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“Zeig uns Deine Stadt” – Mai

Und schon wieder ist ein Monat fast rum.

Das Thema der Blogaktion „Zeig uns deine Stadt“ in diesem Monat: Zeig uns deine grünen Oasen.

Und da der eigene Garten – und damit vermutlich auch der eigene Balkon – ausdrücklich nicht zählt, mußte ich etwas anderes suchen. Die Auswahl ist groß, denn Berlin ist generell verdammt grün. Zum Stadtgebiet gehören große Waldflächen (Berlin ist in Absolutwerten die waldreichste Stadt Deutschlands) und große) Parks – es gibt aber auch viele viele Bäume in den Straßen und immer wieder kleine Parkanlagen. Und es gibt die alten Friedhöfe.

Berlin ist um 1900 kräftig gewachsen und plötzlich lagen die Friedhöfe, die bisher vor den Toren der Stadt lagen, mitten im Siedlungsgebiet. Das ist bis heute so geblieben (außer daß sich die Stadtgrenze um 1920 nochmal weiter nach außen verlagerte): rund um die Innenstadt gibt es einen Ring alter (großer) Friedhöfe.

Aus Gründen (der Balkon! der Garten! die Pollen!) hat es diesen Monat nur für einen Abstecher zum Georgen-Parochial-Friedhof gereicht (den ich Juli 2012 schon mal besuchte). Aber der ist auch sehr groß und sehr vielfältig! Und ruhig – zumindest wenn man abseits des Hauptweges, der genau auf die verkehrsreiche/laute Landsberger Allee zuführt, unterwegs ist.

gruener Friedhof 1 (mehr …)

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Zeit vergeht

Friedhöfe liegen am Rand der Stadt. Normalerweise. In Berlin war das auch mal so, allerdings wuchs die Stadt dann sehr rasant und vereinnahmte die Dörfer drumrum und so kommt es, daß die Friedhöfe, die einst von den Stadttoren lagen, jetzt mitten in der Stadt sind.

Die Friedhöfe an der Landsberger Allee sind dafür ein schönes Beispiel. Angelegt in den 1867 vor den Toren der Stadt liegen sie jetzt mittendrin. Und zumindest der Georgen-Parochial-Friedhof II ist so riesig, daß große Teile über Jahre nicht genutzt und sich selbst überlassen wurden. So stehen hundertjährige Familiengrabstellen heute in einem jungen Urwald.

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