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Wanderung Wannsee – Potsdam

Der Urlaub rückt näher, das Wetter wurde pünktlich zum Osterwochenende wieder wunderschön und so stand Karfreitag (gestern) die nächste Trainingswanderung auf dem Plan. Da sie nur ca. 14 Kilometer lang sein sollte, habe ich den Rucksack richtig voll gepackt, um wenigstens ein bißchen Trainingseffekt zu haben.

Von aus Wannsee bin ich ja schon öfter nach Potsdam gelaufen, aber immer westlich der S-Bahn, an der Havel entlang. Diesmal ging es östlich der S-Bahn nach Süden. Da gibt es auch Wald.

frühlingshafter Buchenwald

frühlingshafter Kiefernmischwald

Sogar mit rosa Blüten am alten Streckenwärterhäuschen.

Rosa Blüten am Wegesrand

Insgesamt gefällt mir der Weg an der Havel lang aber besser. Immerhin konnten wir hier dann irgendwann durch die Bäume durch den Griebnitzsee sehen.

Teltowkanal

Das wird im Sommer sicherlich schwieriger, wenn die Bäume voll belaubt sind. Hier dämmerte mir aber so langsam, daß ich den Weg schon mal gelaufen bin.

Teltowkanal

Immerhin konnten wir den Kormoran sehen, der ein Sonnenbad nahm.

Kormoran auf Buhnen

In Klein-Glienicke angekommen wußte ich dann: klar, ich bin den Weg vor Jahren schon mal in die andere Richtung gelaufen.

Am Glienicker Jagdschloß vorbei ging es dann zur berühmtesten Berliner Brücke.

Jagdschloß Glienicke

Die Glienicker Brücke, hier vom Schloßpark des Jadtschlosses aus fotografiert.

Glienicker Brücke

Ab dort war der Weg dann für mich aber wirklich neu. Auf der anderen Seite der Brücke ging es am Havelufer weiter. Dieses hier ist die kaiserliche Matrosenstation Kongsnaes. (Ich bin sehr stolz drauf, daß man auf diesem Foto weder den häßlichen neuen Anbau links, noch den Bauzaun sieht, der das Gebäude umgibt.)

Kongsnaes

Dann ging es durch den neuen Garten, dessen letzter Besuch schon so lange her ist, daß ich mich nicht mehr dran erinnern kann. Wenn ich überhaupt je da gewesen bin. Dort habe ich zwar auch fotografiert, aber die Bilder zeige ich hier nicht, um keinen Ärger zu bekommen.

Am Südzipfel des Heiligen Sees haben wir den Park wieder verlassen und dann ging es via Holländisches Viertel Richtung Bahnhof. Vorher kamen wir noch an einer alten Turnhalle vorbei.

Sporthallenrelieftafeln

Die 14 Kilometer waren nicht wirklich anstrengend. Den Rucksack habe ich kaum gemerkt, nur an den Hüftknochen hab ich blaue Flecke vom Hüftgurt. Die Strecke ab der Glienicker Brücke durch den Neuen Garten ist eine schöne Alternative zum Irrweg zum Bahnhof Babelsberg. Aber zwischen Wannsee und Glienicker Brücke ist die Strecke an der Havel entlang definitiv die schönere.