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Schön und gut – KW 28-30/18

Editiert am 13.8.: Im Nachhinein war mir aufgefallen, daß ich mich mit den Wochenenden vertan hatte. Die Wanderung, die zur Woche davor gehörte, habe ich rausgenommen und (für mehr Fotos) ein Foto vom Stammtisch hinzugefügt.

Der Sommer, der letztes Jahr ausgefallen war, wird dieses ja aber sowas von nachgeholt. Seit Wochen regnet es nur höchst selten und die Tageshöchsttemperaturen liegen immer über 25°C, diese Woche sogar über 30. Das ist super zum Fahrradfahren. Ich bin in den letzten Wochen immer mindestens ein Mal pro Woche von der Arbeit mit dem Rad nach Hause gefahren und dabei nur einmal naß geworden. Das dafür dann aber richtig. Da das aber im mittleren Abschnitt des Weges passierte, war ich schon wieder trocken, bevor ich zu Hause ankam.

Stammtisch war auch wieder und da bin ich diesmal mit zwei Kollegen hingeradelt. Das hat sehr viel Spaß gemacht. Leider mußte ich zurück fast die gesamte Strecke allein fahren, weil die beiden ganz woanders wohnen.

Außerdem war ich jedes Wochenende ein mal mit dem Fahrrad bei den Eltern im Garten. Die Renovierung der Laube geht inzwischen rasant vorwärts und man kann jede Woche neues bewundern. Außerdem ist Garten eh toll.

Außerdem war ich zwei mal wandern.

Am ersten Wochenende war ich mit Gruppe in der Umgebung von Königs Wusterhausen unterwegs. Erst am Kanal entlang, dann um einen See drumrum und an einer Dorfkirche sind wir auch noch vorbei gekommen.

Die Tour bot vom Wandern auf dem asphaltierten Wegen bis zu Trampelpfad am See alles was man sich an Wegen vorstellen kann und endete am Schloß in KW, wo wir noch auf ein Getränk und Kuchen und Eis einkehrten.

Am zweiten Wochenende war mal wieder der Südwesten das Ziel. Ich bin schon am S-Bahnhof Wannsee losgelaufen, die Gruppe hat sich dann am Flensburger Löwen getroffen.

Von dort ging es über den sogenannten Märchenwanderweg (überhaupt nicht ausgeschildert, es gibt nur eine Wegbeschreibung im Internet) kreuz und quer durch den Wald. Unspektakulär. Immerhin größtenteils Mischwald. Ziemlich warm, zum Teil sehr sandige Wege. Im Park  Glienicke gab es immerhin eine fast märchenhafte Hütte.

Lange Pause im Wirtshaus Moorlake (mit sehr freundlichem Kellner), dann ging es über Nikolskoe (mit Genuss des Glockenspiels von… direkt zu Füßen der Kirche) zur Fähre zur Pfaueninsel. Die anderen sind noch weiter zurück zum Flensburger Löwen gelaufen, ich habe auf den Bus gewartet und bin direkt zur S-Bahn gefahren, denn ich wollte noch zur Skate-Night und so langsam wurde die Zeit knapp (die Strecke war nicht lang gewesen, wir sind aber erst nachmittags gestartet).

Zum Glück hatte ich den Rucksack zum Skaten schon fertig gepackt, denn ich kam später nach Hause als gedacht. So blieb mir trotzdem noch genug Zeit, schnell etwas zu essen. Dann umziehen (das T-Shirt war schon sehr verschwitzt), Rucksack schnappen und los. Die Straßenbahnfahrt war lang genug, also hab ich schon mal während der Fahrt Skates und Schützer angezogen und war dann sehr bequem rechtzeitig da. Das Skaten war sehr entspannt, da Familiennacht war und das Tempo und die Streckenlänge auf Kinder abgestimmt war. Da liefen 5-Jährige (u.a. der Nachwuchs der Eisbären) mit! Gut, die ganz kleinen wurden wohl hauptsächlich gezogen… Weil es so entspann gewesen war, hatte ich noch viel Energie und hab überlegt ob ich nicht doch auch die zweite Runde mitfahre – wohl wissend, dass die deutlich länger und schneller sein wird. Und weil ich so vernünftig bin, bin ich dann nur ein ganz kleines Stückchen mitgelaufen. Schön war es trotzdem.

Sonst noch? Ich habe endlich ein Hotel für die Übernachtung vor dem Flug in den nächsten Urlaub gebucht. Und während ich noch mit einem bekannten (der dort öfter dienstlich hin fliegt) die beste Option für Frühstück besprach, hat mir ein anderer vorgeschlagen, daß wir uns an dem Abend ja zum Essen treffen können. Freut mich.

Ansonsten. Sommer. Ich verbringe die Abende hauptsächlich auf dem Balkon.

Und Mondfinsternis war ja auch noch. Weil ich die letzte schon fotografiert hatte, war ich diesmal nicht so scharf drauf. Und dann zog sich der Himmel zum Abend hin ja auch zu. Als ich dann vom Schwesterherz aber das erste deutlich erkennbare Bild des roten Monds bekommen habe (beim ersten hat sie extra einen Kringel um den Pixelhaufen gemacht, der angeblich der Mond sein sollte…), bin ich doch noch los.

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