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Schön und gut – KW 26/18

Montag Abend versucht, mit einer Mischung aus Yoga und Dehnungsübungen die verspannte Nacken-/Schulter-/Rückenmuskulatur zu lockern. Hat tatsächlich ein bißchen funktioniert.

Dienstag wollte ich eigentlich wieder das Rad mit zur Arbeit nehmen und dann den Rückweg radeln. Es war aber morgens so grau und trüb und kalt, daß ich dazu nicht sonderlich motiviert war. Dafür habe ich dann abends tatsächlich eine halbe Stunde lang anderen Sport gemacht.

Mittwoch gab es dann den tatsächlich letzten Spargel der Saison (der Rest aus dem Kühlschrank) und außerdem brachten meine Eltern die erste Zucchini der Saison vorbei.

Donnerstag endlich den neuen Perso beantragt – und zwar im schönsten Bürgeramt das ich kenne (zumindest das äußere drumrum). Ich habe mich noch mal sehr gefreut, daß ich tatsächlich dort einen Termin ergattern konnte, der zeitlich für mich noch paßte.

Abends hatten wir wieder Abteilungsstammtisch und weil ich damit ja inzwischen angefangen habe, bin ich mit dem Kollegen gemeinsam mit dem Fahrrad hin gefahren. Diesmal waren wir (also vor allem ich) schon deutlich schneller unterwegs. Italiener lag ungefähr mittig zwischen den S-Bahnhöfen Tegel und Wittenau und weil dort öfter Züge fahren, bin ich nach dem Stammtisch dann zu letzterem geradelt. Das hat nur so bedingt funktioniert (eine Bahn gerade weg, die nächste fällt aus, die danach kommt in 18 Minuten). Aber dafür war die Sonne schön golden.

Freitag war ich einfach nur müde. Das war nicht schön, ich wollte es aber aus Chronistendings festhalten.

Sonnabend habe ich auf dem Balkon gefrühstückt, obwohl es dazu eigentlich nicht so wirklich warm genug war (18°C und Wind). Aber dann zieht man sich eben einen Pulli über. Und die Daunenweste.

Am Nachmittag feierte eine Freundin ihren runden Geburtstag. Sie wohnt so, daß ich mit Fahrrad tatsächlich deutlich schneller dort bin als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weil ich die Zeit vertrödelt hatte und eh schon zu spät dran war (und ja eh mit Fahrradfahren angefangen habe), hab ich also das Rad genommen. Ich wollte noch vor 4 dort sein und hab das auch geschafft (2 Minuten vorher). Und ich war auch nur ganz wenig außer Atem.
Es waren fast nur Leute da, die ich nicht kannte, aber inzwischen komme ich damit gut klar und kann auch mit komplett Fremden erstaunlich gute Gespräche führen.
Für die Rückfahrt hatte ich mir die Option offen gehalten, mit der S-Bahn zu fahren, aber das wäre schon ein riesiger Umweg gewesen und überhaupt… und es rollte sich wunderbar zurück. Die Straßen waren fast leer, es war noch nicht richtig dunkel – es war einfach toll.

Sonntag Frühstück wie Sonnabend. Zum Mittagessen konnte ich immerhin auf die Weste verzichten. Und ich habe die erste Biene auf dem Balkon gesehen! Seit letztem Jahr achte ich ja auf bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen. Letztes Jahr hat das leider nicht viel gebracht, außer Junikäfern hat mich fast nichts besucht. Ich hab nicht mal die Hummeln gesehen, die mich die Jahre vorher immer besucht haben. Dieses Jahr habe ich fast immer eine Schwebfliege zu Besuch. Einen Nachtfalter habe ich auch schon gesehen. Und heute eben die erste Biene, ha! Und kurz danach gleich noch eine zweite. Und später dann auch noch eine Hummel. (Ich finde es ja sehr niedlich, wenn sie so in die Blüten eintauchen).

Ein Kohlweißling kam später auch noch vorbei. Nur Junikäfer hatte ich dieses Jahr nur zwei.

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