Festival of Lights

Es war mal wieder Festival of Lights und weil eine Kollegin sich das noch nie angesehen hatte obwohl sie nun schon ein paar Jahre in Berlin ist, waren wir letzten Donnerstag auf Fototour. Am Donnerstag war es immerhin trocken (im Gegensatz zu den anderen Tagen), dafür war es die kälteste Nacht überhaupt derzeit. Mein Thermometer zeigte am nächsten Morgen einen Tiefstwert von -0,5°C (sonst liegen wir derzeit ja bei mindestens 6°C).

Wir haben die in meinen Augen klassische Runde mit einer kleinen Ergänzung gemacht: angefangen haben wir am Potsdamer Platz.

Potsdamer Platz

Dort ist es aber immer besonders kalt weil besonders zugig, so daß wir nicht allzulang blieben und dann die (leider nicht sehr warme) S-Bahn zum Brandenburger Tor nahmen.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Am Brandenburger Tor zahlte es sich aus, daß sich mein Stativ sehr groß machen kann – so konnte ich über alle hinweg fotografieren. Es gab zwei oder drei Animationen/Film-Projektionen und dazwischen eine russische Sandmalerin (von der ich nicht weiß, ob sie live oder aufgezeichnet war).

Brandenburger Tor - Sandmalerei

Brandenburger Tor - Sandmalerei

Als wir alles gesehen hatten, sind wir zum Gendarmenmarkt gelaufen, der mich aber dieses Jahr nicht sonderlich überzeugte. Er war auch recht leer.

Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt

Immerhin kommt man von dort inzwischen wieder sehr einfach zum Bebelplatz, und da war es toll. Am Hotel de Rome gab es einen Film, den man kaum fotografieren konnte (erst Recht nicht mit 2-sec.-Selbstauslöser), aber schön.

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Und die Kommode (Alte Bibliothek, jetzt genutzt von der Humboldt-Uni) war knall bunt gemustert.

Kommode

An der Humboldt-Uni gab es wieder eine Animation mit Musik. Viel gemustert.

Humboldt-Uni

Humboldt-Uni

Humboldt-Uni

Aber auch Herbstlaub. Das hat uns sehr gut gefallen, war jedoch so kurz, daß wir uns alles noch mal angesehen haben um eine Chance auf ein zweites Foto zu haben. Das dauerte verdammt lang.

Humboldt-Uni

Danach dann noch zum Berliner Dom. Da war eigentlich das zweite Bild schon das schönste.

Berliner Dom

Naja, und der Panda war auch ganz nett. Die anderen… naja. Trotzdem sind wir natürlich geblieben, bis wir sicher waren alles gesehen zu haben. Uns war ja sowieso schon kalt.

Berliner Dom

Auf den Fernsehturm hatten wir dann aber keine Lust mehr. Das, was wir da von weitem sahen überzeugte nicht so recht (was auch daran gelegen haben könnte, das Turm und Himmel fast die gleiche Farbe hatten) und außerdem waren wir inzwischen seit 3 Stunden unterwegs und zumindest 2 von uns (inkl. mir) waren ziemlich durchgefroren.

Nächstes Jahr vielleicht wieder. Vielleicht sollte ich mir bis dahin einen Fernauslöser zulegen. Dann könnte man mit den Händen in der Tasche fotografieren….

##########

Ergänzung: der von Otti erwähnte Konturen-Dom:

Berliner Dom

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3 Kommentare

  1. Otti

     /  20. Oktober 2016

    Sehr schöne Fotos. Ich habe irgendwo ein Foto des Berliner Doms gesehen, wo sehr malerisch die gesamte Kontur hervor gehoben wurde. Leider habe ich es selber nicht im Original gesehen. Der Fernsehturm hat mir persönlich sehr gut gefallen, weil diesmal Fotos und nicht wie sonst nur mittels Licht und Laser beleuchtet wurde.

    Antwort
  2. Otti

     /  31. Oktober 2016

    Genau das meinte ich. 🙂

    Antwort

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