Weihnachten und so

Bevor es dafür endgültig zu spät ist noch ein kleiner Rückblick, nicht aufs ganze Jahr (der kommt vielleicht noch, vielleicht auch nicht), sondern auf die letzen zwei Wochen, in etwa.

Zum ersten Mal seit Jahren war ich am letzten Adventswochenende in Berlin. Das ist das Wochenende, wo sich meine Familie den Weihnachtsbaum aus dem Wald holt (legal!). Die letzten Jahre hatte ich immer am Freitag vorher Weihnachtsfeier, da habe ich es nicht rechtzeitig zum Baumschlagen nach Berlin geschafft. Aber dieses Jahr. Letztes Jahr gab es Schnee, dieses Jahr immerhin kein Regen. Zumindest nicht am Sonnabend, nachdem es vorher zwei Tage lang mehr oder weniger durchgeregnet hatte. Vorsorglich hatten wir uns auch mit Regenhosen ausgerüstet. Sooo naß waren die Bäume aber gar nicht mehr. Nunja. Die Regenhosen halfen auch gegen den kalten Wind.

Weihnachtsbäume unter der Hochspannungsleitung

Bei der Suche nach dem Familienbaum standen wir schließlich vor einem hübsch anzusehenden Bäumchen, das allerdings deutlich kleiner war als das Schwersterherz. Und sie war unser Weihnachtsbaum-Höhenmaß. Nunja, da das Bäumchen wirklich hübsch war, und ich ja nun Platz im Wohnzimmer habe und die Bäume dort im Wald ja auch nicht allzuviel kosten, hab ich es einfach mitgenommen. Einen Familienbaum haben wir dann auch noch gefunden.

Weil ich wußte, daß ich während der Weihnachtsfeiertage sowieso kaum zu Hause sein würde, hab ich den Baum gleich aufgestellt. Geschmückt dann allerdings erst einige Tage später, Schmuck hatte ich (bis auf die Spitzenbesatzung)  ja noch keinen….

Weihnachtsbaum in ganzer Pracht

Auf der Spitze

Und weil so ein bißchen Baum-Aussuchen ja nicht müde macht und ja auch gerade Saison für sowas war, sind wir nachmittags noch auf dem Weihnachtsmarkt am Opernpalais gewesen. Der wird aber jedes Jahr rummeliger und beliebiger. Zum Essen sind wir dann auf den Weihnachtsmarkt am Roten Rathaus gegangen, der ja nur einen Steinwurf entfernt ist. (Ich empfehle das Dresdner Handbrot jetzt nicht, sonst müssen wir nächstes Jahr da noch länger anstehen).

Am Neptunbrunnen

Eigentlich stand auf der Wunschliste für die Vorweihnachtszeit ja auch noch Schlittschuhlaufen rund um den Neptunbrunnen. Da kam uns dann aber das Weihnachtsschiff des rbb dazwischen. Schlittschuhlaufen auf der Spree die gar nicht zugefroren ist hatte dann doch noch mehr Reiz. Und so waren wir am Vormittag des 4. Advent noch mit dem Sandmännchen Schlittschuhlaufen. (Das Weihnachtsschiff war ein Lastkahn, auf dem eine Eisfläche installiert war. Nicht groß, aber voll.)

winkewinke

Als es dann anfing zu nieseln, sind wir noch auf den Weihnachtsmarkt am Charlottenburger Schloß gefahren um dort richtig einzuregnen. Nunja. Immerhin hab ich dieses Jahr deutlich mehr Weihnachtsmärkte besucht als letztes.

Weihnachten selbst dann… Es mag nicht so richtig frohe Stimmung aufkommen, wenn das Familienmitglied, das so gut wie nie krank ist, Heiligabend mit über 39 Fieber im Bett liegt. Dafür wissen wir jetzt, daß es in Berlin 3 Bereitschaftsärzte pro Bezirk gibt, und daß es schon mal 6 Stunden dauern kann bis jemand kommt, wenn es heißt „Seien sie nicht zu ungeduldig“.
Es wurde ein deutlich ruhigeres Fest als sonst (nicht, daß wir sonst Party machen würden…), und inzwischen ist alles wieder gut.
((Und bei der Menge an Geschenken die ich bekommen habe, muß ich im letzten Jahr richtig artig gewesen sein.))

 

 

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Ein Kommentar

  1. Otti

     /  2. Januar 2012

    Oder ein Depp war einfach nur nett zu dir.

    Antwort

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