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Nur ’ne halbe Stunde …

Dienstag Abend recherchierte ich nach Bauanleitungen für den Metallbaukasten. Ich hatte einem Kollegen vom Flugzeug und meinen Problemen damit erzählt und ermeinte, da gäbe es doch bestimmt was im Internet. Ich habe eine tolle Seite gefunden, auf der jemand diverse Anleitungen für die diversen Metallbaukästen aus der DDR und dem Nachfolger gesammelt hat. Schon spannend, aber es sind eben auch nur die original Anleitungen. Die Recherche machte aber Lust drauf, wieder rumzuschrauben, also hab ich meine Kästen wieder hervorgeholt. Dann chatteten mich gleich 3 Leute gleichzeitig an und es war noch ein bißchen was zu klären und dann war es schon halb 10. Eigentlich wollte ich ja um 10 ins Bett. Aber ’ne halbe Stunde noch…
Meine Wahl fiel nicht auf den Holländer, sondern auf den Trecker.
Auch hier war klar, es wird nicht einfach, denn was unter der Haube ist, sieht man nicht. Aber wie schwierig kann so eine Lenkung schon sein? Um zumindest zu wissen, mit welchen Teilen sie realisiert worden war, habe ich mir die Teileliste genommen und alles rausgesucht. Das hab ich früher nie gemacht. Aber wenn man dann alles wegnimmt (und verbaut), was auf dem Foto zu sehen ist, bleiben die Teile übrig, die sich unsichtbar unter der Haube verstecken. Damit sollte es doch einfach sein. So der Plan.
Schwierigkeit 1: Das Modell ist für einen anderen Kasten. Ich habe Plasticon GB1 und EMB3, das Modell ist für GB2. Und enthält diverse Teile, die in meinen Kästen nicht vorhanden sind. Die Seitenverkleidung der Motorhaube zum Beispiel. Aber das ist ja einfach. Die Grundplatte für das Fahrerhaus. Da hab ich aber ähnliches aus zwei Construction-Kästen, die ich mal besaß. Und das flache Kegelzahnrad. Irgendwoher hatte ich aber mehrere „hohe“ Kegelräder die zusammenpaßten. Damit sollte sich improvisieren lassen.
Ich begann also zu bauen und war um 10 natürlich noch absolut am Anfang. Da kann man nicht aufhören. Also noch eine halbe Stunde. Halb 11 geht ja auch noch… Da grübelte ich dann schon ander Vorderachsaufhängung rum. Und testete und probierte, und konnte noch nicht aufhören. Immerhin: kurz vor 11 war ich dann an dem Punkt angelangt wo ich einsah, daß ich erstmal nicht weiter komme und es vielleicht doch sinnvoll wäre, ins Bett zu gehen.
Mittwoch Abend dann hatte ich nicht nur endlich eine passende Idee für die Aufhängung der Vorderachse, sondern ziemlich bald auch, wie man die Lenkung umsetzen und stabilisieren kann. Die genauere Abstimmung dauerte noch etwas. Für die Lenkachse in passender Länge mußte ich noch kurz die Vorderachse des Flugzeuges ausstauschen. Aber dann passte alles. Und damit ich beim nächsten Mal nicht ganz so lang grübeln muß, machte ich gleich noch ein Foto.
Der Rest war schnell. Die Haube war – nachdem ich entschieden hatte wie lang sie werden muß/soll – nur noch Schrauben, nicht denken. Die Befestigung der Haube am Trecker war dann noch mal Fummelei, der Fahrersitz auch (der stammt auch aus einem Construction-Kasten) und dann, kurz vor 10, war der Trecker fertig.
Einen kleinen Schönheitsfehler hatte ich beim Positionieren für das Foto entdeckt: Wenn man nach links lenkt, steuert der Trecker nach rechts. Das störte mich schon ein wenig und mir war eingefallen, daß ich eventuell in der Tüte mit den Rädern verschiedenster Art genau das flache Kegelrad hatte, was ich brauchte. Das wollte ich am Donnerstag nur mal schnell ausprobieren.
Tatsächlich hatte ich das Rad, also hab ich den Trecker wieder halb auseinandergenommen. Der Lenkfehler kam ja dadurch zustande, daß ich – mangels Platz – das zweite Kegelrad nach unten hatte zeigen lassen. Aber selbst mit dem flachen Kegelrad paßte es andersrum nicht. Wie gut, daß der Kollege festgestellt hatte, daß Trecker ja eigentlich immer zwei verschieden große Räderpaare haben und ich passende Räder in der Räder-Wundertüte fand. Mit großen Rädern hinten und kleinen vorn kann die Vorderachse tiefer aufgehängt werden. Außerdem fand ich in der Tüte noch ein Zahnrad mit dem die Übertragung der Lenkbewegung viel besser funktionierte.
Und wo ich jetzt eh schon dabei war, hab ich gleich noch die beiden kurzen Grundplatten gegen eine große ausgetauscht. Und weil mir die Motorhaube zu lang war, habe ich die auch noch „mal eben“ eingekürzt. Das war nur Schrauberei (kein großartiges Denken mehr nötig), kostete aber auch seine Zeit. Dann noch eine der kurzen Grundplatten als Fahrerkabinenrückwand montiert, und nicht mal ganz zwei Stunden nach „nur mal schnell“, war der Trecker zum zweiten Mal fertig – diesmal mit richtiger Lenkung.
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Pläne! Ich will Pläne!

Und dann habe ich heute mal eben ein Flugzeug gebaut. Eigentlich wollte ich ja nur das Riesenrad aus dem Dezember abbauen, aber dann hatte ich doch Lust drauf, was neues zu bauen und das Flugzeug sag gar nicht so schwer aus. Viele lange Teile, ziemlich übersichtlich, was sollte schon schief gehen?

Nunja, ein paar Detail- und/oder Bauphasenfotos (oder Pläne!) wären doch sehr hilfreich gewesen. Die Doppelseite war alles an Anleitung. So war es viel Raterei, Frust und ein paar Mal sehr tief Luftholen. Und wie ich die Räder befestige mußte ich mir komplett selbst ausdenken. Vorn funktionierte nicht wie vorgesehen, weil die Winkelschienen breiter sind als auf der Anleitung. Und hinten war überhaupt nicht zu erkennen, wie das da befestigt ist. Nunja.

Aber ich habe jetzt ein Flugzeug.

In dem Bauvorschlagsheft (Anleitung möchte ich es nicht nennen) gibt es auch das Foto eines Holländers – wo mir schon beim ersten Blick auf das Foto klar war, daß das eine Herausforderung ist, weil die Details der Mechanik überhaupt nicht zu erkennen sind. Wenn ich mal seeeehr entspannt bin, versuche ich mich mal daran.

10. Dezember

Wetter: hellgrau, fast trocken, mild.

Ich war heute mal wieder auf dem Balkon. Das lohnt derzeit ja nicht so: meist ist es dunkel und auch relativ kalt. Darum sehe ich gar nicht mehr, wie toll meine Schneeflockenblume noch blüht. Die Ecke, in der sie hängt, scheint gut frostgeschützt zu sein. Mal sehen, wie lang sie noch durchhält.

Schneeflockenblume

Und dann habe ich es heute erstmals seit ewig (wenn nicht überhaupt) geschafft, eine To-Do-Liste zu erstellen, die ich auch komplett abgearbeitet habe. Normalerweise schreibe ich alles drauf, was am Wochenende zu erledigen wäre und bin froh, wenn ich ca. die Hälfte geschafft habe. Heute habe ich tatsächlich nur eine Liste für einen Tag erstellt und überlegt, was wirklich realistisch schaffbar ist. Hat geklappt  – obwohl da auch so ein unwägbarer Posten „shoppen gehen“ drauf stand. Wobei – so unwägbar ist das bei mir nicht. Ich mag es nicht (und mach es fast nur, wenn ich wirklich was brauche) und halte nie lange durch. Heute habe ich immerhin 3 Stunden durchgehalten. Die benötigten Jeans habe ich nicht bekommen, aber n T-Shirt und n Pulli. Immerhin. Außerdem habe ich jetzt alle großen Weihnachtsgeschenke zusammen und eine Idee für einen kurz nach Weihnachten liegenden Geburtstag. Jetzt fehlt nur noch Kleinkram.

Außerdem auf meiner Liste heute (neben diversem Haushaltskram): Weihnachtskarte basteln. Die Braunschweiger Freundin hat immer gebastelt (mal sehen, ob sie dieses Jahr mit zwei Winzligen auch noch), und ich wollte immer nur, hab es aber nie geschafft. Dieses Jahr habe ich zeitig genug daran gedacht und nun muß sie nur noch geschrieben werden:

Weihnachtskarte

Ziemlich schlicht, Kitsch kann ich nur bei Landschaftsfotos. Und für alle mit ähnlich viel Fantasie wie meine Kollegen: das ist ein Weihnachtsmann.

 

Heute in den Adventskalendern: ein großes Geschenk und ein Herz mit Flügeln (was kitschiger klingt als es aussieht).

Sonntagsspaziergang

Am Wochenende war wunderbares Wetter: frostig („Es ist zu kalt für die Jahreszeit“), aber sonnig. Da war ich natürlich viel draußen. Sonnabend habe ich komplett auf die Straßenbahn verzichtet und war ein paar Kilometer zu Fuß unterwegs. Und heute, Sonntag, war ich gleich zwei Mal spazieren. Schwesterherz hatte mich noch vormittags überredet rauszugehen in der (korrekten) Annahme, vor dem Mittag würde man mehr Sonne abbekommen als Nachmittags, weil sie da noch höher steht. Aber nach dem Mittag war es ja immer noch sooo schön, so daß ich doch noch mal raus bin. Diesmal hatte ich auch die Kamera dabei. Mit den Eiskristallen war die kleine Kamera (vielmehr ihr Autofokus) aber doch etwas überfordert.

eisgezuckertes Kraut

Mein Weg führte mich durch den Friedrichshain. Der große Teich hatte teilweise schon eine Eisschicht, aber am Südwest-Hang des kleinen Bunkerbergs war noch richtig Herbst.

Herbst im Friedrichshain

Außerdem habe ich es endlich mal geschafft, die Kunstwerke am Glascontainer zu fotografieren.

Streetart-Piepmatz

Streetart-Monster

Und noch ein Nachtrag zum letzten Blogeintrag: der Kürbis nach ca. ner Woche

Gruselkuerbis

Herbstbeschäftigung

Eigentlich hatte ich mir ja einen goldenen Oktober gewünscht, nachdem ich den Spätsommer im September wegen Abwesenheit nicht erlebt habe (jaja, selbst Schuld). Bekommen haben wir bisher vor allem naßkaltes Grau-in-Grau. Da war ich sehr glücklich, daß heute doch mal die Sonne raus kam und ich zu meiner Nachmittagsverabredung ein bißchen laufen mußte. So konnte ich ein bißchen die Sonne genießen und sogar noch ein schönes Herbstfoto machen.

Herbstbaum

Eigentlicher Plan für heute war: Kürbisse schnitzen. Ich habe mit Halloween nicht sooo viel am Hut, aber alles Beleuchtbare ist toll in dieser Dunkelheit. Und Kürbisse zu schnitzen macht durchaus Spaß, wie ich jetzt weiß. Ich habe mal mit einem einfachen Motiv angefangen und finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mein Kürbis bei Licht (mit Sabberfaden):

Kürbis bei Licht

Im Dunklen alle drei entstandenen Kürbisse:

Leuchtkürbisse

(Jaja, Foto ist unscharf, da ohne Stativ.)

Gelernt haben wir: das Motiv darf nicht zu filigran sein, es muß zwischen den Löchern genug Wand übrig bleiben, sonst bricht es weg. Aber ich finde, die Spinne macht sich als Auge richtig gut.

Jetzt hockt mein Kürbis auf meinem Balkontisch und flackert vor sich hin – und das sieht schon ein bißchen gruselig aus.

Balkonkürbis

 

Frohe Ostern!

Anfang des Monats habe ich mal wieder gebastelt. Ein Kalenderbild und eine Geburtstagskarte für eine Freundin sind dabei entstanden:

Oster-Kalenderbild

Genurtstagskarte

Ausgangsmaterial in beiden Fällen: der letztjährige Katalog meines Lieblings-Draußen-Ausrüsters.

(Für die, die auf den nächsten Neusseelandbericht warten: Leben, ne. Haut mir immer zwischen meine Pläne. Nach meinem Osterurlaub dann… hoffentlich.)

 

Januar

Die Idee, die ich für das Kalenderbild hatte, fühlte sich nicht richtig an für den Januar. Also habe ich doch eine Idee vom Schwesterherz aufgegriffen („Mal‘ einen Schneemann“) und bei der Umsetzung wieder mal kleinste Schnipsel produziert.

Schneemanncollage aus einer Katalogsseite

 

Drachen und so

Mein Novemberdrache kam unheimlich gut an. „Will ich auch haben!“ Also habe ich zu Weihnachten einen Kalender mit Drachen verschenkt. Nunja, genau genommen hab ich ihn erst zu Silvester verschenkt (da ist er auch erst fertig geworden) und es sind nicht nur Drachen drin. Sooo intensiv hatte ich mich bisher nicht mit Drachen beschäftigt, so daß ich nicht so wahnsinnig viele Ideen hatte. Und dann fiel mir wieder das Kinderbuch mit Drachengeschichten ein, mit Illustrationen von Manfred Bofinger. Und so sind 4 der Bilder sehr direkt von diesen Illustrationen inspiriert (nachgemalt könnte man auch sagen) (Nummer 7 und 9 – 11).

drachenundso

Für mein Januarbild fehlt mir aber noch die zündende Idee.

November und Dezember

Der Rosa-Wolken-Drache war in der ersten Monatshälfte fertig. Dann hab ich auf besseres Licht gewartet. Nunja, recht ergebnisloses Unterfangen diesen November.

November

Im Dezember hatte ich bisher immer ein weihnachtliches Motiv. Dieses Jahr hatte ich da keine zündende Idee. Da kam dann die ursprüngliche November-Idee zum Zuge.

Dezember

(Mond, Sterne und Wolken aus Prospekten, Hintergrund farbiges Druckerpapier.)

[Oktober, September, August, Januar-Juli]

Oktober

Zutaten: Inspiration von Frau Weh (Link) und das Kundenmagazin eines großen Outdoorausrüstungshändlers.