WMDEDGT – Februar

Ein fauler Sonntag, so faul, daß ich beinahe den Blogartikel nicht geschrieben hätte.

Um halb 6 wurde ich das erste Mal wach – von fiesen Schmerzen. Ich hatte mir wohl einen Nerv im Rücken eingeklemmt. Aufstehen, rumlaufen, strecken, dehnen und etwas Massage helfen und ich kann schließlich wieder schlafen. Das nächste Mal wurde ich dann halb 10 wach. Gedanken nachhängen, träumen… um 10 bin ich dann aufgestanden. Bad, Küche, Frühstück, im Internet rumlesen, ein bißchen Russisch wiederholen, Radio hören bis kurz vor 12. Dann hab ich doch erst mal Haushalt gemacht – aufgeräumt und Staub gesaugt. Der Splitt, den der Hausmeister dieses Jahr zum streuen verwendet ist fies. Er zerkrümelt und klammert sich an den Sohlen fest (auch an fast glatten) um irgendwann später wieder loszulassen und so hat man ihn in der ganzen Wohnung. Saugen hilft auch nur bedingt – ich sollte wohl durch die Wohnung fliegen dabei. Noch ein bißchen weiter räumen, dann wieder lesen, bis es Zeit ist, mir was zum Mittag zu machen. Grandios! Ich habe es geschafft, Rotkohl so zu kochen, daß er stellenweise wie Rosenkohl schmeckt. Ich mag keinen Rosenkohl. Danach abwaschen und lüften, um den Geruch wieder aus der Wohnung zu bekommen. Erfolglos. Und dann ist mir eigentlich nach einem Nickerchen, stattdessen gehe ich eine Runde raus. Das Wetter ist unfreundlich. Grau, feucht, leicht nebelig und ziemlich kalt. Es ist kaum jemand unterwegs, vor allem Menschen mit Hunden oder Menschen mit Kindern. Und icke. Und wie so oft, wenn ich eigentlich nur eine kleine Runde drehen will, wird sie doch deutlich größer. Heute aber nicht ganz groß, denn die Wege sind in unschönem Zustand, oft genug eher Seenlandschaften als Wege. Ich habe eine Pfütze gesehen – wenn es nächste Woche wieder friert, könnte man da drauf fast Schlittschuhlaufen. Sie war bestimmt 10m lang und bis zu 5m breit.

Zu Hause gab es dann Tee und den Rest vom Stollen, den das Schwesterherz zu Weihnachten gebacken hatte. Dann wieder lesen, Ruschisch lernen, Sortieren.lesen. Schließlich duschen (ja, ich mache das abends, jede Minute mehr morgens im Bett ist kostbar). Noch was gefunden, was ordentlich weggeräumt werden mußte. Eine Waschmaschine gestartet. Abendbrot. Dabei die letzte Folge „Elefant, Tiger und Co“ in der Mediathek gesehen. Danach wieder gelesen. Wäsche aufgehängt. Blogartikel geschrieben.

Es folgen jetzt noch: Fotos von letzter Woche ansehen, lesen, Zähneputzen, Bett.

 

Weitere Teilnehmer des Tagebuchbloggens WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen.

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