Neuseeland – Coromandel Peninsula (2)

Weiter geht’s mit den Berichten über Neuseeland.

Beim Wechsel von der West- zur Ostküste der Coromandelhalbinsel haben wir einen noch lebenden Kauri-Baum besucht. Die sind schon gigantisch groß! Aber verdammt schlecht zu fotografieren. Und so ohne Größenvergleich…. (Die Bäume rundrum haben eher so „normale“ Größe) Auf dem Rückweg zum Auto gab es dann noch was kleines Großes zu sehen (und fotografieren): eine Stabheuschrecke.

Coromandel-Halbinsel - Kauri Coromandel-Halbinsel - Stabheuschrecke

An der Ostküste angekommen, haben wir in Hahei auf einem Zeltplatz direkt hinter den Dünen unsere Zelte aufgeschlagen. Und dann ging es an den Strand! Und von dort zur Cathedral Cove. Dazu ging es erstmal ein ganzes Stück den Strand entlang bis zur dritten Treppe, war uns gesagt worden. Also war Treppenzählen angesagt. Wobei aber auch nicht alle Treppen zählten. Letztendlich ist es die letzte –  wobei der Strand danach noch ein Stück weiter geht – und die mit den meisten Wegweisern dran. Vom Strand aus ging es erstmal steil hoch, um sich dann mit sanften Steigungen und Gefälle auf der Steilküste entlangzuschlängeln. Wunderbare Ausblicke! Zwischendurch kann man zwei mal in Buchten absteigen. Aber es war inzwischen in der Sonne schon ordentlich warm und dann einen Weg runter, den man anschließend wieder hochklettern muß? Och nö. Den „Umweg“ durch den Puriri Wald haben wir aber mitgenommen und fühlten uns wie in eine Filmkulisse für den Herrn der Ringe versetzt.

Coromandel-Halbinsel - zum Strand von Hahei

Coromandel-Halbinsel - auf dem Weg zur Cathedral Cove

Puriri Wald

Puriri Wald

Danach ging es wieder sanft hügelig über die Steilküste und dann steil bergab runter zum Strand an der Cathedral Cove. Schön da. Und die Höhle – ja, schon… noch beeindruckender als die Höhle fand ich aber den Felsen, der auf der anderen Seite im Wasser steht.

Coromandel-Halbinsel - auf dem Weg zur Cathedral Cove

Coromandel-Halbinsel - Strand an der Cathedral Cove

Coromandel-Halbinsel -  Cathedral Cove

Coromandel-Halbinsel - Strand an der Cathedral Cove

Und wo wir schon mal am Strand waren und auch die Badesachen dabei hatten… Gut, ein bißchen Überwindung kostete es, war es doch ziemlich windig und durch die Wolken immer wieder schattig und dann recht kühl. Aber wer weiß, wann wir wieder die Gelegenheit haben… ähem. Durch die Wellen war das Ins-Wasser-Gehen auch recht einfach – die haben dafür gesorgt, daß man innerhalb kürzester Zeit komplett naß war, bevor man überlegen konnte, ob es nicht doch etwas kalt ist. Und war man erstmal im Wasser, war es auch gar nicht mehr kalt.

Wir haben den Strand dann wieder verlassen, so lange man noch trockenen Fußes durch die Höhle kam und sind zurückgelaufen zum Strand am Zeltplatz. Hier war es nicht halb so windig und wir haben es noch viel länger im Wasser ausgehalten.

Und dann waren wir spät abends noch mal baden – am Hot Water Beach. Da gibt es direkt unter dem Strand heiße Quellen. Bei Ebbe – bei Hochwasser sind sie unter dem Flachwasserbereich. Bei Ebbe aber kann man sich da am Strand seinen eigenen Pool buddeln und im warmen/heißen Wasser baden. Eine schöne Team-Building-Aufgabe wenn man wie wir einen Pool für alle baut. Wir waren 5 Männer und 4 Frauen und hatten 3 Schippen mit. Die Männer haben geschippt und die Frauen… gezittert (wegen Wind und ohne Sonne doch recht frisch) oder aber mit den Händen gebuddelt und die Wände stabilisiert. Am Anfang hatten wir zwei mal das Pech, daß uns eine große Welle den Pool überspült hat, aber schließlich war der Pool groß genug und alle konnten drin sitzen und er war auch leidlich warm – auf der einen Seite mehr, auf der anderen weniger, so daß wir permanent Wasser hin und her schaufelten (naja, eigentlich nur hin – warmes Wasser dahin, wo es nicht so warm war). Und je länger wir saßen und je mehr der Wasserspiegel des Meeres sank, um so mehr merkten wir, warum man seinen Pool nahe an der Wasserlinie bauen soll: Wenn kein Meerwasser mehr nachsickert (oder durch Wellen reingespült wird), dann wird es verdammt heiß. So haben wir unseren Pool dann irgendwann freiwillig aufgeben und sind zurück gefahren. Und eingeschlafen mit Meeresrauschen im Ohr.

beim Buddeln

beim Buddeln

 

Am nächsten Morgen war ich schon recht zeitig wach und habe noch ein paar schöne Sonnenaufgangsfotos am Strand machen können. Und dann hieß es nach dem Frühstück wieder: Packen, Zelte abbauen, weiterfahren. Ab nach Süden.

Coromandel-Halbinsel - Hahei

Coromandel-Halbinsel - Hahei

Coromandel-Halbinsel - Hahei

 

Advertisements
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: