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WMDEDGT – März 19

Wie jeden Monats-Fünften fragt Frau Brüllen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

 

Nun. Um 5 bin ich das erste Mal wach, finde das aber viel zu früh, drehe mich also noch mal um. Zwei Stunden später (also um 7) reißt mich dann der Wecker brutal aus dem Schlaf. Es folgt die übliche Morgenroutine. Also erstmal Bad, dann etwas Gymnastik für Nacken und Schultern, die den Urlaub eher unschön fanden. Anziehen, Frühstück. Nebenbei als extra heute: Wäsche vorbereiten für heute Abend. Kurz nach 8 verlasse ich das Haus. Die Straßenbahn kommt ziemlich bald und ist ziemlich gut gefüllt. Die zweite S-Bahn macht es spannend: als ich einsteige (und auch zwei Stationen später noch) heißt es, sie würde wegen Feuerwehreinsatz nur bis zur vorletzten Station fahren. Dort angekommen fährt sie aber doch weiter. (Ich hätte von dort aus auch laufen können, hätte aber deutlich länger gedauert. Immerhin war das Wetter ok.)

Noch im Flur, direkt nach dem Einstempeln, fängt mich eine Kollegin ab mit der Bitte, etwas noch am Vormittag zu erledigen. Ich starte den Rechner, hole mir einen Tee und mache mich an die Aufgabe. Kurz vor der Mittagspause Meeting (wir nennen es Scrum), danach stelle ich noch mein Ergebnis vor. Es wird für gut befunden.

Mittagspause. Auf dem Speiseplan der Kantine ist der Röstitaler verschwunden. Stattdessen gibt es die Chinapfanne auch vegetarisch. Nunja. Zur Chinapfanne gibt es immer Glückskekse. „Ein kleiner Zwischenfall wird für dich von nutzen sein.“ Den anschließenden Spaziergang kürzen wir ab, weil es schon wieder anfängt zu regnen. (Das Wetter ist sehr April derzeit: Sonne und Regen mit Sturm wechseln sich permanent ab.) Den Nachmittag verbringe ich mit Statistik. Zwischendurch versuche ich immer wieder jemanden beim HNO zu erreichen. Dort habe ich in zwei Wochen eigentlich einen Termin zum Allergietest. Ich habe aber jetzt schon so starke Allergiesymptome, daß es ohne Tablette nicht geht – und dann mach ein Allergietest keinen Sinn. Den letzten Versuch starte ich direkt vor dem Feierabend. Da geht dann immerhin nicht nach dem dritten Klingeln die Bandansage dran, daß derzeit alle beschäftigt sind – aber auch sonst niemand. Morgen also weiter versuchen.

Zum Feierabend ist es wie gestern Abend gerade mal wieder trocken und es gibt ganz tolles Licht (mit beeindruckenden Wolken). Kurz vor zu Hause fällt mir ein, daß ich noch eine Karte für einen Kollegen brauche der geheiratet hat, also klappere ich die nahegelegenen Grußkartenständer ab. Da ist aber nichts dabei, was mir wirklich gefällt. Bzw. die eine, die mir gefällt ist fast doppelt so teuer wie die anderen. Da werd ich morgen noch mal woanders schauen. Ich kaufe noch Bananen und Chicoree und gehe dann nach Hause. Dort starte ich die Waschmaschine, und nehme die trockene Wäsche ab. Dann ein halbes Stündchen Yoga für Nacken und Rücken. Danach Duschen, anschließend Abendbrot. Als ich fertig bin, ist auch grad die Waschmaschine fertig. Das Aufhängen der Wäsche dauert länger, da ich mal wieder hundertausend (oder so) Socken gewaschen habe. Dabei sehe, bzw. vor allem höre, ich ein Interview mit Sarah Kuttner über’s Scheitern, das in meinen Tabs rumlag. Besonders gefallen hat mir: „Das ist nicht die Antwort auf deine Frage – die ich vergessen habe. Was war deine Frage?“

Dann hab ich diesen Blogbeitrag geschrieben (und festgestellt, daß ich tatsächlich einen ganzen Montat nichts geschrieben habe). Jetzt werd ich noch ein bißchen lesen und dann geht’s auch schon wieder ins Bett.

 

Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

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