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12 von 12 – Mai 2018

Nachdem ich es die letzten zwei Monate ja irgendwie vergessen habe, gibt es mal wieder ein 12 von 12 von mir.

Es ist Sonnabend. Das heißt viel Zeit für’s Frühstück. Das aktuelle Kalenderbild am Frühstückstisch macht Fernweh.

Ich war wach geworden, daß mir die Spiegelreflex zu schwer und unhandlich ist für den nächsten Urlaub. Da meine Kompakte im letzten Urlaub irgendwann ausgestiegen ist (nach fast 10 Jahren), brauche ich Ersatz. Ich hatte mir vor einiger Zeit schon mal eine Kamera ausgeguckt aber noch nicht bestellt (ich bin ja sowas von spontan und kauffreudig…). Jetzt muß ich feststelen, daß es die Kamera nicht mehr gibt. Also Alternativen suchen.

Darüber vergesse ich fast, daß ich ja heute eigentlich noch mehr vor hatte. Also reiße ich mich los und fülle und starte die Waschmaschine. Dann recherchiere ich weiter. Effektiv, ja. Irgendwann fällt mein Blick auf die Uhr und fange wirklich an. Damit ich die Wäsche aufhängen kann nachher, muß ich erstmal die trockene Wäsche abnehmen.

Dann Müll wegbringen. Danach Wäsche aufhängen. Dann in den Keller, Fahrrad holen. Als ich das letzte Mal damit unterwegs war, fiel mir auf, daß die Bremsen nur noch sehr geringe Wirkung haben. Also ab damit zum Fahrradladen.

Wir diskutieren noch einen Lenkertausch (weil ich den aktuellen ziemlich unbequem finde). Es bleibt dann aber doch erstmal nur beim Austausch der Bremsschuhe und Einstellen der Bremsen. Anfang nächster Woche kann ich es wieder abholen. Also zu Fuß nach Hause, Fahrradkram abstellen. Ich mag die Muster, die der Blütenstaub auf den Pfützen bildet.

Dann ist ja heute noch Gratis-Comic-Tag. Also mach ich mich zu Fuß auf in die alte Heimat. Es amüsiert mich immer wieder, daß dort, wo früher die Schwäbische Bäckerei drin war, jetzt Zahnbleeching angeboten wird. Im Comicladen ist gut was los, und weil ich nicht nur abstauben will, kaufe ich auch endlich ein Buch, das ich schon lang kaufen will. Danach ein Stück weiter zum Suppencult, Mittag essen.

Ich habe einen super Platz: Wand im Rücken, Blick auf Passanten und Radfahrer und so.

Zum Nachtisch gibt es um die Ecke ein Eis. Der Verkäufer meint, Berlin sei sehr leer dieser Tage. War mir bei mir nicht so aufgefallen, und in dieser Ecke bin ich nicht mehr so oft. Kann aber gut sein, daß die Schwaben etc. zum langen Wochenende nach Hause oder woanders hin gefahren sind.

Es ist grad mal 2 rum und ich entscheide, einfach mal zum Fotoladen zu fahren und mich dort beraten zu lassen. Wie früher gehe ich zu Fuß zum Alex (es gab Zeiten, da fuhren die Straßenbahnen nicht über den Alex). Beim Antiquariat, an dem ich vorbei komme, muß ich grinsen. Wie passend, ist doch heute Abend wieder Eurovision Song Contest.

Am Alex ein bemalter Lüftungsschrank / Verteilerkasten.

Im Fotoladen lasse ich mich nicht nur beraten, sondern nehme die Kamera gleich mit. Ja, ich bin sehr glücklich darüber, daß mein Job so gut bezahlt wird, daß ich sowas einfach spontan machen kann.

Danach fahre ich zum Schwesterherz, daß mich zum Kuchenessen eingeladen hatte. Wir sitzen auf dem Balkon, essen Kuchen und quatschen. Aber es zieht mich dann doch nach Hause, ich will doch die neue Kamera ausprobieren.

Zu Hause mache ich dann endlich Fotos von meiner Ausbeute beim Gratis-Comic-Tag.

Und das neue Spielzeug.

Danach mache ich dann endlich mal Schwdisch-Hausaufgaben. Ich bin da sonst ziemlich nachlässig. Aber letzten Donnerstag hatte ich versprochen, daß ich die Aufgaben wirklich machen würde. Also. Immerhin kann ich auf dem Balkon sitzen.

Das zieht sich. Wenn man pro Woche zwei Kurse besucht, hab man ja auch zwei Mal Hausaufgaben. Und der Lehrer vom Mittwochskurs bereitet sich zwar immer überhaupt nicht vor, gibt uns aber gern viele Aufgaben. Nunja.

Abendessen gibt es auch a

Dauf dem Balkon.

Da wird es dann aber schon so langsam frisch.

Ich nehme mir ein Beispiel am Schwesterherz und erledige den Abwasch. Und dann: Blogeintrag und nebenbei ESC gucken. Danach dann: mit der neuen Kamera vertraut machen und nebenbei ESC gucken.

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.