6. bis 8. Dezember

Letzte Woche habe ich es schon mal probiert: Nach meinen Schwedischkursen, weil ich da ja so spät nach Hause komme, weder Rechner noch Tablet genutzt, sondern einfach nur gelesen, altmodisch auf Papier. Weil ich damit gute Erfahrungen gemacht habe – ich war wirklich deutlich zeitiger im Bett – diese Woche gleich noch mal*. Nur ohne technisches Endgerät natürlich auch keine Blogeinträge. Darum jetzt die Sammlung der letzten drei Tage.

Wetter: war. Mittwoch und Donnerstag ziemlich grau, glaube ich, aber mild. Heute war es weitgehend sonnig, aber kurz vor der Mittagspause und auf dem letzten Stück Heimweg gab es Niederschlag. Heute Abend, als ich auf dem Weg zum Yoga war, wurden die Straßen gepökelt. Es ist also wieder frostig.

In den Adventskalendern: Schöne Bildchen und Tee.

 

Der Nikolaus hat nicht begriffen, daß ich nicht mehr zu Hause wohne, und liefert meine Geschenke immer noch bei meinen Eltern ab. Nunja. Arbeit war ohne besondere Vorkomnisse. Abends war dann der letzte Termin des einen Schwedischkurses für dieses Semester. Passend zur Jahreszeit und zur Spache, haben wir einen kleinen Julbord aufgebaut – allerdings hauptsächlich in der Geschmacksrichtung süß. Der Lehrer hatte Kanelbullar gebacken, eine Mitschülerin äußerst leckere Kekse. (Alle anderen haben gekauftes beigesteuert.) Als ich die Kekse lobte, meinte sie, ich dürfe sie mir gern alle mitnehmen, sie hätte noch genug davon zu Hause. Das lasse ich mir nicht zwei mal sagen! Jetzt habe ich also äußerst leckere Kekse in der Küche.

Donnerstag hatte ich auf Arbeit mal wieder per Mail eine Diskussion mit einem Kollegen, der – eine Kollegin brachte mich drauf – tatsächlich reagiert wie ein kleines Kind: trotzig und er muß immer das letzte Wort haben. Und wenn seine letzte Mail sinngemäß „jaja“ lautet. Seit dem mir das bewußt ist, ist es leichter zu ertragen.

Heute hatte ich dann mit einem anderen Kollegen eine Diskussion, der immer erstmal mit „das haben wir früher nie so gemacht“ reagiert, wenn man ihn bittet, etwas auf eine bestimmte Art zu tun. Diese Aussage hat noch nie gestimmt. Und für den Beweis, daß es doch so getan wurde mußte man in keinem Fall ernsthaft suchen, nur einmal nachschlagen.

Außerdem zeigen unsere Chefs gerade, welche Motivationskünstler sie sind: Es wurde heute laut die Überlegung geäußert, daß wir, wenn wir den (absolut utopischen, was schon seit Wochen klar ist) Termin nicht halten, werden eben die Urlaube gestrichen und wir müssen zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten. Ja, es gibt viele, die zwischen Weihnachten und Neujahr arbeiten müssen. Es gibt sogar diverse, die Weihnachten und/oder Neujahr arbeiten müssen, aber wir haben da üblicherweise Betriebsruhe. Und wenn Urlaub mal eben so 2 Wochen vorher (in diversen Fällen sogar nur eine Woche vorher) gestrichen werden soll, dann steigert das die Motivation… negativ. (Sehr wahrscheinlich wird der Betriebsrat dem sowieso nicht zustimmen, die Motivation ist trotzdem im Eimer. Und für die Qualität der Arbeit ist der ganze Aktionismus nicht förderlich. Aber was weiß ich schon.)

Yoga ist heute ausgefallen. Das habe ich leider erst erfahren, als ich dort war. Nunja, bin dann zumindest einen Teil des Weges zurück geschlendert.  Auch eine Form der Meditation. Habe festgestellt, daß es dort zwar viele Läden gibt, die aber fast alle keine Schaufensterbeleuchtung haben.

 

*Mäßiger Erfolg. Gestern war ich – warum auch immer – wieder erst gegen kurz vor 11 im Bett.

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