Mit dem Fahrrad auf der AVUS

Heute war wieder Fahrradsternfahrt in Berlin und Schwesterherz und ich haben nach ein paar Jahren Pause mal wieder mitgemacht. Weil wir diesmal über die AVUS fahren wollten, haben wir uns die Route ausgesucht, die am S-Bahnhof Tegel vorbei kam. Die Strecke war schön. Viel durchs Grüne, wie hier kurz hinter Tegel.

Wir sind aber auch am Olympiastadion vorbei gekommen. Das könnte man hier sehen, wenn die Frau mit dem weißen Top nicht im Weg wäre – die Kamera war am Lenker montiert und ich habe kaum sehen, was ich fotografiere. Und Lenker ist eben ein ganzes Stücken tiefer als Augenhöhe.

Danach ging es dann mehr oder weniger an der Havel entlang. Hier hatte es noch vor der Sternfahrt einen Unfall mit Straßensperrung gegeben und die wartenden Autos waren noch nicht weg, als wir kamen. War ein wenig eng.

Aber danach dann… Die Strecke dort ist recht hügelig, einige Anstiege wirklich nicht ohne, aber dafür gibt es auch wunderbare Abfahrten.

Und dann standen wir wieder – vor der Auffahrt zur AVUS nämlich. Das zog sich ganz schön. Inzwischen war es auch ordentlich warm geworden (30°C), dazu die Sonne..

War am Anfang der Fahrt fast nur das Rollgeräusch der Reifen und das Sirren der Schaltungen zu hören, waren hier mehr und mehr Radfahrer mit Beschallungsanlage unterwegs. Das gab hier, im Stau, recht „interessante“ Soundmischungen…

Aber dann hatten wir es geschafft: wir rollten die Auffahrt zur Avus runter.

Und dann waren wir auf der AVUS.

Sooo viel Platz, sooo glatter Asphalt! (Und außerdem sieht man schon den Funkturm.)

„Achtung! Staugefahr!“ (Das Zeichen leuchtete an jeder dieser Brücken, was mich schon amüsierte.

Hier der Beweis, daß wir wirklich auf der AVUS waren: Links die alte Tribüne der Nordkurve, halblinks der Funkturm.

Danach ging es dann über Bismarckstraße und Straße des 17.Juni zum Umweltfestival. Der Asphalt war aber so holprig, daß ich nicht mehr fotografiert habe.

Ich bin irgendwann letzten Sommer das letzte Mal Rad gefahren, weil meine Schultern das nicht mochten. Die haben erstaunlich lange durchgehalten, dies mal. Die Pausen, die wir zwangsweise zwischendrin hatten waren da sicherlich hilfreich. Danach konnte ich auch immer erstmal wieder sitzen ohne daß es sehr schmerzhaft war. Bei Ankunft am Umweltfestival tat mir dann aber doch alles weh und ich wußte kaum, wie ich noch fahren sollte.

Wir haben die Räder dann am Reichstagsgebäude abgestellt (man durfte sie nicht aufs Festival nehmen, klar, wäre gar nicht genug Platz) und sind eine Runde rum. Das gab genug Erholung für die letzten Kilometer bis nach Hause (die es aber auch noch mal ordentlich in sich hatten).

 

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  1. 12 von 12 im Juni | Hier und da

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