Was schön war – KW10

Freitag hätte ich geschrieben: daß sie vorbei ist, die Woche. Aber es wurde dann noch besser. Dabei hatte sie gar nicht sooo schlecht angefangen. Montag hatte ich es endlich geschafft einen Termin bei meiner Friseurin auszumachen. Dafür habe ich seit der Feststellung „die Haare sind schon wieder viel zu lang“ mal wieder über 2 Wochen gebraucht. Zu viel zu tun, zu viel um die Ohren – und das war dann auch das, was die Woche so unschön werden lies. Zwischenlichtblick war der Schwedischkurs, der einfach immer Spaß macht, wenn auch der Lerneffekt nicht so wahnsinnig groß ist. Ein Mal die Woche 2,5 Stunden (inkl. Pause) und die Hausaufgaben schnell vorher gemacht bringt nicht so wahnsinnig viel.

Freitag beim Yoga habe ich dann das erste Mal einen Effekt gespürt – wenn auch nicht ganz das, was so üblicherweise erwartet wird. Wir beginnen die Stunde immer auf den Matten liegend (ankommen, rückbesinnen was war die letzte Woche etc. pp. ) und ich konnte mich plötzlich sehr deutlich daran erinnern, wie unruhig ich eine Woche vorher auf der Matte gelegen hatte, da voller Tatendrang. Das war diesmal so gar nicht der Fall, und da war nicht nur das Wetter dran schuld (aber auch! die ganze Woche grau!).

Und dann kam das Wochenende.

Sonnabend waren das Schwesterherz und ich nachmittags beim Junior Robocup. Ich hatte an verschiedenen Stellen gelesen, daß Besucher ausdrücklich willkommen sind, das merkte man vor Ort aber kaum. Besucherführung war quasi nicht vorhanden und das Gebäude der Urania ist alles andere als übersichtlich. Der Anfang war noch einfach – dem Lärm hinterher und wir landeten an den Tischen für die Fußballwettbewerbe. Da fand aber außer Training und Basteleien an den Robotern gerade nichts statt. Irgendwann hatten wir dann den Saal für die Disziplin „Stage Performance“ gefunden. Pünktlich zur letzten Gruppe, deren Performance dann leider ins Wasser fiel, weil der Roboter nicht mitspielte. Also haben wir es noch eine Etage höher versucht und hier war richtig was los. Bei den „Rescue“-Wettbewerben müssen die Roboter einen Parcours in Form einer schwarzen Linie auf weißem Untergrund (und teilweise ohne Linie oder mit Kreuzungen) mit diversen Hindernissen (Rampen, Dosen auf der Linie, Drähte quer) abfahren. Jeder Roboter sah anders aus und alle reagierten sie auch anders auf die Strecken (Rampen und 90°-Kurven waren das, woran die meisten scheiterten). Und es war auch spannend, die Kinder und Jugendlichen zu beobachten, während ihre Roboter unterwegs waren.

Dann haben wir noch mal bei den Proben für „Stage Performance“ reingeschaut. Als wir dazu kamen, waren gerade 5.-Klässler auf der Bühne. Wunderbar der Satz „Lara, deine Palme spinnt!“. (eine tanzende Palme! Die entweder auf die anderen beiden Roboter (Mowgli und Balu) oder den tanzenden Jungen reagierte!(das habe ich nicht so ganz herausgefunden)). Danach kam eine Gruppe von vermutlich demnächst Abiturientinnen. Die Nummer war natürlich viel größer und umfangreicher – und noch längst nicht fertig. Dem King-Kong fehlte noch der Kopf, er konnte auf dem Boden der Bühne auch nicht so recht laufen und die rosa Frau zu greifen klappte auch nicht so ganz… Und das alles erinnerte mich sehr an dieses eine Projekt im Studium, wo wir bis kurz vor der Präsentation werkelten und dann noch schnell versuchten herauszufinden, was denn gerade sicher funktioniert, damit wir nur das zeigen… Wenn ich die Ergebnisse auf der Seite des RoboCups richtig interpretiere, haben die Mädels am Sonntag immerhin den zweiten Platz gemacht. (Und hätte ich nicht am Sonntag schon was vor gehabt, wäre ich vermutlich noch mal hin gefahren, einfach um die diesen Auftritt komplett anzusehen.)

Danach waren wir dann noch mal bei Fußball, da passierte auch was, aber…. Beim Fußball gibt es natürlich das Problem, daß der Roboter nicht nur auf die statische Umgebung und den Ball reagieren muß, sondern daß da noch ein zweiter Roboter unterwegs ist. Dafür eine sinnvolle Strategie zu entwickeln scheint nicht leicht zu sein: einige Roboter waren fast nur in Zweikämpfe verwickelt, egal, wo der Ball gerade war. Ich fand’s nicht so spannend.

Inzwischen war es aber auch schon 18 Uhr durch und viele haben zusammen gepackt, also sind auch wir wieder gegangen.

Und was am Sonntag toll war, habe ich ja gestern schon beschrieben.

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3 Kommentare

  1. Der RoboCup klingt ja echt cool. Ist das jedes Jahr, weißt du das?

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