12 von 12 im Juli

Es ist wieder der 12. des Monats, es gibt wieder ein 12 von 12 (Erklärlink) – diesmal in etwas spezieller Version.

Heute morgen habe ich versucht, mit dem Wecker das Radio anzumachen. Funktionierte nicht. Immerhin hörte er erstmal auf zu piepen. Und das Radio war sowieso schon an, das hatte ich schon angemacht nachdem ich das erste Mal auf die Snooze-Taste gedrückt hatte. (Ohne Bild, weil: ich hab ja noch geschlafen!)

Während des Frühstücks überlege ich die Kleiderwahl. Das Wetter ist schwierig. Ich entscheide mich, erstmal nur im T-Shirt zu gehen, den Softshellmantel aber in den Rucksack zu stopfen (gute Entscheidung, wie sich herausstellen wird). Ich vergesse die Kamera, aber den Kopf nehme ich immerhin mit bevor ich losgehe.

In der S-Bahn hat jemand in den Dreck auf dem Fenster einen Smiley gewischt – da erst fällt mir auf, daß ich die Kamera vergessen habe. Nunja, wäre vermutlich sowieso schwierig geworden zu fotografieren. Mir kommt die Idee mit den Zeichnungen. Ist aber auch nicht einfach…

Auf Arbeit steht mal wieder die Sicherheitsbelehrung des Quartals an. Es ist wie im Kino: da denkt man, man hat ’nen guten Platz und dann kommt kurz vor Beginn noch n Riese und setzt sich direkt vor einen. Aber seit dem der alte Sicherheitsverantwortliche die Abteilung gewechselt hat, gibt es eh keine Videos mehr, ist also nicht so schlimm.

Pünktlich zur Mittagspause fängt es an zu regnen, hört aber immerhin zum Spaziergang noch mal halbwegs auf. Danach falle ich dann ins Mittagstief, das heute besonders tief ist, weil ich in der Nacht schlecht und wenig geschlafen habe. Zum Ausgleich ist die Arbeit besonders anspruchsvoll. Das verträgt sich nicht und ich habe zwischenzeitlich das Gefühl, über Kreuz zu gucken (Symbolzeichnung).

Arbeit, Arbeit, Arbeit, irgendwann komme ich wenigstens halbwegs aus dem Tief raus und es wird etwas einfacher. Dreiviertel 6 denke ich, daß es eigentlich so langsam wirklich Zeit wäre Feierabend zu machen, stecke aber noch in einem Telefonat. Nach 6 klappt das dann endlich. Zum Glück habe ich noch russisches Konfekt im Rollcontainer, das sorgt dafür, daß ich die Heimfahrt überstehe (und das Papier läßt sich zu Hause fotografieren).

Auf dem Heimweg bin ich sehr froh über die eine gedankliche Superleistung heute morgen. Es regnet nicht nur, da die Sonne nicht scheint ist es auch kühler und ich bin froh über die etwas wärmere Jacke. Einziges Manko: die Strickbündchen an den Ärmeln. Die werden bei Regen naß, weswegen ich sie dann lieber nach innen stülpe, auch wenn das etwas komisch aussieht (späteres Symbolfoto).

Unterwegs entdecke ich Anzeichen dafür, daß es die letzten Tage in Berlin doch etwas feuchter war. Für dieses Foto gehe ich extra noch mal los, trotz Hunger und Nieselregen.

Immerhin: der kleine Spaziergang sorgt dafür, daß ich mich nicht mehr ganz so erschöpft und K.O. fühle. Weil’s grad so schön ist.

Ich habe die Reiseunterlagen im Briefkasten! Sie hatten einen weiten Weg und sehen etwas mitgenommen aus.

Aber innen dann – das sieht schon edel aus.

Und ich weiß endlich, was mit Tourenbuch gemeint ist. Gar nicht so schlecht – auch wenn an den anderen Tagen weniger Platz für persönliche Notizen ist als am Rückflugtag.

Kurze Runde auf dem Balkon: die Kästen sind naß, aber sonst sieht alles gut aus. Die erste Kornblume der bunten Blumensaatmischung blüht.

Danach endlich Abendessen, dann zeichnen, fotografieren, Blogartikel schreiben. Und jetzt sollte ich vernünftigerweise ins Bett gehen.

 

Weitere Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draussen nur Kännchen“.

12 von 12 im Juni

Heute morgen war ich von der Fahrradsternfahrt gestern und der Allergie im Allgemeinen (die Gräser treiben es grad wild) noch ziemlich K.O., so daß das mit dem Fotografieren nichts wurde. Dann gab es auf Arbeit heute eine sehr unangenehme „Überraschung“, was den Zustand nicht unbedingt verbesserte. Und so saß ich heute Abend auf dem Sofa, hatte noch nicht ein Foto, sah Richtung Fenster und hatte plötzlich die Idee: heute gibt es Balkonfotos.

Fangen wir an mit den Wunderblumen.

Die habe ich schon seit ein paar Jahren immer wieder auf dem Balkon, jeweils aus den Samen des Vorjahres gezogen. Üblicherweise ziehe ich die in kleineren Töpfen vor und setze sie dann in den großen Topf um. Dieses Jahr habe ich nur neue Erde auf die vom letzten Jahr getan und die vorgezogenen Pflänzchen da eingesetzt. Neben denen kamen dann diverse neue Setzlinge hoch. Einer steht noch, die anderen habe ich rausgeschmissen, weil es zu viele wurden. Nächstes Jahr fülle ich wohl wieder nur etwas Erde auf und wässere gründlich, der „Wildwuchs“ steht nämlich viel stabiler als die vorgezogenen, die sich irgendwie immer hinlegen. (Bevor ich das Foto gemacht habe, mußte ich feststellen, daß die eine (vordere) massiv von Blattläusen befallen war. Das sind die schwarzen Punkte…)

Fette Henne. Hat bisher mit etwas Verpackung jeden Winter auf dem Balkon überlebt. Ich weiß gar nicht, wie lang ich die schon habe.

Roter Klee. Wird zum Winter immer schlafen geschickt (bekommt keine Wasser mehr) und im Frühjahr wieder reaktiviert. Das ist noch nicht sooo lange her, weswegen er noch recht kompakt ist. Die Stängel werden noch länger im Laufe des Sommers.

Vierblättriger Klee. Wird überwintert wie der andere Klee auch. Schiebt aber zuerst Blütenstände und dann erst Blätter, weswegen ich den auch versucht habe ins Szene zu setzen. Der ist nie so schön buschig wie der rote Klee, im Moment aber noch besonders gakelig.

Kräuter. Petersilie, Basilikum und Dill. Die Samen waren Geburtstagsgeschenk. Wegen Dusseligkeit meinerseits hatte ich Basilikum doppelt gesät und mußte den Dill nachsäen. Darum ist der noch so mikrig.

Mein Salat! Muß noch ein bißchen wachsen, dann gibt es wieder Salat direkt vom Balkon.

Erdbeeren. Da sind schon Früchte dran, die müssen jetzt nur noch rot werden. Die Erdbeeren überwintern auch verpackt bei mir auf dem Balkon. Letztes Jahr mußte ich neue kaufen, weil die Vorgänger den Winter nicht überlebt hatten. Dieses Jahr hatte ich große Sorge und war dann sehr glücklich als ich sah, daß beide Pflanzen überlebt haben.

Schneeflockenblume. Hängt da, um eine äußerst häßliche Rohrschelle zu verdecken. Dieses Jahr nicht nur in weiß, sondern auch in rosa und lila, weil man weiße Blüten vor weißer Wand nicht soooo gut sieht.

Meine Balkonkästen. Ein bißchen plattgedrückt vom Wind, ein bißchen trocken (ich habe nach dem Fotografieren alles gegossen, was durstig war).

Minze, Forsythie und Kapmargarite. Die Minze stammt ursprünglich aus dem Garten meiner Eltern. Sie schmeckt als Tee nicht sehr intensiv, aber sehr nach Kindheitssommern im Garten.

Die Forsythie waren mal drei kleine Zweige im Frühling in der Vase die Wurzeln bekamen, weswegen ich sie in einen Topf setzte. Seit dem Blühen sie jedes Jahr auf dem Balkon. Einer ist irgendwann mal gestorben, die anderen beiden aber fast unverwüstlich. Ich wollte sie schon mal entsorgen, weil sie Spinnmilben hatten, die einfach nicht verschwinden wollten. Aber irgendwie… In eine Ecke gestellt, wo sie niemanden anstecken konnten, halbherzig weitergegossen und den Winter haben die Spinnmilben dann nicht überlebt. Die Forsythie schon.

Die Kapmargarithe stammt aus dem letzten Jahr, die überwinterte aber in der Logia meiner Eltern, weil es da keinen Frost gibt. Sieht grad etwas traurig aus, da zu wenig Wasser.

Der Primeltopf. Es stecken auch noch ein paar Tulpenzwiebeln drin, die aber noch nie geblüht haben (düngen könnte helfen, hab ich erfahren). Die Primel hat im Frühjahr auch nicht geblüht, aber immerhin hat sie den Winter überlebt. Das ist ja auch schon mal was. Auch hier hatten sich diverse Wunderblumen ausgesät. Eine durfte bleiben, die Nachfolger hab ich entfernt, weil sie einfach zu riesig werden. Dafür hab ich noch ein bißchen Bunte-Blumen-Mischung dazugesät. Mal sehen was das wird.

Bunte-Blumen-Mischung hab ich auch noch in einem dritten Balkonkasten, aber erstens waren das jetzt schon 12 Bilder, zweitens ist der eh noch nicht fotogen.

 

Die anderen Teilnehmer vom 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

12 von 12 im Mai

Freitag, und kein ganz normaler Arbeitstag, denn ich habe Urlaub genommen um mich weiterzubilden (wäre mir das deutlich früher eingefallen, hätte ich Bildungsurlaub nehmen können, den muß man aber 6 Wochen vorher beantragen, nicht erst eine Woche vorher). Das heißt, ich kann etwas länger schlafen weil ich erst etwas später los muß. Ich trödele aber mal wieder so, daß es dann doch fast zu spät los gehe. Aber nur fast. Warten an der S-Bahn.

Leider sitze ich heute mit dem Rücken zum Fenster (war der letzte freie Platz), aber in der Pause kann ich den Blick aus dem Fenster genießen.

Mittag gibt es dann auf dem Markt.

Achja, das Gebäude der Volkshochschule in Pankow hat seinen ganz eigenen Charme.

Auf dem Heimweg bewundere ich die Fahrradabstellanlage am Bahnhof Pankow. Könnte man auch an anderen Bahnhöfen bauen, soetwas.

Und das ist der Bahnhof dazu.

Ob das die „Entschuldigung“ für das Graffito daneben sein soll?

Ich nutze es aus, daß ich mal sehr zeitig Feierabend habe und gehe mal wieder in die Bibliothek. Außerdem mag ich die Ruhe dort sehr. Die Berliner Bibliotheken sind sich ja nicht einig, ob man Taschen nun einschließen soll oder nicht. Es gibt Bibliotheken, die haben überhaupt keine Schließfächer. Es gibt Bibliotheken, die haben irgendwo Schließfächer. Und dieser hier sind sie gleich am Eingang und wird ausdrücklich drum gebeten, Taschen einzuschließen.

Auf dem Heimweg: Trinkpäckchen an Laterne.

Zu Hause entscheide ich dann, daß es jetzt wirklich keinen Frost mehr gibt und hänge die Blumenkästen an die Balkonbrüstung. Vorteil: jetzt habe ich wieder Platz für den grellgrünen Balkonsessel und kann hier gleich Bibliotheksbeute lesen („Hotel Hades“ von Katharina Greve – große Empfehlung!).

Gegen Abend ist es dann vorbei mit dem schönen Wetter: der Himmel sieht alles andere als freundlich aus und es ist kräftig windig. Immerhin hat es noch nicht geregnet. (Himmel über Straßenbahnoberleitung auf dem Weg zum Yoga).

 

 

Die anderen Teilnehmer vom 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

 

12 von 12 im April

Heute halb 6 das erste Mal wissentlich wach nachdem ich wieder eine Ewigkeit im Halbschlaf verbracht habe. Vielleicht sollte ich generell meinen Schlafrhythmus nach vorn verschieben, damit ich nicht an Tagen, an denen ich früher aufstehen muß noch sehr viel früher wach werde.

Aufstehen dann gegen 7 (vorher durchaus noch mal geschlafen).

Da mein Immunsystem irgendwelche rumfliegenden Pollen so gar nicht mag, habe ich gestern endlich Augentropfen besorgt.

Dann Tee machen, die Äpfel für den Nachmittag und Frühstück.

Der Himmel ist wenig motivierend (und das Küchenfenster dreckig).

Losgehen, der Straßenbahnfahrer macht mir noch mal die Tür auf, warten auf die S-Bahn.

Nach der S-Bahn noch eine Strecke zu Fuß – und da kommt fast die Sonne raus.

Arbeit, Mittag essen (zur Mittagspause ist es immerhin trocken), Arbeit, Arbeit. Heimfahrt.

Zurück.

Entspannen, Abendessen (keine Angst, es gab auch noch Stullen dazu).

Rechner starten. Und während der Updates aktualisiert und konfiguriert und was weiß ich Vokabeln lernen.

Jetzt noch lesen, dann Bett.

 

Die anderen Teilnehmer vom 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

12 von 12 im März

Wieder ein Sonntag, aber diesmal ohne Wanderung, obwohl ich sogar überlegt hatte. Aber dann habe ich mich doch dagegen entschieden, unter anderem, um ausschlafen zu können. Und das mache ich dann auch und stehe erst irgendwann nach 10 auf. Der Himmel ist noch unentschlossen.

Die Tulpen haben über Nacht ihre Blütenblätter dekorativ auf dem Tisch verteilt. Da der Tisch nicht sooo groß ist muß ich sie wegräumen um Platz fürs Frühstück und nach dem Frühstück für die Zeitung zu haben.

Nach Frühstück und Zeitung darf der Staubsauger was tun. Im Bad ist es dringend notwendig und in Küche und Flur liegen auch immer Krümel.

Der Regulator im Wohnzimmer will einmal in der Woche aufgezogen werden. Normalerweise mache ich das am Sonnabend. Es sei denn, ich vergesse es, dann wird es auch schon mal Sonntag.

Dann tüdel ich noch ein bißchen vor mich hin und überlege hin und her und stelle fest, daß meine Ideen nicht so ganz mit dem festen Termin in Einklang zu bringen sind. Also gibt es statt Spaziergang und dann was Essen und dann los, gleich eine Kleinigkeit (weil eigentlich noch gar kein Hunger): Käseknäckebrot mit den letzten Tomaten meiner Balkontomate die im Herbst ans Küchenfenster umgezogen war, weil sie noch so viele grüne Tomaten dran hatte. Da es aber am Küchenfenster im Winter keine direkte Sonne gibt, haben sie lange gebraucht um zu reifen.

Danach gibt es dann einen langen „Spaziergang“ (bei anderen sind 3,7 Kilometer schon eine Wanderung) zum Nächsten Programmpunkt. Das Kino Babylon ist mein Ziel.

Hier gibt es noch eine originale und funktionierende Kinoorgel (die einzige in Deutschland, die noch in dem Saal steht für den sie gebaut wurde). Aus Anlass des Todes seines Orgelbaumeisters Hans Joachim Eichberg zeigt das Kino den Film „Das Geheimnis von Babylon“ über eben diese Orgel. Und natürlich wird vorher und nachher auch auf der Orgel gespielt.

Ich kenne die Orgel ja schon von einer der Fußballmeisterschaften, als das Babylon die Spiele mit Orgelbegleitung zeigte, aber mit dem Wissen über die Technik dahinter, hört man noch mal ganz anders. (Vielen Dank an das Schwesterherz, die darauf aufmerksam wurde und mich fragte, ob ich mitkommen will).

So sieht übrigens der Spieltisch der Orgel aus:

Als Ersatz für die ausgefallene Wanderung bin ich dann auch wieder zu Fuß nach Hause gelaufen.

Die Zierkirschen fangen an zu blühen.

Zu Hause gab es dann einen Tee und noch etwas Hausarbeit: ich habe die nun abgeerntete Tomate runter in die grüne Tonne gebracht und auf dem Rückweg das Kettenfett aus dem Keller geholt. Seit letztem Wochenende quietscht meine Schlafzimmertür. Das tut sie immer im Frühjahr und hört auch wieder auf, diesmal war es aber besonders laut und nervig, so daß ich doch mal etwas dagegen tun wollte. Außerdem habe ich noch den restlichen Müll weggebracht. Dafür muß ich aber nicht runter, sondern eine halbe Etage höher. Eigentlich sind sie inzwischen in Berlin wohl verboten, aber meine Genossenschaft hat eine Ausnahmegenehmigung, und so gibt es sie bei uns noch: die Müllabwurfanlage (auch Müllschlucker genannt):

Dann habe ich noch die Waschmaschine angeschmissen…

 

… und dann gab es Essen und Lesen und Internet aufm Sofa. Jetzt werd ich noch ein paar Vokabeln lernen, und dann geht es ins Bett.

 

Die anderen Teilnehmer vom 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

Und Informationen zur Kinoorgel gibt es hier.

Winterwandern in der Märkischen Schweiz (12 von 12 mit Bonusfotos)

Oder: Der Tag, an dem mir 15km vorkamen wie 40

Oder: Eigentlich war Sonne angesagt

Oder: Achtsam Wandern

 

Mein Tag heute startete sehr früh für einen Sonntag (beim dem Foto war ich schon in der Küche angekommen, der Wecker hatte 13 Minuten früher geklingelt).

Küchenradio

Sonntag ist (ziemlich oft) Wandertag. Und diesmal ging es in die Märkische Schweiz. Da fährt man was länger, also muß man zeitig aufstehen. 9:15 haben wir uns am Bahnhof Lichtenberg getroffen, dann sind wir mit der Regionalbahn bis Müncheberg gefahren und von dort dann mit dem Bus nach Buckow. Fotos gibt es davon nicht, denn ich habe noch halb geschlafen. Das Gespräch mit dem Busfahrer beim Umsteigen habe ich aber mitbekommen. Man weiß ja nie, wie die drauf sind, also hat unser Häuptling erklärt: Wir sind eine Gruppe von 14 Leuten mit 3 Brandenburg-Berlin-Tickets und fing dabei an, sein Ticket rauszuholen. Reaktion des Buchfahrers: „Wollnse mir dir jetzt wirklich alle zeigen?“ Hammwa dann nich, sondern sind auf seinen Wink hin einfach alle eingestiegen.

In Buckow sind wir an der Jugendherberge ausgestiegen und dann dem Panoramaweg gefolgt. Da dauert es nicht lang, und man hat einen Blick auf den Schermützelsee.

Schermützelsee

Der Weg hat es in sich, es geht beständig hoch und runter.

Panoramaweg

Zusätzliche Herausforderung auf der Strecke: eisige Wege. In der Stadt ist der Schnee ja fast komplett verschwunden, hier lag er noch im Wald rum und in Form von Eis auch auf den Wegen. Folge: Wir haben uns kaum unterhalten, sondern sind sehr aufmerksam gelaufen. Achtsames Wandern eben. Wer da nicht ganz im Hier-und-Jetzt war, lief Gefahr, sich ordentlich hinzulegen. Meine Sturzbilanz der gesamten Wanderung: ein mal hingesetzt, zwei mal hingekniet (vorher mit den Händen abgefangen), immer dann, wenn ich der Meinung war, ich könnte auch problemlos über total vereiste Flächen gehen. Und nicht daran gedacht habe, den Pinguin zu machen (sehr kleine Schritte, funktioniert übrigens tatsächlich noch besser, wenn man die Arme an den Körper anlegt und die Hände abgewinkelt hält, wie Pinguin eben).

Zurück zur Wanderung.

Weg aus Eis

In der Märkischen Schweiz gibt es nicht nur viele Berge, sondern auch nicht wenig Wasser (hier in Kombination).

Märkische Schweiz

Da, wo das Wasser fließt oder fällt, entstehen manchmal besondere Kunstwerke, die mich sehr fasziniert haben.

Eiskunst

Nach gerade mal etwas mehr als 6 Kilometern haben wir Mittagspause gemacht. Ich war froh drum, denn ich hatte schon mächtig Hunger. Ausgewählt haben wir dazu spontan einen Platz mit sehr viel Moos – wobei wir uns natürlich in das schneefreie Moos gesetzt haben.

Moos im Schnee

Frisch gestärkt (und ein wenig durchgefrohren, den es waren nur -3°C), ging es weiter und wir kamen an regelrechten Schneefeldern vorbei.

Schneefelder

Und an einem angefangenen Schneemann.

Schneemann?

Danach sind wir an der Wolfsschlucht vorbei gewandert.

Blick in die Wolfsschlucht

Der Weg auch hier vereist.

Eisweg

Und schließlich standen wir auf dem Dachsberg, von dem man bei guten Wetter bestimmt einen fantastischen Blick hat. Naja, wir haben auch was gesehen.

Blick vom Dachsberg

Wer oben ist darf auch wieder runter und zum Beweis, das wir auch zwischendurch tatsächlich ganz unten waren: der große Tornowsee.

Großer Tornowsee

Diesmal bin ich auch aufs Eis gegangen, das war nämlich definitiv dick genug.

auf dem Eis

Danach haben wir frische Biberspuren bewundert.

Baumeister Biber

Und ein Weilchen später gab es noch mal Eiskunst zu bewundern.

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Es gab auch Eis in filigran.

Eiskristalle

Und dann waren wir ziemlich bald am Ende der Wanderung angelangt. In Buckow im Strandcafe haben wir uns wieder aufgewärmt. Dort gibt es gute dunkle heiße Schokolade und fantastische Torten. Dann brachte uns der Bus zurück nach Müncheberg und von dort der Zug nach Lichtenberg und um 6 war ich wieder zu Hause.

Damit ich die Anzahl der Bilder um exakt 50% überziehe noch ein letztes Bild aus Buckow.

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Und nächstes Mal bleibt es bei 12 Fotos. Obwohl, das ist wieder ein Sonntag…

Die anderen Teilnehmer vom 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

 

(Und ehrlich mal: Sommer kann ja jeder.)

 

12 von 12 – Januar 17

Seitdem ich Anfang des Jahres mal fast verschlafen habe, wache ich vor Physiotherapieterminen immer schon eine halbe Stunde vor dem Weckerklingeln auf. Bin aber auch noch mal eingeschlafen.

Dann aber: aufstehen, Bad, Küche. Das Thermometer zeigt zwar eine Schneeflocke, aber draußen ist eindeutig Tauwetter.

Thermometer

Tee aufbrühen, Obst für den Nachmittag vorbereiten, Teebeutel ziehen, ein paar Plätzchen zum Frühstück.

Plätzchen

Den Tee zum Mitnehmen umfüllen (der Becher hält so dermaßen gut warm, würde ich den Tee da drin aufbrühen, könnte ich ihn vermutlich erst abends trinken) und dann los.

Thermobecher

Bei der Physiotherapie darf ich mich wieder hinlegen.

Massageliege

Der Anschluß bei der S-Bahn klappt mal wieder nicht, dafür hat die nächste Anschluß-S-Bahn Verspätung und so darf ich ziemlich lange warten. Habe kalte Füße.

Bahngleise

Mit Tee und Tageslichtsimulation vor den Rechner (ja, da liegt eine zweite Tastatur unter dem Monitor. Die ist leiser als die derzeit verwendete, aber die aktuelle hat dieses praktische Rad zum Einstellen der Lautstärke) (und warum da 5 Cent auf der Tastatur liegen weiß ich nicht mehr).

Tastatur und Tee

Ziemlich lange ohne Foto gearbeitet. Zwischendurch Mittagspause. Auf dem Weg zur Kantine naß geworden, als wir fertig waren mit essen regnete es aber nicht mehr. Auf dem Rundgang danach sogar Sonne gesehen. Weiter gearbeitet bis zum Feierabend. Auf dem Heimweg ist es dunkel (klar, ist ja auch erst Januar).

dunkel und Licht

Post aus Thailand im Kasten, die zweite Karte vom Schwesterherz.

Postkarte

Das Anfang der Woche gekaufte Brot in Scheiben geschnitten und bis auf zwei Scheiben eingefroren.

geschnitten Brot

Abendessen. „Stulle mit Brot“, wie der Berliner sagt. Und orangenen Grünkram dazu.

Abendbrot

(Nein, das war nicht alles, es gab noch eine zweite Stulle und noch ’ne Mohrübe.)

Danach endlich den Schwibbogen weggeräumt. Den lasse ich schon seit Sonntag nicht mehr leuchten, aber das Wegräumen klappte bisher irgendwie nicht. Erbstück von Oma. Eigentlich mit Kerzentellern, nachträglich elektrifiziert und jetzt paßt der Karton nicht mehr so recht.

Schwibbogen im Karton

Und danach dann aufs Sofa. Damit die Folgen der Physiotherapie* morgen hoffentlich nicht ganz so heftig ausfallen mit Rückenheizkissen (wer zu faul ist das Klettzeuch ordentlich zuzukletten, sammelt dran Fussel).

Rückenheizkissen

 

„12 von 12“ ist eine Aktion vom Blog „Draußen nur Kännchen“ und da erklärt. Und weitere Teilnehmer gibt es hier.

 

* Die Rechtschreibkontrolle schlägt mir statt Physiotherapie „Physiktherapie“ vor, und jetzt bin ich neugierig.

12. Dezember (12 von 12)*

Wetter: Morgens grau, nass, aber relativ mild. Mittags sonnig und richtig mild, abends immer noch klar, aber frostig – beim Abendessen zeigte das Thermometer -2,5°C

Der Himmel beim Aufstehen:

grauer Himmel

Was hier hellblau aussieht, war allerdings hellgrau. Blau wurde der Himmel erst deutlich später. Aber der Adventskalendertee passte zum Himmel:

Teeadventskalender

Während des Frühstücks habe ich dann am finnischen Adventskalender die 12 gesucht und lange nicht gefunden. Habe schon überlegt, ob ich mich schon wieder vertan und die 12 gestern schon geöffnet hatte, aber die 11 gab es auch nicht mehr. Schließlich habe ich die 12 doch noch gefunden, und bin erstmals überfragt, was das ist. Eine Zimtschnecke?

finnisches Adventskalendertürchen

In der S-Bahn dann: Vokabeln lernen:

Vokabelkärtchen

„koppla in“ ist die richtige Lösung.

Auf Arbeit erwartete mich heute eine Schulung per skype und Telefonkonferenz. Da unsere Telefone eine Melodie spielen, wenn man sie stummschaltet, und ich zum Glück allein im Büro war und ja ohnehin niemand 2 Stunden einen Telefonhörer halten kann, folgende Lösung:

Telefonkonferenz

Lautsprecher an und Hörer auf geräuschdämpfender Unterlage ablegen um Störgeräusche zu vermeiden. Denn 2 Stunden indisches Englisch mit schlechter Telefonleitung sind so schon anstrengend genug.

Mittagsrunde bei schönstem Wetter, aber ohne Foto. Nachmittags gab es dann den Adventskalendertee.

Adventskalendertee im Teebecher

Den Becher hab ich vom Schwesterherz zum Geburtstag bekommen inklusive selbstgemachtem Überzieher, weil sie den Silikonring zu schmal fand (zu Recht).

Zwischendurch mal ausm Fenster sehen.

blauer Himmel

Dann heute spontan früher Schluß gemacht um endlich endlich bei der Orthopädin ein neues Rezept für Einlagen zu holen. Das will ich ja erst seit dem Frühjahr machen. Danach den Mond fotografiert (ohne Stativ, aus der Hand).

Mond

Wo ich schon mal so zeitig zurück war noch bei der Physiotherapie gewesen um nachzufragen ob sie zufällig noch Termine frei haben. Glück gehabt, Termine bekommen.

Termine, Termine

Heißt allerdings, daß ich auch an meinem freien Tag so zeitig aufstehen muß, als ginge ich zur Arbeit. Und an dem Tag, an dem ich Abends zum Weihnachtsmarkt will sogar noch zeitiger.

Dann noch einkaufen, und dann war ich so müde (mal wieder schlecht geschlafen, letzte Nacht), daß ich erstmal aufs Sofa gefallen bin und ein bißchen Diashow vom letzten Urlaub angesehen habe.

Diashow aufm Laptop

(Schön, daß die Kamera in genau dem Moment auslöste, als das eine Foto aus und das andere Foto eingeblendet wurde. Also man sieht da gerade zwei Fotos.)

Irgendwann hatte ich dann aber doch Hunger und bin in die Küche gegangen um was zu essen. Bei Schwibbogenbeleuchtung und Kerzenschein.

Adventskalenderkerze

Und danach dann noch der kleine Adventskalender.

grüner Stiefel

Das war’s dann für heute. Jetzt noch ein bißchen lesen (ohne Foto), dann Bett.

 

Heute in den Adventskalendern: siehe oben.

 

* „12 von 12“ ist eine Aktion vom Blog „Draußen nur Kännchen“ und da erklärt.