannen, das hatte ich diesmal vergessen und so stand ich beim Schlafengehen noch etwas unter Spannung – auf durchaus angenehme Art, Körperspannung ist super, aber doch auch etwas hinderlich beim Einschlafen. Das dauerte also etwas und wirklich durchgeschlafen habe ich auch nicht, ich habe ein paar mal Umdrehen so halbwach mitbekommen. Und trotzdem: Ich bin heute morgen besser aus dem Bett gekommen als gestern und war den ganzen Tag überhaupt nicht müde. Ich hatte ja befürchtet, daß ich Mittags einfach todmüde ins Bett fallen würde, aber nix.

Und die Aufgabe, die sich gestern so gesträubt hat, habe ich heute auch innerhalb relativ kurzer Zeit erledigt, war ja klar.

05.08.2021

So, es ist wieder der Monatsfünfte, also Tag des Tagebuchbloggens, auch bekannt als WMDEDGT (Was machst du den ganzen Tag?). Was hab ich denn heute getan?

Da ich gestern erst sehr spät im Bett war, fällt das Aufstehen heute schwer. Auf der Morgenrunde macht ein Schwarm Mauersegler lautstark auf sich aufmerksam. Auch beim Frühstück auf dem Balkon höre ich sie, brauche aber deutlich länger, um sie am Himmel auszumachen. Ich gehe schnell nach drinnen um die Kamera für ein „Abschiedsfoto“ zu holen, aber als ich wieder auf dem Balkon bin, höre ich sie nur noch, kann sie aber nicht mehr sehen. Schade.

Die Arbeit beginnt mit der Meldung, daß uns ein System heute überraschend nicht zur Verfügung steht. So eine große Umstellung wie wir sie gerade durchmachen hat zum Teil unerwartete Nebenwirkungen (nach dem Mittag funktioniert es dann wieder). Ich hatte gar nicht geplant, damit heute etwas zu machen, aber natürlich waren ausgerechnet heute zwei Aufgaben reingekommen, für das ich genau dieses System brauche. Verschoben auf später. Ich mache mit der eigentlich geplanten Sache weiter aber komme da nicht so richtig in Tritt heute. Zum Mittag auf den Markt, bißchen Obst und Gemüse kaufen und ein Fischbrötchen und Kuchen für den Nachmittag. Auf dem Rückweg will ich noch schnell eine Briefmarke kaufen, aber in der Post steht gar kein Briefmarkenautomat mehr. Hm. Zum Schalter will ich auch nicht, also gehe ich ohne Briefmarke.

Nach dem Mittag funktioniert das ausgefallene System wieder, die beiden Aufgaben wurden aber schon von anderen erledigt. Auch gut. An der eigentlichen Aufgabe mache ich trotzdem nicht weiter den es kommen nacheinander noch zwei Sachen rein die dringender sind und die ich heute auch viel lieber mache, weil das andere so störrisch ist.

Halb 6 Feierabend. Ich lese ein bißchen Internet, dann steht „30 Minuten Polnisch“ auf dem Plan, die ich dafür nutze, weitere digitale Vokabel-Lern-Karten zu erstellen. Wir hatten irgendwie doch viel mehr Vokabeln als ich dachte. Ich übe die Vokabeln dann natürlich auch noch. Noch mal ein bißchen Internet, dann Sport und danach duschen. Eigentlich hatte ich gedacht, ich liege heute echt gut in der Zeit, aber als ich dann das Abendbrot fertig vorbereitet habe, ist es schon wieder 9. Zum Essen gibt es ein bißchen Olympia. Ich sehe mir derzeit die Finalkämpfe im Turnen an. Dass man sich so komplette Wettkämpfe im Nachhinein noch mal ansehen kann ist schon ziemlich Klasse, auch wenn dafür natürlich Zeit drauf geht. Bei den Gerätefinals gibt es sogar die Siegerehrung hinterher dazu, die fehlte bei den Mehrkämpfen. Wegen Corona bekommen die Gewinne die Medaillen nur auf dem Tablett angereicht und dürfen/müssen sie sich dann selbst umhängen.

Nunja, inzwischen ist es elf und ich sollte zusehen ins Bett zu kommen, damit ich morgen nicht wieder so kämpfen muß beim Aufstehen.

 

 

Die anderen Teilnehmer des Tagebuchbloggens gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

02.08.2021

Ich bin urlaubsreif, unkonzentriert und -motiviert. Ursprünglich hatte ich ja seit der Absage der Norwegenreise im Juli gehofft, jetzt kommenden Sonntag dann auf die Lofoten zu fliegen, aber…. Die norwegischen Grenzen sind nun tatsächlich offen, aber es gibt keine vernünftige Flugverbindung von Berlin aus. Und erstmal nach München fliegen um von dort nach Oslo – neeee. Nächstes Jahr dann. Dann vielleicht sogar mit Bahnanreise, wie ursprünglich geplant. Da muß ich dann nur mal sehen, wie ich meine vielen Reisewünsche /-pläne mit der begrenzten Anzahl an Urlaubstagen pro Jahr in Einklang bringe. Gestern war wieder so ein Tag, an dem ich dem Fernweh frönte. Thema des Sommersonntags bei RadioEins waren Mobilitäts-Lieder. Das war der erste Sommersonntag dieses Jahr, den ich fast komplett gehört habe (das Wetter war jetzt auch nicht so, daß es mich nach draußen zog) und das erste Mal seit langem, daß ich so lange am Stück Musik gehört habe. Es gibt ja nicht viele Tätigkeiten, die ich parallel zum Musik-/Radionhören machen mag, weswegen ich meistens das Radio recht schnell wieder ausschalte. Gestern habe ich dann Fotobände angesehen, was einen alten, fast verschollenen Reisewunsch wieder nach oben spülte. Noch was für die Liste „nach Corona“ die schon gut gefüllt ist.

Jetzt habe ich erstmal noch 2 Wochen bis 3 Wochen Urlaub, von denen ich die letzte Woche schon verplant ist mit wegfahren (hoffentlich) zum Wandern. In den zwei Wochen davor werde ich ein bißchen trainieren müssen, meine letzte lange Wanderung war vor fast einem Jahr. Und nach Stralsund wollte ich auch noch mal. Mal sehen.

30.07.2021

2 der 3 Konzerte letztes Jahr, für die ich Karten hatte, waren auf die erste Septemberwoche dieses Jahr verschoben worden. Heute kam nun auch für das zweite dieser Konzerte die Mail mit der erneuten Verschiebung – auf Mai 2023. Das ist noch verdammt lang hin. Etwas irritiert war ich auch von der Wortwahl der Mail: „Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können…“ Ja, ich hätte noch nicht mit tausenden anderen in einer Halle sitzen mögen jetzt im September und Verschiebung ist natürlich besser als Absage, aber das sinngemäße „leider müssen wir erneut verschieben“ der anderen Konzertverschiebung fand ich doch passender.

Bleibt noch das Konzert im Dezember, von dem ich auch nicht annehme Und hoffe), dass es so stattfinden wird. Da wird aber die Verschiebung noch etwas auf sich warten lassen. Letztes Jahr kam da die Verschiebung Mitte September.

28. und 29.07.2021

Die Impfnebenwirkungen bei mir waren nicht ganz so heftig wie beim Schwesterherz, aber richtig fit war ich gestern auch nicht. Kopfschmerzen, erhöhte Temperatur – ich habe mich krank gemeldet und bin wieder ins Bett. Soo krank war ich dann aber doch nicht, daß ich es da lange ausgehalten hätte, also habe ich den Rest des Tages Olympia geguckt und als der Kopf wieder klar wurde, gelesen.

Und heute morgen war ich wieder fit! So fit – ich könnte Bäume ausreißen. Habe ich dann heute Abend auch tatsächlich gemacht, im Vorgarten waren nämlich wieder diverse Pappeln hochgekommen. Die habe ich inklusive ein paar Meter Wurzeln entfernt. Dazu anderes Unkraut und Verblütes und so. Die Sonnenhüte blühen. Und die erste Ringelblume. Und damit der Klee besser zur Geltung kommt habe ich das Pieksezeug darüber mächtig zurück geschnitten. Das find ich eh doof.

27.07.2021

Ich habe ja gestern abend irgendwann beschlossen, daß jetzt genug ist mit der Nach-Urlaubs-Verstimmung und ich jetzt wieder gute Laune habe. Hat geklappt. Gut, dazu könnte auch beigetragen haben, daß heute der zweite Impftermin anstand, auch wenn das bedeutete, daß ich wieder ziemlich zeitig aufstehen mußte. Daß ich das durchaus kann hatte ich ja ohne Notwendigkeit in Stralsund bewiesen.

Wie auch gestern schon war ich sehr zeitig wach, habe überlegt, daß ich schon aufsstehen könnte – und war wieder eingeschlafen bevor ich den Gedanken in die Tat umsetzen konnte. Aber kurz vor Weckerklingeln war ich dann richtig wach und auch sehr schnell aufgestanden. Überhaupt hat heute morgen alles super geklappt und so konnte ich schon 10 Minuten früher losgehen als sonst. Das ist super, denn die S-Bahn meldete Probleme und Erdbeeeren wollte ich auch noch kaufen, da ist ein gewisser Puffer nicht schlecht. Premiere: Ich habe bei der Hinfahrt das Stempeln der Fahrkarte vergessen (war ja bisher immer nur bei der Rückfahrt). Es ist mir aber beim Umsteigen dann aufgefallen.

Im Büro angekommen gehe ich gleich zum Drucker. Wir hatten für die Impfung noch mal Papierkram zugeschickt bekommen den wir ausdrucken und mitbringen sollten. Das hatte ich gestern schon mal fertig gemacht und an den Drucker gesendet. Beim Unterschreiben fällt mir auf, daß ich mal wieder unter Zeitverwirrung leide. Gut, daß ich überlegen muß, welches Jahr wir jetzt haben (wie? 2021 schon?) ist mir in letzter Zeit schon öfter aufgefallen. Gestern war ich offenbar noch im Juni. Und als Jahreszahl für das aktuelle Datum habe ich mein Geburtsjahr eingetragen. Ich drucke das nicht noch mal aus, sondern korrigiere per Hand. Danach noch ein kurzer Blick ins Postfach, dann muß ich auch schon los zum Impfen.

Diesmal andere Ärztin, ich darf nicht stehen (weil es ganz selten passiert, daß Menschen dabei umkippen, macht man das nicht, hm), dafür fragt sie auch nicht, wie ich die erste Impfung vertragen habe. Nun. Und es gibt eine längere Pflasterdiskussion. Es gibt nur ganz wenige Pflaster (auch von den sensitiv), die ich vertrage, weswegen ich drauf verzichte, wenn ich es nicht für nötig halte. Und bei einer Spritze in den Oberarm wo es hinterher eh quasi nicht blutet, halte ich es nicht für nötig. Erst recht, wenn ich ein Oberteil anhabe, bei dem ich nicht mal den Ärmel hochkrempeln mußte für die Spritze. Sie wollte mir dann statt des Pflasters einen Tupfer mitgeben. Obwohl nix zu sehen war.
Die 15 Minuten hinterher dürfen wir diesmal in einem anderen Raum warten. Die Sessel sind einfach schwarz, nicht so schön frühlingsgrün, aber noch viel viel bequemer. Ich bleibe trotzdem nur 15 Minuten, auch wenn es sehr schön ist da zu sitzen und zu lesen. Auf dem Weg zurück zum Büro ist schönstes Sommerferienwetter: Sonne, strahlend blauer Himmel, warm (sehr warm). Warum muß man da eigentlich arbeiten?

Wobei, arbeiten… mich erwartet erst mal ein Meeting bei dem ich hauptsächlich zuhören muß. Und nach dem Mittag arbeite ich mich dann durch diverse Onlineschulungen.

Mittagspause allein, der Lieblingskollege ist nicht da, aber ich kann draußen auf der Bank sitzen zum Essen. Nach dem Essen gehe ich bei meinem alten Chef vorbei um mich an der Geburtsgeschenks-Sammlung für die Kollegin zu beteiligen. Weil wir uns letztes Jahr das letzte Mal gesehen haben, quatschen wir natürlich auch noch ein wenig und er erwähnt unter anderem einen Kollegen, der im März an Covid erkrankte und immer noch damit zu kämpfen hat. Im Moment ist wohl geplant, daß er im September zurück kommt, aber sicher ist das nicht. Und das ist das, was mir bei dieser Krankheit Angst macht. Ich habe in den letzten Tagen so oft gelesen „nee, ich laß mich nicht impfen, denn die Wahrscheinlichkeit, daß ich dran sterbe ist so gering. Der Tod ist das, was mir da am wenigsten Sorgen macht. Wenn ich tot bin, isses vorbei (ok, länger leben wäre schon schön und für Familie und so isses natürlich doof, klar, aber für mich ist die Sache dann erledigt). Was mir halt wirklich Sorgen macht sind die schweren Krankheitsverläufe und die Spätfolgen. Wandern mit eingeschränkter Lungenfunktion ist eher nicht so. Deswegen bin ich sehr sehr froh über die Impfung (und im Gegensatz zur ersten Impfung empfinde ich heute tatsächlich Impfeuphorie).

Mein Feierabend verzögert sich dann ungeplant noch massiv. Bei Runterfahren bekomme ich die Meldung „Schritt 1 von 3 – Windowskonfiguration wird vorbereitet – Bitte schalten sie den Rechner nicht aus“ (oder so). Gut, räume ich eben im Rollcontainer auf. Nach einer Stunde reicht es mir aber (da ist es dann halb 7) und ich schalte ihn doch hart aus. Ich will schließlich irgendwann dann doch nach Hause!

Ich bin aber nicht die einzige, die so spät Feierabend macht – in der S-Bahn treffe ich noch einen Kollegen.

26.07.2021

Heute gelernt: Nach-Urlaubs-Verstimmung gibt es auch nach Kurzurlaub. Nunja, ist dann so.

Nach Feierabend habe ich mich auf dem Boden lang gemacht, weil mir sehr danach war (Wetter warm/heiß, grau und schwül hat sicherlich dazu beigetragen). Dabei bin ich dann auch kurz eingenickt – und wieder wach geworden als der Knirps nebenan trällerte. Bin schon unangenehmer geweckt worden.

18.07.2021

Das war ein sehr schöner Sonntag, einer von der Sorte, bei der man sich abends fragt, warum man morgen eigentlich schon wieder arbeiten muß, weil es sich so nach Urlaub anfühlte.
Ab Mittags im Garten und weil es abends noch so lange hell und auch warm genug ist, gab es auch Abendbrot draußen. Zum Kaffee bzw. Tee viel Kuchen: ich hatte gebacken, Schwesterherz hatte gebacken, Tante hatte gebacken und auch noch eine Erdbeertorte gemacht. Und dazwischen viel Zeit, in der nichts gemacht werden mußte. War schön und wunderbar erholsam.