3. Dezember

Wetter: siehe Text.

In den Adventskalendern: zwei sehr dicke Mäuse die sich an eine Kerze wärmen, ein Piepmatz und „Fürs Bauchgefühl“

 

Heute habe ich mich sehr effektiv vor der Hausarbeit gedrückt: ich war wandern. Bei dem schönen Wetter am Vormittag wäre es aber auch sträflich gewesen, drinnen zu bleiben. Es war zwar richtig kalt (unter Null), aber sonnig bei strahlend blauem Himmel. Nur der Wind, der war richtig eisig.

Die Wanderung fing gut an: kaum in Seefeld (Mark) am Bahnhof losgelaufen, flogen ein paar Kraniche über uns hinweg.

Von Seefeld aus ging es irgendwie durch die Gegend Richtung Hönow.

Wir kamen – wie bei fast jeder Wanderung an diversen Seen vorbei. Einige hatten schon eine leichte Eisschicht.

Zur Mittagspause hatte es sich leider schon richtig zugezogen. Positiver Nebeneffekt: an windstillen Ecken war es in der Sonne richtig warm gewesen, weswegen ich immer diverse Reißverschlüsse der Jacke öffnete um nicht zu schwitzen. Wurde es wieder windig, mußte ich sie wieder schließen, weil zu kalt. Jetzt war es immer kalt.

Insgesamt führte die Wanderung für meinen Geschmack zu oft auf Straßen entlang. Nebenstraßen nur, oder Nebenstraßen von Nebenstraßen. Aber Asphalt. Und Autos. Wald- und Feldwege finde ich wesentlich ansprechender. Deren Anteil erhöhte sich zum Ende der Wanderung hin und als Ausgleich für die langweiligen Straßen führte ein Weg auch durch Wald mit noch ordentlich Windbruch von den letzten Stürmen. Dort den Weg nicht ganz aus den Augen zu verlieren war schwierig.

Ziel der Wanderung war das Adventsfest in Hönow, ein klitzekleiner Weihnachtsmarkt. Nix, weswegen man extra nach Hönow fahren müßte, aber als Ende der Wanderung war er perfekt: Es gab wahnsinnig leckeres Spanferkel vom Spieß (und ordentliche Portionen), die Neuberliner (aus Südamerika und Asien) probierten auch Kesselgulasch und Grünkohl, für die Vegetarier gab es diversesten Kuchen und für alle natürlich Glühwein (oder Apfelpunsch).

Das Beste: pünktlich mit Erreichen des Weihnachtsmarktes begann es zu schneien. Das allerbeste: es blieb Schnee und wurde kein Regen.

Advertisements
Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

Ein Kommentar

  1. Otti

     /  3. Dezember 2017

    auf dem zweiten und dritten Fotos sieht es sehr Frühlingshaft aus.

    Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: