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Schön und gut – KW 27/18

Dienstag wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit gewesen und dann nach Hause gefahren. Und obwohl ich auf dem Hinweg nur ca. 2 Kilometer tatsächlich mit dem Fahrrad gefahren bin hatte ich im Büro angekommen deutlich bessere Laune als sonst. Der Rückweg war auch toll – bis mir dann die Kette vom Ritzel gesprungen ist und sich zwischen Ritzel und Rahmen verhakte. Gut: ich habe auf der Suche nach einem Fahrradladen ein paar Leute angesprochen und nachgefragt, ob sie wüßten, wo ich einen finde. Hat leider nicht geholfen, im Sprengelkiez gibt es keinen Fahrradladen mehr. Nunja.

Mittwoch mal wieder eine größere Aufgabe auf Arbeit abgeschlossen. Aber ach… es ist alles komisch dort.

Wochenende war besser.

Am Sonnabend bin ich am Nachmittag zu den Eltern in den Garten gefahren. Wir haben da schön gesessen, Kaffee bzw. Tee getrunken und Kuchen gegessen und gequatscht. Viel gequatscht. Und irgendwann stellte ich völlig überrascht fest, daß es schon halb 7 war. Bin dann noch deutlich später mit zwei Zucchini, Zuckererbsen und Blümchen im Gepäck wieder nach Hause gefahren. (Und stellte da fest, daß „heute fahre ich aber langsamer“ eher nicht geklappt hat – waren nur 19,5 Durchschnitt statt der 20,5 vom Dienstag).

Sonntag war ich wieder wandern. Spontan entschieden am Sonnabend, was möglich war, weil es keine Teilnehmerbeschränkung gab. Das führte aber zu einer ziemlich großen Gruppe (über 40, glaub ich), und das ist mir nix. Beim Losgehen merkte ich ziemlich schnell, daß ich keinen Bock auf Kommunikation habe. Könnte aber auch daran gelegen haben, daß ich gleich zu Anfang zwei eher unangenehme Männer in der Nähe hatte („in Amerika nennen wir das slimy“, sagte meine Mitwanderin über den einen), denn ziemlich bald war ich doch in ein Gespräch verwickelt und hatte dann gute und interessante Unterhaltung für den Rest der Wanderung.
Vom S-Bahnhof Heerstraße aus sind wir erstmal auf den Drachenberg hoch. Blick über Berlin.

Dann ging es wieder runter, auf halber Höhe um den Teufelsberg drumrum, ganz runter, am Teufelssee vorbei und dann zum Grunewaldturm. Dort im Biergarten Mittagspause. Wildschweinburger gab es, den ich sofort ausprobieren mußte. Und eine Liveband spielte Swing. Das fand ich ganz besonders schön und passend: es paßte zum Wetter und irgendwie auch zu einem Biergarten in Berlin denn in den 20ern sind die Berliner am Wochenende ja immer raus ins Grüne in die Ausflugslokale geströmt um der Enge der Mietskasernen zu entfliehen.

Nach der Pause ging es dann an der Havel, bzw. über den Havelhöhenweg

weiter bis zum Strandbad Wannsee vor dem die BSR eine riesige Konservendose aufgestellt hat.

Von dort ging es dann zum S-Bahnhof Nikolassee. Die meisten sind dann dort noch in den Biergarten gegangen, aber ich hatte erstmal genug Kommunikation und außerdem wollte ich wenigstens noch ein bißchen im Haushalt machen, da war am Wochenende außer Einkaufen nichts passiert. Und auch wenn ich wegen viel Sonne und warm und unterhalten auf Englisch ziemlich müde war, habe ich nach einer Pause auf dem Balkon tatsächlich am Abend noch etliches erledigt.

 

 

 

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2 Kommentare

  1. Otti

     /  11. Juli 2018

    und was hat es mit der Dose auf sich?

    • Naja, Hinweis auf korrekte Mülltrennung. Steht ja drauf: Weißblech gehört in die Wertstofftonne (also die gelbe).