Halbzeit (?)

Die erste Hälfte des Jahres 2017 ist schon wieder rum und wo stehen wir? Ick weeßet nich.

Nach dem ersten Viertel hatte ich schon überlegt, einen Rückblick zu schreiben. Damals war ich dezent euphorisch. Endlich eine neue Aufgabe, vor allem endlich wieder Verantwortung! Ich wußte zwar nicht genau, was mich erwartete, aber besser als vorher war es definitiv. Letzteres stimmt immer noch, aber… Uff. Die Aufgabe ist sehr viel größer und umfangreicher geworden als abzusehen war. Für Detailfragen hab ich diverse Ansprechpartner (die ich manchmal aber auch erst ermitteln muß), aber der große Überblick fehlt mir immer noch. Das führt schon mal dazu, daß ich feststelle, daß ich irgendwas schon viel früher mal hätte erledigen müssen. Glück, wenn es doch schon erledigt ist, nur noch nicht weitergetragen wurde. Es führt aber auch zu dem permanenten Gefühl, keine Ahnung zu haben, was ich da eigentlich tue. Wäre ok, wenn mir nicht immer wieder erzählt würde, wie wichtig das Enddokument von mir sei, und daß man da wirklich nichts falsch machen darf bei. Achja, daß es seit einem viertel Jahr quasi nie nach Plan ging, bzw. die Pläne permanent umgeworfen werden, erleichtert das Ganze auch nicht unbedingt.

Was ich schon gelernt habe: Es kann sich lohnen, nicht alles sofort zu erledigen. Manches erledigt sich tatsächlich von allein.

Was ich gerade lernen muß: Den Umgang damit, daß mir jemand in meinem Aufgabengebiet rumfuhrwerkt, wovon ich dann häufig erst durch Zufall erfahre.

Was ich außerdem lernen muß: Sinnvoll meine Arbeit zu Ordnen. Am besten arbeite ich ja, wenn ich strukturiert vorgehen kann, möglichst von Anfang bis Ende. Da ich aber genaugenommen 5 Aufgaben habe (von denen 2 zum Glück derzeit fast stumm sind), funktioniert das nicht. Ich hatte mir überlegt, mir quasi einen Stundenplan zu machen – jeweils ein halber Tag für eine Aufgabe. Da spielen aber die Aufgaben nicht mit, die mir immer dazwischen grätschen mit aktuellen Anforderungen. Vielleicht sollte ich auf 1h-Blöcke umschwenken und jeweils auswürfeln…

Was ich aber schon ganz gut kann: auf mich aufpassen. Die Arbeit ist anstrengend, fordernd, absorbiert ne ganze Menge Denkkapazität, aber ich kann gut abschalten. Naja, ok, konnte. Sonntag hab ich fast direkt nach dem Wachwerden an dieses blöde Dokument gedacht. Das hätte eigentlich diese Woche fertig werden sollen (daß es das nicht wird, liegt nicht an mir), das ist also ok.

Puh, ich glaube, dieser ganze Text über die Arbeit ist reichlich konfus. Aber das ist meine Arbeit ja auch!

 

Was hab ich abgesehen von der Arbeit sonst noch geschafft in der ersten Jahreshälfte? Das hält sich etwas in Grenzen, weil ich für anspruchsvolle Dinge Abends nicht mehr in der Lage bin. Ich war im Urlaub, hab das aber noch nicht verbloggt. Hab nicht mal die versprochenen Fotos verschickt. Und eigentlich wollte ich noch über den großen Urlaub letztes Jahr schreiben.

Aber ich war beim Yoga, das halbe Jahr lang ziemlich regelmäßig Freitags. Der Kurs ist jetzt vorbei. Mal sehen, ob ich ohne Kurs weitermache…

Ich lerne – mit einem Monat Pause zwischendrin – fleißig Russisch- und Schwedischvokabeln.

Ich war ein paar Mal wandern (längst nicht so regelmäßig wie ich eigentlich wollte, aber die Zeit…).

Und dann war da noch der eine …. mit dem ich ein paar Mal versucht habe ins Gespräch zu kommen. Was leider nicht so wirklich funktionierte. Ich habe meine Smalltalk-Fähigkeiten erheblich ausgebaut, aber da bin ich gescheitert. Wir gehen uns jetzt aus dem Weg, denn krampfhaft anschweigen ist auch unangenehm. Nunja.

 

Vorhaben für das nächste halbe Jahr: Urlaub! Und auf der Arbeit eine möglichst gute Figur abgeben auch wenn ich nicht so genau weiß, was ich da tue. Und mehr bloggen.

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