12 von 12 – Juli 2018

So. Zwölfter Tag des Monats, Zeit für 12 Fotos vom Tag.

Beim Wachwerden heftiger Regen.

Das Müsli heute morgen saisonal ergänzt mit roten Johannisbeeren (frisch aus dem Kühlschrank, darum so matt).

Auf dem Küchentisch die Blümchen vom Wochenende (ja, man kann auch Dill in die Vase stellen).

Als ich los gehe, hat der Regen erstmal etwas nachgelassen und regnet mit verminderter Intensität. Während ich auf die S-Bahn warte, dreht er aber wieder auf.

Auch der Fernsehturm ist heute reichlich matt (und kurz nach dem Foto zur Hälfte verschwunden).

Arbeit, Heimweg, einkaufen, Heimweg ohne Foto.
Zu Hause erstmal Kontrolle auf dem Balkon. Alles reichlich naß.

Dann Einkäufe verräumen. Die Melone gibt es morgen als Nachmittagssnack (die Hälfte davon).

Zum Abendbrot eine große Schüssel Salat….

…. und was dazu.

Zum Nachtisch Erdbeeren mit Vanillesoße (noch vom Rhabarber übrig und muß so langsam weg).

Und dann kommt, kurz bevor sie unter geht die Sonne doch mal raus heute.

Und kurz danach gibt es sogar einen großen Flecken blauen Himmel.

Inzwischen ist bis auf einen orangenen Streifen am Horizont wieder alles grau.

 

Die anderen Teilnehmer gibt es diesmal nicht wie immer bei „Draußen nur Kännchen“, wie ich gerade feststellen mußte. Ich wünsche gute Besserung!

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12 von 12 – Juni 2018

Balkonerdbeeren

Frühstück: Müsli mit gekauften Erdbeeren

Warten auf die S-Bahn

Der Himmel eher unfreundlich, aber kurz schien die Sonne durch diese Wolkenlücke

„Kunst“ in der Spüle der Teeküche

Feierabendhimmel

Update vom Baum – sind doch Kirschen!*

Die Kerze verbeugt sich

Heimweg unter Linden

Kein Abendbrot auf dem Balkon da zu kalt – aber Sonnenstrahlen!

Wäsche abnehmen

Mmmmmmm! Rhabarberkompott mit Vanillesoße

 

Die anderen 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen

 

* Im Frühling erklärte mir eine, das könne keine Kirsche sein, denn Kirschen blühen so zeitig noch nicht. Das wäre wohl ein Mandelbaum. Pfff!

12 von 12 – Mai 2018

Nachdem ich es die letzten zwei Monate ja irgendwie vergessen habe, gibt es mal wieder ein 12 von 12 von mir.

Es ist Sonnabend. Das heißt viel Zeit für’s Frühstück. Das aktuelle Kalenderbild am Frühstückstisch macht Fernweh.

Ich war wach geworden, daß mir die Spiegelreflex zu schwer und unhandlich ist für den nächsten Urlaub. Da meine Kompakte im letzten Urlaub irgendwann ausgestiegen ist (nach fast 10 Jahren), brauche ich Ersatz. Ich hatte mir vor einiger Zeit schon mal eine Kamera ausgeguckt aber noch nicht bestellt (ich bin ja sowas von spontan und kauffreudig…). Jetzt muß ich feststelen, daß es die Kamera nicht mehr gibt. Also Alternativen suchen.

Darüber vergesse ich fast, daß ich ja heute eigentlich noch mehr vor hatte. Also reiße ich mich los und fülle und starte die Waschmaschine. Dann recherchiere ich weiter. Effektiv, ja. Irgendwann fällt mein Blick auf die Uhr und fange wirklich an. Damit ich die Wäsche aufhängen kann nachher, muß ich erstmal die trockene Wäsche abnehmen.

Dann Müll wegbringen. Danach Wäsche aufhängen. Dann in den Keller, Fahrrad holen. Als ich das letzte Mal damit unterwegs war, fiel mir auf, daß die Bremsen nur noch sehr geringe Wirkung haben. Also ab damit zum Fahrradladen.

Wir diskutieren noch einen Lenkertausch (weil ich den aktuellen ziemlich unbequem finde). Es bleibt dann aber doch erstmal nur beim Austausch der Bremsschuhe und Einstellen der Bremsen. Anfang nächster Woche kann ich es wieder abholen. Also zu Fuß nach Hause, Fahrradkram abstellen. Ich mag die Muster, die der Blütenstaub auf den Pfützen bildet.

Dann ist ja heute noch Gratis-Comic-Tag. Also mach ich mich zu Fuß auf in die alte Heimat. Es amüsiert mich immer wieder, daß dort, wo früher die Schwäbische Bäckerei drin war, jetzt Zahnbleeching angeboten wird. Im Comicladen ist gut was los, und weil ich nicht nur abstauben will, kaufe ich auch endlich ein Buch, das ich schon lang kaufen will. Danach ein Stück weiter zum Suppencult, Mittag essen.

Ich habe einen super Platz: Wand im Rücken, Blick auf Passanten und Radfahrer und so.

Zum Nachtisch gibt es um die Ecke ein Eis. Der Verkäufer meint, Berlin sei sehr leer dieser Tage. War mir bei mir nicht so aufgefallen, und in dieser Ecke bin ich nicht mehr so oft. Kann aber gut sein, daß die Schwaben etc. zum langen Wochenende nach Hause oder woanders hin gefahren sind.

Es ist grad mal 2 rum und ich entscheide, einfach mal zum Fotoladen zu fahren und mich dort beraten zu lassen. Wie früher gehe ich zu Fuß zum Alex (es gab Zeiten, da fuhren die Straßenbahnen nicht über den Alex). Beim Antiquariat, an dem ich vorbei komme, muß ich grinsen. Wie passend, ist doch heute Abend wieder Eurovision Song Contest.

Am Alex ein bemalter Lüftungsschrank / Verteilerkasten.

Im Fotoladen lasse ich mich nicht nur beraten, sondern nehme die Kamera gleich mit. Ja, ich bin sehr glücklich darüber, daß mein Job so gut bezahlt wird, daß ich sowas einfach spontan machen kann.

Danach fahre ich zum Schwesterherz, daß mich zum Kuchenessen eingeladen hatte. Wir sitzen auf dem Balkon, essen Kuchen und quatschen. Aber es zieht mich dann doch nach Hause, ich will doch die neue Kamera ausprobieren.

Zu Hause mache ich dann endlich Fotos von meiner Ausbeute beim Gratis-Comic-Tag.

Und das neue Spielzeug.

Danach mache ich dann endlich mal Schwdisch-Hausaufgaben. Ich bin da sonst ziemlich nachlässig. Aber letzten Donnerstag hatte ich versprochen, daß ich die Aufgaben wirklich machen würde. Also. Immerhin kann ich auf dem Balkon sitzen.

Das zieht sich. Wenn man pro Woche zwei Kurse besucht, hab man ja auch zwei Mal Hausaufgaben. Und der Lehrer vom Mittwochskurs bereitet sich zwar immer überhaupt nicht vor, gibt uns aber gern viele Aufgaben. Nunja.

Abendessen gibt es auch a

Dauf dem Balkon.

Da wird es dann aber schon so langsam frisch.

Ich nehme mir ein Beispiel am Schwesterherz und erledige den Abwasch. Und dann: Blogeintrag und nebenbei ESC gucken. Danach dann: mit der neuen Kamera vertraut machen und nebenbei ESC gucken.

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

12 von 12 – März 2018

Wenn man erst im Büro dran denkt, daß ja der zwölfte des Monats ist, fängt die Bilderserie eben erst mit dem Feierabend an.

Es regnet ziemlich kräftig.

Und dadurch ist es auch ziemlich grau und nebelig.

Und grau und naß und so.

Nach der S-Bahnfahrt regnet es immer noch, dafür ist es inzwischen dunkel und naß.

Brot kaufen. Draußen immer noch dunkel und naß.

Nach Hause. Eigentlich wäre ja heute wieder Sportkurs, da ich aber seit Tagen Probleme mit Nacken und Schultern haben und Kraftsport da das falscheste sein dürfte, was man machen kann, mach ich zu Hause 20 Minuten Ausdauer und dann ca. 30 Minuten Dehnungs- und Lockerungsübungen. Dann Dusche, dann Küche. Da steht noch das Geschirr, das ich gestern Abend abgewaschen habe. („Du trocknest nicht ab?“ – Nee, trocknet doch von alleine.)

Dann Abendessen vorbereiten. Ich kaufe Brot ja grundsätzlich ungeschnitten, hab schließlich Werkzeug zum Schneiden.

Abendbrot.

Tee dazu.

Was sich da im Tee spiegelt: Tulpe an Osterkaktus.

Zum Nachtisch Kuchen. Schokokuchen mit Cranberries. Schmeckt besser, als er aussieht.

Dann sehe ich mir noch den Zusammenschnitt der Eislaufgala der Olympischen Spiele an. Am besten gefällt mir der Spanier: Aerobic-Supermann, hier bei Liegestützen (insgesamt zu schnell für die nicht sonderlich lichtstarke Kamera).

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

12 von 12 – Februar 2018

Weil es schon so spät ist gibt es die 12 Fotos des Monatszwölften heute ohne viel Text.

Frühstück mit Aussicht auf Nordlicht. Ziemlich genau da hab ich auch schon mal gestanden und Nordlicht fotografiert. Und in den Dosen sind noch Weihnachtsplätzchen. Die Reste.

Vor dem Losgehen ein Blick auf das Termometer. Draußen ist es frostig, sagt es.

Straßenbahn vorbeifahren lassen, bevor ich die Gleise überquere. An der Haltestelle war es tatsächlich etwas glatt.

Rosa angehauchte Wölcken beim Warten auf die S-Bahn.

Da isse.

Büro. Mehrfach am Tag sehnsüchtiger Blick auf den Urlaubscountdown von vorletzter Woche. War schön, als der Urlaub noch vor mir lag. (Noch schöne war natürlich der Urlaub selbst.)

Als ich Feierabend mache ist es sogar noch hell. Man muß es ja am ersten Tag nach dem Urlaub auch nicht übertreiben mit dem Arbeiten. Außerdem hab ich heute abend noch was vor: Sport.

Um 6 ist es schon dunkel.

Abendessen.

Waschmaschine befüllt und so gestellt, daß sie nach dem Sport fertig ist. Dann fiel mir ein, daß das Quatsch ist, weil das problemlos auch bis morgen warten kann. Da hab ich mehr Zeit zum Wäsche aufhängen.

Packen für den Sport. Der Kurs ist neu und ich habe keine Ahnung, was mich da erwartet. Das macht das Packen etwas schwierig. Nur daß „Gymnastikmatte, Decke oder Handtuch“ mitgebracht werden soll, stand da. Es stellte sich heraus: ich habe gut gepackt. Was ich vom Kurs halten soll, weiß ich noch nicht so recht. Versprochen war Kondition, Beweglichkeit und Kraft. Letzteres haben wir gemacht. Dehnung fehlte fast völlig, das habe ich zu Hause noch nachgeholt. Kondition kommt vielleicht beim nächsten Mal. Mein Nacken fand es auf alle Fälle nicht sonderlich gut. Das ist eher blöd.

Damit ich die Waschmaschine morgen nicht vergesse noch einen Zettel geschrieben.

Und jetzt geht es ins Bett.

 

Die anderen Teilnehmer am 12 von 12 gibt es wie immer bei „Draußen nur Kännchen„.

 

 

12. Dezember (12 von 12)

Wetter: wie gestern nur ohne den Schnee am Anfang.

In den Adventskalendern:

 

Die Frühstücksteetasse war schon wieder leer, als ich ans Fotografieren dachte. Im Dezember gibt es die Wichteltasse. Nachteil: kleiner als meine sonst übliche Tasse.

 

Dann Arbeit. Der Dezember ist ja ganz anders als erwartet. Eigentlich dachte ich ja mal, ich lasse es im Dezember etwas ruhier angehen, wir schließen nur den einen Punkt noch ordentlich ab und starten mit neuem Elan im nächsten Jahr und machen alles andere fertig. Stattdessen sollen wir jetzt Wunder vollbringen.

Ich befinde mich in einem Trainingscamp für „Dickes Fell und Gelassenheit“, und die Einheiten haben es in sich. Holla die Waldfee! Aber ich schlage mich ganz gut, glaub ich. Verglichen mit früheren Jahren… Trotzdem.

Als es bei Feierabend auch noch regnete („Na toll, paßt ja!“), hab ich überlegt, was ich tun könnte, um diesem Tag wenigstens noch einen etwas positiven Dreh zu geben. In der S-Bahn mal wieder den Wunsch, mich in Musik zu legen / in Musik zu baden, ohne allerdings zu wissen, welcher Art Musik.

Zu Hause habe ich mich dann, wie oft in letzter Zeit, erstmal auf den Fußboden gelegt, alle Viere von mich gestreckt, die Decke angestarrt und Gedanken sortiert (ohne Musik, die Frage „welche“ war ja immer noch nicht geklärt). Wobei ich eigentlich nicht die Decke anstarre, sondern den Bauch der Fledermaus, die an der Lampe hängt.

Das dauerte heute aber nicht lange, denn einen Großteil der Gedanken hatte ich schon sortiert (allein die Tatsache, daß ich weiß, daß ich nach so einem Tag was gutes für mich tun muß und tatsächlich auch überlege, was ich machen kann ist ein immenser Trainingserfolg). Und eine Idee, was zu tun ist, hatte ich auch schon. Die würde sogar sehr nachhaltig für gute Laune sorgen: Kuchen backen für die Kollegen. 2 meiner Kollegen fahren regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit. Letztes Jahr hatte ich ihnen als Ansporn für 2000 gefahrene Kilometer (jeder) einen Kuchen versprochen. Dieses Jahr lag die Latte bei 2500 Kilometern – und sie sind bei über 4000 jeder – glaub ich. Zumindest ist der Kuchen mehr als verdient (ich habe für meine etwas über 100 km ein Eis bekommen).

Profi: Menge abmessen mit Messbecher UND Waage (weil der Becher keine 250g-Mehl-Markierung hat).

Warten auf die Butter, die in der Mikrowelle Karussell fährt.

Einfacher Rührteig mit ordentlich Kakao, wenn vorhanden Schokotröpfchen dazu. Einen Teil in die Form geben, Sauerkirschen (ohne Saft) darüber, restlichen Teig drauf.

Backen. (Sollte ich jemals noch mal meine Backaktivitäten verbloggen wollen, putze ich vorher die Scheibe vom Backofen. Heute war es eben sehr spontan.)

Währenddessen habe ich Abendbrot gemacht. Mit Adventskalenderkerze, die – zugegeben – noch etwas nach geht. Gestern kam ich nicht dazu.

Hauptlichtquelle beim Abendbrot war aber nicht die Kerze, sondern der Schwibbogen am Fenster (Erbstück von Oma, nachträglich elektrifiziert).

Ein gutes Weilchen später ist dann auch der Kuchen fertig. Jetzt riecht die ganze Wohnung nach Schokokuchen.

 

Weitere Teilnehmer am 12 von 12 wie immer bei Draußen nur Kännchen.

12 von 12 – November

12 Fotos vom 12. des Monats – heute in der Sonntagsausgabe und leicht erkältet.

Frühstück.

In der Wettervorhersage sprechen sie von Schneeregen. Also hole ich endlich mal die dicken Winterpullis raus und räume den Kleiderschrank um und auf.

Und sortiere aus. Dabei tauchen Fragen auf: ja, ich trug in den 90ern und auch danach noch gern weit. Aber XL? Warum hab ich dieses T-Shirt nicht in kleiner? Aussortieren will ich es trotzdem nicht. Es wandert erstmal zu den Schlanfanzügen.

Mittagessen. Ob ich es irgendwann lerne, zu Hause beizeiten mit der Vorbereitung des Mittagessens zu beginnen und nicht erst wenn ich schon kurz vorm Verhungern bin? Heute hat das so gar nicht geklappt, also gibt es Tempolinsen.

Abwaschen. Habe festgestellt, daß „Ich habe keine Spülmaschine“ heute ähnliche Reaktionen hervorruft wie früher „Wir sehen kein Westfernsehen“: Ungläubiges Entsetzen. Aber das ist der Abwasch von einer Woche…

Mittagsschläfchen. Ich schlafe derzeit total mies und bin durch die Erkältung angeschlagen. Festgestellt, daß ich meine Anforderungen an ein neues Sofa noch mal überdenken muß: sich einfach so lang machen zu können hat schon was.

Kurzer Spaziergang zum Altkleiderkontainer und zum Buchrückgabeautomaten.

„Mindestens ein Mal täglich raus an die frische Luft!“, das hab ich verinnerlicht. Mag ich eigentlich auch. Aber ein zusätzlicher Grund zum Rausgehen ist manchmal schon recht hilfreich. Bin ich dann erstmal unterwegs, wird es häufig länger, als ursprünglich geplant. Heute auch wieder.

Tee und Obst statt Kaffee und Kuchen.

Dazu ein bißchen schwedisches Fernsehen aus der Mediathek. Man könnte Nachrichten oder ähnlich sinnvolles sehen. Man kann sich aber auch „Tro, hopp und kärlek“ (Glaube, Hoffnung und Liebe) ansehen, eine Kuppel-/Dating-Serie für Kirchenangestellte. Da lernt man auch neue Vokabeln, heute zum Beispiel, was „Haare auf den Zähnen haben“ auf schwedisch heißt. (Ich nutze da die Vorteile der Mediathek voll aus: so eine Sendung sehe ich schon mal über mehrere Tage…)

Zum Abendessen den Brokkoli, den es eigentlich zum Mittag hätte geben sollen. Mein erster Versuch. Beim nächsten Mal mehr Salz.

Lektüre heute den ganzen Tag über: „Der Araber von morgen“, zweiter Teil. Ich kann den Vater nur schlecht aushalten, weswegen ich nie lange am Stück lese.

 

Die anderen Teilnehmer am 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

12 von 12 im Oktober

Da es beim letzten Mal Beschwerde gab, daß Berlin beim Blick auf den Boden so grau wirkt, heute mit Blick nach oben.

Hilft, als ich frühstücke, aber auch nicht:

Beim Warten auf die zweite S-Bahn hat sich der Himmel dunkelgraue Streifen zugelegt.

Steineichen sind toll im Herbst, da knallrot. Wenn es grau ist wirkt das aber nicht so richtig.

Zur Mittagpause sieht das Wetter dann schon wesentlich besser aus. Dafür ist es verdammt stürmisch (was man hier grad nicht sieht).

Feierabend. Dramatisches Lichtspiel am Himmel.

Als ich an der Steineiche vorbei komme, hat sich die Sonne gerade Wolke vorgezogen. Immerhin ist der Himmel hinterm Baum hellblau.

Und dann kommt doch noch die Sonne raus.

Nach dem Aussteigen aus der S-Bahn: Wolke über Pappeln hinter Straßenbahnoberleitung.

Kleiner Fußweg zum Schwedischkurs.

Als ich wieder raus komme, ist es schon dunkel. Weil der Himmel fast wolkenfrei ist, ist er auch tatsächlich fast schwarz. Aber der Baum wird von der Straßenlaterne angestrahlt.

Heimweg. Die Kamera hat keine Idee, was ich fotografieren will und stellt einfach mal nix scharf. Auch schön. (Mir ging es um die Reihe der Straßenlaternen, liebe Kamera.)

Und zum Abschluß noch, da leider kein Mond verfügbar: Nebenstraßen-Laterne aus DDR-Produktion.

 

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

 

12 von 12 im September

Was man so gar nicht braucht: Heute morgen wach geworden, auf den Wecker gekuckt wieviel Zeit ich noch hab bis zum Klingeln. 3:20 sagt der. Das konnte nicht sein. Dazu war ich zu wach (ok, das hat gar nix zu bedeuten) und es war zu hell. Also aufgestanden und in die Küche getappt. Küchenradio sagt 6:21. Das glaubte ich schon eher. Da es dann aber so gar keinen Sinn machte, für 40 Minuten noch mal ins Bett zu gehen, bin ich eben aufgestanden.

Küche.

Fahrstuhl. (Immer, wenn ich losgehe zur Arbeit um die Jacke richtig anzuziehen, den Schlüssel zu verstauen… Zeit ist knapp morgens, gut wenn man Fortbewegung mit dem anderen kombinieren kann).

Kurzes Telefonat mit dem Schwesterherz. Sie hatte Geburtstag, ich hab schon mal eine kleine Überraschung, ob wir uns gleich an der S-Bahn sehen? „Hä? Ich bin gerade erst aufgestanden!“ Pff, Schlafmütze. (Ich dachte, sie würde immer deutlich vor mir aufstehen, ist wohl doch nicht der Fall. Also bin ich bei ihr vorbei und hab ihr dir Überraschung und den Briefkasten gelegt.
Vor den Briefkästen.

Bahnsteig der S-Bahn.

S-Bahn (angelehnt, darum hab ich die Füße nicht unterm Körper).

Umsteigen.

S-Bahn (Sitzplatz).

Dann Büro und so. Danach Weg zur S-Bahn.

S-Bahn.

Das erste Mal seit langem auf dem Heimweg wirklich warten müssen auf die zweite S-Bahn.

Heimweg. Schweinebäuche heißen diese Granit-Gehwegplatten, weil sie nach unten hin so ähnlich aussehen wie Schweinebäuche. Um 1900 erstmals dort verlegt sind sie zu erkennen an den ungleichmäßigen, etwas runden Kanten und Ecken und inzwischen vom Aussterben bedroht.

Fast da. Hoch zu nehme ich tatsächlich oft die Treppe.

Der Wecker übrigens geht wieder richtig…

 

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.

 

 

12 von 12 im August

Das 12 von 12 in diesem Monat kommt mit einem Tag Verspätung (aber Fotos von gestern!). Grund: der Tag war einfach zu lang.

Um 3:15 klingelte in einem kleinen Hotel in Bischkek mein Wecker (da war in Deutschland noch der 11.8., 23:15). Da war ich noch zu orientierunglos für ein Foto. Eine halbe Stunde später war ich wach, angezogen, hatte alles eingepackt und war bereit, runter zu gehen.

Zwischen Tür und Angel (auf der Straße, vor dem Bus) gab es den ersten Tee. Erst schmeckte er komisch, dann sehr bitter. Nunja.

Warten auf den Rest der Gruppe vor der Fahrt zum Flughafen.

Das Fotografieren von Verkehrsanlagen ist in Kirgisistan nicht gestattet, las ich, darum keine Fotos vom Flughafen. An der Paßkontrolle stand es auch explizit dran – dort hätte ich schon gern die zwei großen Plakate fotografiert die klarmachten, daß Bestechung nicht erwünscht ist. Eher unschön übrigens, wenn man erst mitbekommt, daß eine Touristin eine Sonderbehandlung bekommt (erst Diskussion ohne gemeinsame Sprache, dann wurde ihr der Paß abgenommen und sie mußte woanders hin folgen) und dann selbst an der Box steht und der Beamte mit großen fragenden Augen lange auf seine Monitore schaut und nach und nach mehr und mehr die Stirn runzelt. War aber wohl eher ein Computerproblem: er hat mir dann meinen Paß wieder ausgehändigt, danach aber weitere Kontrollen verweigert.

In Bischkek werden an den Anzeigetafeln offenbar nur die Flüge angezeigt an denen irgendwas passiert. Wenn Check-In abgeschlossen ist aber Boarding noch nicht begonnen hat werden sie nicht angezeigt. Das kann schon mal für leichte Panik sorgen, wenn man das nicht kennt. Aber dann saßen wir doch fast pünktlich im Flugzeug. Der Himmel über Kirgistan war grau, aber ein paar Sonnenstrahlen schafften es doch bis auf den Boden.

Dann waren wir aber schnell über den Wolken.

Die meiste Zeit des Fluges (immerhin 5,5 h) habe ich geschlafen oder gedöst, zum Frühstück war ich aber wach.

Landeanflug Istanbul.

Aus Gründen hatte ich in Istanbul planmäßig 7,5 Stunden Aufenthalt. Es gibt diverse Läden, aber das Angebot interessierte mich nur bedingt und der Trubel war mir zu groß. Also suchte ich mir eine ruhigere Ecke zum Lesen.

Das war fast perfekt, da war nur die Klimaanlage sehr kräftig und mir wurde mit der Zeit ordentlich kalt. Also bewegte ich mich mal wieder und fand unter anderem diese drei Telefonzellen.

Und dann fand ich ein Gate, daß mit Glaswänden vom Haupttrubel abgetrennt war, aber keine Sicherheitskontrolle am Eingang hatte. Dafür gab es dort Bänke ohne Zwischenarmlehnen. Erst hab ich es mir da sitzend zum Essen und Lesen gemütlich gemacht. Dann hab ich es wie die meisten anderen dort gemacht: mich der Länge nach ausgestreckt und ein wenig geschlafen.

Ca. zwei Stunden vor dem planmäßigen Abflug erfährt man am Istanbuler Flughafen das Gate. Boarding sollte eine Stunde vor Abflug beginnen – da war noch nicht mal das Flugzeug da. Das kam dann irgendwannn und nachdem alle ausgestiegen waren und die Putztruppe durch war durften wir auch rein – saßen dann aber ewig rum. Außentemperatur war 32°C (hatte ich irgendwo gelesen, ich war ja nicht draußen. Es gibt zwar Terassen, aber das sind die Raucherbereiche, entsprechend „frisch“ ist die Luft dort), im Flugzeug war es noch wärmer, schätze ich. Irgendwann dann Durchsage vom Piloten, daß sie immernoch technische Probleme haben (wenn ich es richtig verstanden habe, waren sie wegen Reifenpanne zu spät angekommen) die erst behoben werden müssen. Zweie wollten gerade wieder aussteigen, da ging es endlich los. Beim Weg zur Startbahn haben wir uns dann mal vorgedrängelt – hatten aber schon über eine Stunde Verspätung.

Der Flug war nach ca. dem ersten Drittel so unruhig, daß zwischendurch sogar die Essensausgabe eingestellt wurde. Mein Magen fand das nicht ganz so toll, die Reisetabletten hatte ich zu Hause vergessen. Habe aber ein paar Eiswürfel bekommen, die mir ja helfen, wie ich seit Hawaii weiß. Kurz vor Berlin wurde es dann wieder ruhiger. Wetter war aber auch nicht schön.

Ich wurde abgeholt vom Flughafen, womit ich nicht ernsthaft gerechnet hatte, was mich darum umso mehr freute. Das Berliner Wetter hingegen freute mich weniger: Fieser Niesel. Aber ich hatte ja sowieso nichts mehr vor, außer zu schlafen.

 

Die anderen Teilnehmer des 12 von 12 gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen.