Dresden

Zwei mal Übernachtung in Dresden mit jeweils ein bißchen Zeit davor und/oder danach – die will man natürlich nutzen.

Am Freitag wollte ich ins Hygienemuseum. Da wollte ich schon immer mal hin und die Tatsache, daß der Eintritt Freitags nach 15Uhr nichts mehr kostet, überzeugt mich, es wirklich mal zu besuchen auch wenn von vornherein klar war, daß ich nur ein winzig kleinen Teil sehen kann (aus Mangel an Zeit). Die normalen Eintrittskarten gelten immerhin für zwei aufeinander folgende Tage – das wird schon seinen Grund haben. So weit sah der Weg auf den Karten, die ich hatte nicht aus, also bin ich zu Fuß gegangen. Waren ja auch nur 4 bis 5 Kilometer….

Auf dem Weg zum Museum bin ich an diesem Herren hier vorbei gekommen:

Einen schönen Pausenplatz hatte er sich da ausgesucht.

Diesen Herrn hingegen hatte man angebunden, damit er nicht wegläuft:

Im Museum habe ich mir dann vor allem die Ausstellung „Was ist schön“ angesehen. Hat gefallen. War interessant inszeniert und auch informativ.

Dann war ich am nächsten Sonnabend wieder in Dresden, dem vorletzten Tag des Dixielandfestivals. Es war fürchterlich kalt, aber ich habe mir trotzdem das Platzkonzert vor dem Kulturpalast angehört und gesehen. Bis zum Schluß. Danach habe ich aber gemacht, daß ich unter die warme Dusche komme. Da ich auch ziemlich müde war, ging es beizeiten ins Bett. So war ich Sonntag dann schon relativ zeitig wieder wach. Das brachte aber nicht sooo viel, denn das Wetter war immer noch ziemlich grau.

Da ich kein Programm vom Dixielandfestival hatte, habe ich mich eben so auf die Suche nach weiterer Musik gemacht. Vorbei an den Droschken vor der Frauenkirche…

… bin ich bis zum Verkehrsmuseum gekommen. Dort spielten die Saxony Dixie Tigers. Die allerdings gehörten eher zum Internationalen Museumstag, der dann auch noch war. Und in der Spielpause habe ich dann kurzerhand beschlossen, mir auch noch das Verkehrsmuseum anzusehen. Das wird gerade umgebaut, es gab trotzdem ’ne ganze Menge anzusehen.

Kurz nachdem ich aus dem Museum wieder raus war hörten leider auch die Saxony Dixie Tigers auf zu spielen. Also bin ich weiter durch die Stadt getigert um weitere Musik zu finden. Gefunden habe ich leider nur die Musik auf dem Frühlingsfest auf dem Altmarkt, zu der ich lieber gar nichts sage, und zwei russische Formationen, deren Musik zwar nicht schlecht war, aber nicht das, was ich hören wollte.

Immerhin war inzwischen die Sonne rausgekommen:

Mir taten allerdings verdammt die Füße weh und es war so langsam auch spät genug, den endgültigen Heimweg anzutreten, was ich dann auch getan habe.

Fazit: Toll war’s. Ich werd noch mal nach Dresden fahren müssen. Dann aber für ein paar mehr Tage. Oder kürzer und dafür öfter oder so. Auf alle Fälle noch mal hin.

Achja, bei meinen Streifzügen durch die Stadt habe ich festgestellt, daß die Dresdner aus dem letzten Hochwasser gelernt und einen Abfluß installiert haben. Die Straße allerdings wird weiter unter Wasser stehen:

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