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24.01.2023

Die längeren Fahrzeiten der S-Bahn sorgen dafür, dass ich mit dem Lesestoff schneller durch bin. Heute war schon wieder am Ende der Zeitschrift noch viel Fahrt über.

13.01.2023

An der Ampel steht ein Doppeldecker der BVG auf Betriebsfahrt. Ich weiß gar nicht, warum ich hochsehe, aber so sehe ich: Oben in der ersten Reihe sitzt auf jeder Seite ein riesiger Plüschbär. Wohin die wohl unterwegs waren? Und ob der Fahrer von ihnen wußte?

Ansonsten: Endlich die Wanderstiefel reklamiert, das war eine ausgesprochen nette und angenehme Erfahrung, damit hatte ich nicht gerechnet.
Wortwechsel mit dem Kunden nach mir:
„Ihr Kollege vorn hat mich zu Ihnen geschickt.“
„Ja, das macht der immer.“

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09.01.2023

Wegen Bauarbeiten braucht meine S-Bahn jetzt morgens fast 20 Minuten länger. Die Bauarbeiten sind gar nicht auf meinem Abschnitt, und die Info, daß es da länger dauert findet man auch auf keine der Baustelleninfos, man sieht das nur in der Verbindungsauskunft. Wie ich dann heute morgen, als ich nachsehen wollte, ob die bei Twitter gemeldeten Probleme noch bestehen. Ich kann mir dann jetzt also überlegen, ob ich morgens 20 Minuten früher los gehen will oder 20 Minuten später anfange – und finde beides doof. (20 Minuten! Die braucht jetzt fast doppelt so lang wie vorher!)

In der S-Bahn festgestellt, daß ich mein Portemonnaie vergessen habe. Den Fahrschein hatte ich extra, darum ist es mir erst so spät aufgefallen. Kurz überlegt, ob ich wieder umdrehe und heute von zu Hause arbeite. Dann aber zu dem Schluß gekommen, daß ich nun ja schon unterwegs bin, ansonsten alles dabei habe und mir ein Kollege sicherlich Geld leihen wird für Mittag und Heimfahrkarte. War auch so.

Seit der Mittagsrunde tut mir der Oberschenkel weh als hätte ich da eine Zerrung oder so. Dabei bin ich einfach nur ganz normal gelaufen (also gegangen).

Sorgen gemacht um jemanden, der das nicht will und eventuell deswegen die Kommunikation sehr zurückgefahren hat. Das hilft nicht. (Gut, meine Sorgen vermutlich auch nicht, aber…)

 

Ich hatte echt schon bessere Montage.

 

Auf der Plusseite: mit Wandersocken an den Füßen hab ich keine kalten Füße mehr am Schreibtisch. Und ich gewöhne mich dran, daß wir da jetzt (wieder) zu dritt sind.

08.01.2023

Vom Auto verabschiedet. Gekauft hatte ich ihn (ihn = den Nissan Micra, dem ich dann den Namen Aton gab) bevor ich nach Braunschweig ging, denn, nunja, Autogegend, da erschien es sinnvoll, ein Auto zu haben. Am Anfang habe ich ihn noch genutzt, um zwischen Berlin und Braunschweig, und vor allem zwischen Braunschweig und Wolfsburg zu pendeln, wo ich zu meiner Überraschung arbeitete (ich kannte bis zum ersten Arbeitstag nur den Braunschweiger Standort, wußte nicht mal was von dem in Wolfsburg). Recht schnell schon aber wechselte ich auch dort wieder zu öffentlichen Verkehrsmitteln, auch wenn der Zug nach WOB nur stündlich fuhr, war das immer noch angenehmer, als morgens mit dem Auto zu fahren, auf der Heimfahrt im Stau zu stehen und dann noch Parkplatz suchen zu müssen. Und die Zugfahrt nach Berlin war nicht nur deutlich entspannter als die A2, sondern auch schneller. Anton stand schon in Braunschweig viel rum, wurde hauptsächlich für gelegentliche Ausflüge in den Harz und die Fahrt nach Berlin für den Weihnachtsurlaub genutzt. Und vielleicht mal zu Ikea, aber selbst dort hin bin ich mit der Straßenbahn, wenn ich nicht viel kaufen wollte. Für den Umzug nach Berlin war er dann noch mal sehr praktisch und dann stand er wieder. Sehr bald schon hauptsächlich beim Schwesterherz, weil sie einen großen Parkplatz „vor der Tür“ hatte, wo sie auch immer mal wieder ein Auge drauf werfen konnte, ob er wieder Werbezettelchen gesammelt hat. Sehr bald wurde sie auch diejenige, die ihn hauptsächlich nutze, auch, weil mein Fersensporn sich so gar nicht mit der etwas seltsamen Lage des Gaspedals (das weiter in den Fußraum rein ragt als die anderen beiden) vertrug. Irgendwann fiel mir auf, daß ich schon mehrere Jahre nicht mehr Auto gefahren war und ich nutze Anton, um in den Garten der Eltern zu fahren. Auf dem Rückweg hatte ich dann wieder so viel Sicherheit, daß ich auch wieder das Radio angemacht habe. Dann fuhr ich wieder lange nicht und folgerichtig zog Anton mit dem Schwesterherz um – immer noch gut zu Fuß erreichbar, aber nicht mehr ganz so nah. Ich nutzte ihn dann noch ein Mal, um zur Arbeit zu kommen, als wegen Sturmschäden die S-Bahn nicht fuhr und es auch keinen Schienenersatzverkehr gab. (Bis dahin hatte ich so lang hin und her überlegt, daß der Berufsverkehr gründlich vorbei war – und die letzte Fahrt war auch noch nicht sooo lang her). Das war es dann für mich. Das war es dann für mich. Für meine Aktivitäten fand ich die öffentlichen Verkehrsmittel praktischer, oder ich bin beim Schwesterherz mitgefahren, die mich dann praktischer Weise auch oft abholte. Sie nutzte ihn aber noch oft (glaub ich). Bis dann der Schwesterfreund auftauchte, der auch ein Auto hat(te), ein deutlich größeres, mit dem man auch mal bequem ein Fahrrad oder zwei Kanus mitnehmen kann. Ich hatte vor einiger Zeit schon gesagt, daß man mal überlegen kann, ob man den Anton überhaupt noch braucht, als Schwesterherz im Herbst dann fragte, ob ich einverstanden bin, daß der Schwesterfreund sich drum kümmert, ihn zu verkaufen, war ich sofort einverstanden. Als er dann aber Silvester meinte, daß er dann mal die restlichen Papiere dafür braucht, wurde es plötzlich konkret und ich sehr heftig sentimental. Der hat uns in den Harz gebracht! Und an die Ostsee! (Die Pendelei nach BS kam mir da lustiger Weise nicht in den Sinn). Aber realistisch betrachtet: ich bin seit ewig nicht mehr gefahren, er wird auch nicht jünger, bekommt mehr Macken und vom Rumstehen wird er auch nicht besser. Gestern erzählte sie dann, daß sie eine Abschiedsfahrt mit ihm gemacht hätten (sie mußten sowieso wo hin) und ihn heute dann ausräumen wollen. Also meldete ich mich an, daß ich da dabei sein will um noch mal Tschüß zu sagen (den zweiten Autoschlüssel habe ich ja mit den Unterlagen abgegeben). Passenderweise regnete es. Mit Ausräumen waren sie schon fast fertig als ich kam.Ich hab mich noch mal rein gesetzt, auch auf den Fahrersitz. Noch ein paar Fotos gemacht. Und dann zugesehen, wie der Teddy und der Schutzengel in das Auto vom Schwesterfreund umgezogen sind. Ich bin immer noch etwas sentimal. Vor einiger Zeit las ich im Internet eine Diskussion zum Thema Führerschein, und daß der zumindest für die Jugendlichen auf dem Land ein Stück Freiheit bedeutete. Ich bin in Berlin groß geworden, für mich reichte der öffentliche Nahverkehr, der ein riesiges Gebiet erschloss. Führerschein habe ich hauptsächlich gemacht, um Vati als einzigen Fahrer in der Familie zu entlasten (bei Urlauben, Familienfeiern…). Aber dieses Auto bedeutete für mich eben doch auch ein Stückchen Freiheit, denn im Harz oder da hoch an die Ostsee war es mit Auto einfacher. Nur braucht man für solche seltenen Fahrten nicht zwingend ein eigenes Auto. Zumal die Parkplatzsituation hier in der Gegend auch nicht einfacher wird. Ist schon ok so. (Und vielleicht wird ja der Harz irgendwann auch mal so gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erschlossen, daß man da kein Auto mehr braucht. Ich erinnere mich an eine Bushaltestelle, an der laut Aushang ein Mal am Tag ein Bus hält.)

04.01.2023

Auf dem Weg zur S-Bahn ein grandioser Sonnenaufgang.

Die Mitarbeiter des Grünflächenamtes sammeln den Silvestermüll aus den Grünflächen des Wohngebiets. Straße und Gehweg rechts und links des Weges sind noch voll mit Knaller- und Raketenresten. Es ist windig heute.

Am S-Bahnhof angekommen sehe ich einen schönen Regenbogen. Während der Fahrt fängt es an zu regnen und hört bis kurz vor Feierabend nicht wieder auf. So viel Regen hatten wir lange nicht.

Erster Tag im Büro im neuen Jahr. Mit einem neuen Kollegen. Obwohl ich beide Blumentöpfe auf den Schreibtisch gestellt hatte, hat er sich für den mir gegenüber entschieden (Büro ist für 3 Mitarbeiter zugelassen, hat aber 4 Schreibtische). Dann ist es halt so. Dass er seinen Rollcontainer wieder auf die Seite der Heizung geschoben hat, finde ich aber doch doof, dann ist es so kalt unterm Schreibtisch. Und ein Fan von Fenster-auf-Kipp ist er leider auch. Das werd ich ihm noch angewöhnen… (gern jeder Stunde die Fenster kurz richtig auf, aber nicht ewig auf Kipp).

Abends gemerkt: Bürotage sind sehr sehr anstrengend. Bin deutlich müder als gestern (als ich von zu Hause arbeitete).

05.02.2022 WMDEDGT

Jeden Monats-Fünften fragt Frau Brüllen „Was machst du eigentlich den ganzen Tag“ (WMDEDGT) und diverse Blogger antworten. Ich bin diesmal aus Gründen reichlich spät dran, will aber trotzdem noch.

Wir hatten Pläne für diesen Sonnabend, darum wollten wir eigentlich gegen 10 aufstehen. Das hat nicht ganz geklappt, aber gegen halb 11 bin ich dann doch unter der Dusche, glaub ich. Während ich dusche, beginnen in der Küche die Frühstücksvorbereitungen und es wird abgewaschen. Letzteres wäre nun wirklich nicht nötig gewesen, freut mich aber natürlich schon. Gemütliches Frühstück, dann verschwindet der Begleiter unter der Dusche während ich für den Rest des Wochenendes zusammenpacke. Das wäre wesentlich schneller gegangen, wenn ich nicht ständig irgendwo gestanden und überlegt hätte „Was wollte ich?“, aber ich war auch so rechtzeitig fertig.

Beim Losgehen treffen wir vor dem Haus im Vorgarten noch die Nachbarin und schwatzen natürlich ein bißchen. Spaziergang zur Wohnung des Begleiters, zwecks gleichmäßiger Abnutzung der Betten und Plünderung der Kühlschränke verbringen wir die nächste Nacht dort. Aber erstmal gehen wir gleich wieder nachdem wir alles abgelegt haben.

Zum Mittag gibt es Ketwurst. Die schmeckt nach Kindheit, aber auch wenn die Sonne scheint: es ist deutlich zu kalt um draußen zu essen (ich werde ewig nicht wieder richtig warm werden). Wir liegen verdammt gut in der Zeit und so können wir noch ausführlich über die Museumsinsel schlendern bis zu unserem Zeitfenster in der Alten Nationalgalerie. Wir hätten ruhig etwas früher buchen können, durch den Wind ist es echt kalt und ich bin froh als wir endlich rein dürfen. Am Eingang werden Tickets und Zertifikate kurz gecheckt, drinnen, nach dem Abgeben der Jacken dann richtig kontrolliert inklusive Ausweiskontrolle. Direkt danach treffen wir Schwesterherz und Schwesterfreund, die gerade fertig sind mit ihrem Besuch. Huch! Damit hatte ich nicht gerechnet (sie eventuell schon, denn ich hatte hier ja Museumsbesuch angekündigt).

Ich wollte ja wegen der Sonderausstellung „Magische Spiegelungen – Johann Erdmann Hummel“ dorthin, also beginnen wir dort. Davor noch mal Ticketkontrolle, was mich verwundert, weil man nur Kombitickets kaufen kann. Die Gemälde sind schon beeindruckend, fast noch beeindruckender aber die Vorarbeiten und Skizzen aus denen erkenntlich wird, wieviel Arbeit darin steckt. Die Ausstellung ist recht klein und so schlendern wir anschließend noch durch den Rest des Museums und sehen uns einige andere Gemälde an. Das reicht dann aber auch.

Nach dem Museum gehen wir noch – weil wir schon mal da sind – in den asiatischen Supermarkt am Hackeschen Markt. Mir war Überforderung versprochen worden – ich habe sie bekommen. Da ist viel mehr Ware drin als Platz. Wir nehmen dann aber nur Maracuja-Saft (lecker!) und Nachtisch (noch nicht gekostet) mit.

Heimfahrt, dort noch mal in die Kaufhalle, denn der Kühlschrank des Begleiters ist leer und für morgen ist Wetter angesagt, bei dem man eher nicht raus will. Dann aber Sofa. Ich bin hundemüde und mache mal kurz die Augen zu. Bzw. etwas länger, denn als ich das erste Mal wieder aktiv werden will heißt es, daß das ja wohl viel zu kurz gewesen sei. Dann gibt es warmen Nudelsalat zum Abendessen und anschließend gehe ich in die Badewanne. Ich halte es da ja nie lange aus wegen Langweile (das geht grad noch so) und wegen Kreislauf. Aber es reicht: während mir vorher sehr sehr kalt war, ist mir nun sehr sehr warm. Der Begleiter geht auch noch in die Wanne, während ich seine Arte-Doku weiter schaue. Dann kommt er zu mir auf’s Sofa und schließlich gehen wir ins Bett. Ich dachte ja, ich wäre nach dem Powernap vor dem Abendbrot wieder munter, schlafe aber trotzdem ziemlich schnell ein.

 

Die anderen Teilnehmer des WMDEDGT gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

04.02.2022 Freier Freitag Nr. 5

Seit Anfang des Jahres habe ich wieder eine 4-Tage-Woche, diesmal mit freien Freitagen. An freien Montagen hatte ich ja nicht so wahnsinnig viel getan (außer lesen und zum Zahnarzt gehen), andererseits habe ich aber so viel (Papier-)Kram, den ich mal erledigen wollte. So war die Idee, daß ich vielleicht mehr mache, wenn ich noch mit Schwung aus der Arbeitswoche komme (und den Freitag zu meinem persönlichen Büro-Tag erkläre). Außerdem haben ja Montags die Museen zu.

Und wie läuft es nun? Nunja. Ich räume jeden Donnerstag den Arbeitskram richtig weg. Und saß auch fast jeden Freitag am Schreibtisch – für die Polnisch-Hausaufgaben. Nur fast, weil ja diese Woche Winterferien waren und ich somit am Montag keine erledigten Hausaufgaben brauchte, womit die Motivation da dann schon wieder weniger war. Ansonsten – mache ich halt eventuell noch Kram, den ich sonst am Wochenende gemacht hätte. Das wiederum ist ganz praktisch, denn an den Wochenenden bin ich ja derzeit anderweitig beschäftigt. Es ist also noch ausbaufähig. Aber heute habe ich immerhin mal ein paar Bücher aus- und umsortiert. Und die Hausaufgaben mache ich bestimmt auch gleich noch.

Ach und die Museen – da habe ich jetzt jemanden, der mich gern begleitet, aber Freitag arbeiten muß. Gehen wir eben morgen.

Die positiven Seiten des Internet: Nachdem ich dort jetzt von mehreren gelesen habe, daß sie an freien Tagen / ohne äußeren Druck so gar nichts auf die Reihe kriegen oder von anderen, die auch ewig brauchen, bis sie Dinge mal erledigen, bin ich da wesentlich entspannter. Ist eben so, ist ok. Mir entsteht kein ernsthafter Schaden dadurch. Und das Fotoalbum / die Fotobücher will ich jetzt schon seit 10 Jahren (oder mehr) machen – wenn das noch länger liegt, macht das auch keinen Unterschied. Aber es wäre schon schön, wenn man weniger interessante Bücher erscheinen würden, da komme ich so gar nicht hinterher.

01.02.2022 Gespräche

Gestern früh bin ich am Ende der Morgenrunde mit dem Hausmeister ins Gespräch gekommen (der vermutlich den ganzen Vormittag damit beschäftigt war, die Massen an Pappellaub zu beseitigen, die der Sturm am Wochenende in den Vorgärten und auf dem Parkplatz verteilt hat), heute morgen war es dann die ältere Nachbarin, von der ich die Pflege meines Vorgartens übernommen habe. Das ist schon schön, aber sorgt für verspäteten Arbeitsbeginn.
In den Vorgärten tut sich schon richtig was. Die andere Nachbarin hat mir die Tage in ihrem Vorgarten schon die ersten Schneeglöckchen gezeigt, ich habe bei mir einen knospigen Winterling entdeckt, alle anderen Frühblüher strecken schon die Blätter aus der Erde. Und die Primeln, die ich letzten Herbst versetzt habe, fühlen sich am neuen Platz offenbar auch wohler, auch sie haben Knospenansätze.

Am frühen Nachmittag ein Telefonat gehabt wegen des anderen Projekts. Das war eigenartig, ich hatte noch nie ein Telefonat mit so vielen Pausen, glaube ich, und gefühlt habe ich das Gespräch geführt, obwohl ja der andere was von mir wollte. Erst dachte ich ja, er wäre gerade aufgestanden (nach dem Mittagsschlaf), inzwischen vermute ich, daß er nebenbei noch was anderes gemacht hat, aber war schon komisch. Immerhin: ich werde auch in dem anderen Projekt eher nicht ins Büro fahren müssen. Das ist sehr schön, denn derzeit bleibt am Wochenende so viel liegen (inkl. uns), und ich versuche, das dann in der Woche zu erledigen. Mit dem Weg ins Büro könnte ich das komplett vergessen.

31.01.2022 Alles neu

Merke: Es ist kein gutes Zeichen wenn der Chef zu Beginn des Abstimmungsgesprächs zu zweit fragt, wie es mir geht. Heute folgte dann kurz danach die Info, daß ich in ein anderes Projekt ausgeliehen werden werde, in dem es gerade brennt. Da es bei uns gerade sehr ruhig ist, können wir uns nicht dagegen wehren. Das paßt mir so gar nicht. Ich bin gerade frisch verliebt (darum auch die Ruhe hier), da ist eh schon so viel neu. Noch mehr Neu (und anderes Projekt heißt alles neu, denn die machen da natürlich (fast) alles anders) paßt mir da so gar nicht in den Kram.

(Eine Woche Schonfrist, ich habe noch Sachen im Projekt zu erledigen.)

17.01.2022 Sonne und anderes erfreuliches

Jedes Jahr wieder schön: Wenn die Sonne wieder in die Wohnung scheint. Heute war es so weit. Dabei sah es lange gar nicht danach aus, der Vormittag war eher dunkelgrau, es regnete und stürmisch war es auch. Darum habe ich auch auf meine morgendliche Runde verzichtet. Aber ab Mittags verschwanden die Wolken und dann schien die Sonne.

Das habe ich dann natürlich gleich für eine größere Mittagsrunde genutzt, die ich mit einem Schlenker zur Apotheke verband, um mir endlich das digitale Impfzertifikat für den Booster abzuholen. Nach Feierabend mußte ich noch mal hin, denn als Jahr der Impfung war 2021 angegeben. Die Apothekenangestellte entschuldigte sich, daß es im Impfpass sehr wie 2021 aussieht. Ich glaube sogar, daß der Arzt dort tatsächlich 2021 schrieb (wer hat das Problem mit den Jahreszahlen Anfang Januar nicht?), aber 2021 für diese Impfung ist ja aus mehreren Gründen unsinnig – und ich habe eh noch die andere Impfbestätigung vom Impfzentrum, wo eindeutig das korrekte Jahr steht. Wie dem auch sei: ich bin jetzt auch digital geboostert – mit korrektem Datum.

Und dann habe ich heute noch gesehen, daß mir die Fahrkarte, die ich letzten September wegen das Warnstreiks bei der Bahn nicht nutzen konnte, erstattet wird. Damit hatte ich nach nun über 4 Monaten gar nicht mehr gerechnet.