10. Dezember (Havelhöhenweg)

Wetter: Kalt und windig, bis Mittags sonnig, danach dann grau. Abends Schnee.

In den Adventskalendern: ein Hase, der mit dem Schneemann Händchen hält und ein zweiter mit einem Leuchter mit zwei Kerzen; eine Oboe und „Freier Geist“

 

Weil ich letzten Sonntag gemerkt hatte, daß mir das Wandern gut tat, heute gleich noch mal. Leider sollte es erst um 1 losgehen. Ich bin ja nun alles andere als ein Frühaufsteher, aber 1 ist im Winter schon verdammt spät. Außerdem klappt lange schlafen im Moment auch nicht. Ich war also schon relativ zeitig wach (relativ… um 9 bin ich aufgestanden) und irgendwann auch fertig mit dem Frühstück und habe dann beschlossen, auf dem Weg zur Wanderung noch über einen Weihnachtsmarkt zu schlendern. Erst habe ich am Alex mein Proviant für die Wanderung geholt (Kräuterseele – ist immer noch was von da), dann war ich auf dem Weihnachtsmarkt am Neptunbrunnen.

Das Wetter war ja super. Als ich um 1 am Bahnhof Nikolassee stand, hatte es sich schon fast komplett zugezogen. Nicht so toll.

Der Havelhöhenweg war das heutige Ziel. Dazu läuft man erstmal zum Strandbad Wannsee (bin ich da also auch mal gewesen) und biegt dann rechts ab.

Immer an der Havel entlang geht es, man muß nur aufpassen, daß man den Weg nach oben nimmt, nicht den unten am Wasser lang. Wenn die Bäume keine Blätter haben, kann man dann von dort oben die Havel sehen. Und an einer Stelle sogar die Stast,

Ohne Zoom sieht das allerdings so aus:

Noch mal ohne Gestrüpp davor, und mit Grunewaldturm.

Mir war mehrfach vorgeschwärmt worden von diesem Weg. Aber entweder es lag am Wetter, oder daran, daß wir dort streckenweise sehr zügig unterwegs waren, oder…. so beeindruckend fand ich ihn nicht. Ja, man kann gelegentlich die Havel sehen durch das Gestrüpp, aber ansonsten… hm. Vielleicht war es wirklich einfach zu grau.

Der Grunewaldturm war unser erstes Ziel. Den werd ich bei schönerem Wetter definitiv noch mal besuchen.

Weil keiner Lust auf Busfahren hatte, sind wir von dort dann noch zum Bahnhof Grunewald gelaufen. Im Schweinsgalopp (fast), da unsere Organisatorin mächtig Angst vor Wildschweinen hatte und es ja schon langsam dunkel wurde. Das war anstrengend. Ich hab zwischendurch über das Tempo geflucht, aber da ich meine Stirnlampe nicht dabei hatte, war es doch ganz gut: am S-Bahnhof angekommen war es schon mächtig dunkel.

Unschön nach so schweißtreibender Aktivität: die erste S-Bahn war unbeheizt. Zum Glück mußte ich nach einer Station sowieso umsteigen, die zweite war dann annehmbar. Und zu Hause wartete die heiße Dusche.

 

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2 Kommentare

  1. Otti

     /  10. Dezember 2017

    der Turm ist wirklich schön, so wirkt er sehr grau und dunkel

    Antwort
  1. Havelhöhenweg im Frühling | Hier und da

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