WMDEDGT – April

Wecker klingelt um 6:40 – 20 Minuten früher als sonst, weil ich um 9 schon ein Meeting habe und deswegen früher im Büro sein will. Eigentlich. Ich werde nur schwer wach, das hat die letzten Tage schon mal besser geklappt. Schließlich aber stehe ich dann doch, geh ins Bad und dann in die Küche. Zum Frühstück wieder schwarzer Tee und Müsli, während der Tee zieht und die Milch warm wird bereite ich die Äpfel für den Nachmittag vor. Frühstücken, ca. 20 vor 8 aus dem Haus. Ich muß nicht lang auf die Straßenbahn warten und auch die S-Bahn spielt heute mit. Es reicht aber nur zum Musikhören, zum Lesen bin ich noch nicht wach genug.

Mein Morgenritual im Büro: Ins Büro kommen, alles ablegen, Rechner anmachen, in die Teeküche gehen und Tee holen. Heute treffe ich dort dann den ersten Kollegen und quatsche mich ein bißchen fest, so daß ich zurück im Büro gerade noch einen kurzen Blick ins Postfach werfen kann bevor ich wieder los muß.

Meeting.

Beim nächsten Besuch in der Teeküche treffe ich den nächsten Kollegen, der mir ein wenig von Schweden und der Situation dort erzählt (er darf da immer hin zum Arbeiten).

Der Kollege, von dem ich meine neuen Aufgaben übernehme, ist den ganzen Tag im Meeting und so beschäftige ich mich allein mit dem Kram. Zuerst widme ich mich meinem Postfach. Da sind immer noch viele ungelesene Mails, die ich mir ansehe und wegsortiere.

Mittagspause. Die Kantine war auch schon mal besser. Wenn mir nicht die soziale Komponente des Essens mit den anderen wichtig wäre, würde ich so langsam überlegen, mir was mitzubringen. (Hm, und ich müßte mehr Zeit dafür zu Hause aufwenden…). Es ist Eiswetter (zur Mittagspause scheint die Sonne, davor war es grau, danach wird es wieder grau werden). Nach dem Firmen-Rundgang-Ohne-Grund (Frog) stelle ich fest, daß ich die letzte Nacht offenbar deutlich schlechter geschlafen habe als angenommen: ich bin hundemüde. Der richtige Zustand, um sich in neue Themen einzuarbeiten…

Halb 5 mache ich Feierabend, Heimfahrt halb schlafend, zu Hause lege ich mich erstmal eine halbe Stunde aufs Sofa. Kein Schlaf, aber fast. Dann bleibt nicht mehr viel Zeit für’s Abendbrot, bevor ich los muß zum Schwedischkurs. Als ich ankomme, sind die anderen schon fleißig damit beschäftigt, die Stadt zu erraten, an die einer aus der Gruppe gerade denkt. Im Rest der Stunde beschäftigen wir uns mit den schwedischen Landschaften und schwedischer Hausmannskost. Am besten gefällt mir der Satz „Das ist kein Essen für jemanden der Angst hat vor Fett oder kalorienreicher Nahrung“. Die halbe Stunde auf dem Sofa hatte ein bißchen geholfen, aber gegen Ende des Kurses habe ich schon wieder Mühe, die Augen offen zu halten.

Um 9 bin ich wieder zu Hause, fahre den Rechner hoch und mach mir noch einen Tee. Mein guter alter Rechner benötigt tatsächlich die ganzen 10 Minuten, die der Tee zieht, bis ich endlich den Blogartikel schreiben kann.

Und jetzt: ab ins Bad und dann ins Bett.

 

Weitere Teilnehmer des Tagebuchbloggens WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen.

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