10. Dezember

Wetter: hellgrau, fast trocken, mild.

Ich war heute mal wieder auf dem Balkon. Das lohnt derzeit ja nicht so: meist ist es dunkel und auch relativ kalt. Darum sehe ich gar nicht mehr, wie toll meine Schneeflockenblume noch blüht. Die Ecke, in der sie hängt, scheint gut frostgeschützt zu sein. Mal sehen, wie lang sie noch durchhält.

Schneeflockenblume

Und dann habe ich es heute erstmals seit ewig (wenn nicht überhaupt) geschafft, eine To-Do-Liste zu erstellen, die ich auch komplett abgearbeitet habe. Normalerweise schreibe ich alles drauf, was am Wochenende zu erledigen wäre und bin froh, wenn ich ca. die Hälfte geschafft habe. Heute habe ich tatsächlich nur eine Liste für einen Tag erstellt und überlegt, was wirklich realistisch schaffbar ist. Hat geklappt  – obwohl da auch so ein unwägbarer Posten „shoppen gehen“ drauf stand. Wobei – so unwägbar ist das bei mir nicht. Ich mag es nicht (und mach es fast nur, wenn ich wirklich was brauche) und halte nie lange durch. Heute habe ich immerhin 3 Stunden durchgehalten. Die benötigten Jeans habe ich nicht bekommen, aber n T-Shirt und n Pulli. Immerhin. Außerdem habe ich jetzt alle großen Weihnachtsgeschenke zusammen und eine Idee für einen kurz nach Weihnachten liegenden Geburtstag. Jetzt fehlt nur noch Kleinkram.

Außerdem auf meiner Liste heute (neben diversem Haushaltskram): Weihnachtskarte basteln. Die Braunschweiger Freundin hat immer gebastelt (mal sehen, ob sie dieses Jahr mit zwei Winzligen auch noch), und ich wollte immer nur, hab es aber nie geschafft. Dieses Jahr habe ich zeitig genug daran gedacht und nun muß sie nur noch geschrieben werden:

Weihnachtskarte

Ziemlich schlicht, Kitsch kann ich nur bei Landschaftsfotos. Und für alle mit ähnlich viel Fantasie wie meine Kollegen: das ist ein Weihnachtsmann.

 

Heute in den Adventskalendern: ein großes Geschenk und ein Herz mit Flügeln (was kitschiger klingt als es aussieht).

Sonntagsspaziergang

Am Wochenende war wunderbares Wetter: frostig („Es ist zu kalt für die Jahreszeit“), aber sonnig. Da war ich natürlich viel draußen. Sonnabend habe ich komplett auf die Straßenbahn verzichtet und war ein paar Kilometer zu Fuß unterwegs. Und heute, Sonntag, war ich gleich zwei Mal spazieren. Schwesterherz hatte mich noch vormittags überredet rauszugehen in der (korrekten) Annahme, vor dem Mittag würde man mehr Sonne abbekommen als Nachmittags, weil sie da noch höher steht. Aber nach dem Mittag war es ja immer noch sooo schön, so daß ich doch noch mal raus bin. Diesmal hatte ich auch die Kamera dabei. Mit den Eiskristallen war die kleine Kamera (vielmehr ihr Autofokus) aber doch etwas überfordert.

eisgezuckertes Kraut

Mein Weg führte mich durch den Friedrichshain. Der große Teich hatte teilweise schon eine Eisschicht, aber am Südwest-Hang des kleinen Bunkerbergs war noch richtig Herbst.

Herbst im Friedrichshain

Außerdem habe ich es endlich mal geschafft, die Kunstwerke am Glascontainer zu fotografieren.

Streetart-Piepmatz

Streetart-Monster

Und noch ein Nachtrag zum letzten Blogeintrag: der Kürbis nach ca. ner Woche

Gruselkuerbis

Herbstbeschäftigung

Eigentlich hatte ich mir ja einen goldenen Oktober gewünscht, nachdem ich den Spätsommer im September wegen Abwesenheit nicht erlebt habe (jaja, selbst Schuld). Bekommen haben wir bisher vor allem naßkaltes Grau-in-Grau. Da war ich sehr glücklich, daß heute doch mal die Sonne raus kam und ich zu meiner Nachmittagsverabredung ein bißchen laufen mußte. So konnte ich ein bißchen die Sonne genießen und sogar noch ein schönes Herbstfoto machen.

Herbstbaum

Eigentlicher Plan für heute war: Kürbisse schnitzen. Ich habe mit Halloween nicht sooo viel am Hut, aber alles Beleuchtbare ist toll in dieser Dunkelheit. Und Kürbisse zu schnitzen macht durchaus Spaß, wie ich jetzt weiß. Ich habe mal mit einem einfachen Motiv angefangen und finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mein Kürbis bei Licht (mit Sabberfaden):

Kürbis bei Licht

Im Dunklen alle drei entstandenen Kürbisse:

Leuchtkürbisse

(Jaja, Foto ist unscharf, da ohne Stativ.)

Gelernt haben wir: das Motiv darf nicht zu filigran sein, es muß zwischen den Löchern genug Wand übrig bleiben, sonst bricht es weg. Aber ich finde, die Spinne macht sich als Auge richtig gut.

Jetzt hockt mein Kürbis auf meinem Balkontisch und flackert vor sich hin – und das sieht schon ein bißchen gruselig aus.

Balkonkürbis

 

Frohe Ostern!

Anfang des Monats habe ich mal wieder gebastelt. Ein Kalenderbild und eine Geburtstagskarte für eine Freundin sind dabei entstanden:

Oster-Kalenderbild

Genurtstagskarte

Ausgangsmaterial in beiden Fällen: der letztjährige Katalog meines Lieblings-Draußen-Ausrüsters.

(Für die, die auf den nächsten Neusseelandbericht warten: Leben, ne. Haut mir immer zwischen meine Pläne. Nach meinem Osterurlaub dann… hoffentlich.)

 

Januar

Die Idee, die ich für das Kalenderbild hatte, fühlte sich nicht richtig an für den Januar. Also habe ich doch eine Idee vom Schwesterherz aufgegriffen („Mal‘ einen Schneemann“) und bei der Umsetzung wieder mal kleinste Schnipsel produziert.

Schneemanncollage aus einer Katalogsseite

 

Drachen und so

Mein Novemberdrache kam unheimlich gut an. „Will ich auch haben!“ Also habe ich zu Weihnachten einen Kalender mit Drachen verschenkt. Nunja, genau genommen hab ich ihn erst zu Silvester verschenkt (da ist er auch erst fertig geworden) und es sind nicht nur Drachen drin. Sooo intensiv hatte ich mich bisher nicht mit Drachen beschäftigt, so daß ich nicht so wahnsinnig viele Ideen hatte. Und dann fiel mir wieder das Kinderbuch mit Drachengeschichten ein, mit Illustrationen von Manfred Bofinger. Und so sind 4 der Bilder sehr direkt von diesen Illustrationen inspiriert (nachgemalt könnte man auch sagen) (Nummer 7 und 9 – 11).

drachenundso

Für mein Januarbild fehlt mir aber noch die zündende Idee.

November und Dezember

Der Rosa-Wolken-Drache war in der ersten Monatshälfte fertig. Dann hab ich auf besseres Licht gewartet. Nunja, recht ergebnisloses Unterfangen diesen November.

November

Im Dezember hatte ich bisher immer ein weihnachtliches Motiv. Dieses Jahr hatte ich da keine zündende Idee. Da kam dann die ursprüngliche November-Idee zum Zuge.

Dezember

(Mond, Sterne und Wolken aus Prospekten, Hintergrund farbiges Druckerpapier.)

[Oktober, September, August, Januar-Juli]

Oktober

Zutaten: Inspiration von Frau Weh (Link) und das Kundenmagazin eines großen Outdoorausrüstungshändlers.

September

Äpfel, Birnen und ein Igel in Buntstift

Erstes Monatsdrittel!

[August][Januar bis Juli]

August

Nicht im ersten Monatsdrittel und auch in einfacherer Form als ursprünglich geplant – aber immerhin  in der ersten Monatshälfte fertig – das Augustbild vom Kalender:

Kanute von hinten in viel grün - Buntstift

[Januar bis Juli]