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WMDEDGT – August 18

Am Sonntag war wieder der 5. des Monats und damit Tag des Tagebuchbloggens. Sonntag und auch gestern Abend war ich aber viel zu müde, darum gibt es meinen Beitrag mit Verspätung.

Es ist nicht nur Sonntag, sondern auch noch das Wochenende, an dem ich mal wieder meine Freundin in Hamburg besuche. Der Sonnabend wurde länger als gedacht und ich bin mir gar nicht sicher, ob wir Mitternacht noch auf dem Heimweg, oder schon wieder bei ihr zu Hause angekommen waren. Wieder bei ihr quatschen wir noch weiter und zeigen und zeigen uns gegenseitig amüsante Musikvideos (im weitere Sinne), unter anderem das Carpool Karaoke mit Paul McCartney (Folge: „Penny Lane“ als Ohrwurm seit gestern). Kurz nach 1 verschwinden wir in den Betten.

Kurz nach 9 werde ich wieder wach, schlafe aber ziemlich schnell auch wieder ein. Das mache ich in Folge noch öfter (u.a. als die Kirchenglocken Radau machen). Ich überlege zwischendurch sogar, mir was zu lesen zu holen, schlafe aber immer wieder ein und träume vom Reisen.

Gegen 11 sind wir dann beide wach und es steht die Frage im Raum: Brötchen oder Eierkuchen (in Hamburg Pfannkuchen genannt) zum Frühstück? „Hast du Lust, Brötchen holen zu gehen?“ – „Nö.“ Also gibt es Eierkuchen (mit Banane statt Ei) zum Frühstück, auch wenn die mehr Arbeit machen. Zum Frühstück kommt auch die Mitbewohnerin der Freundin dazu und weil das Wetter nicht sonderlich verlockend aussieht, quatschen wir danach noch ewig. Irgendwann machen wir uns dann aber doch fertig und auf den Weg. Vorher konsultieren wir noch diverse Wettervorhersagen, weil deren Prognose (kein Regen) und unser Blick aus dem Fenster (ziemlich dunkle Wolken die sehr nach Regen aussehen) nicht so Recht zusammenpassen. Ich kann ja eh nur mitnehmen was ich dabei habe, die Freundin packt aber sicherheitshalber doch die Regenjacke ein und nimmt die regenfeste Tasche (und wird beides nicht benötigen).

Beim Bäcker am Bahnhof kaufen wir unser Mittagessen (da ist es schon fast halb 4) und fahren dann zu Planten & Blomen. Ein wunderschöner Park, in dem ich zwar schon mal war, aber längst nicht alles gesehen habe, wie ich jetzt feststelle. Den Rosengarten zum Beispiel.

Und die Wasserspiele zeigen gerade, was sie so können.

Wir schlendern bis zur Eisbude und kaufen uns dort ein Eis. Unser eigentliches Ziel liegt aber knapp daneben. Die Hamburger Swingszene (oder zumindest ein Teil davon) veranstaltet ein Draußen-Tanzen. Die Freundin macht da begeistert mit und wollte mir das unbedingt mal zeigen (eigentlich will sie ja sogar, daß ich mitmache) und ich wollte mir das mal ansehen. So verbringen wir dann die nächsten anderthalb Stunden: sie immer wieder tanzend, ich zusehend, zwischendurch wir beide quatschend. Nach Mittanzen ist mir aber nicht.

Gegen 7 brechen wir auf zum Bahnhof Dammtor, irgendwann muß/will ich ja doch zurück. Wir sind so zeitig, daß nicht nur Zeit bleibt, um etwas zu essen zu kaufen, sondern auch noch für Postkarten, die ich gleich noch schreibe und in den Kasten werfe (eine zumindest, für die zweite fehlten mir Hausnummer und Postleitzahl. Die fehlten für die erste auch, ließen sich aber telefonisch erfragen).

Danach kaum auf dem Bahnsteig angekommen, fährt auch schon der Zug ein. Er ist absolut leer und ich kann mir einen Platz aussuchen. Die Fahrt verläuft ruhig und problemlos, die Klimaanlage arbeitet etwas zu gut, und ich kämpfe mit der Müdigkeit. Kurz nach 10 bin ich dann zu Hause, reiße alle Fenster auf und packe, während sich die Wohnung langsam etwas abkühlt, den Rucksack aus.

Fenster zu (bzw. auf Kipp), Dusche, Zähneputzen, kurz vor 11 falle ich ins Bett.

Die anderen Teilnehmer gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

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3 Kommentare

  1. Otti

     /  8. August 2018

    uie, die Wasserspiele sind toll

    • Die gibt es abends sogar mit Licht, hörte und las ich. Steht für meinen nächste Besuch auf der Liste

  1. Was so los war im August | Hier und da