• Kategorien

  • Archiv

Goldener Oktober II

Ein guter Vorsatz für dieses Jahr: öfter Bloggen. Das hatte ich mir im November schon mal vorgenommen. Wenig erfolgreich. Die Chancen stehen also gut, daß das wieder nichts wird. Aber, die Fortsetzung vom Wanderwochenende, die gibt es nun.Sonntage in der Jugendherberge beginnen früh. Frühstück gibt es um 8, egal, welcher Wochentag ist. Vorteil: Wir waren schon zeitig wieder unterwegs und konnten noch ein paar schöne Nebelbilder machen.

Nebel am Kupferhammer

Weil ich ja am Sonnabend nach der Wanderung ja ziemlich K.O. war und wir auch nicht allzu spät wieder nach Hause fahren wollten, sollte am Sonntag nicht ganz so weit sein. Vom Kupferhammer zur Ragower Mühle sollte es gehen – und dann mal weitersehen.

(mehr …)

Goldener Oktober

Bei den Temperaturen seit dem letzten Wochenende (bis zu -4°C) kann man sich kaum noch vorstellen, daß wir vorletztes Wochenende noch im T-Shirt unterwegs waren. War aber so: Wunderbares Goldener-Oktober-Wander-Wochenende im Schlaubetal.

Das Schwesterherz hatte irgendwann festgestellt, daß die Jugendherbergen in Brandenburg (u.a.) ein Angebot „Wander-Weekend“ haben: 2 Übernachtungen mit Halbpension und JH-Mitgliedschaft, ein Lunchpaket, eine Wanderkarte der Region und noch ein paar Gimmiks. Da wir sowas ja sowieso schon lange mal vor hatten und mein Fuß offensichtlich wieder mitspielt, haben wir gebucht. Die Wahl fiel auf’s Schlaubetal. Da soll es schön sein, hatte ich gehört, also wollte ich da immer schon mal hin. Es ist nicht allzuweit weg von Berlin. Und eine der wenigen Regionen in Brandenburg mit Laubwald hatte ich kurz vorher gelesen.

Anreise am Freitag schon relativ zeitig. Wir waren zu spät um schon mal eine Runde wandern zu gehen, aber für einen Spaziergang am Großen Müllroser See und einen Apfelstrudel mit Eis in der Sonne reichte es allemal.

Dann Weiterfahrt zur Jugendherberge Bremsdorfer Mühle. Die liegt wunderbar direkt an der Schlaube. Die Bettenhäuser sind alle neu gebaut. Es sind zumeist 4-Bett-Zimmer mit eigenem Sanitärbereich. Darum bekommt man auch das Zimmer für sich allein und nicht noch andere Reisende dazu (wie das in anderen JuHes durchaus üblich ist). Das essen war gut, morgens und abends jeweils abwechslungsreiches Büffet, abends immer mit einer warmen Komponente, die dann allerdings nicht vegetarisch. Einziges Manko für mich: Die Betten. „Ja, wir haben auch ein paar Betten, die an die 2 Meter rangehen“, meinte der Herbergsleiter. Die anderen sind dann eben nur 1,90m lang. Mit Brett an Kopf- und Fußende. Und dazu gibt es ein dickes 80×80 Kopfkissen, was das Bett noch mal verkürzt. Also wer länger ist sollte sich das überlegen und/oder wenigstens ein eigenes kurzes Kopfkissen mitbringen.

Sonnabend früh ging es dann los mit Wandern. Wir entschieden uns, erstmal in Richtung Süden zu wandern bis zum Wichernsee, den eventuell zu umrunden, dann wieder zurück zur JuHe und dann mal sehen, wieviel Zeit noch ist, ob wir noch ein Stückchen nach Norden wandern.

(mehr …)