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Sonntagsspaziergang

Am Wochenende war wunderbares Wetter: frostig („Es ist zu kalt für die Jahreszeit“), aber sonnig. Da war ich natürlich viel draußen. Sonnabend habe ich komplett auf die Straßenbahn verzichtet und war ein paar Kilometer zu Fuß unterwegs. Und heute, Sonntag, war ich gleich zwei Mal spazieren. Schwesterherz hatte mich noch vormittags überredet rauszugehen in der (korrekten) Annahme, vor dem Mittag würde man mehr Sonne abbekommen als Nachmittags, weil sie da noch höher steht. Aber nach dem Mittag war es ja immer noch sooo schön, so daß ich doch noch mal raus bin. Diesmal hatte ich auch die Kamera dabei. Mit den Eiskristallen war die kleine Kamera (vielmehr ihr Autofokus) aber doch etwas überfordert.

eisgezuckertes Kraut

Mein Weg führte mich durch den Friedrichshain. Der große Teich hatte teilweise schon eine Eisschicht, aber am Südwest-Hang des kleinen Bunkerbergs war noch richtig Herbst.

Herbst im Friedrichshain

Außerdem habe ich es endlich mal geschafft, die Kunstwerke am Glascontainer zu fotografieren.

Streetart-Piepmatz

Streetart-Monster

Und noch ein Nachtrag zum letzten Blogeintrag: der Kürbis nach ca. ner Woche

Gruselkuerbis

Herbstbeschäftigung

Eigentlich hatte ich mir ja einen goldenen Oktober gewünscht, nachdem ich den Spätsommer im September wegen Abwesenheit nicht erlebt habe (jaja, selbst Schuld). Bekommen haben wir bisher vor allem naßkaltes Grau-in-Grau. Da war ich sehr glücklich, daß heute doch mal die Sonne raus kam und ich zu meiner Nachmittagsverabredung ein bißchen laufen mußte. So konnte ich ein bißchen die Sonne genießen und sogar noch ein schönes Herbstfoto machen.

Herbstbaum

Eigentlicher Plan für heute war: Kürbisse schnitzen. Ich habe mit Halloween nicht sooo viel am Hut, aber alles Beleuchtbare ist toll in dieser Dunkelheit. Und Kürbisse zu schnitzen macht durchaus Spaß, wie ich jetzt weiß. Ich habe mal mit einem einfachen Motiv angefangen und finde, das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Mein Kürbis bei Licht (mit Sabberfaden):

Kürbis bei Licht

Im Dunklen alle drei entstandenen Kürbisse:

Leuchtkürbisse

(Jaja, Foto ist unscharf, da ohne Stativ.)

Gelernt haben wir: das Motiv darf nicht zu filigran sein, es muß zwischen den Löchern genug Wand übrig bleiben, sonst bricht es weg. Aber ich finde, die Spinne macht sich als Auge richtig gut.

Jetzt hockt mein Kürbis auf meinem Balkontisch und flackert vor sich hin – und das sieht schon ein bißchen gruselig aus.

Balkonkürbis