Schön und gut – KW 27/18

Dienstag wieder mit dem Fahrrad auf Arbeit gewesen und dann nach Hause gefahren. Und obwohl ich auf dem Hinweg nur ca. 2 Kilometer tatsächlich mit dem Fahrrad gefahren bin hatte ich im Büro angekommen deutlich bessere Laune als sonst. Der Rückweg war auch toll – bis mir dann die Kette vom Ritzel gesprungen ist und sich zwischen Ritzel und Rahmen verhakte. Gut: ich habe auf der Suche nach einem Fahrradladen ein paar Leute angesprochen und nachgefragt, ob sie wüßten, wo ich einen finde. Hat leider nicht geholfen, im Sprengelkiez gibt es keinen Fahrradladen mehr. Nunja.

Mittwoch mal wieder eine größere Aufgabe auf Arbeit abgeschlossen. Aber ach… es ist alles komisch dort.

Wochenende war besser.

Am Sonnabend bin ich am Nachmittag zu den Eltern in den Garten gefahren. Wir haben da schön gesessen, Kaffee bzw. Tee getrunken und Kuchen gegessen und gequatscht. Viel gequatscht. Und irgendwann stellte ich völlig überrascht fest, daß es schon halb 7 war. Bin dann noch deutlich später mit zwei Zucchini, Zuckererbsen und Blümchen im Gepäck wieder nach Hause gefahren. (Und stellte da fest, daß „heute fahre ich aber langsamer“ eher nicht geklappt hat – waren nur 19,5 Durchschnitt statt der 20,5 vom Dienstag).

Sonntag war ich wieder wandern. Spontan entschieden am Sonnabend, was möglich war, weil es keine Teilnehmerbeschränkung gab. Das führte aber zu einer ziemlich großen Gruppe (über 40, glaub ich), und das ist mir nix. Beim Losgehen merkte ich ziemlich schnell, daß ich keinen Bock auf Kommunikation habe. Könnte aber auch daran gelegen haben, daß ich gleich zu Anfang zwei eher unangenehme Männer in der Nähe hatte („in Amerika nennen wir das slimy“, sagte meine Mitwanderin über den einen), denn ziemlich bald war ich doch in ein Gespräch verwickelt und hatte dann gute und interessante Unterhaltung für den Rest der Wanderung.
Vom S-Bahnhof Heerstraße aus sind wir erstmal auf den Drachenberg hoch. Blick über Berlin.

Dann ging es wieder runter, auf halber Höhe um den Teufelsberg drumrum, ganz runter, am Teufelssee vorbei und dann zum Grunewaldturm. Dort im Biergarten Mittagspause. Wildschweinburger gab es, den ich sofort ausprobieren mußte. Und eine Liveband spielte Swing. Das fand ich ganz besonders schön und passend: es paßte zum Wetter und irgendwie auch zu einem Biergarten in Berlin denn in den 20ern sind die Berliner am Wochenende ja immer raus ins Grüne in die Ausflugslokale geströmt um der Enge der Mietskasernen zu entfliehen.

Nach der Pause ging es dann an der Havel, bzw. über den Havelhöhenweg

weiter bis zum Strandbad Wannsee vor dem die BSR eine riesige Konservendose aufgestellt hat.

Von dort ging es dann zum S-Bahnhof Nikolassee. Die meisten sind dann dort noch in den Biergarten gegangen, aber ich hatte erstmal genug Kommunikation und außerdem wollte ich wenigstens noch ein bißchen im Haushalt machen, da war am Wochenende außer Einkaufen nichts passiert. Und auch wenn ich wegen viel Sonne und warm und unterhalten auf Englisch ziemlich müde war, habe ich nach einer Pause auf dem Balkon tatsächlich am Abend noch etliches erledigt.

 

 

 

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Schön und gut – KW 26/18

Montag Abend versucht, mit einer Mischung aus Yoga und Dehnungsübungen die verspannte Nacken-/Schulter-/Rückenmuskulatur zu lockern. Hat tatsächlich ein bißchen funktioniert.

Dienstag wollte ich eigentlich wieder das Rad mit zur Arbeit nehmen und dann den Rückweg radeln. Es war aber morgens so grau und trüb und kalt, daß ich dazu nicht sonderlich motiviert war. Dafür habe ich dann abends tatsächlich eine halbe Stunde lang anderen Sport gemacht.

Mittwoch gab es dann den tatsächlich letzten Spargel der Saison (der Rest aus dem Kühlschrank) und außerdem brachten meine Eltern die erste Zucchini der Saison vorbei.

Donnerstag endlich den neuen Perso beantragt – und zwar im schönsten Bürgeramt das ich kenne (zumindest das äußere drumrum). Ich habe mich noch mal sehr gefreut, daß ich tatsächlich dort einen Termin ergattern konnte, der zeitlich für mich noch paßte.

Abends hatten wir wieder Abteilungsstammtisch und weil ich damit ja inzwischen angefangen habe, bin ich mit dem Kollegen gemeinsam mit dem Fahrrad hin gefahren. Diesmal waren wir (also vor allem ich) schon deutlich schneller unterwegs. Italiener lag ungefähr mittig zwischen den S-Bahnhöfen Tegel und Wittenau und weil dort öfter Züge fahren, bin ich nach dem Stammtisch dann zu letzterem geradelt. Das hat nur so bedingt funktioniert (eine Bahn gerade weg, die nächste fällt aus, die danach kommt in 18 Minuten). Aber dafür war die Sonne schön golden.

Freitag war ich einfach nur müde. Das war nicht schön, ich wollte es aber aus Chronistendings festhalten.

Sonnabend habe ich auf dem Balkon gefrühstückt, obwohl es dazu eigentlich nicht so wirklich warm genug war (18°C und Wind). Aber dann zieht man sich eben einen Pulli über. Und die Daunenweste.

Am Nachmittag feierte eine Freundin ihren runden Geburtstag. Sie wohnt so, daß ich mit Fahrrad tatsächlich deutlich schneller dort bin als mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Weil ich die Zeit vertrödelt hatte und eh schon zu spät dran war (und ja eh mit Fahrradfahren angefangen habe), hab ich also das Rad genommen. Ich wollte noch vor 4 dort sein und hab das auch geschafft (2 Minuten vorher). Und ich war auch nur ganz wenig außer Atem.
Es waren fast nur Leute da, die ich nicht kannte, aber inzwischen komme ich damit gut klar und kann auch mit komplett Fremden erstaunlich gute Gespräche führen.
Für die Rückfahrt hatte ich mir die Option offen gehalten, mit der S-Bahn zu fahren, aber das wäre schon ein riesiger Umweg gewesen und überhaupt… und es rollte sich wunderbar zurück. Die Straßen waren fast leer, es war noch nicht richtig dunkel – es war einfach toll.

Sonntag Frühstück wie Sonnabend. Zum Mittagessen konnte ich immerhin auf die Weste verzichten. Und ich habe die erste Biene auf dem Balkon gesehen! Seit letztem Jahr achte ich ja auf bienenfreundliche Bepflanzung der Balkonkästen. Letztes Jahr hat das leider nicht viel gebracht, außer Junikäfern hat mich fast nichts besucht. Ich hab nicht mal die Hummeln gesehen, die mich die Jahre vorher immer besucht haben. Dieses Jahr habe ich fast immer eine Schwebfliege zu Besuch. Einen Nachtfalter habe ich auch schon gesehen. Und heute eben die erste Biene, ha! Und kurz danach gleich noch eine zweite. Und später dann auch noch eine Hummel. (Ich finde es ja sehr niedlich, wenn sie so in die Blüten eintauchen).

Ein Kohlweißling kam später auch noch vorbei. Nur Junikäfer hatte ich dieses Jahr nur zwei.

Schön und gut – KW 25/18

Am Montag habe ich in der S-Bahn nach Hause jemanden getroffen, den ich vom Wandern kenne, aber schon ewig nicht mehr gesehen habe. Da er im wissenschaftlichen Bereich arbeitet, hatte ich vermutet, daß er inzwischen weiter gezogen ist, in eine andere Stadt, ein anderes Land. Aber er arbeitet einfach nur viel zu viel, so daß er keine Zeit mehr hat wandern zu gehen, geschweige denn, Wanderungen vorzubereiten. Von dem, was er erzählt, was er so macht habe ich nicht viel verstanden, den Biochemie ist so gar nicht mein Bereich, aber es war trotzdem Klasse, ihn mal wieder getroffen zu haben.

Montag und Mittwoch habe ich auf Arbeit Aufgaben so richtig abgeschlossen. Ein gutes Gefühl. Freitag hätte das fast auch noch mal geklappt, wenn nicht ein Kollege ein Dokument, das ich noch ändern muß, ausgecheckt hätte, so daß ich derzeit nicht dran komme (er kommt erst morgen wieder).

Und Donnerstag bin ich tatsächlich mit der Fahrrad auf Arbeit gewesen und die ganze Strecke zurück gefahren (hin habe ich noch die S-Bahn genutzt). Geplant war das von Anfang an für Donnerstag, weil der eine radfahrende Kollege sich am Donnerstag mit Kumpels bei mir in der Gegend getroffen hat und meinte: „Dann bring ich dich mit dem Rad nach Hause“. Leider sah zwischendurch die Wettervorhersage so gar nicht gut aus, Donnerstag früh hieß es aber, es würde nur Mittags regnen, also habe ich tatsächlich das Rad genommen. Es regnete dann auf’m frühen Nachmittag auch noch mal, aber ab halb 5 sah es gut aus, und wir sind tatsächlich trocken angekommen. Nur der Wind, der war ganz schön heftig. Wir hatten ihn allerdings nur kurz direkt von vorn. Die Strecke selbst war auf der ersten Hälfte schön grün. Und die zweite Hälfte war weniger anstrengend als vorher befürchtet. Ich überlege tatsächlich, das öfter zu machen. Es sind aber fast 30km und ich habe insgesamt, von Ausstempeln bis Wohnung, 2 Stunden gebraucht. Das ist schon eine ganze Menge.

Das Wochenende war kalt, grau und regnerisch und ich habe hauptsächlich nix gemacht, aber immerhin auch diversen Papierkram erledigt. Außerdem gab es den letzten Spargel der Saison. (Naja, fast, ein paar Stangen hab ich noch im Kühlschrank, das wäre sonst zu viel geworden.)

 

Schön und gut – KW 24/18

Auf dem Fußboden gelegen, aus dem Fenster gesehen und die Mauersegler beim Fliegen beobachtet.

Große Teile des Sonnabends lesend auf dem Balkon verbracht. Und dann gab es auch noch frische selbstgebackene Rhabarbermuffins! Abends gab es noch einen schöner roter Sichelmond kurz vorm Untergehen.

Sonntag Cousinengeburtstagsfeier im Garten. Mit grillen und Kuchen und vielen interessanten Gesprächen. War super. Und außerdem habe ich mein Fahrrad wieder mit einem Fahrradcomputer ausgestattet. Plan ist, demnächst des öfteren mit dem Fahrrad von Arbeit nach Hause zu fahren. Mal sehen, was draus wird.

Schön und gut – KW 23/18

Balkonerdbeeren. Sooo lecker. Und überhaupt der Balkon. (Fast) jeden Abend habe ich darauf verbracht. Überhaupt das Wetter – ich glaub, wir hatten jetzt schon mehr Sommer als das ganze letzte Jahr zusammen. Da gehört nicht viel zu, aber es ist ja erst Anfang Juni, der eigentliche Sommer kommt ja erst noch. Und auch wenn das ziemlich wahrscheinlich ein Zeichen für die Klimaveränderungen sind, finde ich es ziemlich gut, gerade.

Donnerstag war ich nicht auf dem Balkon, da war ich mit dem Schwedischkurs beim Koreaner/Japaner. War ziemlich lecker und wir haben uns richtig gut unterhalten – wenn auch kaum auf Schwedisch.

Und dann war da der Sonnabend, an dessen Ende ich dachte „so ein toller Tag“ und völlig K.O. ins Bett gefallen bin. Er begann sehr zeitig, den um 9 wollten wir (Schwesterherz und ich) in Großbeeren sein. Das dauert ein bißchen von mir aus. Und einen Salat wollte ich vorher auch noch fertig machen. Pünktlich kurz vor 9 waren wir in Großbeeren, haben uns dort mit ein paar Kollegen von mir getroffen und waren dann 2 Stunden Wasserski fahren. Also wir hatten die Bahn zwei Stunden für uns. Ich hab zwischendurch schon auch Pausen gemacht, denn das ist verdammt anstrengend. Bei den ersten beiden Versuchen bin ich nicht sonderlich weit gekommen, aber bei dritten klappte es dann plötzlich und ich bin bis zur zweiten Wende gekommen. Da wurde mir der Zug zu stark und die Geschwindigkeit zu hoch und ich bin erstmal baden gegangen. Beim nächsten Versuch klappte aber auch das und ich hab zwei Runden gedreht (bis sich meine Rückenmuskulatur zu sehr über die ungewohnte Belastung beschwerte). 4 Runden habe ich in meinem längsten Lauf (dem letzten) geschafft – die letzte Gerade mit heftig schmerzenden Muskeln im Rücken und den Händen. Aber ich wollte bis zum Ausstiegspunkt fahren um nicht ewig zu Fuß gehen zu müssen… Bei diesem letzten Lauf bin ich auf den Geraden dann auch schon Slalom gefahren. Zum einen waren die Geraden sonst etwas langweilig, zum anderen sorgte es auch für etwas andere Belastungen der Muskulatur.
Nachdem die zwei Stunden rum waren, hatten wir dann noch den Grillplatz für uns (darum der Salat). Da haben wir dann noch schön gesessen, gegessen, gequatscht. Und das Schwesterherz und ich waren noch im Badeteich der Anlage baden.
Danach sind wir zwei noch in den Garten der Eltern gefahren, wo die Cousinentochter Jugendweihe feierte. Wir haben schön im Garten gesessen, Kuchen gegessen, gequatscht… und Abends gab es für uns noch Kostproben des Mittagessens, das wir ja verpaßt hatten.
Und es war nicht nur die ungewohnte sportliche Belastung, sondern auch die große Hitze am Tag, die dafür sorgte, daß ich um 10 dann völlig fertig ins Bett gefallen bin. Aber: Es war super toller Tag.

 

Der Sonntag begann dann dafür sehr langsam. Ich habe in sehr vielen Teilen des Körpers Muskelkater. Deswegen war die Nacht auch nicht so erholsam (super Idee, sich wenn man wegen hochsommerlicher Temperaturen nachts eh nicht gut schlafen kann auch noch einen Ganzkörpermuskelkater zuzulegen der jede Bewegung schmerzhaft werden läßt). Aber irgendwann nach dem Frühstück war dann plötzlich doch Energie da und ich habe relativ zügig in der Wohnung klar Schiff gemacht und damit wesentlich mehr geschafft als ich beim Frühstück noch für möglich hielt. Den Rest des Tages habe ich dann aber lesend auf dem Balkon verbracht. Auch sehr schön.

Schön und gut – KW 19/18

Die Mauersegler sind zurück! Letzten Sonntag war ich mir nicht sicher, ob ich da wirklich kurz einen Mauersegler gehört hatte. Montag Abend auf dem Balkon war ich mir dann sicher. Es war wieder nur ziemlich kurz, aber eindeutig ein Mauersegler. Dienstag Abend auf dem Balkon hab ich sie dann nicht nur deutlich länger/öfter gehört, sondern auch gesehen. Und Mittwoch im Schwedischkurs hab ich ne ganze Weile ganz fasziniert den Mauerseglern zugesehen (statt aufzupassen).
Außerdem hab ich Montag und Dienstag eine Nachtigall gehört.

Tja, ansonsten. Das Wetter ist fast immer schön. Wobei es derzeit – wenn es nach mir ginge – durchaus jede Nacht regnen dürfte. Die Gräser haben angefangen zu blühen, dazu ist es noch sehr windig – da freut sich mein Immunsystem.

Es war – wegen Himmelfahrt – wieder eine kurze Woche. Könnte man sich auch dran gewöhnen.

Ich bin derzeit ziemlich gut im Erledigen von Dingen. Die alte Matratze ist weg (ok, da haben die Eltern geholfen). Ich hab Papierkram erldigt und an einem alten Webseitenprojekt gearbeitet (was ich seit fast einem Jahr schon machen wollte). Und dann wollte ich für den nächsten Urlaub eine lange Leinenhose haben und habe die am Freitag tatsächlich in ziemlich kurzer Zeit erworben. Mich dabei auch noch über mich selbst gewundert, denn ich hatte überhaupt kein Problem damit, mal eben die Verkäuferin anzusprechen und zu fragen, ob es die in einer anderen Filiale auch noch in einer anderen Größe gibt (konnte sie mir nicht sagen – was ist denn das für ein Warenwirtschaftssystem?). Normalerweise ging es mir bisher bei sowas ja eher wie dem Herrn Buddenbohm (bei dem man sowieso immer gute Artikel lesen kann): Einkaufen möglichst ohne Gespräch (ok, außer beim Draußenausrüster, aber da geh ich ja auch hin wegen der Beratung). Das hab ich am Sonnabend dann gleich fortgesetzt und erst mein Fahrrad zum Bremsbelagtauschen gebracht und dort dann die Möglichkeiten des Austauschens des Lenkers diskutiert und danach noch zum Fotoladen und in Sachen Kamera beraten lassen. Und gekauft (hab ich ja alles schon mal geschrieben).

Sonntag war ich wandern (auch wenn ich mich etwas länger dazu überreden mußte, endlich los zu gehen) und war im Anschluß noch die Eltern im Garten besuchen. Ich war zu spät für Kuchen, habe aber immerhin Rhabarber mit Vanillesoße und Kekse bekommen. Und dann natürlich auch Rhabarber zum Selberkochen zu Hause. Und Schnittlauch. Und Blümchen.

Und abends gab es auf dem Balkon dann feinstes Sommer-Abendessen: Butterknäcke mit Schnittlauch.

Schön und gut – KW 18/18

Montag und Dienstag frei (Brückentag und Tag der Arbeit). So ein zweites Wochenende direkt im Anschluß an das erste ist schon etwas feines. Vor allem, wenn die Woche davor so stressig war. Dienstag merke ich, daß ich endlich wieder entspannt bin. Ich mache nicht viel an den beiden Tagen, erledige so dies und das, lese aber auch viel und laß die Beine Baumeln. Leider ist es draußen nicht mehr so warm, so daß ich vor allem den Dienstag hauptsächlich drinnen verbringe. Angenehmer Effekt dadurch: erstmals seit Tagen keinerlei Allergiesymptome (der Luftfilter, der permanent läuft, hilft dabei). Außerdem schön: ab Dienstag Abend leuchtet meine Solar-Lampion-Kette am Balkon wieder. Ich hatte sie Sonnabend schon aufgehängt, sie blieb aber immer dunkel. Dienstag hab ich sie wieder abgenommen, ausgiebig begutachtet und dabei festgestellt, daß der eine Akku Kontaktschwierigkeiten hatte. Jetzt geht sie wieder.

Donnerstag habe ich mit einer eleganten „ich tu so als käme ich dir entgegen, dann kannst du mir zustimmen ohne zugeben zu müssen, daß du völlig auf dem Holzweg warst“-Mail einen Konflikt gelöst. Sehr stolz drauf gewesen (und vorher sehr glücklich drüber, daß der betreffende Kollege nicht per Telefon zu erreichen war, denn am Telefon hätte ich das nicht so gut hinbekommen. Aber ich hab das mit dem Telefon versucht!).

Außerdem gab es am Mittwoch noch Kuchen für die Kollegen, den ich Mittwoch Abend noch schnell gebacken habe. Da ich wieder mal mein Rührkuchen-Rezept spontan mit geschmackgebenden Zutaten (Rhabarber und Zimt) erweitert habe, wußte ich vorher nicht, ob der Kuchen überhaupt schmecken würde. Alle wäre er aber sowieso geworden (wir sind schon ziemlich verfressen auf Arbeit). Es schmeckte aber tatsächlich sehr sehr gut. Zusätzlich hatte ich drei Packungen Miniwindbeutel gekauft. Die waren auch sehr schnell alle (es gibt ja tatsächlich Menschen, die keinen Rhabarber mögen.)

Nachmittags bei der Teerunde haben wir uns sehr ernsthaft über Einhörner, und ihre Gefährlichkeit unterhalten. Naja, so lange ernsthaft, bis ich dann doch über die Absurdität lachen mußte. Tatsächlich sind die Kollegen das, was mich noch beim aktuellen Arbeitgeber hält. So tolle Kollegen hatte ich bisher woanders nicht mal ansatzweise.

Ebenfalls Donnerstag habe ich mich mal bemüht, einen Termin beim Bürgeramt zu bekommen, da mein Perso inzwischen abgelaufen ist. Das ist ja in Berlin nicht ganz einfach. Inzwischen gibt es wieder zeitnah Termine, aber die unter Umständen sonstwo. Und das Terminvergabetool ist auch nicht eben benutzerfreundlich programmiert. Theoretisch kann man ja alle solche Angelegenheiten bei jedem Bürgeramt Berlins erledigen. Wenn man Ausweis oder Paß beantragt, steht dann aber auch der ausgebende Bezirk da drin. In meinem Paß steht zum Beispiel Lichtenberg, weil es dort damals Sonnabendstermine gab (die waren alle schon ausgebucht, diesmal). Und, es mag albern sein, aber stört mich schon ein wenig. Mit Lichtenberg hab ich sonst so gar nix zu tun. Beim Raussuchen eines passenden Termins habe ich festgestellt: Tegel (zum Beispiel) will ich noch weniger im Ausweis stehen haben. Da freute ich mich riesig, daß ich feststellte, daß es an einem Tag tatsächlich Termine im Bürgeramt meines Stadtbezirks gab. Ha! Und die waren dann tatsächlich auch noch zu für mich akzeptablen Zeiten. Ha! Ende Juni dann…. Sehr amüsiert habe ich mich über die Checkliste, was unbedingt mitzubringen ist zur Beantragung. Erster Punkt: Deutsche Staatsbürgerschaft. Ich hoffe, ich vergesse die dann nicht zu Hause…

Sonnabend und Sonntag weiter diversen Kram erledigt. So langsam ist die aktuelle To-Do-Liste tatsächlich fast abgearbeitet. (Ich hab schon wieder diverse Punkte für die nächste…)

Schön und gut – KW 17/18

Mit etwas Verspätung das Schöne und Gute von letzter Woche:

Dienstag war mal wieder Stammtisch. Wir haben uns im Spreegold in der Stargarder getroffen und hatten eine richtig gute Zeit. Das Essen war gut (der Schoko-Nachtisch ist hervorragend), und die Gespräche drehten sich nicht nur um Arbeit, sondern ziemlich lange Zeit um Musik.

Mittwoch habe ich aus einer Stunde verschlafen nur 20 Minuten später im Büro gemacht. War dann aber wegen des Stresses (und vermutlich vor allem der Allergie) sofort wieder müde.

Im Mittwochsschwedischkurs haben wir den Film „Swing it, magistern“ aus dem Jahr 1940 gesehen. Wunderbar vorhersehbar, der Film. Er wirkt schon etwas putzig, aber die Musik ist gut.

Donnerstag hat mein (zukünftiger) Chef dann sehr viel Streß gemacht, weil ich unbedingt ein Dokument fertig stellen sollte, für daß ich die Eingangsdokumente nicht annähernd rechtzeitig bekommen hatte. Weil ich die ganze Woche schon jeweils so viel vorbereitet habe, wie ging, habe ich es dann tatsächlich noch fertig gestellt bekommen. Und sogar ohne länger zu arbeiten. Habe in Gegenwart des Chefs dann mal ganz nebenbei erwähnt, mit welcher Art Süßwaren ich mag. Er hat es sich notiert, und nachgefragt, wieviel ich denn haben möchte. Nun bin ich auf morgen gespannt, denn:

Freitag hatte ich frei. Das habe ich ersteinmal zum Ausschlafen genutzt. Nachmittags war die Familie zu Besuch und Abends waren wir alle zusammen im Chamäleon und haben uns die Show „Finale“ angesehen. Große Empfehlung. Am Anfang habe ich noch überlegt, was das jetzt werden soll. Aber es wird richtig gut.

Den Sonnabend habe ich hauptsächlich auf dem Balkon verbracht, Blümchen eingetopft und umgetopft und die Sonne genossen. Dazu mußte ich ein paar Mal in den Keller und jedes Mal habe ich die Treppe statt des Fahrstuhl genommen. Sehr amüsant fand ich, daß ich von einer Nachbarin unterwegs gefragt wurde, ob der Fahrstuhl kaputt sei – nur weil ich gelaufen bin.

Sonntag dann wieder wandern. Es war anders als erwartet, aber auch interessant. Und ich hab meine Vermutung zu einer Gruppe, der ich auf dem Havelhöhenweg begegnet bin, bestätigt bekommen.

 

Was ich gut gemacht habe diese Woche (das muß jetzt noch mal extra, weil wichtig für mich):
Obwohl ich mich dazu überwinden mußte, habe ich die ganze Woche immer wieder an dem ungeliebten Dokument gearbeitet und so viel vorbereitet wie es ging mit der Folge, daß ich es pünktlich fertig machen konnte, obwohl die Eingangsdokumente deutlich verspätet waren. Ich habe gleichzeitig aber immer wieder klar gemacht, daß das nicht selbstverständlich ist. Und dem Projektleiter, der sich auch noch aus dem letzten bißchen Verantwortung stehlen wollte, per Mail freundlich aber bestimmt eben dieses zumindest massiv erschwert. (Mein Chef tat dann den Rest.)

Schön und gut – KW 14/18

Diese Woche endete mit einem tollen Wochenende: Ich war wandern (Bericht kommt hoffentlich morgen), ich habe wieder saubere Fenster (ja, es ist so: saubere Fenster können glücklich machen) und es gab Eis auf dem Balkon. An beiden Tagen. Und in der Woche auch schon ein paar Mal. Dazu schönstes Frühlingswetter.

Montag war ja Ostermontag und damit frei. Ich war eine längere Strecke zu Fuß unterwegs (leider hatte die Eisdiele, die ich testen wollte Osterurlaub) und habe festgestellt, daß ich mal wieder wandern gehen sollte, weil mir das fehlt. Am Wochenende dann prompt umgesetzt.

Dienstag war der Kollege, der eigentlich nicht mehr da sein sollte dann doch wieder da und so konnten wir die eine Aufgabe gemeinsam abschließen. Danach hab ich dann zwei andere Sachen auch gleich noch erledigt. Die Woche ging dann leider nicht ganz so erfolgreich weiter, aber insgesamt läuft es derzeit ganz passabel.

Ich war die Woche, weil ich morgens zu sehr trödelte, ein paar mal darauf angewiesen, daß der direkte S-Bahnanschluß klappt – und das hat jedes Mal funktioniert. (Ich sollte wohl diese Woche sicherheitshalber dafür sorgen, daß ich nicht drauf angewiesen bin, jetzt, wo ich die S-Bahn gelobt habe).

Und die Reiseunterlagen für den Oktober-Urlaub sind gekommen. Sehr ausführlich machen sie schon richtig Appetit auf den Urlaub und schüren die Vorfreude. Das fühlt sich jetzt etwas eigenartig an, weil ich ja vorher noch ganz woanders hin verreise. Dazu lese ich jetzt aber gerade einen Reiseführer. Paßt schon.

Achso, ja, Frühling. Frühjahrsmüdigkeit und Pollenallergie halten sich derzeit noch zurück. Ich bin optimistisch und voller Tatendrang.

 

Schön und gut – KW 12/18

Auf Arbeit um Rat gefragt worden und hinterher ein Dankeschön bekommen.

Beim Projektessen mit Kollegen mußte ich feststellen, daß leider fast nur die da waren, mit denen ich nicht so kann. Habe es aber geschafft mich so hinzusetzen, daß ich fast nichts mit ihnen zu tun hatte.

Donnerstag Nachmittag bin ich total entspannt gewesen. Keine Ahnung wieso, aber ich hab es sehr genossen.

Ausgelesen diese Woche (und dann gleich weg gebracht):

„Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller. Das ist einerseits ein Reisebericht ihrer Reisen durch Südamerika in den 80er und erneut 35 Jahre später, und andererseits ein bißchen Ratgeber zum Rucksackreisen „im Alter“. Las sich sehr leicht, sehr schnell. Fernwehfutter.

Freitag auf Arbeit ein umfangreiches Review abgeschlossen, vor dem ich mich schon ein Weilchen drückte. Diese Woche endlich intensiv damit befaßt und Freitag Mittag das eigentliche Review endlich abgeschlossen gehabt. Das Reinfrickeln der Ergebnisse in die entsprechende Dokumentation dauerte dann deutlich länger als gedacht (beim nächsten Mal mehr Zeit dafür planen!), wodurch sich mein Feierabend nach hinten verschob. Aber jetzt ist es erledigt.

Und Sonntag festgestellt, daß ich ja zum Rausgehen nicht mal die Wohnung verlassen muß – habe dann den Nachmittag lesend auf dem Balkon verbracht (zugegeben: in Jacke. ohne wäre zu kalt gewesen). Festgestellt, daß mindestens einer der Balkonkastenkrokusse dieses Jahr blüht. Hat das Düngen letztes Jahr tatsächlich geholfen. Bin gespannt, ob noch mehr Blüten kommen.

Gelesen (noch nicht durch): „Moment mal! Was die Zeit min uns macht“, das Buch, daß sich RadioEins zum 20. Geburtstag geschenkt hat. Ich finde es äußerst passend, dieses Buch als „TOP-Titel“, also mit maximal 2 Wochen Ausleihfrist, keine Verlängerung möglich, zu lesen.