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Schön und gut – KW 07/18

Diese Woche habe ich das mit der Gleitzeit voll ausgenutzt. Durch den Urlaub hat sich mein Schlafrhythmus etwas nach vorn verschoben. Trotzdem habe ich den Wecker auf 7 gestellt – und bin fast immer vor dem Wecker wach geworden und dann auch entsprechend früher auf Arbeit gewesen Freitag war ich sogar schon um 6 wach und um 8 im Büro, das hab ich schon ewig nicht mehr geschafft.

Und dann habe ich auch fast gleich wegen einer Mail, über die ich mich sehr ärgerte, mit einer Aufgabe angefangen, die dann vor 10 schon erledigt war. Das war dann schon etwas eigenartig. Schön natürlich, daß die Aufgabe doch schneller erledigt war, als gedacht. Aber es brachte mein Zeitgefühl sehr durcheinander, denn üblicherweise fange ich erst um 10 so richtig an zu arbeiten (wenn ich um 9 anfange, rede ich erstmal mit den Kollegen vom Nachbarbüro, die tagsüber fast ständig in Meetings sind, und dann hab ich ja auch noch um 9:30 selbst ein Meeting).

Zum zeitigen Aufstehen trägt sicherlich bei, daß ich abends auch zeitiger ins Bett gehe, weil ich nicht mehr am Rechner rumhänge. Im Urlaub hatten wir recht überraschend kein Netzzugang, was mir anfangs tatsächlich fehlte. Aber man kann ne ganze Menge anderes Lesen, wenn man den Abend nicht am elektronischen Endgerät verbringt, und da hier noch so viel zu lesen rumliegt, habe ich das weitestgehend fortgeführt.

Die Schwedischkurse haben wieder angefangen. Vom ersten hatte ich ja nicht viel, aber der zweite war sehr schön und die Pause seit dem letzten Semesterende wirkte auch gar nicht so lang, wie sie tatsächlich war.

Die offene Frage um meine Position im Organigram scheint sich zu klären.

Der nächste Urlaub wurde genehmigt. (Buchen muß ich noch.)

Und: es war wunderbares Wetter. Fast ständig blauer Himmel und Sonnenschein. Es war so hell im Büro, daß ich leide die Außenjalousie runterlassen mußte, weil ich sonst nichts mehr gesehen hätte auf den Bildschirmen.

Sonnabend haben wir noch einen Familiengeburtstag nachgefeiert, gute Gespräche gutes Essen.

So viel schönes diese Woche, da stört es fast gar nicht, daß ich mir irgendwo einen Virus eingefangen habe und heute mit Fieber auf der Couch rumhänge. Doch, stört. Aber so richtig schlapp und krank fühl ich mich zum Glück auch erst seit abends. Und die eigentlich für heute geplante Wanderung hatte ich gestern schon wegen Faulheit abgesagt.

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Schön und gut – KW 04/18

Montag gab es Kuchen, von gleich zwei Kollegen: einmal wegen vergangenem Geburtstag, einmal wegen Abteilungswechsel.

Mittwoch war Stammtisch – mit immerhin 11 Teilnehmern. Da es ziemlich laut war, blieben die Gespräche auf jeweils eine Tischhälfte beschränkt, aber es war trotzdem gut. Und ich bin danach sogar noch nach Hause gebracht worden (weil ich die S-Bahn knapp verpaßt hätte). Das war natürlich auch ganz wunderbar.

Sonnabend habe ich wegen allgemeiner Unpäßlichkeit (Halsschmerzen, müde, alles doof) beschlossen, mal ein eher faules Wochenende einzulegen und mich von der Wanderung am Sonntag wieder abgemeldet. Ich habe mir äußerst leckere Hühnersuppe gekocht (und war auf der Suche nach vernünftigem Fleisch n bissl unterwegs) und habe ansonsten außer Abwasch und einer Ladung Wäsche tatsächlich nicht viel gemacht. Sonntag war ich etwas produktiver und habe unter anderem endlich endlich mal ewig liegen gebliebenen Papierkram erledigt. Ein gutes Wochenende.

schön und gut – KW 03/18

„Du siehst aus wie Montag!“ Das ist jetzt nicht unbedingt ein Kompliment, aber da ich mich aus so fühlte, paßte das durchaus – und sorgte, weil es mich sehr amüsierte, sofort für eine Verbesserung meiner Laune. Die war eigentlich gar nicht so schlecht gewesen, den Morgen. OK, ich hatte schlecht und wenig geschlafen und war entsprechend müde, ansonsten aber ging es eigentlich. Dann aber fiel mir auf dem Weg zum Büro ein, daß im Nachbarbüro jetzt ja der mehr als nervige Kollege sitzt und allein der Gedanke daran, wie der mich zutextet, obwohl ich doch eigentlich müde bin und keine große Konversation betreiben will, versaute mir die Laune. Blöd. Aber das haben die Kollegen ja wieder hinbekommen (und ich habe am Anfang noch die Tür zum Nachbarbüro zu gemacht, bis meine Laune halbwegs stabil war).

 

Und der USB-Stick, den ich früh in der frisch gewaschenen Hose gefunden habe, funktionierte am Abend beim Test einwandfrei, hatte die Wäsche also schadlos überstanden.

 

Der Kollegin das Buch zurückgegeben, was ich mir vorletztes Jahr geliehen habe. Da hatte ich mich vorletztes Jahr durch diverse Kapitel gearbeitet. Letztes Jahr habe ich es noch mal in Angriff genommen und mich durch zwei weitere Kapitel gearbeitet/gequält. Und immer noch nicht die Hälfte des Buchs erreicht. Jetzt habe ich aufgegeben. Gibt es Sekundärliteratur zum Kahneman „Schnelles Denken, langsames Denken“? Mit dem Original komme ich nicht zurecht. (Schon allein, daß der Übersetzer für die weltberühmte Übersetzung des weltberühmten Marshmallow-Experiment eine ganz andere Süßigkeit (Schokokeks) brachte mich gegen das Buch auf.) Aber ich habe jetzt ein Buch weniger auf dem Stapel „will ich noch lesen“.

 

Mein Urlaubsantrag wurde genehmigt! Es geht um eine Woche im Februar, in der ich eh nicht sonderlich viel zu tun habe. Und trotzdem mußte ich zwei Wochen auf die Genehmigung warten.

 

Mittwoch gab es in der Kantine Eisbein. Ich hatte mich für etwas anderes entschieden, aber als der Kollege mir gegenüber dann sein Eisbein aß, habe ich mich doch sehr geärgert, nicht das genommen zu haben. Donnerstag gab es wieder Eisbein (oder immer noch, weil Reste vom Vortag). Da hab ich dann zugeschlagen. Es war äußerst lecker.

 

Donnerstag mal wieder ein dramatischer Sonnenaufgang.

 

Und im Laufe der Woche habe ich festgestellt: zumindest mit einem wichtigen Kollegen kann ich inzwischen wirklich konstruktiv zusammenarbeiten. Letztes Jahr mußte ich noch ewig diskutieren, daß und warum ich etwas kritisch sehe und er sah immer alles anders. Jetzt hört er sich meine Argumente an und ist bei einer Sache sogar noch etwas kritischer als ich.

 

Am Sonnabend war Wohnungseinweihung beim Schwesterherz. Weil das neue Sofa immer noch nicht da ist, haben wir mehrheitlich auf dem Boden gesessen, gut gegessen, gequatscht, gelacht, viel Spaß gehabt. Und gelernt haben wir auch noch: daß beissen eine gute Selbstverteidigung ist, weil man viel weniger Kraft braucht, als man glaubt. An den Haaren ziehen geht aber auch. (Angeblich ist es am Bauch schmerzhafter als am Rücken, aber, ähm…). Und das Erdnußflips hauptsächlich aus Mais bestehen und nur zu maximal 33% aus Erdnüssen.

 

Am Sonntag war ich ja wandern und habe dabei mein Englisch trainiert. Auch wenn ich wußte, daß mein Gegenüber auch deutsch versteht, habe ich versucht, Englisch zu antworten.

Und nachmittags/abends habe ich dann meine Spontanität ein wenig trainiert. Ich war nach der Wanderung gerade zu Hause angekommen, da rief das Schwesterherz an um zu fragen, ob ich nicht mit will zum Feuerwerk der Turnkunst. Nach anfänglichem „nee“ (denn ich hatte ja eigentlich andere Pläne) habe ich mich dann doch umentschieden. Vorteil war, daß ich von der Wanderung überhaupt nicht müde war. Und ich wollte ja spontaner werden.
Die Show selbst ok. Der erste Teil wirkte schon recht amateurhaft. Die Nummern waren zum Teil äußerst unrund und die Lichtregie zum Teil unmöglich. Scheinwerfer, die Kringel und Kreise auf den Boden zaubern mögen dort (auf dem Boden) toll aussehen, wenn sie aber genutzt werden, um Turner zu beleuchten, kann man kaum erkennen, was sie tun. Sie waren nur eine Wolke aus Lichtpunkten. Erst im zweiten Teil kam dann ein Feuerwerkgefühl auf. Hier gab es neben guten zirkusartigen Nummern auch ein paar, die sich einfach auf das Turnen konzentrierten und nicht noch irgendwie Zirkus oder Kunst dabei machen wollten. Die rhythmische Sportgymnastin mußte ihre Nummer leider fast komplett im Halbdunkel absolvieren, mit einem ziemlich runtergedimmten Spot nur auf sie (ganz tolle Idee der Lichtregie…) Die Reck/Stufenbarren-Nummer fand ich richtig klasse. Und die mit der Tumblingbahn zum Abschluß (Salti, Überschläge, Flickflacks gehen immer und machen fast immer Eindruck).
Was ich so noch überhaupt nicht gesehen habe, mich aber ziemlich beeindruckte: eine Paarnummer am Vertikalseil, das aber über zwei Rollen geführt wurde. Beide turnten an jeweils einem Ende und wenn einer zog wurde der andere hochgehoben. Schwesterherz meinte dazu, die hätten die Wippe umgedreht. Die Nummer war ein Tick zu lang (oder ich zu müde), aber gut.

Und die Heimfahrt nach der Show ging erfreulich schnell und reibungslos.

 

schön und gut – KW 02/18

Montag auf dem Heimweg habe ich Sterne gesehen, u.a. den großen Wagen. Ich war noch knapp innerhalb des S-Bahnrings unterwegs, aber da die Straßenbeleuchtung zumindest im Osten Berlins ja eher duster ist, kann man tatsächlich ein paar Sterne sehen – wenn es denn klar ist.

Zwei Mal per Mail bestätigt bekommen, daß ich Recht habe. Üblicher Weise werde ich ja ignoriert, oder muß trotz eindeutiger Lage ewig diskutieren. Und diese Woche gleich zwei Mal: zwei ganz unabhängige Themen, zwei verschiedene Personen, die schreiben: „Du hast Recht“. Toll.

Unsere IT-Verantwortliche sehr glücklich damit gemacht, daß ich meinen alten Rechner zurückgegeben habe. Das mit dem Rechner ist eine längere Geschichte. Irgendwann im März bekam ich einen neuen (turnusmäßiger Austausch). Etliche der benötigten Software müssen wir selbst installieren, dabei stellte sich heraus, daß eins der Programme nicht unter Windows 10 läuft. Also Rechner zurückgegeben, damit Windows 7 installiert wird. Dann begann ich erneut mit der Installation der benötigten Programme, und versuchte, einen externen Bildschirm anzuschließen. Das funktionierte sehr lang nicht, bis ich doch mal einen Techniker kommen ließ. Der stellte irgendwann fest, daß die Kontrollleuchte am Verbindungsstecker zur „Dockingstation“ nicht leuchtete. Ziehen, pusten, wieder stecken und es ging (inzwischen weiß ich: ich muß das jedes Mal vor Neustart des Rechners machen). Leider hatte ich dann projektbedingt keine Zeit mich weiter um den Rechner zu kümmern (und war auch nicht so recht motiviert, denn es war schon klar, daß der Rechner für mich keinerlei Verbesserung bringen würde, eher im Gegenteil). Letzten Montag wollte dann aber der alte Rechner nicht mehr. Bzw. der Server mochte meinen Rechner nicht mehr, oder irgendwie so. Die Lösung des IT-Supports half nur kurzfristig und so bin ich mit meinen Daten (als es dann ging) jetzt endlich auf den neuen Rechner umgezogen. Einen zweiten externen Bildschirm zum laufen zu bringen war dann noch mal ein Akt – und ich dann sehr glücklich, als der neue Rechner sich wieder halbwegs so anfühlte wie der alte (er ist langsamer und der Lüfter läuft wesentlich öfter). Nunja, und die IT-Verantwortliche war dann sehr glücklich, als ich den alten Rechner endlich abgab.

Sonnabend konnten wir wieder auf dem Markt einkaufen gehen. Das Angebot ist wegen Winter sehr eingeschränkt (es wächst ja derzeit nichts), aber die Äpfel sind da einfach besser als in der Kaufhalle.

Sonntag bin ich ziemlich zeitig aufgestanden. Zum einen wegen der Wanderung, vor allem aber auch, weil ich zeitig wach war. Dadurch habe ich dann vom Küchenfenster aus zwei Füchse auf der Wiese vor dem Haus beobachten können. Es war noch ziemlich dämmrig, die Füchse kaum von der Wiese zu unterscheiden, nur die Schwanzspitze des einen leuchtete. Als sie dann unter den Bäumen verschwanden, habe ich sie aus den Augen verloren.

schön und gut – KW01/18

Erneuter Versuch, regelmäßig die schönen Dinge, die so passierten, zu notieren. Ergänzt um Dinge, die ich gut gemacht habe, analog zu Frau Brüllens Selbstbeweihräucherung. Da beides oft nicht sauber zu trennen ist, weise ich das nicht extra aus. (Aber die Überschrift gefiel mir, darum.)

 

Eine Stunde lang schönes Feuerwerk vor dem Balkon gehabt. Da es klar war und leichten Wind gab, hatte ich recht lange weite Sicht.

Beim Wachwerden am Neujahrsmorgen schien die Sonne! Bis ich dann fertig war mit Frühstück, hatte sie sich schon wieder verzogen, aber es war doch ein schöner Jahresanfang.

Am zweiten habe ich wieder angefangen zu arbeiten und es war ganz wunderbar entspannt, weil noch kaum jemand da war. So habe ich es endlich mal geschafft, meinen Posteingang aufzuräumen.

Ich liebe den Heizlüfter bei mir im Büro. Am Mittwoch ganz besonders, denn da schüttete es heftigst auf dem Weg von der S-Bahn ins Büro, so daß die Hose ab halben Oberschenkel abwärts absolut naß war. Dank Heizlüfter trocknete sie relativ schnell. (Nein, die Heizung schafft das nicht, die ist schon etwas altersschwach, weswegen ich ja so glücklich über den Heizlüfter bin.)

Am vierten habe ich dann endlich mit dieser einen unangenehmen Aufgabe angefangen – war gar nicht so schlimm wie befürchtet und relativ schnell erledigt (kommt noch mal, war noch nicht alles, aber da warte ich auf Startsignal).

Freitag gab es rosa Wölkchen am Himmel und einen ganz okayen Sonnenaufgang (das ist erwähnenswert, weil es seit dem Sonnenschein am Neujahrsmorgen eher grau und naß und eklig gewesen war).

Sonnabend wollte ich eigentlich nur kurz bei den Eltern vorbei um meinen reparierten Wanderrucksack abzuholen. Dann habe ich aber noch Tee bekommen und Lebkuchen und wir haben uns lange gut unterhalten (zu Hause wartete eh nur Arbeit).

Und Sonntag war ich wandern.

Was schön war – KW 29 & 30

Unvollständige Sammlung:

Endlich ist das wichtige Dokument fertig. So richtig, wir haben positive Antwort darauf bekommen. (Wegen neuem Streß ist das leider etwas untergegangen).

Dann war ja Botanische Nacht.

Und am Sonnabend mußte/wollte ich noch mal nach Steglitz. Diesmal habe ich mich für eine „Stadtrundfahrt“ mit dem M48er entschieden. Da ich am Alex schon eingestiegen bin, habe ich auch den Platz vorn oben links bekommen. Von da habe ich dann auch das Unwetter beobachtet.

Bei dem Unwetter hat auch mein Balkon eine ganze Menge abbekommen.

Am Sonntag hatte ich schön farbiges Mittagessen.

Und wir waren endlich im Chamäleon, zur Show Scotch & Soda. Hat mir sehr gut gefallen, besser als die vorherige. Beeindruckende Artistik, funktionierendes Gesamtkonzept (es wirkte nicht wie eine Aneinanderreihung von Nummern) und gute Musik.

Montag Abend dann nach einem viel zu langen Tag im Büro hundemüde angefangen Abendbrot zu machen und dann fiel mir ein, daß ich ja noch den Rest vom Sonntag im Kühlschrank habe. Hob die Laune um einiges.

Dienstag hatten wir wieder Stammtisch. Diesmal jott-weh-dee, dafür gut besucht. Und schön.

Mittwoch früh war mein erster Erfolg im Büro, eine Mücke erlegt zu haben. Die Viecher sind echt lästig dieses Jahr.

Mittwoch hat es den ganzen Tag durch geregnet. Aber bevor sie unterging hab ich die Sonne tatsächlich kurz gesehen.

Und dann wurde der Himmel wunderbar rosa.

Donnerstag hatten wir ein wunderbar absurdes Gesprächsthema am Mittagstisch: die 7 Todsünden. Auslöser war der Kollege, der nicht aufessen wollte weil satt, woraufhin ein anderer Kollege feststellte, daß das korrekt ist, weil ja Völlerei eine Todsünde ist. (Die anderen 6 konnten unsere katholischen Kollegen dann aber nicht aufzählen. Da mußte wikipedia helfen.)

Freitag hatte ich frei, Nachmittags/Abends haben wir uns beim ehemaligen Chef im Garten getroffen, gegrillt und viel gequatscht. So viel, daß ich wieder erst am nächsten Tag nach Hause gefahren bin.

Sonnabend haben die Eltern ihre Geburtstage im Garten nachgefeiert. Wieder grillen. Und danach noch Kuchen. Und quatschen.

 

Was schön war – KW 27 & 28

Jaaaa, ich schreib nix auf, mein Gedächtnis ist lückenhaft – es wird immer schwierig mit den was-schön-wars.

Vorletzten Donnerstag konnte ich mal wieder lange auf dem Balkon sitzen, das war toll. Solche Tage sind diesen Sommer rar gesät. Am Freitag hab ich auch mal wieder auf dem Balkon gesessen, aber nicht lang. Ein sehr unsommriger Sommer dieses Jahr.

Vorletztes Wochenende habe ich zwei Familienfeste besucht (also Feste für Familien). Beim ersten Familienfest (am Sonnabend) gab es gut und viel zu essen und vor allem Eis! Und ne ganze Menge Attraktionen für kleine Kinder. Auch das zweite war eher für Kinder. Hier gab es den wunderbaren Satz „Nicht jetzt, ich will jetzt Kuchen essen“. Und es war wunderbares Wetter am Wochenende: viel Sonne, aber nicht zu warm. Außerdem habe ich an dem Wochenende gelernt, daß es in Britz nicht nur Pferde und Schafe gibt, sondern auch Kühe.

Die Woche war dann wieder ziemlich voll gepackt aber definitiv schön war am Donnerstag das Gefühl: Ok, dieses wichtige Dokument ist jetzt fertig und es ist gut. Tatsächlich ist hat da immer noch jemand Anmerkungen und Kritikpunkte und fertig ist es immer noch nicht, aber trotzdem: das wichtigste ist geschafft, ich fühl mich wieder viel besser.

Einerseits. Andererseits habe ich seit Donnerstag eine schöne Erkältung. Naja, was man da so schön nennt. Schön war definitiv am Freitag, als Nachmittags das Krank-Gefühl und die Watte im Kopf verschwand. Ich hatte morgens noch überlegt, ob ich nicht zu Hause bleibe, aber da gings noch…

Nunja, die Erkältung hat immerhin dafür gesorgt, daß ich viel Schlaf nachgeholt habe am Wochenende. Außerdem hab ich mal wieder eine große Runde durch Prenzlauer Berg gedreht am Sonnabend und diverse Straßenfeste besucht. Muß nächstes Jahr aber nicht wieder sein.

Ach, fast vergessen: Wunderschön albern – mit dem Schwesterherz einen Dialog mit kitschigen/niedlichen WeChat-Aufklebern geführt.

Was schön war – KW 23 bis 26

Gestern habe ich mit Schrecken festgestellt, daß es schon 4 Wochen kein was-schön-war mehr gegeben hatte. Fast einen ganzen Monat! Mich da noch zu erinnern…

Praktischer Weise habe ich im Flur einen großen Foto-Duschvorhang hängen, in dem ich die Postkarten sammle, die ich so geschickt bekommen habe, und diversen anderen Kram. Seit diesem Jahr habe ich da für jeden Monat eine Tasche in die alles hinein kommt, was sich im Monat so ansammelt.

So weiß ich: im Juni habe ich Post aus Bergen bekommen, von einer Internetfreundin. Eine Zeit lang haben wir fast jeden Abend gechattet, inzwischen sind unsere Onlinezeiten zu verschieden und wir sehen uns kaum noch. Um so mehr habe ich mich über die Karte gefreut (Karten werden fast immer direkt am Briefkasten gelesen. Und oben dann noch mal).

Außerdem in der Tasche: Die Eintrittskarte vom Aussichtsturm in Woltersdorf und das Fährticket / die Eintrittskarte zur Pfaueninsel. Und natürlich die Karte für das wunderbare Konzert von Depeche Mode. Direkt dahinter klemmt die Eintrittskarte zur IGA. Da war ich nämlich auch noch – und will das seit dem verbloggen.

Weiteres schönes in den letzten 4 Wochen: diverse Abende auf dem Balkon. Gespräche mit den Kollegen (wenn die nicht wären…).

Ich habe mal wieder einen Roman gelesen. „Im Sommer wieder Fahrrad“ von Lea Streisand. So fesselnd, daß ich nur etwas mehr als zwei Arbeitstage brauchte (ich habe hauptsächlich auf dem Balkon gelesen, das weiß ich noch genau. Kann man sich bei den derzeitigen Temperaturen gar nicht vorstellen).

Letzte Woche war wieder Stammtisch. Wegen des Unwetters in arg reduzierter Besetzung (wir waren zu dritt), aber trotzdem schön. Und Sonnabend hab ich mich mit zwei Freundinnen getroffen und wir haben beim quatschen die Zeit vergessen. Sooo schön.

Seit dem habe ich Urlaubsvorfreude. Ist ja nicht mehr lang bis dahin.

Und der Sonnenuntergang gestern war auch nicht zu verachten.

Was schön war – KW22

Ganz vergessen, daß ja schon wieder Sonntag ist. Der freie Tag morgen (Pfingstmontag), bringt den Rhythmus etwas durcheinander.

Was war schön letzte Woche? Auf die Ankündigung, wegen einer Arbeitssache am nächsten Tag noch mal zu drängeln, bekam ich ein „danke“, statt eines genervten „hm“, oder einem „ok“, oder so.

Mittwoch war wieder Stammtisch und wir haben wunderbar im Pratergarten in der Sonne gesessen. Und es tatsächlich geschafft, nicht nur über die Arbeit zu reden. Danach bin ich durch die Abendsonne zu Fuß nach Hause.

Und am Freitag hat sich der mürrische Erdbeerverkäufer tatsächlich zu einem gemurmelten „fantastisch“ hinreißen lassen, als ich wieder passend zahlte.

Was schön war – KW21

Ein langes Wochenende, das schon am Donnerstag begann (wegen Himmelfahrt). (Die Tage davor ignorieren wir einfach mal, die waren nicht so…).

Freitag spontan zu einem Draußen-Konzert gewesen. Wegen des Kirchentages war unter anderem auf dem Alex eine Bühne aufgebaut und da spielten Freitag abend „Polkageist“. War am Anfang wesentlich ruhiger als erwartet, wurde dann aber noch. Hat Spaß gemacht.

Sonnabend dann fast ewig geschlafen (bis halb 11), aber trotzdem noch gute Auswahl gehabt auf dem Markt. Danach auf dem Balkon gefrühstückt. Das erste Mal dieses Jahr! Und nach dem Mittag habe ich dann eine Art Wanderung gemacht – zu Fuß von mir zum Garten der Eltern. Das sind gute 8 Kilometer, erst durch städtisches Gebiet und dann merkt man mehr und mehr, daß Groß-Berlin 1920 durch Eingemeindung der umliegenden Dörfer gebildet wurde. Auch das ist Berlin:

Sonntag hab ich mir dann sicherheitshalber den Wecker gestellt um nicht wieder so ewig zu schlafen, denn ich wollte mit dem Schwesterherz in den Hochseilgarten in der Jungfernheide. Da haben wir letztes Jahr die Erfahrung gemacht, daß es sinnvoll ist, zeitig da sein. Wir waren es damals nicht und hätten ewig warten müssen bis wir hätten klettern können. Diesmal mußten wir nur kurz an der Kasse anstehen, sind sofort noch in eine Einweisungsgruppe gerutscht und konnten somit ohne Verzögerung starten. Schön war’s. Anstrengend war’s.

(Foto: Schwesterherz)

(Foto: Schwesterherz)

Ich halte diesen Hochseilgarten für den anspruchsvollsten in Berlin – zumindest für die Parcoure in den höheren Schwierigkeitsklassen. Was mir aufgefallen ist: es gibt kaum Balance-Elemente, dafür viele, wo man gar nicht anders kann, als sich an seiner Sicherung festzuhalten. In anderen Hochseilgärten versuche ich ja gern, die Sicherung nur mitlaufen zu lassen. Das ging hier oft gar nicht. Trotzdem schön. Und der Muskelkater moderat. Und da es ja im Wald war, waren auch die hohen Temperaturen gut auszuhalten. Danach waren wir noch im dazugehörigen Biergarten am Wasserturm. Das Essen kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen, aber der Blick hatte was – erinnerte mich etwas an alte Gemälde…