27. Dezember

Wetter: vormittags durchaus sonnig, ab Mittag zog es sich zu. Windig. Relativ kalt.

 

Nacken/Schulter sind derzeit so schmerzhaft, daß ich sogar davon träume. Das ist unschön. Immerhin aber relativ lange geschlafen und dann gemütlich gefrühstückt. Dann standen ein paar Erledigungen auf dem Programm. Am Sonnabend hatte ich mir auf dem Weihnachtsmarkt beim Shop einer Tageszeitung ein Kartenspiel gekauft. Beim Auspacken stellte ich fest, daß die oberste Karte (des noch eingeschweißten Stapels) auf der Rückseite arg lädiert war. Ist blöd, bei Kartenspielen, also gar nicht weiter ausgepackt, um es umtauschen zu können. Da ich die letzten zwei Tage ja beschäftigt war, stand das heute auf dem Plan. Weihnachtsmarkt ist nicht mehr, also direkt im Shop der Zeitung. Weil so schönes Wetter war, habe ich weite Teile der Strecke zu Fuß zurück gelegt und bei der Gelegenheit gleich noch ein Buch in den Bücherschrank auf der Fischerinsel gestellt (der war fast leer, ob der für Weihnachtsgeschenke geplündert worden war?). ich wollte zum Anhalter Bahnhof und habe mir dann gedacht, daß man ja mal am Checkpoint Charlie vorbei gehen könnte. Keine Gute Idee, habe eine Überdosis Touristen und Touristennepp abbekommen… Im Shop war ich dann auch nicht so erfolgreich, denn obwohl auf meinem Kassenzettel nur der Shop angegeben war, hat der mit dem Weihnachtsmarkt nichts zu tun und man konnte mir kein neues Kartenspiel geben, sondern nur das Geld auszahlen. Immerhin, am Anfang wirkte die Dame so, als ginge nicht mal das (und überhaupt war der Ton ziemlich vorwurfsvoll, aber ich wollte doch einfach nur ein intaktes Spiel!)

Yogamännchen mit Winkelement

Inzwischen hatte ich Hunger, und weil die Sonne in der Stresemannstraße eh nicht bis zum Bürgersteig kam, bin ich mit de S-Bahn zum Potsdamer Platz gefahren. Was es da an den Winterweltbuden gab sagte mir aber alles nicht zu, also zu Fuß zum Brandenburger Tor und mit dem Bus zum Weihnachtsmarkt am Neptunbrunnen. Dort gab es Flammlachs im Brötchen (absolut in Ordnung, auch das Dressing) mit Blick auf die Schlittschuhläufer. Da bin ich noch ne ganze Weile stehen geblieben und habe die Läufer beobachtet, bis alle vom Eis geholt wurden, damit die Eismaschine ihre Runden drehen konnte.

Auf dem Heimweg noch einkaufen und den Rest des Tages habe ich dann lesend auf dem Sofa verbracht. Macht man ja auch viel zu selten.

Advertisements
Vorheriger Beitrag
Nächster Beitrag
Hinterlasse einen Kommentar

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.

%d Bloggern gefällt das: