5. Dezember (WMDEDGT*)

Wetter: fast mild, grau, nieselig

In den Adventskalendern: ein Piepmatz, der eine rote Beere verspeist, ein Korb Äpfel und „Hol dir Schwung!-Tee“ (schmeckte nicht)

Um 4 wach und festgestellt, daß eingetreten ist, was ich gestern Abend schon vermutete: ich habe die nächste Erkältung, fühle mich wie durch den Wolf gedreht. Was soll’s**. Schlafe immerhin recht schnell wieder ein. Aufstehen geht so. Straßenbahn fährt ab bevor ich überhaupt die Haltestelle erreiche. Die S-Bahn mit dem sicheren Anschluß fällt aus. Aber der Anschluß klappt trotzdem. Immerhin. Dafür bummelt die Bahn wieder, Ankunft wieder erst 10 Minuten nach Plan. Immerhin nette Unterhaltung zwischen Bahn und Büro.

Arbeit. Kurz vor Jahresende, hat man das Gefühl, drehen alle völlig durch. Es ist sehr seltsam und nicht mehr lustig. Mich betrifft es derzeit erstaunlicher Weise nicht, oder kaum, aber einige Kollegen sehr. Unschön.

Es nieselt nach dem Mittagessen, wir gehen trotzdem eine Runde. Aber deutlich kürzer als sonst.

An einem Meeting, das in Nachbargebäude stattfindet, trotzdem nur per Telefon teilgenommen – ich muß ja nicht alle anstecken mit meiner Erkältung.

Nachmittags über einen Kollegen geärgert, der immer einfach macht statt zu fragen, wenn er nicht weiß wie es geht und uns damit einen Haufen Mehrarbeit beschert hat. Auch auf meine Aufforderung, nachzufragen und sich das erklären zu lassen, gab es nur Rausreden und Verweis darauf, was bei uns (angeblich) alles falsch läuft. Erst Abends fiel mir auf, daß er sich das Fragen vielleicht einfach nicht traut. Trotzdem extrem anstrengend. Und eigentlich nicht meine Aufgabe. (Ich muß nur kontrollieren, daß alles korrekt gemacht wurde. Und wenn ich wieder und wieder feststelle, daß es eben nicht korrekt ist und zu Teil auch exakt die gleichen Fehler wieder gemacht wurden, dann ist das schon sehr nervig.)

Feierabend, auf dem Heimweg in der Drogerie gesucht, ob ich irgendwas für meine inzwischen rote Nase finde. Zu Hause dann Abendbrot vorbereitet. Dazu u.a. eine Pomelo geschlachtet. Ich esse die ganz gern, aber sie verzehrfertig zu bekommen ist schon ein Aufwand… Danach im Internet rumlesen, Blogartikel schreiben. Noch ein bißchen lesen und dann ins Bett. Seit Mittwoch letzter Woche schaffe ich es tatsächlich vor Arbeitstagen schon kurz nach 10 im Bett zu sein, nicht erst nach 11. Daß ich das diese Woche mit dem zeitigeren Aufstehen wieder zunichte mache… nunja.

 

*  Was das bedeutet und alle anderen Teilnehmer wie immer bei Frau Brüllen.

** Ich habe dann morgens nach dem Aufstehen Fieber gemessen. Hätte ich Fieber gehabt, wäre ich zu Hause geblieben. Da kein Fieber, bin ich zur Arbeit – ich war ja grad erst krank gewesen und kann nicht schon wieder fehlen.

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2 Kommentare

  1. Otti

     /  7. Dezember 2017

    Wenn er schon nicht geschmeckt hat, hat er wenigstens Schwung gebracht?

    Antwort

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