• Kategorien

  • Archiv

Herbst

Es ist Herbst, die Bäume tragen meliert.

grün-gelbes Lindenlaub

gelbgrünes Lindenlaub

gelb-grünes Lindenlaub

(Auf dem Weg zur Arbeits ist es zur Zeit selbst an grauen Tagen ziemlich schön.)

Herbstwanderung

Am Wochenende ist der Sommer noch mal zurückgekehrt. Und mir war klar, daß ich wandern will. Sonnabend klappte es zeitlich nicht, also Sonntag. Da hab ich dann aber wieder überlegt, als ich noch beim Frühstück saß und es sich ziemlich zu zog. Und überlegt und überlegt. Letztlich hab ich mich dann aber doch entschieden, wandern zu gehen, einfach weil ich wußte, daß es mir gut tun würde. Wegen der ganzen Überlegerei war es dann aber schon dreiviertel 12, als ich endlich das Haus verließ. Nicht so dramatisch, denn ich wollte wieder den Havelhöhenweg wandern. Der ist ja nicht sooo lang. Und ich kenn ihn auch schon, muß also nicht ewig den Weg suchen. Er schien mir auch besser ausgeschildert zu sein als beim letzten Mal. Und ich war entspannter, weil ich ja schon ungefähr wußte, wo es lang geht. Sogar den Abzweig, den ich beim letzten Mal verpaßt hatte weswegen ich dann ewig an der Straße laufen mußte, habe ich diesmal gefunden – weil ich ja wußte, wo ich suchen muß.

Weil ich ja erst ziemlich spät losgelaufen bin, hatte ich quasi von Beginn an Hunger und hab bei der nächsten halbwegs schönen Gelegenheit Mittagspause gemacht. Das hier wäre eine viel schönere Stelle gewesen.

Bank mit Blick auf die Havel und Segelboote

Diverse Pilze habe ich gesehen.

weißer Schirmpilz

Baumpilz

kleiner Fliegenpilz

mittlerer Fliegenpilz

großer Fliegenpilz ohne Punkte

Lindwerder war schon ziemlich bunt im Gegensatz zum restlichen Wald.

Blick auf Lindwerden

Und mit Blick auf den Fernmeldeturm Schäferberg hab ich Kuchenpause gemacht und den Rest Bananenkuchen vom Schwesterherz gegessen. Nicht lange allerdings, denn es fing an zu tröpfeln. Es hörte auch noch mal auf, aber ab Strandbad Wannsee bis zur S-Bahn tröpfelte es dann ziemlich intensiv. Störte aber nur wenig, es war ja warm.

Blick auf Havel und Fernsehsendemast

Zu Hause angekommen hat der Himmel dann noch ziemlich komische Sachen gemacht. Erst so ein bißchen Hallloweenvorbereitung (wer sich Mühe gibt, sieht eine Fratze).

Wolkenfratze

Und dann recht seltsame Beulen.

Wolkenbeulen

Aber ich war glücklich. Und müde. Das sind zwar nur ca. 13 Kilometer, aber man macht ja ordentlich Höhenmeter und es war nicht nur warm (sehr deutlich über 20°C), sondern durch den Regen der letzten Woche im Wald auch noch ziemlich feucht).

Sonntagsspaziergang

Am Wochenende war wunderbares Wetter: frostig („Es ist zu kalt für die Jahreszeit“), aber sonnig. Da war ich natürlich viel draußen. Sonnabend habe ich komplett auf die Straßenbahn verzichtet und war ein paar Kilometer zu Fuß unterwegs. Und heute, Sonntag, war ich gleich zwei Mal spazieren. Schwesterherz hatte mich noch vormittags überredet rauszugehen in der (korrekten) Annahme, vor dem Mittag würde man mehr Sonne abbekommen als Nachmittags, weil sie da noch höher steht. Aber nach dem Mittag war es ja immer noch sooo schön, so daß ich doch noch mal raus bin. Diesmal hatte ich auch die Kamera dabei. Mit den Eiskristallen war die kleine Kamera (vielmehr ihr Autofokus) aber doch etwas überfordert.

eisgezuckertes Kraut

Mein Weg führte mich durch den Friedrichshain. Der große Teich hatte teilweise schon eine Eisschicht, aber am Südwest-Hang des kleinen Bunkerbergs war noch richtig Herbst.

Herbst im Friedrichshain

Außerdem habe ich es endlich mal geschafft, die Kunstwerke am Glascontainer zu fotografieren.

Streetart-Piepmatz

Streetart-Monster

Und noch ein Nachtrag zum letzten Blogeintrag: der Kürbis nach ca. ner Woche

Gruselkuerbis

Herbstbeschäftigung

Eigentlich hatte ich mir ja einen goldenen Oktober gewünscht, nachdem ich den Spätsommer im September wegen Abwesenheit nicht erlebt habe (jaja, selbst Schuld). Bekommen haben wir bisher vor allem naßkaltes Grau-in-Grau. Da war ich sehr glücklich, daß heute doch mal die Sonne raus kam und ich zu meiner Nachmittagsverabredung ein bißchen laufen mußte. So konnte ich ein bißchen die Sonne genießen und sogar noch ein schönes Herbstfoto machen.

Herbstbaum

Eigentlicher Plan für heute war: Kürbisse schnitzen. Ich habe mit Halloween nicht sooo viel am Hut, aber alles Beleuchtbare ist toll in dieser Dunkelheit. Und Kürbisse zu schnitzen macht durchaus Spaß, wie ich jetzt weiß. Ich habe mal mit einem einfachen Motiv angefangen und finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mein Kürbis bei Licht (mit Sabberfaden):

Kürbis bei Licht

Im Dunklen alle drei entstandenen Kürbisse:

Leuchtkürbisse

(Jaja, Foto ist unscharf, da ohne Stativ.)

Gelernt haben wir: das Motiv darf nicht zu filigran sein, es muß zwischen den Löchern genug Wand übrig bleiben, sonst bricht es weg. Aber ich finde, die Spinne macht sich als Auge richtig gut.

Jetzt hockt mein Kürbis auf meinem Balkontisch und flackert vor sich hin – und das sieht schon ein bißchen gruselig aus.

Balkonkürbis

 

Herbstfest in den Gärten der Welt

Was tun, wenn es einfach nichts werden will mit dem goldenen Oktober? Wenn es nur grau in grau ist und nicht mal richtig hell wird, weil die Wolken sich auf den Dächern der Häuser abgelegt haben? Man sucht buntes Herbstlaub für wenigstens ein bißchen Farbe.

Schwesterherz schlug vor, in den Gärten der Welt zu suchen und lag damit nicht falsch – da gab es durchaus schon rote Bäume.

Herbst

japanischer Garten

chinesischer Garten

Im orientalischen Garten gab es kein buntes Laub, aber die letzten blühenden Rosen und beleuchtete Wasserspiele (Bildidee: Schwesterherz):

Rosen

orientalischer Garten

Und außerdem war ja Herbstfest in den Gärten der Welt, bevor sie jetzt bis zum Beginn der iga nächstes Jahr (im April) komplett schließen. Es gab diverse Marktstände und Musik und es liefen komische Vögel herum.

komische Vögel

Und ganz zum Schluß gab es noch ein Feuerwerk (was vermutlich ohne den Nebel so zeitig noch gar nicht richtig zu sehen gewesen wäre).

Feuerwerk 1

Feuerwerk 2

Herbstspaziergang

Eigentlich haben wir gerade ideales Wanderwetter: volle Laubfärbung, sonnig und wolkenloser Himmel (kalt ist egal, gegen kalt kann man sich was anziehen). Da sollte manstundenlang in Laub-Mischwäldern unterwegs sein. Leider hat mich irgendwie doch die erste Erkältungswelle erwischt, weswegen ich aufs Wandern am Wochenende dann doch verzichtet habe (schweren Herzens).

Aber in Berlin gibt es ja auch genügend Parks und in diesen Parks wiederum derzeit auf viele bunte Bäume. Das entschädigte etwas.

Herbst

im Friedrichshain

im Friedrichshain

Herbst

im Friedrichshain

Märchenbrunnen

Ja, ich war im Friedrichshain unterwegs.

Und Kastanien konnte ich auch noch sammeln. Hatte ich eigentlich nicht mit gerechnet in Anbetracht der Massen an Kindern, die da unterwegs sind, aber unter einem Baum lagen noch richtig viele – wahrscheinlich waren sie den Kindern zu klein? Als Herbstdeko auf dem Kerzenteller sind sie aber genau richtig.

Zeig uns deine Stadt – November

Nun ist der November schon wieder vorbei, obwohl doch eigentlich gerade noch Oktober war.

Thema im November: Zeigt uns Farbe im Grau

Berlin in Farbe sehe ich ja auch im grauen November jeden Morgen beim Frühstück:Berlin-Magnete

Und letzten Sonntag gab es auch die echte Stadt mal wieder in Farbe, mit Sonne und blauem Himmel. Das habe ich direkt für einen langen Spaziergang im Friedrichshain mit viel Sonne-Tanken genutzt. Und ein paar Fotos der letzten bunten Bäume habe ich dabei auch gleich noch gemacht.

Neuer Hain

Neuer Hain

 

am Fuß des kleinen Bunkerbergs

Am kleinen Bunkerberg

Am kleinen Bunkerberg

am Rosengarten

am Rosengarten

Weitere Teilnehmer gibt es wie immer oben hinter dem Link.

 

Zeig uns deine Stadt – Oktober

Thema im Oktober: Zeig uns deine Stadt im Herbst!

Vorletztes Wochenende: die Welt ist sehr klein geworden – Nebel! Ich mag Nebel. Und wenn dann noch die Bäume in schöner Herbstfärbung sind… also bin ich noch vor dem Frühstück losgegangen und habe ein paar Fotos gemacht:

Herbstnebel1

(Wenn man ganz genau hinsieht, kann man rechts noch die Häuser erahnen.)

Herbstnebel4

Herbstlaub

Herbstnebel3

Herbstnebel2

Am Sonntag war es dann eher Spätsommer als Herbst und im Garten meiner Eltern gab es diese schöne Pompom-Dahlie zu bewundern:

IMG_0141

(Und da der Garten meiner Eltern in Berlin liegt, paßt sie durchaus zum Thema…)

 

Weitere Teilnehmer wie immer oben hinter dem Link.

(Ja, den September habe ich ausgelassen – zu dem Thema hab ich einfach keine vernünftigen Fotos.)

Herbstfreude

Wenn der Tag so im Allgemeinen eher doof war, ist es schön, wenn Herbst ist und man in der Abendsonne an einer Steineiche vorbei kommt.

Steineiche

Steineiche   Steineiche

SteineicheDas bringt ein Leuchten in den Tag.

Goldener Oktober II

Ein guter Vorsatz für dieses Jahr: öfter Bloggen. Das hatte ich mir im November schon mal vorgenommen. Wenig erfolgreich. Die Chancen stehen also gut, daß das wieder nichts wird. Aber, die Fortsetzung vom Wanderwochenende, die gibt es nun.Sonntage in der Jugendherberge beginnen früh. Frühstück gibt es um 8, egal, welcher Wochentag ist. Vorteil: Wir waren schon zeitig wieder unterwegs und konnten noch ein paar schöne Nebelbilder machen.

Nebel am Kupferhammer

Weil ich ja am Sonnabend nach der Wanderung ja ziemlich K.O. war und wir auch nicht allzu spät wieder nach Hause fahren wollten, sollte am Sonntag nicht ganz so weit sein. Vom Kupferhammer zur Ragower Mühle sollte es gehen – und dann mal weitersehen.

(mehr …)