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Schön und gut – KW 07/18

Diese Woche habe ich das mit der Gleitzeit voll ausgenutzt. Durch den Urlaub hat sich mein Schlafrhythmus etwas nach vorn verschoben. Trotzdem habe ich den Wecker auf 7 gestellt – und bin fast immer vor dem Wecker wach geworden und dann auch entsprechend früher auf Arbeit gewesen Freitag war ich sogar schon um 6 wach und um 8 im Büro, das hab ich schon ewig nicht mehr geschafft.

Und dann habe ich auch fast gleich wegen einer Mail, über die ich mich sehr ärgerte, mit einer Aufgabe angefangen, die dann vor 10 schon erledigt war. Das war dann schon etwas eigenartig. Schön natürlich, daß die Aufgabe doch schneller erledigt war, als gedacht. Aber es brachte mein Zeitgefühl sehr durcheinander, denn üblicherweise fange ich erst um 10 so richtig an zu arbeiten (wenn ich um 9 anfange, rede ich erstmal mit den Kollegen vom Nachbarbüro, die tagsüber fast ständig in Meetings sind, und dann hab ich ja auch noch um 9:30 selbst ein Meeting).

Zum zeitigen Aufstehen trägt sicherlich bei, daß ich abends auch zeitiger ins Bett gehe, weil ich nicht mehr am Rechner rumhänge. Im Urlaub hatten wir recht überraschend kein Netzzugang, was mir anfangs tatsächlich fehlte. Aber man kann ne ganze Menge anderes Lesen, wenn man den Abend nicht am elektronischen Endgerät verbringt, und da hier noch so viel zu lesen rumliegt, habe ich das weitestgehend fortgeführt.

Die Schwedischkurse haben wieder angefangen. Vom ersten hatte ich ja nicht viel, aber der zweite war sehr schön und die Pause seit dem letzten Semesterende wirkte auch gar nicht so lang, wie sie tatsächlich war.

Die offene Frage um meine Position im Organigram scheint sich zu klären.

Der nächste Urlaub wurde genehmigt. (Buchen muß ich noch.)

Und: es war wunderbares Wetter. Fast ständig blauer Himmel und Sonnenschein. Es war so hell im Büro, daß ich leide die Außenjalousie runterlassen mußte, weil ich sonst nichts mehr gesehen hätte auf den Bildschirmen.

Sonnabend haben wir noch einen Familiengeburtstag nachgefeiert, gute Gespräche gutes Essen.

So viel schönes diese Woche, da stört es fast gar nicht, daß ich mir irgendwo einen Virus eingefangen habe und heute mit Fieber auf der Couch rumhänge. Doch, stört. Aber so richtig schlapp und krank fühl ich mich zum Glück auch erst seit abends. Und die eigentlich für heute geplante Wanderung hatte ich gestern schon wegen Faulheit abgesagt.

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Die liebe Zeit

Als ich heute zum Zahnarzt kam, sah die Praxismanagerin erst mich und dann die Uhr vorwurfsvoll an. Ich war etwas verwirrt, denn viel zu früh da zu sein war bisher nie ein Problem. Stellte sich heraus: Mein Hirn hatte den Termin irgendwie eine Stunde nach hinten verlegt und statt einer halben Stunde zu früh war ich eine halbe Stunde zu spät da. Naja, da sie mich schon lange kennen und ich sonst immer pünktlich und sowieso immer freundlich bin, haben sie ihren Feierabend etwas nach hinten verschoben und nicht nur die Kontrolle, sondern auch die Zahnreinigung noch gemacht. (Und ich war vorher noch ’ne Weile draußen rumgelaufen um nicht viel viel zu früh da zu sein…)

Auf dem Heimweg habe ich mir dann gedacht, daß ich eigentlich doch noch zum Schwedischkurs gehen könnte. Es wäre zwar nur die letzte halbe Stunde, aber besser als nichts (und vor allem sehe ich dann, wer dieses Semester noch alles dabei ist, ist ja der erste Kurs im Semester). Ich wurde erfreut aber auch erstaunt begrüßt: „Wir machen jetzt Schluß, der Kurs beginnt jetzt immer schon eine halbe Stunde früher“. Sie waren dann höchst amüsiert, weil ich doch ziemlich verwirrt war und etwas brauchte, bis das bei mir angekommen war. Immerhin: der Lehrer hatte diese Verschiebung auch nicht mitbekommen und war eine halbe Stunde zu spät gewesen.

12 von 12 – Februar 2018

Weil es schon so spät ist gibt es die 12 Fotos des Monatszwölften heute ohne viel Text.

Frühstück mit Aussicht auf Nordlicht. Ziemlich genau da hab ich auch schon mal gestanden und Nordlicht fotografiert. Und in den Dosen sind noch Weihnachtsplätzchen. Die Reste.

Vor dem Losgehen ein Blick auf das Termometer. Draußen ist es frostig, sagt es.

Straßenbahn vorbeifahren lassen, bevor ich die Gleise überquere. An der Haltestelle war es tatsächlich etwas glatt.

Rosa angehauchte Wölcken beim Warten auf die S-Bahn.

Da isse.

Büro. Mehrfach am Tag sehnsüchtiger Blick auf den Urlaubscountdown von vorletzter Woche. War schön, als der Urlaub noch vor mir lag. (Noch schöne war natürlich der Urlaub selbst.)

Als ich Feierabend mache ist es sogar noch hell. Man muß es ja am ersten Tag nach dem Urlaub auch nicht übertreiben mit dem Arbeiten. Außerdem hab ich heute abend noch was vor: Sport.

Um 6 ist es schon dunkel.

Abendessen.

Waschmaschine befüllt und so gestellt, daß sie nach dem Sport fertig ist. Dann fiel mir ein, daß das Quatsch ist, weil das problemlos auch bis morgen warten kann. Da hab ich mehr Zeit zum Wäsche aufhängen.

Packen für den Sport. Der Kurs ist neu und ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet. Das macht das Packen etwas schwierig. Nur daß „Gymnastikmatte, Decke oder Handtuch“ mitgebracht werden soll, stand da. Es stellte sich heraus: ich habe gut gepackt. Was ich vom Kurs halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Versprochen war Kondition, Beweglichkeit und Kraft. Letzteres haben wir gemacht. Dehnung fehlte fast völlig, das habe ich zu Hause noch nachgeholt. Kondition kommt vielleicht beim nächsten Mal. Mein Nacken fand es auf alle Fälle nicht sonderlich gut. Das ist eher blöd.

Damit ich die Waschmaschine morgen nicht vergesse noch einen Zettel geschrieben.

Und jetzt geht es ins Bett.

 

Die anderen Teilnehmer am 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

 

 

Schön und gut – KW 04/18

Montag gab es Kuchen, von gleich zwei Kollegen: einmal wegen vergangenem Geburtstag, einmal wegen Abteilungswechsel.

Mittwoch war Stammtisch – mit immerhin 11 Teilnehmern. Da es ziemlich laut war, blieben die Gespräche auf jeweils eine Tischhälfte beschränkt, aber es war trotzdem gut. Und ich bin danach sogar noch nach Hause gebracht worden (weil ich die S-Bahn knapp verpaßt hätte). Das war natürlich auch ganz wunderbar.

Sonnabend habe ich wegen allgemeiner Unpäßlichkeit (Halsschmerzen, müde, alles doof) beschlossen, mal ein eher faules Wochenende einzulegen und mich von der Wanderung am Sonntag wieder abgemeldet. Ich habe mir äußerst leckere Hühnersuppe gekocht (und war auf der Suche nach vernünftigem Fleisch n bissl unterwegs) und habe ansonsten außer Abwasch und einer Ladung Wäsche tatsächlich nicht viel gemacht. Sonntag war ich etwas produktiver und habe unter anderem endlich endlich mal ewig liegen gebliebenen Papierkram erledigt. Ein gutes Wochenende.

Kalenderweisheit

Gerade eben festgestellt, daß ja schon wieder eine Woche rum ist und ich mal wieder vergessen habe, den Kalender weiterzublättern. Nachgeholt. Schade eigentlich, ich mußte immer grinsen, wenn ich die dicke Prinzessin Petronia* gesehen habe.

 

Morgen ist übrigens „Ehrentag der Bierdose“, sagt mein Kalender.

 

* (Katharina Greve. Das Motiv gibt es leider nicht als T-Shirt.)

schön und gut – KW 03/18

„Du siehst aus wie Montag!“ Das ist jetzt nicht unbedingt ein Kompliment, aber da ich mich aus so fühlte, paßte das durchaus – und sorgte, weil es mich sehr amüsierte, sofort für eine Verbesserung meiner Laune. Die war eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, den Morgen. OK, ich hatte schlecht und wenig geschlafen und war entsprechend müde, ansonsten aber ging es eigentlich. Dann aber fiel mir auf dem Weg zum Büro ein, daß im Nachbarbüro jetzt ja der mehr als nervige Kollege sitzt und allein der Gedanke daran, wie der mich zutextet, obwohl ich doch eigentlich müde bin und keine große Konversation betreiben will, versaute mir die Laune. Blöd. Aber das haben die Kollegen ja wieder hinbekommen (und ich habe am Anfang noch die Tür zum Nachbarbüro zu gemacht, bis meine Laune halbwegs stabil war).

 

Und der USB-Stick, den ich früh in der frisch gewaschenen Hose gefunden habe, funktionierte am Abend beim Test einwandfrei, hatte die Wäsche also schadlos überstanden.

 

Der Kollegin das Buch zurückgegeben, was ich mir vorletztes Jahr geliehen habe. Da hatte ich mich vorletztes Jahr durch diverse Kapitel gearbeitet. Letztes Jahr habe ich es noch mal in Angriff genommen und mich durch zwei weitere Kapitel gearbeitet/gequält. Und immer noch nicht die Hälfte des Buchs erreicht. Jetzt habe ich aufgegeben. Gibt es Sekundärliteratur zum Kahneman „Schnelles Denken, langsames Denken“? Mit dem Original komme ich nicht zurecht. (Schon allein, daß der Übersetzer für die weltberühmte Übersetzung des weltberühmten Marshmallow-Experiment eine ganz andere Süßigkeit (Schokokeks) brachte mich gegen das Buch auf.) Aber ich habe jetzt ein Buch weniger auf dem Stapel „will ich noch lesen“.

 

Mein Urlaubsantrag wurde genehmigt! Es geht um eine Woche im Februar, in der ich eh nicht sonderlich viel zu tun habe. Und trotzdem mußte ich zwei Wochen auf die Genehmigung warten.

 

Mittwoch gab es in der Kantine Eisbein. Ich hatte mich für etwas anderes entschieden, aber als der Kollege mir gegenüber dann sein Eisbein aß, habe ich mich doch sehr geärgert, nicht das genommen zu haben. Donnerstag gab es wieder Eisbein (oder immer noch, weil Reste vom Vortag). Da hab ich dann zugeschlagen. Es war äußerst lecker.

 

Donnerstag mal wieder ein dramatischer Sonnenaufgang.

 

Und im Laufe der Woche habe ich festgestellt: zumindest mit einem wichtigen Kollegen kann ich inzwischen wirklich konstruktiv zusammenarbeiten. Letztes Jahr mußte ich noch ewig diskutieren, daß und warum ich etwas kritisch sehe und er sah immer alles anders. Jetzt hört er sich meine Argumente an und ist bei einer Sache sogar noch etwas kritischer als ich.

 

Am Sonnabend war Wohnungseinweihung beim Schwesterherz. Weil das neue Sofa immer noch nicht da ist, haben wir mehrheitlich auf dem Boden gesessen, gut gegessen, gequatscht, gelacht, viel Spaß gehabt. Und gelernt haben wir auch noch: daß beissen eine gute Selbstverteidigung ist, weil man viel weniger Kraft braucht, als man glaubt. An den Haaren ziehen geht aber auch. (Angeblich ist es am Bauch schmerzhafter als am Rücken, aber, ähm…). Und das Erdnußflips hauptsächlich aus Mais bestehen und nur zu maximal 33% aus Erdnüssen.

 

Am Sonntag war ich ja wandern und habe dabei mein Englisch trainiert. Auch wenn ich wußte, daß mein Gegenüber auch deutsch versteht, habe ich versucht, Englisch zu antworten.

Und nachmittags/abends habe ich dann meine Spontanität ein wenig trainiert. Ich war nach der Wanderung gerade zu Hause angekommen, da rief das Schwesterherz an um zu fragen, ob ich nicht mit will zum Feuerwerk der Turnkunst. Nach anfänglichem „nee“ (denn ich hatte ja eigentlich andere Pläne) habe ich mich dann doch umentschieden. Vorteil war, daß ich von der Wanderung überhaupt nicht müde war. Und ich wollte ja spontaner werden.
Die Show selbst ok. Der erste Teil wirkte schon recht amateurhaft. Die Nummern waren zum Teil äußerst unrund und die Lichtregie zum Teil unmöglich. Scheinwerfer, die Kringel und Kreise auf den Boden zaubern mögen dort (auf dem Boden) toll aussehen, wenn sie aber genutzt werden, um Turner zu beleuchten, kann man kaum erkennen, was sie tun. Sie waren nur eine Wolke aus Lichtpunkten. Erst im zweiten Teil kam dann ein Feuerwerkgefühl auf. Hier gab es neben guten zirkusartigen Nummern auch ein paar, die sich einfach auf das Turnen konzentrierten und nicht noch irgendwie Zirkus oder Kunst dabei machen wollten. Die rhythmische Sportgymnastin mußte ihre Nummer leider fast komplett im Halbdunkel absolvieren, mit einem ziemlich runtergedimmten Spot nur auf sie (ganz tolle Idee der Lichtregie…) Die Reck/Stufenbarren-Nummer fand ich richtig klasse. Und die mit der Tumblingbahn zum Abschluß (Salti, Überschläge, Flickflacks gehen immer und machen fast immer Eindruck).
Was ich so noch überhaupt nicht gesehen habe, mich aber ziemlich beeindruckte: eine Paarnummer am Vertikalseil, das aber über zwei Rollen geführt wurde. Beide turnten an jeweils einem Ende und wenn einer zog wurde der andere hochgehoben. Schwesterherz meinte dazu, die hätten die Wippe umgedreht. Die Nummer war ein Tick zu lang (oder ich zu müde), aber gut.

Und die Heimfahrt nach der Show ging erfreulich schnell und reibungslos.

 

Langer Spaziergang (Birkenwerder – Zühlsdorf)

Gestern erst spät ins Bett gekommen, miserabel geschlafen, der Wecker hat viel zu früh geklingelt und dann war es draußen auch noch eklig grau. Nicht so der allerbeste Start in den Tag. Aber ich hatte mich nunmal für die Wanderung angemeldet, und sie war ja mit veranschlagten 12 Kilometern auch eher ein sehr langer Spaziergang, also bin ich los. Als mich aber Bornholmer Straße jemand nach dem Zug nach Birkenwerder fragte, der so aussah, als hätte er das gleiche vor wie ich, hab ich nur seine Frage beantwortet – mir war noch nicht nach Konversation.

Birkenwerder haben wir uns dann wieder getroffen – und ganz viele andere auch. Und so langsam war ich auch gesprächsfähig.

Unsere Wanderung führte durch das Tal der Briese: ein langgestrecktes Feuchtgebiet, Lebensraum von Bibern, die da fleißig mitgestalten.

Die Wege waren zum Teil richtig schön modderig, die Bohlenwege schön glatt. Aber es gab keine Unfälle.

Kurz vor der Mittagspause haben wir die andere Gruppe getroffen, die die Komplette Etappe des 66-Seen-Weges und in umgekehrter Richtung wanderte. Mittagspause war am alten Zühlsdorfer Forsthaus. Da gibt es Esel! Und Hühner mit komischen Frisuren.

Etwas zu essen und warme Getränke kann man da auch bekommen. Und wenn man zu lange Pause macht, wird einem kalt. Vom Forsthaus bis zum Bahnhof waren es dann noch mal etwa 4 Kilometer, schön hügelig zum Teil, damit einem wieder warm wird. Das war auch ganz gut so, denn wir waren eine halbe Stunde vor dem Zug am Bahnhof und die Lokalität dort leider geschlossen.

Um 3 ungefähr war ich wieder zu Hause, habe es mir mit Tee und Keksen auf dem Sofa bequem gemacht. Eigentlich hatte ich überlegt, wegen der eher wenigen Kilometer heute, zu Hause noch Sport zu machen. Stattdessen fahre ich gleich noch mal los, anderen beim Sport zuzusehen. Auch gut.

(Was auch schön war: derjenige, dessen Weggang ich letzte Woche noch bedauert hatte, war heute wieder da.)

Winter, ey!

Nachts gegen halb 4 war ich mal kurz auf und stellte fest, daß es sehr hell aussieht von draußen. Kurz ums Rollo nach draußen geschielt: Schnee! Alles weiß!

Ehrlich gesagt war ich ziemlich sicher, daß morgens schon wieder alles weg sein würde, denn ich hörte es tropfen und es waren ja Temperaturen über Null angesagt. Morgens lag aber tatsächlich noch was, zum Beweis habe ich ein schnelles Foto gemacht auf dem Arbeitsweg.

Mittags regnete es. Und auf dem Heimweg regnete es richtig und langanhaltend. Vom Schnee ist nichts mehr zu sehen.

schön und gut – KW 02/18

Montag auf dem Heimweg habe ich Sterne gesehen, u.a. den großen Wagen. Ich war noch knapp innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, aber da die Straßenbeleuchtung zumindest im Osten Berlins ja eher duster ist, kann man tatsächlich ein paar Sterne sehen – wenn es denn klar ist.

Zwei Mal per Mail bestätigt bekommen, daß ich Recht habe. Üblicher Weise werde ich ja ignoriert, oder muß trotz eindeutiger Lage ewig diskutieren. Und diese Woche gleich zwei Mal: zwei ganz unabhängige Themen, zwei verschiedene Personen, die schreiben: „Du hast Recht“. Toll.

Unsere IT-Verantwortliche sehr glücklich damit gemacht, daß ich meinen alten Rechner zurückgegeben habe. Das mit dem Rechner ist eine längere Geschichte. Irgendwann im März bekam ich einen neuen (turnusmäßiger Austausch). Etliche der benötigten Software müssen wir selbst installieren, dabei stellte sich heraus, daß eins der Programme nicht unter Windows 10 läuft. Also Rechner zurückgegeben, damit Windows 7 installiert wird. Dann begann ich erneut mit der Installation der benötigten Programme, und versuchte, einen externen Bildschirm anzuschließen. Das funktionierte sehr lang nicht, bis ich doch mal einen Techniker kommen ließ. Der stellte irgendwann fest, daß die Kontrollleuchte am Verbindungsstecker zur „Dockingstation“ nicht leuchtete. Ziehen, pusten, wieder stecken und es ging (inzwischen weiß ich: ich muß das jedes Mal vor Neustart des Rechners machen). Leider hatte ich dann projektbedingt keine Zeit mich weiter um den Rechner zu kümmern (und war auch nicht so recht motiviert, denn es war schon klar, daß der Rechner für mich keinerlei Verbesserung bringen würde, eher im Gegenteil). Letzten Montag wollte dann aber der alte Rechner nicht mehr. Bzw. der Server mochte meinen Rechner nicht mehr, oder irgendwie so. Die Lösung des IT-Supports half nur kurzfristig und so bin ich mit meinen Daten (als es dann ging) jetzt endlich auf den neuen Rechner umgezogen. Einen zweiten externen Bildschirm zum laufen zu bringen war dann noch mal ein Akt – und ich dann sehr glücklich, als der neue Rechner sich wieder halbwegs so anfühlte wie der alte (er ist langsamer und der Lüfter läuft wesentlich öfter). Nunja, und die IT-Verantwortliche war dann sehr glücklich, als ich den alten Rechner endlich abgab.

Sonnabend konnten wir wieder auf dem Markt einkaufen gehen. Das Angebot ist wegen Winter sehr eingeschränkt (es wächst ja derzeit nichts), aber die Äpfel sind da einfach besser als in der Kaufhalle.

Sonntag bin ich ziemlich zeitig aufgestanden. Zum einen wegen der Wanderung, vor allem aber auch, weil ich zeitig wach war. Dadurch habe ich dann vom Küchenfenster aus zwei Füchse auf der Wiese vor dem Haus beobachten können. Es war noch ziemlich dämmrig, die Füchse kaum von der Wiese zu unterscheiden, nur die Schwanzspitze des einen leuchtete. Als sie dann unter den Bäumen verschwanden, habe ich sie aus den Augen verloren.

Am Tegeler Fließ von Tegel nach Basdorf

Für heute war super schönes Wetter angesagt: kalt, aber sonnig. Ideal also für eine Wanderung. In ca. 25 Kilometern von Tegel nach Basdorf, immer am Tegeler Fließ entlang, war geplant.

Kalt war es wirklich, als ich aufstand zeigte das Außentermometer -4°C an. Tagsüber war es schätzungsweise um die 0°C. Dazu ein eisiger Wind. Und dann leider doch kaum Sonne.

Als ich in Tegel stand und auf die anderen wartete, war das Wetter noch super: blauer Himmel, Sonne, und in der Sonne war es sogar relativ warm. Dann zog es sich aber mehr und mehr zu. Die Feuchtwiesen am Fließ sehen mit Sonne bestimmt noch viel schöner aus.

Es war so kalt, daß der See bei Lübars schon eine dünne Eisdecke hatte, tragfähig ist die aber noch lange nicht.

Nach ca. 15 Kilometern erreicht man den S-Bahnhof Mühlenbeck-Mönchmühle. Hier sind viele aus der Wanderung ausgestiegen. Wir anderen sind nach einem weiteren Kilometer erstmal beim Griechen eingekehrt. Hunger hatte ich gar nicht unbedingt, aber zwischendurch ins warme zu kommen war schon nett. Und mein Schuh scheuerte, das konnte ich dann auch gleich mal kontrollieren (und ein Blasenpflaster auf die leider schon entstandene kleine Blase kleben). Mir wäre ja eher nach Kuchen gewesen, den gibt es beim Griechen natürlich nicht. Stattdessen habe ich eine „heiße Schokolade“ genommen. Und einen dünnen Kakao aus H-Milch bekommen. Und beim Bezahlen habe ich noch unfreiwillig Trinkgeld gegeben. Ich hatte es nicht passend, habe aber kein Wechselgeld bekommen. Weil es nicht viel war, und der Kellner eh sofort weg wollte ich kein Theater drum machen. Frech fand ich es trotzdem.

Außer mir haben noch zwei andere nur etwas zum Trinken genommen und wollten bald weiter. Der erste Tisch (der zuerst bedient worden war), war auch schon fertig mit essen und so sind wir zu sechst schon mal weiter gewandert. Die hatten ein ordentliches Tempo drauf! Der zweite Teil der Wanderung war dann richtig Sport! Ich habe es mir trotzdem nicht nehmen lassen, die überfrorenen Pfützen auf dem Feld kurz vor Summt zu fotografieren.

So kurz vor Sonnenuntergang wurde es dann sogar noch mal richtig schön.

Und den Sonnenuntergang am Mühlenbecker See haben wir dann alle bewundert (und fast alle fotografiert).

Danach ging es in hohem Tempo weiter. Wir waren so schnell, daß wir die 16:40 Bahn in Basdorf noch haben stehen sehen. Leider muß man in Basdorf eine halbe Ewigkeit parallel zu den Schienen laufen bis man zum Bahnübergang kommt, und dann eine viertel Ewigkeit wieder zurück. 5 Minuten nach Abfahrt des Zuges waren wir am Bahnhof. 25 Minuten vor dem nächsten.

Und während wir da so warteten, sahen wir eine weitere größere Gruppe kommen. Die anderen konnten es nicht sein, die hatten ja noch gegessen, als wir gegangen waren, sind also erst deutlich später los und wir waren in solch hohem Tempo unterwegs gewesen – das haben die anderen sicherlich nicht gemacht. Es war der Rest unserer Truppe, die uns sehr auslachten, als sie ankamen. Sie waren gar nicht so viel später losgegangen als wir und hatten vor allem einen kürzeren Weg genommen (die Schleife über Summt war ein großer Umweg).

Leider hatte nur einer aus unserer 6er-Truppe einen GPS-Tracker mitlaufen und dem waren wir zu schnell. Er hatte als Wegpunkte nur den Griechen und den Bahnhof und dazwischen gerade Linie. Wir wissen also nicht genau, wieviel mehr wir gelaufen sind, aber ich schätze, wir werden auf ungefähr 30 Kilometer gekommen sein. Ich bin ordentlich müde und mir tun die Füße weh.

Schön war es trotzdem.

 

Vor einiger Zeit bin ich die Tour schon mal gelaufen. Es war interessant, wie zwischendurch immer mal wieder feststellte „Hier war ich schon mal“, dann aber über weitere Strecken mich an nichts erinnern konnte. Und das lag nicht nur daran, daß wir diesmal zum Teil anders gegangen sind. Zu Hause habe ich dann im Blog nach der Beschreibung der Wanderung gesucht, aber nichts gefunden. Also habe ich anderweitig recherchiert, wann das überhaupt war. Im März 2016, die Fotos habe ich gefunden. Aber gebloggt habe ich in der Zeit tatsächlich nicht (auch wenn ich mir sehr sicher war). Was ich bei der Recherche auch festgestellt habe: Derjenige, der die Wanderung damals organisiert hatte und mit dem ich noch viele andere Wanderungen gemacht habe, hat sich von der Plattform abgemeldet. Vielleicht bin ich einfach nur sehr sehr müde von der Wanderung und deswegen…, aber im Moment macht mich das sehr traurig. Ich war davon ausgegangen, dieses Jahr wieder viele Wanderungen mit ihm zu machen und kann ihn nicht mal anschreiben, weil der Kontakt nur über die Plattform lief.