Licht im Dunkeln

Gestern Abend streikten die Lokführer, was dafür sorgte, daß ich anders nach Hause fahren mußte als gewohnt. Um dem ganzen etwas Gutes abzugewinnen und weil die erste Alternativverbindung, die mir einfiel mich direkt ins Stadtzentrum brachte, habe ich die Fotoausrüstung eingepackt und bin auf Fototour gegangen, schließlich werden gerade mal wieder diverse Gebäude bunt angestrahlt im Rahmen von „Festival of Lights“ und „Berlin leuchtet“.

Am Brandenburger Tor ging es los für mich. Hier gibt es eine Diashow(?) mit Musik, von der ich leider nur noch das Ende mitbekommen hatte.

Brandenburger Tor beleuchtet

Und dann das Pausenbild:

Brandenburger Tor beleuchtetWeitergehen sollte es in 15 Minuten, so lange wollte ich nicht warten. Stattdessen bin ich zum Gendarmenmarkt gelaufen. Hier gibt es auch Musik zum Licht – und das Licht ist in Form von bewegten Bildern, es werden Filmsequenzen auf die Fassade projiziert. Das läßt sich natürlich nur schwer fotografieren. Hier sieht man tanzende junge Damen der 20er Jahre am Portal.

Schauspielhaus

Und hier bewegten sich die Pauken.

Schauspielhaus

Der deutsche und der französische Dom wurden ohne Bild, aber in korrespondierenden Farben angestrahlt. Während das Schauspielhaus gerade brannte…

Schauspielhaus

… sah der Dom so aus:

französischer Dom

Danach wollte ich wieder zurück zu den Linden und habe festgestellt, daß die Karte im Kopf schon etwas verblasst ist. Dunkelheit und ein Haufen Baustellen erleichterten die Sache nicht unbedingt, aber schließlich hatte ich diesen Blick und war ganz hin und weg:

Alte Bibliothek

Wer es nicht erkennt: das ist die Alte Bibliothek – genannt Kommode – hinter der Baustelle der Staatsoper. Frontal sieht das so aus:

Kommode

Währenddessen schwamm nebenan ein junger Elefant:

Hotel de Rome

Auf der anderen Straßenseite dann (wir sind ja schon wieder an den Linden), steht die Humboldt-Uni. Der Herr von Humboldt saß in der Botanik:

Humboldt-Uni

Und auch am Dom (am Berliner Dom) noch ein Stück weiter, war es floral:

Berliner Dom

Und ich bin mir nicht sicher, ob es Absicht, oder Zufall war, daß der Fernsehturm immer farblich passend angestrahlt wurde.

Berliner Dom

Dann bin ich nach Hause gefahren, das Schwesterherz wartete auf meinen Anruf. Wäre das nicht gewesen, hätte ich mir den Film am Schauspielhaus sicherlich noch länger angesehen, denn es wirkte, als würde er die Geschichte Berlins illustrieren, das fand ich definitiv interessant. Vielleicht am Wochenende.

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Ein Kommentar

  1. Otti

     /  17. Oktober 2014

    Schön und stimmt wollte ich mir auch anschauen. Ist ja Nachts auch nicht so kalt. 😉

    Antwort

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