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05.11.2021 (WMDEDGT)

Heute ist wieder Tag des Tagebuchbloggens, auch bekannt als WMDEDGT (Was machst du eigentlich den ganzen Tag?). Also wollen wir mal:

Noch vor dem Weckerklingeln wach geworden und beim Aufstehen gemerkt: Ausgeschlafen bin ich sehr viel zuversichtlicher als nach einer zu kurzen Nacht. Gut zu wissen. Übliches Programm für Daheim-Arbeitstage: Aufstehen, Vorhänge aufziehen (noch ist es schon hell draußen wenn ich aufstehe), Bad, anziehen, eine Runde raus. Draußen ist es grau und es wirkt relativ feucht, aber ohne Niederschlag. Etwas wärmer als erwartet, aber dann doch nicht wirklich warm. Und zwischendrin rennt mir mal wieder ein Eichhörnchen sehr erschrocken über den Weg, was nicht damit gerechnet hatte, daß ich da lang komme.

Zurück zu Hause Frühstück und dann Arbeit. Wie die ganze Woche schon sofort wieder heftig viel, aber diesmal wußte ich das vorher schon. Nach nicht mal einer Stunde Arbeit mit Exceltabellen bin ich schon wieder sehr müde – dabei dachte ich, ich hätte ausgeschlafen. Immerhin hab ich erstmal ein Meeting, das bringt Abwechslung. Danach wieder Daten vergleichen in Exceltabellen. Viele, möglichst alle heute noch. Uff. Zwischendurch fällt mal wieder die Internetverbindung aus (die ist sehr wackelig sehr Zeit), was ich dazu nutze (da ohne Internetverbindung kein Datenbankzugriff), um mal wenigsten die Wäsche von Flügel des Wäscheständers abzunehmen damit ich da nicht immer drumrum tanzen muß. Halb eins noch mal ein Meeting. Das ist für mich eine doofe Zeit, denn eigentlich kümmere ich mich da um mein Mittagessen. Nach dem Meeting merke ich dann aber auch, dass ich dringend etwas zu essen brauche: denken geht nicht mehr. Ich hatte mir vorher schon überlegt, mir heute was bei der Vietnamesin zu holen, denn dann muß ich auf alle Fälle mal raus – sonst wird das wieder nix. Mangocurry mit Reis. Ich bin so hungrig, daß ich alles aufesse, obwohl ich Portionen immer so groß sind, daß ich da normalerweise 2mal von esse. Danach bin ich dann aber auch sehr satt. Vorteil: ich werde sehr lange keinen Hunger haben.

Das Mittagessen draußen zu besorgen hatte auch den Vorteil, dass ich so am Briefkasten vorbei komme und da sind heute tatsächlich die Reiseunterlagen drin! Große Freude. Ich wartete schon ein paar Tage drauf. Inzwischen so verzweifelt, daß ich gestern Abend mal eine Mail schrieb um nachzufragen (sie hätten längst da sein sollen). Auf die hatte ich Vormittags schon Antwort mit Entschuldigung bekommen und den Unterlagen in digitaler Form was schon zu ein paar Freudenhüpfern geführt hatte. Die Unterlagen jetzt in der Hand zu haben ist aber noch besser, da bin ich altmodisch.

Anschließende wieder Daten vergleichen in Exceltabellen. Ich bin sehr froh, daß das nur alle paar Monate mal nötig ist (das letzte Mal vor etwa einem halben Jahr). Es gehört nicht zu meinen Lieblingsaufgaben. Es ist dann schon halb 5 durch als ich einen guten Punkt erreiche um für heute Schluß zu machen. Fertig bin ich noch lange nicht, das war aber vorher klar. Und man muß es ja auch nicht übertreiben. Es ist immerhin Freitag und die ganze Woche war anstrengend. Ich notiere mir, wo ich Montag dann weitermachen muß, was sonst noch so alles zu erledigen ist und was ich nicht vergessen darf, gehe noch mal durchs Postfach und um 5 ist Schluß.

Anschließend überlege ich, was ich nun mit meinem Feierabend anfange. Da der Kopf aber eh nicht mehr zu sehr viel zu gebrauchen ist, mach ich einfach Haushalt: Abwaschen, Wohnung saugen. Muß man nicht bei denken, muß gemacht werden und es ist schön, wenn es erledigt ist (vorl allem der nicht mehr vorhandene Geschirrberg). Anschließend Sport mit ausführlichem Internetleerlesen vorher. Duschen, Abendbrot, Vokabelnlernen. Ich bin immer wieder fasziniert, wie mein Gehirn manche Vokabeln einfach weiß, während ich für andere Eselsbrücken brauche – und sie dann doch wieder vergesse. Derzeit mein größtest Problem: ich verwechsle immer unser und euer, die sich im Polnischen nur durch den Anfangsbuchstaben unterscheiden und die ich immer genau andersrum zuordnen will. Ich versuche es jetzt mal damit, daß wir uns an unsere eigene Nase fassen (nasz nos) – wobei ich Nase auf polnisch grad erst nachgeschlagen habe. Nasze Nase. Das sollte man sich doch merken können!

Dann ist es schon neun, bzw. erst, denn ich bin schon richtig heftig müde. Aber ein bißchen lesen noch. Und bloggen auch noch… Aber jetzt werde ich wohl doch ins Bett gehen.

Die anderen Teilnehmer des Tagebuchbloggens gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

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