Was schön war – KW4

Das schönste am Tanzkurs am Montag war vermutlich, daß ich mich überredet hatte hinzugehen, obwohl ich eigentlich nicht wollte. Ok, er war auch sonst nicht schlecht, aber der didaktische Ansatz erschließt sich mir nicht ganz, bzw. widerspricht dem, wie ich lerne. Denn diesmal haben wir das gleiche gemacht wie beim letzten Mal, nur mit deutlich mehr Erklärungen und in mehr Einzelbewegungen untergliedert. Da war immer noch „das ergibt sich dann“ und „das machen wir später“ dabei, ich vermute also, beim nächsten Mal machen wir wieder das gleiche, mit noch mehr Erklärung. Mir wäre es ja andersrum (von Anfang an genaue Erklärung) lieber gewesen, damit ich mir nicht falsche Bewegungsmuster angewöhne. Nunja. Und ich habe es tatsächlich geschafft, fast direkt danach ins Bett zu gehen.

Am Dienstag war ich nämlich schon wieder lange weg. Ein mal im Monat gehen wir mit Kollegen irgendwo was essen und trinken und machmal gibt es da noch mehr Aktivität. Dieses Mal zum Beispiel waren wir bowlen. Und es war toll. Ok, meine Leistung war unterirdisch, aber ich habe immerhin ein mal den vorletzten Platz gemacht (wir haben 2 Spiele komplett und eins halb gemacht) und mir sind auch ein paar Strikes gelungen. Danach dann noch essen und quatschen und dabei dann Kinobesuch am Montag ausgemacht.

Freitag war ich dann wieder lange unterwegs. Ein Kollege vom Schwesterherz spielt in einer Theatergruppe, und die hatten am Freitag einen Auftritt den wir uns angesehen haben. Dadurch festgestellt: in Spandau steppt echt der Bär und man sollte vielleicht lieber in der Stadt was essen, bevor man da raus fährt. Das Theaterstück aber war sehr toll und das sag ich nicht nur, weil es für jeden Besucher einen Origami-Schwan gab der fliegen kann (auch wenn der natürlich toll ist).

Die Heimfahrt verzögerte sich dann im Hauptbahnhof, weil irgendjemand die Notbremse zog, kaum daß der Zug angefahren war. Da standen wir dann erstmal eine ganze Weile. Und noch länger. Schließlich stand an den Anzeigern auf dem Bahnsteig, daß kein Bahnverkehr wegen technischer Probleme und man solle die BVG zum Umfahren nutzen. Das nahmen ziemlich viele Fahrgäste der inzwischen gut gefüllten S-Bahn zum Anlaß, diese zu verlassen. Wir überlegten noch. Genauso die Mädelsgruppe neben uns, bis eine von ihnen meinte „Kommt, wir treffen jetzt eine Entscheidung. Und die Entscheidung ist, wir fahren Taxi.“ Die Tatsache, daß wir uns über dieses höchst demokratische Verhalten sehr amüsierten, führte dann aber doch wieder dazu, daß sie drüber diskutierten. Eine von den Mädels meinte noch „die lachen noch viel mehr, wenn wir jetzt aussteigen und die Bahn dann weiter fährt.“ Letztendlich entschieden sie sich doch fürs Aussteigen, und kaum waren sie die Treppe runter, klingelte die Bahn ab und fuhr los. Ja, wir haben sehr gelacht (auch wenn es mir für sie natürlich leid tat).

Sonnabend bin ich dann nach dem Marktbesuch bei schönstem Sonnenschein relativ lange draußen unterwegs gewesen, und hab den Rest vom Tag gelesen und die Beine baumeln lassen (und ein bißchen Haushalt und so Kram erledigt).

Und heute war ich wieder wandern. Zum Nachmittag war das Wetter wieder grau geworden und in der S-Bahn bin ich auch etwas ausgekühlt, so daß die heiße Dusche nach dem Heimkommen ganz gradios war. Und seit dem sitze ich mit Tee und was zu Essen auf dem Sofa und lese und lerne russisch und laß es mir gut gehen.

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Ein Kommentar

  1. Otti

     /  30. Januar 2017

    Bist gut ausgebucht gewesen.

    Antwort

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