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Kirgisistan – einkaufen gehen

Natürlich waren wir in Bischkek auch auf einem Markt/Basar. Es war nicht der überall empfohlene Osh-Basar, aber er war auch groß genug, daß es fast alles gab: Backwaren, Obst, Gemüse, Gewürze, Trockenfrüchte, Nüsse…

Blumentöpfe, Streichhölzer, Spielzeug, Batterien, mehrere Stände nur mit Tee (allerdings nicht lose), Klamotten, Drogerieartikel…

Es gab sogar Toilettenpapier mit Erdbeerduft. Und ganz vorn, direkt an der Straße mehrere Stände mit Bergen an Melonen.

Auch in Karakol waren wir auf dem Basar. Hier war Obst/Gemüse in zwei Hallen untergebracht.

Der restliche Bereich war kleiner als in Bischkek und Überseecontainer bildeten die Ladenstraßen.

Es gab aber auch eine Einkaufsstraße in Karakol – die mit westlichem Blick nicht auf Anhieb als solche zu erkennen war.

Dazu paßt auch das eine Foto aus dem Einkaufszentrum in Bishkek, das nach meiner Erfahrung ziemlich typisch ist für Einkaufszentren im ehemailigen Sowjet-Gebiet: auf den Etagen dicht an dicht Gevierte für die einzelnen Händler, dazwischen eher schmale Gänge und in den Läden die Waren dicht an dicht. Auf der Souvenir-Etage war noch relativ viel Platz.

Außer Souvenirs mußten wir ja aber auch fast nichts kaufen, die Reise war ja mit Vollpension. (Außer Flaschenwasser, das die Reiseleitung immer für alle gekauft hat, da man das Leitungswasser nicht trinken sollte und bei den Temperaturen hatten wir einen hohen Verbrauch). Dabei hatten wir natürlich auch immer die Gelegenheit, die Supermärkte zu besuchen. Manch einer konnte oder wollte nicht auf die aus der Heimat bekannten Chips verzichten. Andere waren experimentierfreudiger (Schaschlikchips sind … speziell) und ich hab mir gern auch ein Eis gekauft. Die Supermärkte sahen nicht viel anders aus, als ich es aus Rußland kenne. Nur der große Supermarkt im Einkaufszentrum (westlicher Art) in Bischkek, in dem ich am letzten Tag noch ein paar Mitbringsel gekauft habe, der bot dann doch noch eine Überraschung: Verschiedene Getreidesorten (Reis und Buchweizen haben wir erkannt) lose.

Außerdem entdeckt: in Bischkek gibt es sogar einen deutschen Supermarkt.

Neugierig wie ich bin, war ich mal kurz drin – es gibt tatsächlich hauptsächlich Westeuropäische Produkte. Es gab allerdings auch Dosen-Borschtsch, wenn auch mit Beschriftung in Lateinischen Buchstaben.