12 von 12 – November

12 Fotos vom 12. des Monats – heute in der Sonntagsausgabe und leicht erkältet.

Frühstück.

In der Wettervorhersage sprechen sie von Schneeregen. Also hole ich endlich mal die dicken Winterpullis raus und räume den Kleiderschrank um und auf.

Und sortiere aus. Dabei tauchen Fragen auf: ja, ich trug in den 90ern und auch danach noch gern weit. Aber XL? Warum hab ich dieses T-Shirt nicht in kleiner? Aussortieren will ich es trotzdem nicht. Es wandert erstmal zu den Schlanfanzügen.

Mittagessen. Ob ich es irgendwann lerne, zu Hause beizeiten mit der Vorbereitung des Mittagessens zu beginnen und nicht erst wenn ich schon kurz vorm Verhungern bin? Heute hat das so gar nicht geklappt, also gibt es Tempolinsen.

Abwaschen. Habe festgestellt, daß „Ich habe keine Spülmaschine“ heute ähnliche Reaktionen hervorruft wie früher „Wir sehen kein Westfernsehen“: Ungläubiges Entsetzen. Aber das ist der Abwasch von einer Woche…

Mittagsschläfchen. Ich schlafe derzeit total mies und bin durch die Erkältung angeschlagen. Festgestellt, daß ich meine Anforderungen an ein neues Sofa noch mal überdenken muß: sich einfach so lang machen zu können hat schon was.

Kurzer Spaziergang zum Altkleiderkontainer und zum Buchrückgabeautomaten.

„Mindestens ein Mal täglich raus an die frische Luft!“, das hab ich verinnerlicht. Mag ich eigentlich auch. Aber ein zusätzlicher Grund zum Rausgehen ist manchmal schon recht hilfreich. Bin ich dann erstmal unterwegs, wird es häufig länger, als ursprünglich geplant. Heute auch wieder.

Tee und Obst statt Kaffee und Kuchen.

Dazu ein bißchen schwedisches Fernsehen aus der Mediathek. Man könnte Nachrichten oder ähnlich sinnvolles sehen. Man kann sich aber auch „Tro, hopp und kärlek“ (Glaube, Hoffnung und Liebe) ansehen, eine Kuppel-/Dating-Serie für Kirchenangestellte. Da lernt man auch neue Vokabeln, heute zum Beispiel, was „Haare auf den Zähnen haben“ auf schwedisch heißt. (Ich nutze da die Vorteile der Mediathek voll aus: so eine Sendung sehe ich schon mal über mehrere Tage…)

Zum Abendessen den Brokkoli, den es eigentlich zum Mittag hätte geben sollen. Mein erster Versuch. Beim nächsten Mal mehr Salz.

Lektüre heute den ganzen Tag über: „Der Araber von morgen“, zweiter Teil. Ich kann den Vater nur schlecht aushalten, weswegen ich nie lange am Stück lese.

 

Die anderen Teilnehmer am 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

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WMDEDGT – November

Kurz nach Mitternacht im Bett. Erstes Mal um kurz nach 7, noch mal umgedreht, weiter geschlafen, viertel 10 bin ich dann aber richtig wach. Aufstehen, gemütliches Frühstück bis ca. 11. Dann fällt mir aber ein, daß ich heute ja mal ganz fleißig sein und viel erledigen wollte. Ich fange an mit Füllen und Starten der Waschmaschine. Dann saugen der Wohnung. Weil das gekoppelt ist mit (auf)räumen, dauert es eine gute Stunde, obwohl die Wohnung gar nicht soo groß ist. Dann weiter rumräumen bis die Waschmaschine fertig ist. Wäsche aufhängen. Wegen hunderttausend Socken (gefühlt) brauche ich da auch eine halbe Ewigkeit. Am Ende hab ich ordentlich Hunger, das Kochen geht zum Glück schnell. Es gibt heute ein 2-Gang-Menü: den Rest des Möhreneintopfs von gestern und Apfelreis. Danach wasche ich gleich ab (das schaffe ich ja nur selten). Dann bin ich müde und lege mich eine Runde hin.

Nach dem Schläfchen überlege ich. Eigentlich wollte ich ja noch raus – wegen frische Luft und so – und könnte dabei gleich das Buch zur Bibliothek bringen. Aber so richtig verlockend ist das Wetter nicht (sehr grau und Regen ist auch angesagt). Schließlich ringe ich mich aber doch durch und stiefele los – um dann an der Bibliothek zu lesen „System außer Betrieb“. Hmpf. Und dann fängt es auch noch an zu nieseln und ich habe das Buch pur dabei (ohne Beutel/Tasche/Tüte), also geht es direkt zurück nach Hause. Einen kleinen Schlenker zum Ärztehaus mache ich noch. Mein „Hausarzt“ hat doch immer noch Nachmittagssprechstunden, aber meine Orthopädin hat offenbar aufgehört, dort steht jetzt ein neuer Name (aber wieder Orthopädie, immerhin). Zu Hause gibt es Tee und Kuchen und ich lese ein bißchen (beim Aufräumen hab ich festgestellt, daß ich wesentlich mehr ungelesene Zeitungen habe als angenommen…).

Dann noch mal Aktionismus: die Wohnzimmervorhänge wandern in die Waschmaschine, ich räume den Fußboden weitgehend frei und wische ein mal durch. Anschließend auch noch Bad (was ich nach dem Saugen eh noch nicht wieder eingeräumt hatte) und Küche. Während das alles trocknet, fällt mir ein, daß auf meiner To-Do-Liste auch noch „Kammer aufräumen“ stand. Das geht sehr schnell, bei der Gelegenheit fällt mir aber auf, daß man da auch mal saugen und wischen könnte. Danach sind Küche, Wohnzimmer und Bad auch wieder trocken und werden eingeräumt. Die Vorhänge sind auch fertig und können direkt an der Stange trocknen. Ich gehe duschen, mach mir was zu essen und lese mich danach durchs Internet. Jetzt noch ein bißchen Fotos aussortieren, dann ins Bett. Schwedisch-Hausaufgaben habe ich immer noch nicht gemacht. Hab ja noch zwei Tage…

 

Weitere Teilnehmer am Tagebuchbloggen „WMDEDGT“ (Was machst du eigentlich den ganzen Tag) gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

 

Beim zweiten Lesen festgestellt, daß ja schon November ist. Oh. Artikelüberschrift geändert.

12 von 12 im Oktober

Da es beim letzten Mal Beschwerde gab, daß Berlin beim Blick auf den Boden so grau wirkt, heute mit Blick nach oben.

Hilft, als ich frühstücke, aber auch nicht:

Beim Warten auf die zweite S-Bahn hat sich der Himmel dunkelgraue Streifen zugelegt.

Steineichen sind toll im Herbst, da knallrot. Wenn es grau ist wirkt das aber nicht so richtig.

Zur Mittagpause sieht das Wetter dann schon wesentlich besser aus. Dafür ist es verdammt stürmisch (was man hier grad nicht sieht).

Feierabend. Dramatisches Lichtspiel am Himmel.

Als ich an der Steineiche vorbei komme, hat sich die Sonne gerade Wolke vorgezogen. Immerhin ist der Himmel hinterm Baum hellblau.

Und dann kommt doch noch die Sonne raus.

Nach dem Aussteigen aus der S-Bahn: Wolke über Pappeln hinter Straßenbahnoberleitung.

Kleiner Fußweg zum Schwedischkurs.

Als ich wieder raus komme, ist es schon dunkel. Weil der Himmel fast wolkenfrei ist, ist er auch tatsächlich fast schwarz. Aber der Baum wird von der Straßenlaterne angestrahlt.

Heimweg. Die Kamera hat keine Idee, was ich fotografieren will und stellt einfach mal nix scharf. Auch schön. (Mir ging es um die Reihe der Straßenlaternen, liebe Kamera.)

Und zum Abschluß noch, da leider kein Mond verfügbar: Nebenstraßen-Laterne aus DDR-Produktion.

 

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Sturmfolgen

Nunja. Die Bahnen fuhren heute morgen noch nicht wieder, da war ich gestern einfach zu optimistisch. Und so saß ich heute morgen beim Frühstück vor dem Tablet und habe hin und her überlegt, wie ich denn nun zur Arbeit komme. Die Übersicht „Aktuelle Abweichungen im Betriebsablauf“ sah überhaupt nicht gut aus für mich: auf meiner Strecke fuhr noch gar keine S-Bahn. Die Fahrplanauskunft befragt, die aber bei jeder vorgeschlagenen Verbindung irgendwo stehen hatte, daß die vorgeschlagene Bahn gar nicht fährt. Taxi wollte ich nicht wieder, die Fahrt kostete immerhin etwas über 20€. Überlegt, ob ich die Strecke stattdessen mit Fahrrad fahre. Aber das sind auch gute 40 Minuten mit dem Rad. Und außerdem war für heute ja ziemlich Regenwetter angesagt. Eine Verbindung mit U-Bahnen war mir noch eingefallen – aber das wäre ein riesiger Umweg gewesen (quasi einmal um die Stadt) und ich ewig unterwegs… So sehr ich auch überlegte, es lief auf eins hinaus: Ich werd‘ wohl doch das Auto nehmen müssen. Das Auto hab ich mir gekauft, als ich nach Braunschweig gezogen bin, da in der Gegend braucht man das. Seitdem ich zurück bin, fahre ich fast nicht mehr damit, in Berlin geht es ja wunderbar auch ohne. Letztes Jahr im Sommer war mir aufgefallen, daß ich bestimmt schon 4 Jahre nicht mehr am Steuer gesessen hatte. Also bin ich mal mit Auto zum Garten der Eltern gefahren. Das war am Anfang fast so wie die erste Fahrstunde. Naja, ok, die dritte. Auf der Rückfahrt ging das dann schon wieder, da hatte ich dann auch das Radio an. Aber das war jetzt auch schon wieder über ein Jahr her. Aber hilft ja nix.

Den Kartendienst auf dem Tablet hatte ich eh schon nach der Route von A nach B befragt. Die Karte habe ich dann sicherheitshalber offline gespeichert, denn mein Tablet kann ja nur wlan.. Dann mal bei den Eltern angerufen, ob die zufälligerweise genauer wissen, wo mein Auto steht. Denn: da ich mein Auto quasi nie nutze, Schwesterherz das aber gelegentlich tut, steht das Auto bei ihr. Schwesterherz ist aber grad noch sonstwo und nicht zuverlässig erreichbar. Die wußten aber auch nix genaueres als ich, aber ich bekam noch die Info, daß im Handschuhfach evtl. das alte Navi liegt. Immerhin.

Dann zum Schwesterherz und Schlüssel und Papiere gesucht. Schlüssel war einfach, Papiere etwas schwerer. Die lagen da, wo sie sollten, wo das war wußte ich doch aber nicht mehr so genau. Runter zum Parkplatz und Auto suchen. Das immerhin ging relativ schnell. Es stand zwar nicht nur nicht am Lieblingsplatz, sondern auch noch in einer ganz anderen Reihe, hat aber eine recht typische Dachform. Aber: kein Navi im Auto. Da ich das Tablet noch nie zum navigieren genutzt hab und nicht wußte, wie das klappt, noch mal hoch in die Wohnung, ob ich das Navi nicht doch finde. Hab ich nicht. Also wieder runter, und einen Platz fürs Tablet gesucht. Und gefunden. Nicht ideal, aber so, daß es mir nicht rumfliegt vorn. Dann los, und das ging tatsächlich besser als letztes Jahr. Inzwischen war ich auch schon so spät, daß der Berufsverkehr weitestgehend durch war, was die Sache entspannte. Damit es nicht zu entspannt wird, gab es immer mal wieder Regen mit permanent wechselnder Intensität, so daß ich ständig die Scheibenwischer anpassen mußte. Meine größte Sorge war ja gewesen, daß ich so spät keinen Parkplatz mehr bekommen würde. Unsere Parkplätze sind eh immer ziemlich voll. Wenn jetzt auch noch alle S-Bahn-Pendler mit dem Auto kommen… aber auf dem inoffiziellen Parkplatz ein Stück weg, den ich dank einer Kollegin kenne, war noch so viel frei, daß ich nicht mal einparken mußte, nur Auto abstellen. Und eine Stunde später als normal war ich dann auch im Büro. (Die Stunde fehlte mir dann etwas, die Mittagspause war so schnell ran).

Nachmittags hab ich weiterhin immer mal wieder bei der S-Bahn nachgesehen, wie es denn bei der S-Bahn inzwischen aussieht. Ich wäre heute aber auch nicht mit der S-Bahn nach Hause gekommen. Auch bei der Heimfahrt habe ich den dicksten Berufsverkehr abgewartet (weil ich Freitags immer erst eher spät Feierabend mache im Vergleich zu andern). Und auch die Heimfahrt war ohne Radio – das aber nur, weil ich vergessen hatte, daß Bedienteil aus dem Handschuhfach zu nehmen. Und auch hier war am Ende die Parkplatzfrage wieder kritisch. Aber ein bißchen Glück hatte ich: sofort eine Lücke gefunden, sogar zum einfach reinfahren (Schwesterherz wird nörgeln, weil nicht rückwärts eingeparkt), allerdings unter einem Baum. In dem auch noch abgebrochene Äste hängen. Da die aber auf der anderen Seite hängen, und ich dringend auf Toilette mußte, hab ich entschieden, daß dieser Platz erstmal gut ist und ich morgen ja noch mal umparken kann.

Was ich jetzt weiß: ich brauch mit dem Auto tatsächlich 15 Minuten länger als mit der S-Bahn (und hab weniger Bewegung und muß mich mehr konzentrieren). Ich hatte das immer vermutet, mir wollten das viele nicht glauben („So lange brauchst du? Geht das mit Auto nicht schneller?“). Jetzt weiß ich es. Ich weiß aber auch, das man das notfalls schon mal machen kann, mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Und daß ich öfter Auto fahren sollte um in Übung zu bleiben.

WMDEDGT – Oktober

„Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WMDEDGT) fragt Frau Brüllen jeden 5. im Monat.

 

7 vor Weckerklingeln bin ich das erste Mal so wach, daß ich auf den Wecker gucke, stelle fest, daß ich noch 7 Minuten habe und bin fast sofort wieder weg. Das erste Weckerklingeln beende ich im Halbschlaf durch Druck auf die Snoozetaste wie ich 5 Minuten später feststelle als der Wecker wieder klingelt. Das Radio ist nämlich noch nicht an, und als es endlich an ist, sind schon die Verkehrsnachrichten an der Reihe. Wetter verpaßt. Immerhin: ich habe gute Laune. Das war die letzten Tage eher nicht so. Das Bett ist aber soooo gemütlich, daß ich noch 2 oder 3 mal snooze bevor ich endlich aufstehe. Den Wetterbericht der Halb-Nachrichten verpasse ich auch wieder, aber im groben weiß ich ja schon, was da auf uns zu kommen wird. Da abends noch Schwedisch auf dem Plan steht und ich vorher nicht nach Hause komme, mache ich mir neben dem üblichen Obst für den Nachmittag noch eine Stulle für den Abend fertig und packe sie ein. Frühstücken und dann los. Es regnet unangenehm. Die Fahrt zur Arbeit erfolgt ohne besondere Vorkommnisse.

Als ich im Büro ankomme, läuft in der Teeküche eine angeregte Diskussion. Politik. Die simple Weltsicht von manch einem erstaunt mich immer wieder. Ich mache mir meinen Tee und dann, daß ich da so schnell wie möglich wegkomme.

Arbeit. Bei mir unspektakulär. Die Kollegin jammert immer mal wieder verzweifelt: „Machen! Einfach machen!“. Ihre Projektmitarbeiter tun ihr nicht den gefallen und irgendwann leihe ich ihr meinen Knautschpinguin aus, damit sie den stellvertretend an die Wand klatschen kann.

Auf dem Weg zur Mittagspause gibt es nur leichten Sprühregen, nach dem Essen regnet es wieder kräftig, so daß der Spaziergang weiter ausfällt.

Weiterarbeiten. Zwischen 4 und halb 5 nimmt der Wind (wie angekündigt) kräftig zu, kurz nach halb 5 lese ich im Twitteraccount der S-Bahn, daß der S-Bahnverkehr wegen des Sturms komplett eingestellt ist. Doof, denn so verpasse ich Schwedisch, bei dem Sturm mag ich aber eh grad nicht raus. Während die Kollegen überlegen, wie sie auf anderen Wegen zurück in die Stadt kommen, kann ich weitere Hiobsmeldungen verbreiten: die BVG twittert, daß auch Busse und die oberirdischen U-Bahnen nicht mehr fahren. Die Kollegen versuchen es trotzdem, ich bleib lieber. Im Büro ist es warm, trocken, es gibt Toilette und Internetzugang (mangels Smartphone hab ich den unterwegs nicht). Außerdem bekomme ich einen Anruf, daß der Schwedischkurs wegen des Sturms ausfällt. Damit habe ich nun wirklich keinen Grund mehr, schnell los zu wollen und hoffnungslos optimistisch, wie ich manchmal bin, denke ich mir: „Ab 7 wird schon wieder was fahren“. Im firmeninternen Chat kann ich sehen, daß nicht viele so denken wie ich – fast niemand ist um 5 mehr online. Aber der Kollege, der in der gleichen Ecke wohnt wie ich, ist noch da. Er hat auch noch Zeit bis 7. Also weiterarbeiten. Zwischendurch immer mal Twitter und den Liveblog der Berliner Zeitung verfolgen zu Updates der Verkehrslage. Irgendwann bekomme ich Hunger und esse die Stulle. Im Nahverkehr ändert sich fast nichts, außer, daß auch die Straßenbahnen nicht mehr fahren.

Dann, kurz nach halb 8 endlich die Meldung, daß die erste Teilstrecke der S-Bahn wieder befahren wird. Leider am ganz falschen Ende der Stadt. Um dreiviertel 8 dann die Meldung, daß die nächstgelegende U-Bahn wieder fährt und wir entscheiden, da mit dem Taxi hinzufahren (den nächstgelegen ist auch sehr relativ) – und dann mal sehen. Kaum das Werksgelände verlassen, schließt sich uns noch ein anderer Kollege an, der die Hoffnung hatten, wir hätten ein Auto. Nunja, wir suchen gemeinsam ein Taxi und das gestaltet sich doch schwieriger als erwartet. Für den direkten Kollegen und mich jedenfalls, denn das erste, was uns begegnet, fährt leider in die falsche Ecke der Stadt (es sitzt schon ein Fahrgast drin, der bereit ist, noch mehr mitzunehmen). Der dritte aber kommt damit gut weg. Das nächste, was kommt, ist leider bestellt. Der Fahrer verspricht zurück zu kommen, wenn er den Besteller nicht findet. Er kommt nicht wieder vorbei. Und dann passiert längere Zeit gar nix. Irgendwann kommt wieder ein Taxi, ohne Fackel, egal, wir signalisieren trotzdem mal, daß wir gern mit wollen. Es fährt an uns vorbei, hält aber kurz danach. Hm? Mal hingehen und nachsehen. Glück gehabt: Da brachte sich gerade ein Taxifahrer nach Hause und seinen Kollegen für die Ablöse mit. Der nimmt uns dann als erste Tour. Und hat, kaum daß wir ausgestiegen sind, schon die nächste..

Dank des Smartphones des Kollegen wissen wir inzwischen, das auch die Straßenbahnen wieder fahren. Das gibt mehr Optionen für den Heimweg. Wir knobeln ein bißchen und finden recht schnell die vermutlich beste Möglichkeit. Der Rest des Weges ist dann unspektakulär. Wir haben ne ganze Menge zu erzählen, und werden nicht mal ganz fertig, als ich aussteigen muß. Kurz nach 9 bin ich dann zu Hause, habe für den Heimweg mehr als doppelt so lang gebraucht wie normal und bin auch ne Stunde später, als wenn ich den Kurs gehabt hätte.

Tee machen, Balkon auf Sturmfolgen kontrollieren (2 Blumentöpfe sind umgekippt, ein paar Blüten abgerissen), Blogartikel schreiben, zwischendurch mit dem Schwesterherz chatten, die nach zwei Wochen in der Wildnis wieder Empfang hat. Jetzt Bad, dann Bett. Und hoffen, daß die Bahnen morgen wieder fahren.

 

Weitere Teilnehmer am Tagebuchbloggen gibt es bei Frau Brüllen.

12 von 12 im September

Was man so gar nicht braucht: Heute morgen wach geworden, auf den Wecker gekuckt wieviel Zeit ich noch hab bis zum Klingeln. 3:20 sagt der. Das konnte nicht sein. Dazu war ich zu wach (ok, das hat gar nix zu bedeuten) und es war zu hell. Also aufgestanden und in die Küche getappt. Küchenradio sagt 6:21. Das glaubte ich schon eher. Da es dann aber so gar keinen Sinn machte, für 40 Minuten noch mal ins Bett zu gehen, bin ich eben aufgestanden.

Küche.

Fahrstuhl. (Immer, wenn ich losgehe zur Arbeit um die Jacke richtig anzuziehen, den Schlüssel zu verstauen… Zeit ist knapp morgens, gut wenn man Fortbewegung mit dem anderen kombinieren kann).

Kurzes Telefonat mit dem Schwesterherz. Sie hatte Geburtstag, ich hab schon mal eine kleine Überraschung, ob wir uns gleich an der S-Bahn sehen? „Hä? Ich bin gerade erst aufgestanden!“ Pff, Schlafmütze. (Ich dachte, sie würde immer deutlich vor mir aufstehen, ist wohl doch nicht der Fall. Also bin ich bei ihr vorbei und hab ihr dir Überraschung und den Briefkasten gelegt.
Vor den Briefkästen.

Bahnsteig der S-Bahn.

S-Bahn (angelehnt, darum hab ich die Füße nicht unterm Körper).

Umsteigen.

S-Bahn (Sitzplatz).

Dann Büro und so. Danach Weg zur S-Bahn.

S-Bahn.

Das erste Mal seit langem auf dem Heimweg wirklich warten müssen auf die zweite S-Bahn.

Heimweg. Schweinebäuche heißen diese Granit-Gehwegplatten, weil sie nach unten hin so ähnlich aussehen wie Schweinebäuche. Um 1900 erstmals dort verlegt sind sie zu erkennen an den ungleichmäßigen, etwas runden Kanten und Ecken und inzwischen vom Aussterben bedroht.

Fast da. Hoch zu nehme ich tatsächlich oft die Treppe.

Der Wecker übrigens geht wieder richtig…

 

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

 

 

WMDEDGT – September

5. des Monats – Tag des Tagebuchbloggens.

Um halb bin ich das erste Mal wach. Viel zu früh zum Aufstehen. Um 7 klingelt der Wecker und ich schaffe es, gleich beim ersten Mal das Radio anzumachen (nicht erst nach dem ersten Mal snoozen) und auch, den Wetterbericht zu verfolgen (der der Hauptgrund ist, das Radio anzumachen). Wetter wird schön werden und ich mache noch mal die Augen zu und verfolge das weitere Radioprogramm halb aufmerksam. Auf der A2 gab es einen schweren Unfall und dem Einsatzleiter zittert die Stimme als er erzählt, daß und wie zwei Feuerwehrleute ums Leben gekommen sind. Uff. Zur Wirtschaftsrubrik stehe ich endlich auf. Bad und Küche – das übliche. Diesmal als Bonus: Wäsche für heute Abend einweichen.

Kurz nach 8 verlasse ich die Wohnung. Die erste Straßenbahn lasse ich noch wegfahren, die ist eh übervoll. Man merkt, daß die Ferien vorbei sind – aber sollten die Schüler um 8 nicht schon alle in der Schule sein? Die nächste kommt aber schon kurz danach (2 min stand an der Anzeige). Leider verpasse ich damit die erste S-Bahn – die klingelt ab als ich unten an der Treppe stehe. Die nächste S-Bahn in meine Richtung ist für diese Linie richtig voll (Ringbahnnutzer würden darüber lachen). Ditt wa vor den Ferjen nich so! Immerhin klappt der Anschluß an die nächste Bahn. Ich lese bis ich wieder aussteigen muß. 3 nach 9 stemple ich ein. Im Büro empfängt mich die Kollegin mit der Info, daß ein Kollege mich gesucht hat, weil er Fragen hat. Ganz gegen meine Gewohnheit besuch ich erst den Kollegen und beantworte seine Fragen und mache mir erst danach meinen Tee. Die meiste Zeit des Tages kämpfe ich mich dann weiter lesend durch die Norm. Lustig, daß sie verlangt, daß die Dokumente lesbar sind, sie selbst es aber so gar nicht ist. Zum Auflockern rufe ich zwischendurch bei meinem Optiker an, um mal wieder Kontaktlinsen zu bestellen. Irgendwann ist Mittagspause. Ich entscheide mich für den Nudelauflauf, der eher eigenartig schmeckt. Immerhin funktioniert die Eistruhe wieder, so daß es wieder Eis zum Rundgang nach dem Essen gibt (seit Mitte letzter Woche funktionierte sie nicht und es ist ziemlich blöd, wenn man bei der Essensauswahl und Menge das Eis hinterher mit einkalkuliert, es das dann aber gar nicht gibt).

Nach der Mittagspause verfalle ich in alte Zeiten und mache das, was bis Anfang des Jahres meine Aufgabe war (ich bin derzeit die Einzige, die davon Ahnung hat…). Macht wesentlich mehr Spaß als der Quality-Quark und ich überlege, ob ich nicht doch wieder dorthin zurück will. Kurz nach 5 fällt mir auf, daß die Kollegin, die lang vor mir anfängt immer noch da ist und rüge sie etwas deswegen. Sie hat so viel zu tun, sagt sie. Immerhin macht sie dann halb 6 mit mir gemeinsam Feierabend, aber ich befürchte, da hat sie dann auch die 10 Stunden plus Pause voll. Kurz vorher rufe ich noch beim Friseur an – hab Glück, bekomme noch einen Termin vor dem nächsten Urlaub (der auch nicht mehr so lang hin ist). Kollegin und ich gehen gemeinsam zur S-Bahn und fahren auch ein Stück zusammen – sie steigt nur viel früher aus. Ich les dann noch ein bißchen.

Wie fast immer bei schönem Wetter steige ich zwei Stationen vor Zielhaltestelle aus und gehe ab da zu Fuß (und hole mir noch ein Eis unterwegs). Kurz vor zu Hause noch kurz einkaufen. Zu Hause angekommen will ich dann doch erstmal Pause und les ein bißchhen durchs Internet. Dann Waschmaschine starten, duschen, trockene Wäsche abnehmen, Abendessen vorbereiten. Gegessen wird dann auf dem Sofa vor einer schwedischen Spielshow (jaja, essen vor dem Fernseher ist ungesund. Aber immerhin trainiere ich mein Schwedisch). Die Waschmaschine ist noch vor der Show fertig, also mache ich erstmal Pause und hänge die Wäsche auf. Danach sehe ich mir den Rest an, jetzt schreibe ich den Blogartikel und dann werde ich wohl ins Bett gehen. Spät genug isses jedenfalls.

 

Weitere Teilnehmer des WMDEDGT und Erläuterung gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

12 von 12 im August

Das 12 von 12 in diesem Monat kommt mit einem Tag Verspätung (aber Fotos von gestern!). Grund: der Tag war einfach zu lang.

Um 3:15 klingelte in einem kleinen Hotel in Bischkek mein Wecker (da war in Deutschland noch der 11.8., 23:15). Da war ich noch zu orientierunglos für ein Foto. Eine halbe Stunde später war ich wach, angezogen, hatte alles eingepackt und war bereit, runter zu gehen.

Zwischen Tür und Angel (auf der Straße, vor dem Bus) gab es den ersten Tee. Erst schmeckte er komisch, dann sehr bitter. Nunja.

Warten auf den Rest der Gruppe vor der Fahrt zum Flughafen.

Das Fotografieren von Verkehrsanlagen ist in Kirgisistan nicht gestattet, las ich, darum keine Fotos vom Flughafen. An der Paßkontrolle stand es auch explizit dran – dort hätte ich schon gern die zwei großen Plakate fotografiert die klarmachten, daß Bestechung nicht erwünscht ist. Eher unschön übrigens, wenn man erst mitbekommt, daß eine Touristin eine Sonderbehandlung bekommt (erst Diskussion ohne gemeinsame Sprache, dann wurde ihr der Paß abgenommen und sie mußte woanders hin folgen) und dann selbst an der Box steht und der Beamte mit großen fragenden Augen lange auf seine Monitore schaut und nach und nach mehr und mehr die Stirn runzelt. War aber wohl eher ein Computerproblem: er hat mir dann meinen Paß wieder ausgehändigt, danach aber weitere Kontrollen verweigert.

In Bischkek werden an den Anzeigetafeln offenbar nur die Flüge angezeigt an denen irgendwas passiert. Wenn Check-In abgeschlossen ist aber Boarding noch nicht begonnen hat werden sie nicht angezeigt. Das kann schon mal für leichte Panik sorgen, wenn man das nicht kennt. Aber dann saßen wir doch fast pünktlich im Flugzeug. Der Himmel über Kirgistan war grau, aber ein paar Sonnenstrahlen schafften es doch bis auf den Boden.

Dann waren wir aber schnell über den Wolken.

Die meiste Zeit des Fluges (immerhin 5,5 h) habe ich geschlafen oder gedöst, zum Frühstück war ich aber wach.

Landeanflug Istanbul.

Aus Gründen hatte ich in Istanbul planmäßig 7,5 Stunden Aufenthalt. Es gibt diverse Läden, aber das Angebot interessierte mich nur bedingt und der Trubel war mir zu groß. Also suchte ich mir eine ruhigere Ecke zum Lesen.

Das war fast perfekt, da war nur die Klimaanlage sehr kräftig und mir wurde mit der Zeit ordentlich kalt. Also bewegte ich mich mal wieder und fand unter anderem diese drei Telefonzellen.

Und dann fand ich ein Gate, daß mit Glaswänden vom Haupttrubel abgetrennt war, aber keine Sicherheitskontrolle am Eingang hatte. Dafür gab es dort Bänke ohne Zwischenarmlehnen. Erst hab ich es mir da sitzend zum Essen und Lesen gemütlich gemacht. Dann hab ich es wie die meisten anderen dort gemacht: mich der Länge nach ausgestreckt und ein wenig geschlafen.

Ca. zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug erfährt man am Istanbuler Flughafen das Gate. Boarding sollte eine Stunde vor Abflug beginnen – da war noch nicht mal das Flugzeug da. Das kam dann irgendwannn und nachdem alle ausgestiegen waren und die Putztruppe durch war durften wir auch rein – saßen dann aber ewig rum. Außentemperatur war 32°C (hatte ich irgendwo gelesen, ich war ja nicht draußen. Es gibt zwar Terassen, aber das sind die Raucherbereiche, entsprechend „frisch“ ist die Luft dort), im Flugzeug war es noch wärmer, schätze ich. Irgendwann dann Durchsage vom Piloten, daß sie immernoch technische Probleme haben (wenn ich es richtig verstanden habe, waren sie wegen Reifenpanne zu spät angekommen) die erst behoben werden müssen. Zweie wollten gerade wieder aussteigen, da ging es endlich los. Beim Weg zur Startbahn haben wir uns dann mal vorgedrängelt – hatten aber schon über eine Stunde Verspätung.

Der Flug war nach ca. dem ersten Drittel so unruhig, daß zwischendurch sogar die Essensausgabe eingestellt wurde. Mein Magen fand das nicht ganz so toll, die Reisetabletten hatte ich zu Hause vergessen. Habe aber ein paar Eiswürfel bekommen, die mir ja helfen, wie ich seit Hawaii weiß. Kurz vor Berlin wurde es dann wieder ruhiger. Wetter war aber auch nicht schön.

Ich wurde abgeholt vom Flughafen, womit ich nicht ernsthaft gerechnet hatte, was mich darum umso mehr freute. Das Berliner Wetter hingegen freute mich weniger: Fieser Niesel. Aber ich hatte ja sowieso nichts mehr vor, außer zu schlafen.

 

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

 

 

 

WMDEDGT – August

Da ich derzeit im Urlaub bin, gibt es diesmal einen Auszug aus meinem Urlaubstagebuch. Und da es nicht permanent Internetzugang gibt, auch noch einen Tag später. Was habe ich also am 5. August gemacht?

Standortbestimmung: Ich befinde mich in Kirgisistan, in einem kleinen Jurtencamp einer einheimischen Familie am Son-Kul-See.

Und jetzt das Tagebuch:

Ich habe wahnsinnig schlecht geschlafen. Die Unterlage ist hart und läßt Kälte durch (ich konnte nicht mehr aud der Seite liegen), die Höhe führt zu Kurzatmigkeit, die Öfen in den Jurten sind an und sorgen für permanenten Qualmgeruch und der Fastvollmond macht die Jurte ziemlich hell. Außerdrm geht ja auch wieder zeitig die Sonne auf… Am Morgen bin ich ziemlich durch den Wind. 

Nach dem Frühstück (dünner Kascha) fahren wir ein Stück und besteigen dann eine Reihe 3000er – 5 werden es am Ende sein. Das Wetter ist schwierig. Die Sonne scheint und es wirkt, als würde es warm werden, der Wind ist aber kräftig und eisig. Es ist also ein permanenter Wechsel aus schwitzen und frieren. Aber die Wanderung ist schön. Da wir ja schon sehr hoch starten, sind die Berge eher Hügel. Sie bringen aber schöne Ausblicke und wir sehen ein paar Pteroglyphen. Und fast auf jedem Berg machen wir Pause. Leider habe ich die Gipfelschokolade vergessen. 

Zurück an den Bussen fahren wir ein Stück zum Strand des Son-Kul-Sees. Ich gehe sogar mit den Füßen ins Wasser – es ist eiskalt. (Beim Ausziehen der Schuhe bemerke ich, daß mit einem toten Grashüpfer im linken Schuh unterwegs war. Gedrückt hat er nicht.) 

Nach dem See geht es zurück ins Camp zum Mittagessen. Weil mir kalt und doof ist, lege ich mich eine Runde hin (ich habe schon am Morgen aus einer der Reservedecken als zusätzliche Matratze eingebaut) und schlafe sogar ein bißchen. Kurz bevor die Reitwilligen zum Ausritt aufbrechen, stehe ich wieder auf – das will ich mir js nicht entgehen lassen. Danach esse ich etwas Schokolade und dann gehe ich auf eigene Faust noch mal los. Ziel ist eigentlich nur die Straße für ein Foto von oben aufs Camp, dann gehe ich aber noch ein ganzes Stück den Hügel hoch, setze mich schließlich auf die Wiese und warte daß die Wolken so weiterziehen, daß die Landschaft vernünftig ausgeleuchtet ist. Und dann bleibe ich einfach sitzen und genieße die Ruhe – so lange bis die Sonne mal wieder für längere Zeit verschwindet und es einfach zu kalt wird. 

Auf dem Rückweg fotografiere ich noch wunderschönes Edelweiß (das wächst hier wie Unkraut) und setze mich dabei in eine Diestel. Aua. Zurück im Camp hole ich dann – in der Sonne sitzend – die fehlenden Tagebuchaufzeichnungen nach.

Nach dem Abendessen gibt es wieder eine Runde Sonnenuntergangsfotos. Als wir danach wieder zum Quatschen in der großen Jurte sitzen, stellen wir fest, daß am Nachbartisch Geburtstag gefeiert wird. Die Zweitjüngste der Gastgeberfamilie wird drei und bekommt natürlich ein Ständchen von uns. Wir bekommen dafür Saft  und Kuchen. Danach mache ich noch ein paar Vollmondfotos, putze mir die Zähne, unser Jurtenofen wird angeheizt und wir verschwinden im Bett.

Weitere Teilnehmer am Tagebuchbloggen gibt es bei Frau Brüllen.

Was schön war – KW 29 & 30

Unvollständige Sammlung:

Endlich ist das wichtige Dokument fertig. So richtig, wir haben positive Antwort darauf bekommen. (Wegen neuem Streß ist das leider etwas untergegangen).

Dann war ja Botanische Nacht.

Und am Sonnabend mußte/wollte ich noch mal nach Steglitz. Diesmal habe ich mich für eine „Stadtrundfahrt“ mit dem M48er entschieden. Da ich am Alex schon eingestiegen bin, habe ich auch den Platz vorn oben links bekommen. Von da habe ich dann auch das Unwetter beobachtet.

Bei dem Unwetter hat auch mein Balkon eine ganze Menge abbekommen.

Am Sonntag hatte ich schön farbiges Mittagessen.

Und wir waren endlich im Chamäleon, zur Show Scotch & Soda. Hat mir sehr gut gefallen, besser als die vorherige. Beeindruckende Artistik, funktionierendes Gesamtkonzept (es wirkte nicht wie eine Aneinanderreihung von Nummern) und gute Musik.

Montag Abend dann nach einem viel zu langen Tag im Büro hundemüde angefangen Abendbrot zu machen und dann fiel mir ein, daß ich ja noch den Rest vom Sonntag im Kühlschrank habe. Hob die Laune um einiges.

Dienstag hatten wir wieder Stammtisch. Diesmal jott-weh-dee, dafür gut besucht. Und schön.

Mittwoch früh war mein erster Erfolg im Büro, eine Mücke erlegt zu haben. Die Viecher sind echt lästig dieses Jahr.

Mittwoch hat es den ganzen Tag durch geregnet. Aber bevor sie unterging hab ich die Sonne tatsächlich kurz gesehen.

Und dann wurde der Himmel wunderbar rosa.

Donnerstag hatten wir ein wunderbar absurdes Gesprächsthema am Mittagstisch: die 7 Todsünden. Auslöser war der Kollege, der nicht aufessen wollte weil satt, woraufhin ein anderer Kollege feststellte, daß das korrekt ist, weil ja Völlerei eine Todsünde ist. (Die anderen 6 konnten unsere katholischen Kollegen dann aber nicht aufzählen. Da mußte wikipedia helfen.)

Freitag hatte ich frei, Nachmittags/Abends haben wir uns beim ehemaligen Chef im Garten getroffen, gegrillt und viel gequatscht. So viel, daß ich wieder erst am nächsten Tag nach Hause gefahren bin.

Sonnabend haben die Eltern ihre Geburtstage im Garten nachgefeiert. Wieder grillen. Und danach noch Kuchen. Und quatschen.