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Festival of Lights / Berlin leuchtet 2017

Jetzt kommen viele Fotos…

Vom diesjährigen Festival of Lights hab ich erst spät etwas mitbekommen. In der vorletzten Woche erst, als die Kollegin vorschlug, daß wir am Sonnabend ja, wenn das Wetter paßt, fotografieren gehen könnten. Vorletzten Sonnabend regnete es. Und auch wenn nasse Straße die Fotos ja noch interessanter machen kann: bei Regen fotografieren macht jetzt nicht sooo Spaß und so hatte ich Sonnabend keine Lust, Abends noch mal los zu gehen (die Kollegin hatte das Donnerstag schon abgesagt, als das Wetter absehbar war).

Letzten Sonnabend war es warm und trocken, wenn auch tagsüber ziemlich bewölkt. Aber sogar das ließ zum Abend hin nach, und so war ich nicht die einzige, die auf die Idee kam, sich das Festival of Lights / Berlin leuchtet anzusehen. Gefühlt waren tausende unterwegs.

Da es für mich ja nicht die erste Beleuchtungsaktion war, wollte ich mich diesmal auf die neuen Bauwerke konzentrieren. Angefangen habe ich bei der Marienkirche (die mir tatsächlich wesentlich besser gefiel als der Fernsehturm).

Dann ging es weiter zum Alten Stadthaus.

Die Fahnen der Wasserbetriebe passen ja in meinen Augen nicht zu den Farben der Beleuchtung (gesponsert von einem Dessous-Hersteller…). Aber wenn man die Fahnen nicht mehr im Bild hatte, störte der Aufbau mit dem Beleuchtungsgerät. Immerhin: keine Menschen im Bild (Weil die Tochter hinter mir stehen geblieben war und ihren Papa zurückpfiff).

Vom Stadthaus ist es nicht weit zur Nikolai-Kirche. Hier wurde zum einen mit der Architektur der Kirche gespielt. „Blöcke“ aus der Wand drehten sich oder kippten nach hinten weg, zum Beispiel. Oder es wurde ein „Treppenhaus“ eingeblendet:

Außerdem wurden die Partnerstädte Berlins mit Zeichnungen von markanten Bauwerken vorgestellt. (Welche Stadt ist das wohl?)

An der Seite des Neuen Marstalls lief ein Naturfilm. Da ich dank I. diesmal mit Fernauslöser unterwegs war, hab ich den Elefanten fotografiert. Aber ein Gebäude als Leinwand für irgendeinen Film zu nehmen ist nicht so das, was ich unter Festival of Lights verstehe.

Von da ging es weiter zum Gendarmenmarkt.

Da die Beleuchtung dort von den Berliner Wasserbetrieben gesponsert wurde, gab es dort auch wieder einen Stand mit kostenlosem Wasser. Sehr praktisch, denn ich hatte nichts mit. Noch schnell zum Schokoladen-Haus, das nur an diesem Sonnabend beleuchtet war.

Und dann zurück zu den Linden Richtung Alex. Am Bebelplatz vorbei, der so voll war wie ich ihn noch nie bei einem Festival of Lights gesehen hab. Allerdings waren diesmal auch erstmalig alle Gebäude rundrum beleuchtet. Hat mir sehr gefallen (die Bilder wechselten wohl auch, aber sehr langsam).

Danach war es dann richtig voll, so voll, daß man teilweise kaum voran kam. Und auf die Straße ausweichen ging auch nicht, weil die auch voll war. Ich war froh, als ich in der Straßenbahn saß.

 

Sonntag war ich ja zum Sonnenuntergang auf der Siegessäule und bin dann noch bis zum Dunkelwerden geblieben, denn die Siegessäule ist auch neu im Portfolio. Zumindest hatte ich sie noch nicht (steht ja auch etwas abgelegen).

Die Lasershow war etwas seltsam. Vor allem, daß sie so geräuschlos war, obwohl rundrum so viel Lärm. Irgendwie wirkte das ganz eigenartig.

(Auch wenn das anders wirkt: die Säule steht auf allen drei Fotos exakt gleich.)

Danach wollte ich noch zum Potsdamer Platz. Da standen nämlich riesige weiße Karnickel rum. (Gar nicht so einfach, die ohne Werbung zu fotografieren.)

Und nebenan gab es beleuchtete Papierboote.

Auf dem Potsdamer Platz selbst wurden Blüten auf den Boden projiziert, aber das fand ich reichlich absurd: Wir betonieren erst alles zu, um dann da Blüten drauf zu projizieren? Dann lieber echte Blumen. Und überhaupt: es reichte mir, ich hatte genug, und vor allem Hunger.

Festival of Lights

Es war mal wieder Festival of Lights und weil eine Kollegin sich das noch nie angesehen hatte obwohl sie nun schon ein paar Jahre in Berlin ist, waren wir letzten Donnerstag auf Fototour. Am Donnerstag war es immerhin trocken (im Gegensatz zu den anderen Tagen), dafür war es die kälteste Nacht überhaupt derzeit. Mein Thermometer zeigte am nächsten Morgen einen Tiefstwert von -0,5°C (sonst liegen wir derzeit ja bei mindestens 6°C).

Wir haben die in meinen Augen klassische Runde mit einer kleinen Ergänzung gemacht: angefangen haben wir am Potsdamer Platz.

Potsdamer Platz

Dort ist es aber immer besonders kalt weil besonders zugig, so daß wir nicht allzulang blieben und dann die (leider nicht sehr warme) S-Bahn zum Brandenburger Tor nahmen.

Brandenburger Tor

Brandenburger Tor

Am Brandenburger Tor zahlte es sich aus, daß sich mein Stativ sehr groß machen kann – so konnte ich über alle hinweg fotografieren. Es gab zwei oder drei Animationen/Film-Projektionen und dazwischen eine russische Sandmalerin (von der ich nicht weiß, ob sie live oder aufgezeichnet war).

Brandenburger Tor - Sandmalerei

Brandenburger Tor - Sandmalerei

Als wir alles gesehen hatten, sind wir zum Gendarmenmarkt gelaufen, der mich aber dieses Jahr nicht sonderlich überzeugte. Er war auch recht leer.

Gendarmenmarkt

Gendarmenmarkt

Immerhin kommt man von dort inzwischen wieder sehr einfach zum Bebelplatz, und da war es toll. Am Hotel de Rome gab es einen Film, den man kaum fotografieren konnte (erst Recht nicht mit 2-sec.-Selbstauslöser), aber schön.

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Hotel de Rome

Und die Kommode (Alte Bibliothek, jetzt genutzt von der Humboldt-Uni) war knall bunt gemustert.

Kommode

An der Humboldt-Uni gab es wieder eine Animation mit Musik. Viel gemustert.

Humboldt-Uni

Humboldt-Uni

Humboldt-Uni

Aber auch Herbstlaub. Das hat uns sehr gut gefallen, war jedoch so kurz, daß wir uns alles noch mal angesehen haben um eine Chance auf ein zweites Foto zu haben. Das dauerte verdammt lang.

Humboldt-Uni

Danach dann noch zum Berliner Dom. Da war eigentlich das zweite Bild schon das schönste.

Berliner Dom

Naja, und der Panda war auch ganz nett. Die anderen… naja. Trotzdem sind wir natürlich geblieben, bis wir sicher waren alles gesehen zu haben. Uns war ja sowieso schon kalt.

Berliner Dom

Auf den Fernsehturm hatten wir dann aber keine Lust mehr. Das, was wir da von weitem sahen überzeugte nicht so recht (was auch daran gelegen haben könnte, das Turm und Himmel fast die gleiche Farbe hatten) und außerdem waren wir inzwischen seit 3 Stunden unterwegs und zumindest 2 von uns (inkl. mir) waren ziemlich durchgefroren.

Nächstes Jahr vielleicht wieder. Vielleicht sollte ich mir bis dahin einen Fernauslöser zulegen. Dann könnte man mit den Händen in der Tasche fotografieren….

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Ergänzung: der von Otti erwähnte Konturen-Dom:

Berliner Dom

Licht im Dunkeln

Gestern Abend streikten die Lokführer, was dafür sorgte, daß ich anders nach Hause fahren mußte als gewohnt. Um dem ganzen etwas Gutes abzugewinnen und weil die erste Alternativverbindung, die mir einfiel mich direkt ins Stadtzentrum brachte, habe ich die Fotoausrüstung eingepackt und bin auf Fototour gegangen, schließlich werden gerade mal wieder diverse Gebäude bunt angestrahlt im Rahmen von „Festival of Lights“ und „Berlin leuchtet“.

Am Brandenburger Tor ging es los für mich. Hier gibt es eine Diashow(?) mit Musik, von der ich leider nur noch das Ende mitbekommen hatte.

Brandenburger Tor beleuchtet

Und dann das Pausenbild:

Brandenburger Tor beleuchtet (mehr …)