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Schön und gut – KW 07/18

Diese Woche habe ich das mit der Gleitzeit voll ausgenutzt. Durch den Urlaub hat sich mein Schlafrhythmus etwas nach vorn verschoben. Trotzdem habe ich den Wecker auf 7 gestellt – und bin fast immer vor dem Wecker wach geworden und dann auch entsprechend früher auf Arbeit gewesen Freitag war ich sogar schon um 6 wach und um 8 im Büro, das hab ich schon ewig nicht mehr geschafft.

Und dann habe ich auch fast gleich wegen einer Mail, über die ich mich sehr ärgerte, mit einer Aufgabe angefangen, die dann vor 10 schon erledigt war. Das war dann schon etwas eigenartig. Schön natürlich, daß die Aufgabe doch schneller erledigt war, als gedacht. Aber es brachte mein Zeitgefühl sehr durcheinander, denn üblicherweise fange ich erst um 10 so richtig an zu arbeiten (wenn ich um 9 anfange, rede ich erstmal mit den Kollegen vom Nachbarbüro, die tagsüber fast ständig in Meetings sind, und dann hab ich ja auch noch um 9:30 selbst ein Meeting).

Zum zeitigen Aufstehen trägt sicherlich bei, daß ich abends auch zeitiger ins Bett gehe, weil ich nicht mehr am Rechner rumhänge. Im Urlaub hatten wir recht überraschend kein Netzzugang, was mir anfangs tatsächlich fehlte. Aber man kann ne ganze Menge anderes Lesen, wenn man den Abend nicht am elektronischen Endgerät verbringt, und da hier noch so viel zu lesen rumliegt, habe ich das weitestgehend fortgeführt.

Die Schwedischkurse haben wieder angefangen. Vom ersten hatte ich ja nicht viel, aber der zweite war sehr schön und die Pause seit dem letzten Semesterende wirkte auch gar nicht so lang, wie sie tatsächlich war.

Die offene Frage um meine Position im Organigram scheint sich zu klären.

Der nächste Urlaub wurde genehmigt. (Buchen muß ich noch.)

Und: es war wunderbares Wetter. Fast ständig blauer Himmel und Sonnenschein. Es war so hell im Büro, daß ich leide die Außenjalousie runterlassen mußte, weil ich sonst nichts mehr gesehen hätte auf den Bildschirmen.

Sonnabend haben wir noch einen Familiengeburtstag nachgefeiert, gute Gespräche gutes Essen.

So viel schönes diese Woche, da stört es fast gar nicht, daß ich mir irgendwo einen Virus eingefangen habe und heute mit Fieber auf der Couch rumhänge. Doch, stört. Aber so richtig schlapp und krank fühl ich mich zum Glück auch erst seit abends. Und die eigentlich für heute geplante Wanderung hatte ich gestern schon wegen Faulheit abgesagt.

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Die liebe Zeit

Als ich heute zum Zahnarzt kam, sah die Praxismanagerin erst mich und dann die Uhr vorwurfsvoll an. Ich war etwas verwirrt, denn viel zu früh da zu sein war bisher nie ein Problem. Stellte sich heraus: Mein Hirn hatte den Termin irgendwie eine Stunde nach hinten verlegt und statt einer halben Stunde zu früh war ich eine halbe Stunde zu spät da. Naja, da sie mich schon lange kennen und ich sonst immer pünktlich und sowieso immer freundlich bin, haben sie ihren Feierabend etwas nach hinten verschoben und nicht nur die Kontrolle, sondern auch die Zahnreinigung noch gemacht. (Und ich war vorher noch ’ne Weile draußen rumgelaufen um nicht viel viel zu früh da zu sein…)

Auf dem Heimweg habe ich mir dann gedacht, daß ich eigentlich doch noch zum Schwedischkurs gehen könnte. Es wäre zwar nur die letzte halbe Stunde, aber besser als nichts (und vor allem sehe ich dann, wer dieses Semester noch alles dabei ist, ist ja der erste Kurs im Semester). Ich wurde erfreut aber auch erstaunt begrüßt: „Wir machen jetzt Schluß, der Kurs beginnt jetzt immer schon eine halbe Stunde früher“. Sie waren dann höchst amüsiert, weil ich doch ziemlich verwirrt war und etwas brauchte, bis das bei mir angekommen war. Immerhin: der Lehrer hatte diese Verschiebung auch nicht mitbekommen und war eine halbe Stunde zu spät gewesen.

12 von 12 – Februar 2018

Weil es schon so spät ist gibt es die 12 Fotos des Monatszwölften heute ohne viel Text.

Frühstück mit Aussicht auf Nordlicht. Ziemlich genau da hab ich auch schon mal gestanden und Nordlicht fotografiert. Und in den Dosen sind noch Weihnachtsplätzchen. Die Reste.

Vor dem Losgehen ein Blick auf das Termometer. Draußen ist es frostig, sagt es.

Straßenbahn vorbeifahren lassen, bevor ich die Gleise überquere. An der Haltestelle war es tatsächlich etwas glatt.

Rosa angehauchte Wölcken beim Warten auf die S-Bahn.

Da isse.

Büro. Mehrfach am Tag sehnsüchtiger Blick auf den Urlaubscountdown von vorletzter Woche. War schön, als der Urlaub noch vor mir lag. (Noch schöne war natürlich der Urlaub selbst.)

Als ich Feierabend mache ist es sogar noch hell. Man muß es ja am ersten Tag nach dem Urlaub auch nicht übertreiben mit dem Arbeiten. Außerdem hab ich heute abend noch was vor: Sport.

Um 6 ist es schon dunkel.

Abendessen.

Waschmaschine befüllt und so gestellt, daß sie nach dem Sport fertig ist. Dann fiel mir ein, daß das Quatsch ist, weil das problemlos auch bis morgen warten kann. Da hab ich mehr Zeit zum Wäsche aufhängen.

Packen für den Sport. Der Kurs ist neu und ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet. Das macht das Packen etwas schwierig. Nur daß „Gymnastikmatte, Decke oder Handtuch“ mitgebracht werden soll, stand da. Es stellte sich heraus: ich habe gut gepackt. Was ich vom Kurs halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Versprochen war Kondition, Beweglichkeit und Kraft. Letzteres haben wir gemacht. Dehnung fehlte fast völlig, das habe ich zu Hause noch nachgeholt. Kondition kommt vielleicht beim nächsten Mal. Mein Nacken fand es auf alle Fälle nicht sonderlich gut. Das ist eher blöd.

Damit ich die Waschmaschine morgen nicht vergesse noch einen Zettel geschrieben.

Und jetzt geht es ins Bett.

 

Die anderen Teilnehmer am 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

 

 

Schön und gut – KW 04/18

Montag gab es Kuchen, von gleich zwei Kollegen: einmal wegen vergangenem Geburtstag, einmal wegen Abteilungswechsel.

Mittwoch war Stammtisch – mit immerhin 11 Teilnehmern. Da es ziemlich laut war, blieben die Gespräche auf jeweils eine Tischhälfte beschränkt, aber es war trotzdem gut. Und ich bin danach sogar noch nach Hause gebracht worden (weil ich die S-Bahn knapp verpaßt hätte). Das war natürlich auch ganz wunderbar.

Sonnabend habe ich wegen allgemeiner Unpäßlichkeit (Halsschmerzen, müde, alles doof) beschlossen, mal ein eher faules Wochenende einzulegen und mich von der Wanderung am Sonntag wieder abgemeldet. Ich habe mir äußerst leckere Hühnersuppe gekocht (und war auf der Suche nach vernünftigem Fleisch n bissl unterwegs) und habe ansonsten außer Abwasch und einer Ladung Wäsche tatsächlich nicht viel gemacht. Sonntag war ich etwas produktiver und habe unter anderem endlich endlich mal ewig liegen gebliebenen Papierkram erledigt. Ein gutes Wochenende.

schön und gut – KW 03/18

„Du siehst aus wie Montag!“ Das ist jetzt nicht unbedingt ein Kompliment, aber da ich mich aus so fühlte, paßte das durchaus – und sorgte, weil es mich sehr amüsierte, sofort für eine Verbesserung meiner Laune. Die war eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, den Morgen. OK, ich hatte schlecht und wenig geschlafen und war entsprechend müde, ansonsten aber ging es eigentlich. Dann aber fiel mir auf dem Weg zum Büro ein, daß im Nachbarbüro jetzt ja der mehr als nervige Kollege sitzt und allein der Gedanke daran, wie der mich zutextet, obwohl ich doch eigentlich müde bin und keine große Konversation betreiben will, versaute mir die Laune. Blöd. Aber das haben die Kollegen ja wieder hinbekommen (und ich habe am Anfang noch die Tür zum Nachbarbüro zu gemacht, bis meine Laune halbwegs stabil war).

 

Und der USB-Stick, den ich früh in der frisch gewaschenen Hose gefunden habe, funktionierte am Abend beim Test einwandfrei, hatte die Wäsche also schadlos überstanden.

 

Der Kollegin das Buch zurückgegeben, was ich mir vorletztes Jahr geliehen habe. Da hatte ich mich vorletztes Jahr durch diverse Kapitel gearbeitet. Letztes Jahr habe ich es noch mal in Angriff genommen und mich durch zwei weitere Kapitel gearbeitet/gequält. Und immer noch nicht die Hälfte des Buchs erreicht. Jetzt habe ich aufgegeben. Gibt es Sekundärliteratur zum Kahneman „Schnelles Denken, langsames Denken“? Mit dem Original komme ich nicht zurecht. (Schon allein, daß der Übersetzer für die weltberühmte Übersetzung des weltberühmten Marshmallow-Experiment eine ganz andere Süßigkeit (Schokokeks) brachte mich gegen das Buch auf.) Aber ich habe jetzt ein Buch weniger auf dem Stapel „will ich noch lesen“.

 

Mein Urlaubsantrag wurde genehmigt! Es geht um eine Woche im Februar, in der ich eh nicht sonderlich viel zu tun habe. Und trotzdem mußte ich zwei Wochen auf die Genehmigung warten.

 

Mittwoch gab es in der Kantine Eisbein. Ich hatte mich für etwas anderes entschieden, aber als der Kollege mir gegenüber dann sein Eisbein aß, habe ich mich doch sehr geärgert, nicht das genommen zu haben. Donnerstag gab es wieder Eisbein (oder immer noch, weil Reste vom Vortag). Da hab ich dann zugeschlagen. Es war äußerst lecker.

 

Donnerstag mal wieder ein dramatischer Sonnenaufgang.

 

Und im Laufe der Woche habe ich festgestellt: zumindest mit einem wichtigen Kollegen kann ich inzwischen wirklich konstruktiv zusammenarbeiten. Letztes Jahr mußte ich noch ewig diskutieren, daß und warum ich etwas kritisch sehe und er sah immer alles anders. Jetzt hört er sich meine Argumente an und ist bei einer Sache sogar noch etwas kritischer als ich.

 

Am Sonnabend war Wohnungseinweihung beim Schwesterherz. Weil das neue Sofa immer noch nicht da ist, haben wir mehrheitlich auf dem Boden gesessen, gut gegessen, gequatscht, gelacht, viel Spaß gehabt. Und gelernt haben wir auch noch: daß beissen eine gute Selbstverteidigung ist, weil man viel weniger Kraft braucht, als man glaubt. An den Haaren ziehen geht aber auch. (Angeblich ist es am Bauch schmerzhafter als am Rücken, aber, ähm…). Und das Erdnußflips hauptsächlich aus Mais bestehen und nur zu maximal 33% aus Erdnüssen.

 

Am Sonntag war ich ja wandern und habe dabei mein Englisch trainiert. Auch wenn ich wußte, daß mein Gegenüber auch deutsch versteht, habe ich versucht, Englisch zu antworten.

Und nachmittags/abends habe ich dann meine Spontanität ein wenig trainiert. Ich war nach der Wanderung gerade zu Hause angekommen, da rief das Schwesterherz an um zu fragen, ob ich nicht mit will zum Feuerwerk der Turnkunst. Nach anfänglichem „nee“ (denn ich hatte ja eigentlich andere Pläne) habe ich mich dann doch umentschieden. Vorteil war, daß ich von der Wanderung überhaupt nicht müde war. Und ich wollte ja spontaner werden.
Die Show selbst ok. Der erste Teil wirkte schon recht amateurhaft. Die Nummern waren zum Teil äußerst unrund und die Lichtregie zum Teil unmöglich. Scheinwerfer, die Kringel und Kreise auf den Boden zaubern mögen dort (auf dem Boden) toll aussehen, wenn sie aber genutzt werden, um Turner zu beleuchten, kann man kaum erkennen, was sie tun. Sie waren nur eine Wolke aus Lichtpunkten. Erst im zweiten Teil kam dann ein Feuerwerkgefühl auf. Hier gab es neben guten zirkusartigen Nummern auch ein paar, die sich einfach auf das Turnen konzentrierten und nicht noch irgendwie Zirkus oder Kunst dabei machen wollten. Die rhythmische Sportgymnastin mußte ihre Nummer leider fast komplett im Halbdunkel absolvieren, mit einem ziemlich runtergedimmten Spot nur auf sie (ganz tolle Idee der Lichtregie…) Die Reck/Stufenbarren-Nummer fand ich richtig klasse. Und die mit der Tumblingbahn zum Abschluß (Salti, Überschläge, Flickflacks gehen immer und machen fast immer Eindruck).
Was ich so noch überhaupt nicht gesehen habe, mich aber ziemlich beeindruckte: eine Paarnummer am Vertikalseil, das aber über zwei Rollen geführt wurde. Beide turnten an jeweils einem Ende und wenn einer zog wurde der andere hochgehoben. Schwesterherz meinte dazu, die hätten die Wippe umgedreht. Die Nummer war ein Tick zu lang (oder ich zu müde), aber gut.

Und die Heimfahrt nach der Show ging erfreulich schnell und reibungslos.

 

schön und gut – KW 02/18

Montag auf dem Heimweg habe ich Sterne gesehen, u.a. den großen Wagen. Ich war noch knapp innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, aber da die Straßenbeleuchtung zumindest im Osten Berlins ja eher duster ist, kann man tatsächlich ein paar Sterne sehen – wenn es denn klar ist.

Zwei Mal per Mail bestätigt bekommen, daß ich Recht habe. Üblicher Weise werde ich ja ignoriert, oder muß trotz eindeutiger Lage ewig diskutieren. Und diese Woche gleich zwei Mal: zwei ganz unabhängige Themen, zwei verschiedene Personen, die schreiben: „Du hast Recht“. Toll.

Unsere IT-Verantwortliche sehr glücklich damit gemacht, daß ich meinen alten Rechner zurückgegeben habe. Das mit dem Rechner ist eine längere Geschichte. Irgendwann im März bekam ich einen neuen (turnusmäßiger Austausch). Etliche der benötigten Software müssen wir selbst installieren, dabei stellte sich heraus, daß eins der Programme nicht unter Windows 10 läuft. Also Rechner zurückgegeben, damit Windows 7 installiert wird. Dann begann ich erneut mit der Installation der benötigten Programme, und versuchte, einen externen Bildschirm anzuschließen. Das funktionierte sehr lang nicht, bis ich doch mal einen Techniker kommen ließ. Der stellte irgendwann fest, daß die Kontrollleuchte am Verbindungsstecker zur „Dockingstation“ nicht leuchtete. Ziehen, pusten, wieder stecken und es ging (inzwischen weiß ich: ich muß das jedes Mal vor Neustart des Rechners machen). Leider hatte ich dann projektbedingt keine Zeit mich weiter um den Rechner zu kümmern (und war auch nicht so recht motiviert, denn es war schon klar, daß der Rechner für mich keinerlei Verbesserung bringen würde, eher im Gegenteil). Letzten Montag wollte dann aber der alte Rechner nicht mehr. Bzw. der Server mochte meinen Rechner nicht mehr, oder irgendwie so. Die Lösung des IT-Supports half nur kurzfristig und so bin ich mit meinen Daten (als es dann ging) jetzt endlich auf den neuen Rechner umgezogen. Einen zweiten externen Bildschirm zum laufen zu bringen war dann noch mal ein Akt – und ich dann sehr glücklich, als der neue Rechner sich wieder halbwegs so anfühlte wie der alte (er ist langsamer und der Lüfter läuft wesentlich öfter). Nunja, und die IT-Verantwortliche war dann sehr glücklich, als ich den alten Rechner endlich abgab.

Sonnabend konnten wir wieder auf dem Markt einkaufen gehen. Das Angebot ist wegen Winter sehr eingeschränkt (es wächst ja derzeit nichts), aber die Äpfel sind da einfach besser als in der Kaufhalle.

Sonntag bin ich ziemlich zeitig aufgestanden. Zum einen wegen der Wanderung, vor allem aber auch, weil ich zeitig wach war. Dadurch habe ich dann vom Küchenfenster aus zwei Füchse auf der Wiese vor dem Haus beobachten können. Es war noch ziemlich dämmrig, die Füchse kaum von der Wiese zu unterscheiden, nur die Schwanzspitze des einen leuchtete. Als sie dann unter den Bäumen verschwanden, habe ich sie aus den Augen verloren.

schön und gut – KW01/18

Erneuter Versuch, regelmäßig die schönen Dinge, die so passierten, zu notieren. Ergänzt um Dinge, die ich gut gemacht habe, analog zu Frau Brüllens Selbstbeweihräucherung. Da beides oft nicht sauber zu trennen ist, weise ich das nicht extra aus. (Aber die Überschrift gefiel mir, darum.)

 

Eine Stunde lang schönes Feuerwerk vor dem Balkon gehabt. Da es klar war und leichten Wind gab, hatte ich recht lange weite Sicht.

Beim Wachwerden am Neujahrsmorgen schien die Sonne! Bis ich dann fertig war mit Frühstück, hatte sie sich schon wieder verzogen, aber es war doch ein schöner Jahresanfang.

Am zweiten habe ich wieder angefangen zu arbeiten und es war ganz wunderbar entspannt, weil noch kaum jemand da war. So habe ich es endlich mal geschafft, meinen Posteingang aufzuräumen.

Ich liebe den Heizlüfter bei mir im Büro. Am Mittwoch ganz besonders, denn da schüttete es heftigst auf dem Weg von der S-Bahn ins Büro, so daß die Hose ab halben Oberschenkel abwärts absolut naß war. Dank Heizlüfter trocknete sie relativ schnell. (Nein, die Heizung schafft das nicht, die ist schon etwas altersschwach, weswegen ich ja so glücklich über den Heizlüfter bin.)

Am vierten habe ich dann endlich mit dieser einen unangenehmen Aufgabe angefangen – war gar nicht so schlimm wie befürchtet und relativ schnell erledigt (kommt noch mal, war noch nicht alles, aber da warte ich auf Startsignal).

Freitag gab es rosa Wölkchen am Himmel und einen ganz okayen Sonnenaufgang (das ist erwähnenswert, weil es seit dem Sonnenschein am Neujahrsmorgen eher grau und naß und eklig gewesen war).

Sonnabend wollte ich eigentlich nur kurz bei den Eltern vorbei um meinen reparierten Wanderrucksack abzuholen. Dann habe ich aber noch Tee bekommen und Lebkuchen und wir haben uns lange gut unterhalten (zu Hause wartete eh nur Arbeit).

Und Sonntag war ich wandern.

WMDEDGT – Januar ’18

Es ist mal wieder der 5. des Monats, Zeit für Tagebuchbloggen unter dem Motto „WMDEDGT“ (Was machst du eigentlich den ganzen Tag?)

Ich kann nicht einschlafen und liege gefühlt seit ewig wach (vermutlich hab ich zwischendurch schon geschlafen, es nur nicht mitbekommen). Irgendwann kommen die fiesen Gedanken, die mich garantiert am Einschlafen hindern und ich entscheide, lieber etwas zu lesen (Blick auf die Uhr: halb 2). Seit vorletztem Jahr schon liegt neben dem Bett „Mein altes West-Berlin“ von Tanja Dückers. (Ich lese wirklich selten im Bett.) West-Berlin ist ja genauso verschwunden wie die DDR, und als Ost-Kind finde ich es spannend zu lesen, wie es auf der anderen Seite der Mauer so war (als Kind). Das Buch hat zudem den Vorteil, daß die einzelnen Texte eher kurz sind, ganz selten nur mehr als zwei Seiten, manchmal nicht mal eine. Man kann also problemlos fast jederzeit wieder aufhören mit dem Lesen. Das mache ich dann irgendwann auch und schlafe dann bis viertel 7. Super. Das war ja eine lange Nacht. Ich entscheide, bis zum Weckerklingeln um 7 wach zu bleiben und schlafe vermutlich noch mal ein. Aufstehen, Bad, Gymnastik für die Schultern (den Nacken vergesse ich wie immer, dabei braucht der das auch), Frühstück, Schuhe anziehen. Ich habe schon beide Schuhe an, da fällt mir ein, daß ich in den, der am Mittwoch so naß geworden war, ja so Silica-Gel-Säckchen getan hatte, damit er trocken wird. Darum hatte ich so Probleme mit der Einlegesohle. Es drückt nichts, aber ich ziehe den Schuh trotzdem noch mal aus und hole die Säckchen raus.

Rosa Wolken am Himmel, als ich das Haus verlasse. Am DAISy der Straßenbahn werden seit diesem Jahr nicht mehr nur die nächsten 3, sondern die nächsten 6 Bahnen angezeigt. Wenn die Zeiten stimmen, gibt es heute einen recht stabilen 3- bis 4-Minuten-Takt. Das hatten wir ja auch schon mal anders.

S-Bahn-Anschluß klappt. In der Bahn lese ich heute nicht, sondern hänge, mit etwas Musik auf den Ohren, meinen Gedanken nach, sortiere, erkenne, stelle fest. Zum Beispiel, daß es wirklich einfach Murks ist, Verantwortung, aber keine Befugnisse zu haben, daß sich diese Situation inzwischen aber etwas zu bessern scheint. Ich werde nicht mehr (komplett) ignoriert. Und es gibt wieder jemanden, den ich zur Unterstützung dazu holen kann. Nur hat sich durch die Situation in den letzten Monaten bei mir eine riesige Anspannung aufgebaut, die ich wieder lösen muß. Das wird noch dauern aber auf dem Weg von der S-Bahn zum Büro sind die dunklen Geister der Nacht erstmal verschwunden.

9:01 Uhr einstempeln. Noch bevor ich mir einen Tee geholt habe, werde ich mit einem fachlichen Problem „belästigt“. Da kann ich aber tatsächlich schnell helfen – nachdem ich mir einen Tee geholt habe. Mein Unterbewußtsein hat sich mit den Gedanken der Fahrt noch weiter beschäftigt und irgendwann sitze ich am Schreibtisch und habe das Gefühl: „Du machst das alles ziemlich gut“. Danke, Unterbewußtsein. Die meiste Zeit des Tages bin ich damit beschäftigt ein Dokument zu erstellen. Infos raussuchen dafür, noch mehr Infos, Sätze formulieren, zwischendurch eine andere Mail… Und zwischendurch schaffe ich es auch endlich mal, mir einen Termin beim Friseur zu besorgen.

11:35 Mittagspause mit den Kollegen. Danach eine Runde über das Gelände, obwohl es nieselt. Heute wollen sogar die Kollegen die größere Runde drehen als ich, sonst ist es oft umgekehrt. Danach weiter im Text, unterbrochen von zwei Teepausen. Dafür, daß ich so wenig geschlafen habe, bin ich erstaunlich fit. Zum Feierabend eine Arbeits-Erinnerungsmail an die Kollegen für Montag früh (die fangen alle früher an als ich). Um 17:53 ausstempeln.

Auf der Heimfahrt steige ich wieder zwei Stationen früher aus der S-Bahn und gehe den Rest zu Fuß. Zu Hause dann eine Sporteinheit zum Streßabbau. Außerdem steht da ja demnächst ein Winterurlaub an, für den etwas Kondition nicht schlecht wäre. Also geht es für 20 Minuten auf den Stepper, dann noch etwas Kraft und Dehnen. Schnell Wäsche abnehmen (wenn ich schon mal da stehe), dann Dusche, Waschmaschine starten, danach Abendessen. Dazu gibt es die aktuelle Folge „Elefant, Tiger und Co“ bis das Schwesterherz anruft. Nach dem Telefonat die ganze Folge dann die ganze Folge (ich hatte auch später erst eingeschaltet) aus der Mediathek. Wäsche aufhängen. Blogartikel schreiben. Bett.

 

 

Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

Weckerklingeln

Heute morgen habe ich vom Schwedischkurs geträumt. Ich war gerade sehr beschäftigt einen schwedischen Satz zu basteln (richtiges Wort finden, richtige Grammatik…), als der Wecker klingelte. Das hat mich total überfordert. Ich mußte wirklich eine ganze Weile überlegen, was das jetzt ist, wie man damit umgeht, und vor allem: wie man das wieder abstellt. Der Rest des Tages war dann zum Glück nicht ganz so herausfordernd.

30. Dezember

Wetter: relativ kalt, relativ grau, ab Nachmittag Regen

 

Sonnabend ist heute, und Sonnabends gehen Schwesterherz und ich immer auf dem Markt Obst und Gemüse einkaufen. Heute nicht, denn heute war der Stand nicht da, wie wir feststellen mußten. Da war ich dann schon ein bißchen sauer: Wir gehen jeden Sonnabend, die Verkäufer kennen uns, wundern sich, wenn wir später kommen, ich war Donnerstag das letzte Mal da (wegen der Petersilie, die ich dann gestern vergessen habe) – da hätte uns doch jemand mal Bescheid sagen können. So gab es Gemüse dann eben aus der Kaufhalle. Immerhin: Schwesterherz und ich haben es erstmals geschafft, fast zeitgleich am Markt zu sein.

Der Rest des Tages: zwei Porzellan-Puddingformen in der Küche aufgehängt, Wohnung gesaugt, gelesen und mich mit der Frage beschäftigt, wo ich hin will. Kurz betraf die Frage das Reisen (Zentralasien noch mal), hauptsächlich aber: wo will ich beruflich hin. Das habe ich mich schon sehr lange nicht mehr gefragt. Irgendwie ergab sich immer was und das war dann ok. Jetzt ist es aber nicht mehr wirklich ok, es ergibt sich aber auch nichts, gerade. Und bevor ich anfange zu suchen, sollte ich wohl erstmal ermitteln, was ich überhaupt suche. Ich bin noch nicht fertig mit der Frage.

Zwischendrin habe ich den Kalender für das nächste Jahr eingerichtet, alles wichtige, was ich schon weiß, eingetragen und auch schon eine Idee entwickelt für das Februarbild. Eine Idee für das Januarbild habe ich schon länger, da scheitert es noch an der Umsetzung.