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16.10. – Zoo Berlin

Ich hatte mir nicht nur vor, sondern auch nach der Reise noch zwei Tage frei genommen. Den Montag brauchte ich noch zum Erholen von der Rückreise, da war ich völlig Matsch. Dienstag aber war ich wieder fit und das Wetter war schön, also bin spontan in den Zoo gefahren, Pandas gucken. Das nämlich war mir für Taipeh auch vorgeschlagen worden, aber es war dort kein Zoo-Wetter und Pandas gucken kann man in Berlin ja auch.

Ich war dann natürlich nicht nur bei den Pandas.

Die Gorillas habe ich eine ganze Weile beobachtet, denn ich war ungefähr 10 Minuten vor der kommentierten Fütterung angekommen. Die hab ich dann natürlich mitgenommen und dabei erfahren, daß im Zoo eine der beiden ältesten Gorilladamen der Welt lebt. Sie ist schon über 60 (bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von 30-40 Jahren in freier Wildbahn und etwa 50 Jahren in menschlicher Obhut).

Bei der Suche nach einem schönen Sitzplatz für die Mittagspause sah ich ein Huftier im Graben. Später habe ich gelesen: Bei den Sitatungas hängt öfter mal der Haussegen schief und einige Tiere verziehen sich dann in den Graben.

Bei den Giraffen gab es auch gerade Rangeleien (und der Hornrabe guckt zu).

Und das Wasserbecken auf der Anlage vor meiner Mittagspausenbank wurde von den Nebelkrähen eifrig als Badewanne benutzt.

Danach ging es dann zu den Pandas. Hier Meng Meng, die Dame mit der Vorliebe für den Rückwärtsgang.

Die meiste Zeit allerdings war sie so unterwegs, daß man sie nicht fotografieren konnte. Und kurz danach hat sie sich hingelegt zum Schlafen. Jiao Qing war da wesentlich spannender.

Danach gab es ein wenig Action bei den Californischen Seelöwen. Die Fütterung / das Training hatte ich verpaßt, aber sie waren auch so aktiv.

Um die Ecke haben die Humboldtpinguine ihr Review. Die bekamen gerade Fisch, als ich dort stand. Sie schwimmen wahnsinnig schnell, einige sprangen dabei auch wie Torpedos kurzzeitig aus dem Wasser, Fotografieren war eher nicht möglich. Was ich aber festgestellt habe: Auch Pinguine prusten, wenn sie auftauchen.

Bei Hyäne, Polarwolf und Kragenbär war nicht annähernd so viel los.

Der Eisbär war immerhin auf den Beinen.

Und dann war ich noch bei den Flusspferden.

Fast jeder Erwachsene, der mit Kindern kam, kommentierte, daß da wieder keiner an die Kinder gedacht hat. Klar, die Wasserlinie war sehr hoch – aber dafür konnte man eben im Wasser auch die Flusspferde vorbeiflitzen sehen.

Von oben war ja nicht viel zu sehen – hier aber immerhin mal drei gleichzeitig.

Gute drei Stunden war ich im Zoo gewesen. Ich hatte längst nicht alles gesehen, aber am Abend war noch der letzte Termin des Dienstags-Schwedisch-Kurses, und den wollte ich nicht verpassen.

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