Wanderung Wannsee – Babelsberg

Am Sonntag hätte man shoppen gehen können. Oder zur grünen Woche. Ich war wandern. Der Südwesten war diesmal das Ziel. Am S-Bahnhof Wannsee ging es los, kurz zur Ronnebypromenade runter, dann über die Brücke, das Südufer des Großen Wannsees umrundet und durch das Siedlungsgebiet dort nach Norden bis hinter das Haus der Wannseekonferenz. Dort steht diese stolze Löwe.

Löwenplastik

Von dort ging es dann in den Wald, immer am Wasser entlang, das hier Havel heißt.

Havel

Havel

Der Weg war über weite Strecken ziemlich vereist, aber das reichte manch einem nicht – es gab noch Schlittschuhläufer auf dem Eis (ich hätte das nach einer Woche Tauwetter ja nicht mehr gemacht).

Schlittschuhläufer

Schnee gab es fast gar keinen mehr, nur an geschützten Stellen war es noch mehrheitlich weiß.

Schnee im Wald

Aber es war so klar, daß man sogar den Grunewaldturm und die Abhöranlagen auf dem Teufelsberg ausmachen konnte*.

Türme am Horizont

Dieser markante Baum steht Am Fähranleger zur Pfaueninsel.

Baum am Fähranleger Pfaueninsel

Dort haben wir eine längere Pause eingelegt, die wir dann auch zur Mittagspause machten (während der wir dem anwesenden Briten deutsche Schimpfwörter beibrachten, da hatte er noch Lücken). Schließlich entschieden wir uns wegen Zeitdruck einiger Teilnehmer gegen eine Überfahrt.

Bei Nikolskoe hörten wir es über uns am Hang im Wald knacken und sahen dann zwei Wildschweine den hang runter preschen. Sie rannten quer durch unsere Gruppe durch über’n Weg** (da stand zum Glück grad keiner) und dann aufs Eis. Es schien ihnen dort zu gefallen, denn als wir diverse Meter weiter wieder einen Blick auf das Eis hatten, war zumindest eins der Schweine immer noch Eisläufer (Fotoqualität miserabel weil stark vergrößert, weil geringer Zoom der Kompaktkamera – aber man kann es erkennen).

Schwein auf Eis

Und noch mal ein paar Meter weiter gab es einen schönen Blick auf die Pfaueninsel.

Pfaueninsel

Als nächstes folgte der Blick auf die Heilandskirche in der Sonne.

Heilandskirche

Wunderbar zu erkennen: nix mehr mit blauem Himmel. Es hatte sich inzwischen ziemlich zugezogen. Und auf der Glienicker Brücke (die wir fälschlich überquerten), wehte ein fieser Wind. Es war auch längst nicht mehr so klar – das Schloß Babelsberg lag ziemlich im Dunst.

Schloß Babelsberg

Aber man konnte von der Brücke aus wunderbar zu Eis gefrorenen Wellen erkennen.

von der Glienicker Brücke

Durch den Schloßpark Glienicke ging es dann schließlich zu der Brücke, die uns hinüber brachte zum Schloßpark Babelsberg.

Babelsberg von Glienicke

Im Babelsberger Schloßpark hab ich dann keine Fotos mehr gemacht. Es war einfach ungemütlich und nicht mehr schön und so haben wir ihn ziemlich schnell durchquert und zum S-Bahnhof Babelsberg gestiefelt.

Und wer wissen will, wie es im Schloßpark Babelsberg aussieht, kann im meinem alten Blogeintrag nachsehen.

 

* Ich geb’s zu: Den Grundewaldturm sieht man bei der Auflösung des Fotos nur noch, wenn man weiß wo man suchen muß.

** Durch das permanente Wegrutschen auf dem eisigen Weg war der Adrenalinspiegel eh schon relativ hoch – das hätte es eigentlich nicht gebraucht.

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4 Kommentare

  1. Das Löwenfoto ist echt toll!

    Antwort
  2. Otti

     /  5. Februar 2017

    Der Löwe ist wirklich toll, mich irritierte im ersten Moment nur das Gestrüpp in seinem Rücken.

    Antwort
  1. Sonnige Sommer-Sonntagswanderung | Hier und da

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