WMDEDGT – März ’18

Irgendwann 4 Uhr nochwas bin ich das erste Mal wach, schlafe aber schnell wieder ein. Das mache ich noch ein paar Mal bis um 7 der Wecker klingelt. Es folgt das übliche Morgenprogramm (Bad, kurze Gymnastik für die Schultern, Frühstück) und fast genau Punkt 8 verlasse ich die Wohnung.

Als ich auf die zweite S-Bahn warte, spricht man von hinten jemand an – dem Kollegen, der sonst immer mit dem Motorrad kommt, war es heute zu glatt. Unterwegs steigt noch ein zweiter Kollege ein, der heute morgen keinen Bock hatte aufzustehen. Als ich mit dem dann von der S-Bahn zum Büro gehe (der andere ist zu langsam und nimmt dann auch den Bus), stelle ich fest, daß es tatsächlich ziemlich glatt ist – bei mir zu Hause war nix.

Arbeit. Ein Projekt nimmt jetzt eventuell wieder Fahrt auf, und ich sehe mir den Tag über mal an, was da in den letzten Wochen (als es eher im Bummeltempo unterwegs war) so passiert ist, aktualisiere meine Übersichten und so. Beim Mittagessen gibt es statt der laut Speiseplan versprochenen Miniröstis Reis zum Hähnchengeschnetzelten. Ist aber auch ok, nur die Pilze drin sind etwas eklig, da gummiartig. Nach dem Mittag wieder Runde übers Gelände. Es ist tatsächlich deutlich wärmer als letzte Woche.

Auf dem zeitigen Nachmittag ein Meeting, bei dem jemand sehr deutlich versucht, Entscheidungen, die er treffen müsste, an andere zu delegieren – oder wenigstens die Verantwortung dafür. Klappt nur so mittel.

Genau in dem Moment, als ich den Rechner runterfahren und Feierabend machen will, kommt noch ein Kollege in mein Büro. Ich kann ihn aber auf morgen vertrösten. Als ich rauskomme, stelle ich fest, daß es in der Sonne schon fast frühlingshaft warm ist. Dann Heimfahrt ganz ohne Begleitung, so komme ich zum Lesen.

Weil so wunderbares Wetter ist, gehe ich die letzten zwei Stationen der S-Bahn wieder zu Fuß. Die Sonne ist zwar dann doch schon untergegangen, aber warm ist es trotzdem noch, zumindest deutlich wärmer als letzte Woche. Und dunkel ist es auch noch lange nicht.

Zu Hause dann Abendessen, nebenbei chatten mit der I. Außerdem hadere ich etwas mit mir, ob ich wirklich zum Sport gehen soll. So richtig überzeugt hatte es mich vor drei Wochen ja nicht. Die letzten zwei Wochen war ich wegen der Erkältung nicht, das fiel als Ausrede aber inzwischen aus. Und Sport ist ja auch gut und ich hab nicht wenig Geld dafür bezahlt. Ich habe erstmal die Waschmaschine gefüllt und gestartet, so daß sie fertig ist, wenn ich zurück bin, und bin dann letztlich einfach gegangen.

Erster Ärger beim Versuch die Halle zu betreten. Ich kam nicht mehr auf dem kürzesten Weg zur Umkleide rein, sondern mußte um die Halle drumrum und innen durch die Halle durch. Mit Straßenschuhen an den Füßen. Ist eigentlich in den meisten Hallen verboten und finde ich auch sinnvoll, wenn man dann einen Großteil der Zeit auf dem Fußboden der Halle verbringt. Nunja.

Nach der Erwärmung der nächste Unmut. Wir spielten quasi Schach mit nur Bauern (allerdings ohne Felder). Wichtigste Regel allerdings: ohne zu sprechen. Und, naja, im Endeffekt standen die meisten einfach nur sehr lange rum ohne was zu tun zu haben. Danach wurde es lustiger: alle sitzen im Kreis und werfen sich einen Ball zu. In der ersten Runde wurde die Reihenfolge (wer wem den Ball zu wirft) festgelegt und dann nicht mehr geändert. Dafür kamen mehr und mehr Bälle ins Spiel. Kurzzeitig hatten wir 5 Bälle in der Runde. Danach dann wieder ein paar Kraftübungen. Wieder fast ohne Dehnungsübungen, dafür wieder mit Pause zwischendrin (gar nicht so weit vom Ende des Kurses entfernt), die ich dann für eigene Dehnungsübungen nutze.

Wieder zu Hause war die Waschmaschine wie geplant fertig. Vorher mußte aber noch die andere Wäsche abgenommen werden und zu allererst bin ich duschen gegangen. Dann hab ich mir noch einen Tee gemacht, währenddessen die Waschmaschine geleert, während der Tee zog die Wäsche abgenommen und die neue dann aufgehängt.

Dann den Rechner gestartet um den Blogartikel zu schreiben und mich geärgert, daß ich das nicht schon viel früher gemacht habe, denn mein Rechner ist nicht mehr der neueste und braucht eine Weile, bis er aufnahmefähig ist. Nach fast 10 Minuten läßt er mich dann aber doch. Während ich schreibe heizt das Heizkissen meinem Rücken ein, in der Hoffnung, daß er mir den heutigen Sport dann nicht ganz so übel nimmt. Jetzt werde ich aber ins Bett verschwinden. Es ist nicht nur spät genug, ich bin auch schon länger ziemlich müde.

 

Die weiteren Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

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