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Immer noch Sommer – schön und gut der zweiten Septemberhälfte 2018

Der September ist inzwischen schon über einen Monat her, für meine Chronik schreib ich aber trotzdem noch auf, woran ich mich so erinnere.

Beginnen wir mit Dingen, die eigentlich schon in der ersten Septemberhälfte stattfanden, die ich aber beim Bericht vergessen hatte: den Geburtstag vom Schwesterherz! Da sie an ihrem eigentlichen Geburtstag nicht konnte, hatte sie die Eltern und mich am Dienstag danach zum Kuchenessen bei sich eingeladen. Also hab ich mal ziemlich zeitig Feierabend gemacht und bin zu ihr gefahren. Da saßen wir dann auf dem Balkon, aßen Kuchen (Zucchinikuchen) und quatschten und das war so schön, daß ich gar keine rechte Lust hatte zum Schwedischkurs zu fahren. Ich bin dann aber doch noch los, wollte wenigstens die Hausaufgaben für die nächste Woche mitnehmen. Eine dreiviertel Stunde Kurs hab ich noch mitgemacht – die Auswertung der Hausaufgaben der Woche davor – und neue Hausaufgaben gab es gar nicht. War trotzdem gut.

Am dritten Montag im September bin ich mal wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit gewesen und diesmal hatte ich tatsächlich dran gedacht und Badesachen dabei. An der Badestelle angekommen hab ich dann aber doch noch eine ganze Weile überlegt. Sooooo warm, daß ich unbedingt baden wollte war, mir nicht. Schließlich hab ich entschieden: „Ich hab die Sachen dabei, also nutze ich sie auch“. Leider war mir der Seeuntergrund an der Badestelle, die ich mir ausgesucht hatte, ziemlich suspekt. Man konnte schon nach ein paar Schritten seine Füße nicht mehr sehen, dafür wuchsen vereinzelt komische Wasserpflanzen hoch, so daß ich das Badengehen dann doch abgebrochen habe und ich nicht richtig im Wasser war. Aber halb!
Ich hatte eh schon relativ späte Feierabend gemacht, durch den Badeversuch wurde es noch später, so wurde es dann schon dunkel, während ich noch mit dem Fahrrad unterwegs war. Aber vorher gab es noch einen tollen Sonnenuntergang.

Es war kein Hochsommer mehr in der zweiten Septemberhälfte, abends wurde es meistens schon wieder ziemlich kühl. Aber ein Abend war dann doch noch mal so hochsommerlich, daß ich ewig auf dem Balkon gesessen habe. Da ich gerade ein eBook auf dem Tablet las, sogar noch, als es längst dunkel war. Die Vorteile der modernen Technik.

Auf Arbeit habe ich irgendwann in diesen zwei Wochen festgestellt, wie souverän ich inzwischen mit der Technik, vor der ich immer einen großen Respekt hatte, umgehe. Naja, Respekt hatte ich weniger vor der Technik, als vielmehr vor der Arbeit damit, weil das alles ganz schön kompliziert ist. Kann ich jetzt aber problemlos. Ich bin noch kein absoluter Experte, aber mit den meisten Macken der Technik hatte ich schon zu tun und konnte sie oft auch selbst lösen.

Ansonsten war ja Endspurt vor dem Urlaub. Und das hab ich so gut hinbekommen, daß ich am letzten Tag vor dem Urlaub richtig zeitig, nämlich schon kurz nach 2, Feierabend gemacht habe (und sofort alles vergessen, wie ich dann nach dem Urlaub feststellte). Und dann hatte ich noch einen ganzen Tag Zeit bevor es mit der Reise los ging. Den Hinweis aus den Reiseunterlagen, man solle möglichst wenig gestreßt anreisen, habe ich sehr ernst genommen.
[Na gut, als es dann tatsächlich los ging, bin ich mal wieder sehr in Hektik verfallen, weil die Zeit plötzlich schneller rum war als gedacht. Aber da da noch nix ernsthaft zeitkritisch war, war das nur relativ kurz wirklich doof.]
Und: ich habe im Flugzeug sogar geschlafen, wenigstens ein bißchen.

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