Was schön war – KW 27 & 28

Jaaaa, ich schreib nix auf, mein Gedächtnis ist lückenhaft – es wird immer schwierig mit den was-schön-wars.

Vorletzten Donnerstag konnte ich mal wieder lange auf dem Balkon sitzen, das war toll. Solche Tage sind diesen Sommer rar gesät. Am Freitag hab ich auch mal wieder auf dem Balkon gesessen, aber nicht lang. Ein sehr unsommriger Sommer dieses Jahr.

Vorletztes Wochenende habe ich zwei Familienfeste besucht (also Feste für Familien). Beim ersten Familienfest (am Sonnabend) gab es gut und viel zu essen und vor allem Eis! Und ne ganze Menge Attraktionen für kleine Kinder. Auch das zweite war eher für Kinder. Hier gab es den wunderbaren Satz „Nicht jetzt, ich will jetzt Kuchen essen“. Und es war wunderbares Wetter am Wochenende: viel Sonne, aber nicht zu warm. Außerdem habe ich an dem Wochenende gelernt, daß es in Britz nicht nur Pferde und Schafe gibt, sondern auch Kühe.

Die Woche war dann wieder ziemlich voll gepackt aber definitiv schön war am Donnerstag das Gefühl: Ok, dieses wichtige Dokument ist jetzt fertig und es ist gut. Tatsächlich ist hat da immer noch jemand Anmerkungen und Kritikpunkte und fertig ist es immer noch nicht, aber trotzdem: das wichtigste ist geschafft, ich fühl mich wieder viel besser.

Einerseits. Andererseits habe ich seit Donnerstag eine schöne Erkältung. Naja, was man da so schön nennt. Schön war definitiv am Freitag, als Nachmittags das Krank-Gefühl und die Watte im Kopf verschwand. Ich hatte morgens noch überlegt, ob ich nicht zu Hause bleibe, aber da gings noch…

Nunja, die Erkältung hat immerhin dafür gesorgt, daß ich viel Schlaf nachgeholt habe am Wochenende. Außerdem hab ich mal wieder eine große Runde durch Prenzlauer Berg gedreht am Sonnabend und diverse Straßenfeste besucht. Muß nächstes Jahr aber nicht wieder sein.

Ach, fast vergessen: Wunderschön albern – mit dem Schwesterherz einen Dialog mit kitschigen/niedlichen WeChat-Aufklebern geführt.

Was schön war – KW 23 bis 26

Gestern habe ich mit Schrecken festgestellt, daß es schon 4 Wochen kein was-schön-war mehr gegeben hatte. Fast einen ganzen Monat! Mich da noch zu erinnern…

Praktischer Weise habe ich im Flur einen großen Foto-Duschvorhang hängen, in dem ich die Postkarten sammle, die ich so geschickt bekommen habe, und diversen anderen Kram. Seit diesem Jahr habe ich da für jeden Monat eine Tasche in die alles hinein kommt, was sich im Monat so ansammelt.

So weiß ich: im Juni habe ich Post aus Bergen bekommen, von einer Internetfreundin. Eine Zeit lang haben wir fast jeden Abend gechattet, inzwischen sind unsere Onlinezeiten zu verschieden und wir sehen uns kaum noch. Um so mehr habe ich mich über die Karte gefreut (Karten werden fast immer direkt am Briefkasten gelesen. Und oben dann noch mal).

Außerdem in der Tasche: Die Eintrittskarte vom Aussichtsturm in Woltersdorf und das Fährticket / die Eintrittskarte zur Pfaueninsel. Und natürlich die Karte für das wunderbare Konzert von Depeche Mode. Direkt dahinter klemmt die Eintrittskarte zur IGA. Da war ich nämlich auch noch – und will das seit dem verbloggen.

Weiteres schönes in den letzten 4 Wochen: diverse Abende auf dem Balkon. Gespräche mit den Kollegen (wenn die nicht wären…).

Ich habe mal wieder einen Roman gelesen. „Im Sommer wieder Fahrrad“ von Lea Streisand. So fesselnd, daß ich nur etwas mehr als zwei Arbeitstage brauchte (ich habe hauptsächlich auf dem Balkon gelesen, das weiß ich noch genau. Kann man sich bei den derzeitigen Temperaturen gar nicht vorstellen).

Letzte Woche war wieder Stammtisch. Wegen des Unwetters in arg reduzierter Besetzung (wir waren zu dritt), aber trotzdem schön. Und Sonnabend hab ich mich mit zwei Freundinnen getroffen und wir haben beim quatschen die Zeit vergessen. Sooo schön.

Seit dem habe ich Urlaubsvorfreude. Ist ja nicht mehr lang bis dahin.

Und der Sonnenuntergang gestern war auch nicht zu verachten.

Was schön war – KW22

Ganz vergessen, daß ja schon wieder Sonntag ist. Der freie Tag morgen (Pfingstmontag), bringt den Rhythmus etwas durcheinander.

Was war schön letzte Woche? Auf die Ankündigung, wegen einer Arbeitssache am nächsten Tag noch mal zu drängeln, bekam ich ein „danke“, statt eines genervten „hm“, oder einem „ok“, oder so.

Mittwoch war wieder Stammtisch und wir haben wunderbar im Pratergarten in der Sonne gesessen. Und es tatsächlich geschafft, nicht nur über die Arbeit zu reden. Danach bin ich durch die Abendsonne zu Fuß nach Hause.

Und am Freitag hat sich der mürrische Erdbeerverkäufer tatsächlich zu einem gemurmelten „fantastisch“ hinreißen lassen, als ich wieder passend zahlte.

Was schön war – KW21

Ein langes Wochenende, das schon am Donnerstag begann (wegen Himmelfahrt). (Die Tage davor ignorieren wir einfach mal, die waren nicht so…).

Freitag spontan zu einem Draußen-Konzert gewesen. Wegen des Kirchentages war unter anderem auf dem Alex eine Bühne aufgebaut und da spielten Freitag abend „Polkageist“. War am Anfang wesentlich ruhiger als erwartet, wurde dann aber noch. Hat Spaß gemacht.

Sonnabend dann fast ewig geschlafen (bis halb 11), aber trotzdem noch gute Auswahl gehabt auf dem Markt. Danach auf dem Balkon gefrühstückt. Das erste Mal dieses Jahr! Und nach dem Mittag habe ich dann eine Art Wanderung gemacht – zu Fuß von mir zum Garten der Eltern. Das sind gute 8 Kilometer, erst durch städtisches Gebiet und dann merkt man mehr und mehr, daß Groß-Berlin 1920 durch Eingemeindung der umliegenden Dörfer gebildet wurde. Auch das ist Berlin:

Sonntag hab ich mir dann sicherheitshalber den Wecker gestellt um nicht wieder so ewig zu schlafen, denn ich wollte mit dem Schwesterherz in den Hochseilgarten in der Jungfernheide. Da haben wir letztes Jahr die Erfahrung gemacht, daß es sinnvoll ist, zeitig da sein. Wir waren es damals nicht und hätten ewig warten müssen bis wir hätten klettern können. Diesmal mußten wir nur kurz an der Kasse anstehen, sind sofort noch in eine Einweisungsgruppe gerutscht und konnten somit ohne Verzögerung starten. Schön war’s. Anstrengend war’s.

(Foto: Schwesterherz)

(Foto: Schwesterherz)

Ich halte diesen Hochseilgarten für den anspruchsvollsten in Berlin – zumindest für die Parcoure in den höheren Schwierigkeitsklassen. Was mir aufgefallen ist: es gibt kaum Balance-Elemente, dafür viele, wo man gar nicht anders kann, als sich an seiner Sicherung festzuhalten. In anderen Hochseilgärten versuche ich ja gern, die Sicherung nur mitlaufen zu lassen. Das ging hier oft gar nicht. Trotzdem schön. Und der Muskelkater moderat. Und da es ja im Wald war, waren auch die hohen Temperaturen gut auszuhalten. Danach waren wir noch im dazugehörigen Biergarten am Wasserturm. Das Essen kann ich nicht uneingeschränkt empfehlen, aber der Blick hatte was – erinnerte mich etwas an alte Gemälde…

Was schön war – KW20

Am Wochenanfang zwei mal Spargel. Am Wochenende hatte ich Spargel gekauft, war aber nicht dazu gekommen, ihn zuzubereiten und zu essen. So gab Montag Spargel aus dem Backofen (schälen, mit etwas Salz und Butter in Alufolie wickeln, und den bei 170°C ca. 40min garen) und am Dienstag gebraten mit Tomaten und Mozzarella und dazu Nudeln. Das Rezept hatte ich letztes Jahr von einem Kollegen bekommen, da allerdings mit Hüttenkäse. Jetzt die Tage hatte ich es irgendwo mit Mozzarella gesehen und das mal ausprobiert – nächstes Mal wird es wieder Hüttenkäse werden. Das war doch noch einen Tick besser.

Prinzessin Petronia im Hochhaus! Prinzessin Petronia ist die Cousine vom kleinen Prinzen, eine Comicfigur von Katharina Greve, deren Geschichten man monatlich in der Zeitschrift „Das Magazin“ sehen kann. Und das Hochhaus ist der Webcomic von Katharina Greve (seit einiger Zeit in meiner Blogroll).

Dienstag habe ich meine Sommerreise gebucht. Wenn man mit den letzten Jahren vergleicht erstaunlich spät. Ich wußte dieses Jahr aber auch so gar nicht, wo es denn diesmal hin gehen soll. Es wird wieder etwas anderes. Was genau, verrate ich aber erst hinterher.

Und dann war plötzlich Sommer. Mittwoch bis Freitag hatten wir Temperaturen von 25°C und mehr. Das kam sehr plötzlich. Und ich habe jeden Abend so lang es ging auf dem Balkon verbracht (und die Freundin mit Sonnenuntergangsbalkonfotos neidisch gemacht).

Sonnabend war doof, aber Sonntag wurde es wieder richtig schön (wenn auch deutlich kühler), und so bin ich mit dem Schwesterherz zum Töpfermarkt der Späth’schen Baumschulen gefahren.

War auch erfolgreich: Ich habe einen neuen Teller für die Tomaten gekauft (der alte hatte sich von der Spüle gestürzt).

Und zum Wochenabschluß gab es wieder Spargel. Und Rhabarberkompott.

Was schön war – KW19

So, was war den schön in der abgelaufenen Woche? Der Kuchen vom letzten Sonntag. Das war ja so viel, daß ich am Freitag noch was davon hatte (obwohl ich durchaus großzügig abgegeben habe).

Nur drei Tage arbeiten, weil zwei Tage Urlaub um eine Weiterbildung zu besuchen. Die brachte eine Menge Infos und Denkanstöße und diverse gute Gespräche. Außerdem haben wir deutlich früher Feierabend gemacht als an Arbeitstagen und es war super Wetter, so daß ich tatsächlich ein bißchen Urlaubsgefühl hatte.

Außerdem bin ich mal wieder in der Bibliothek gewesen und habe mir. u.a. vier Graphic Novels ausgeliehen. Bisher gelesen: „Hotel Hades“ von Katharina Greve (große Empfehlung) und „Marsch der Krabben“ von Arthur de Pins. Das ist der erste Teil einer Trilogie, was ich erst beim erreichen der letzten Seite feststellte. Es endet nämlich so mittendrin. Die anderen beiden Bände sind aber derzeit ausgeliehen – ich konnte sie in der Bibliothek also gar nicht sehen. Da es ein paar gute Ideen hat, werde ich mir die auch noch ausleihen.

Mittwoch einen beruflichen Termin, vor dem mir Unwohl war, gut über die Bühne gebracht. Es wird. Überhaupt festgestellt: vieles ist noch doof im neuen Aufgabengebiet – aber es ist trotzdem besser als das alte.

Auf meinem Balkon ist jetzt Sommer. Ich habe auch die Wohnzimmerfenster/Balkonfenster geputzt (ziemlich schludrig allerdings, wie man sieht, wenn die Sonne rein scheint), den Tisch für die Blumen aufgebaut und alle Töppe verteilt. Jetzt muß es nur noch wachsen.

Und heute (Sonntag) war das Wetter wesentlich besser als angesagt, von Starkregen keine Spur. Das ist einerseits schade, denn ich hätte doch wandern gehen können (bei Aussicht auf Starkregen mag ich nicht), andererseits war ich mit dem Schwesterherz auf dem Bölschestraßenfest. Das muß man jetzt nicht zwingend unbedingt gesehen haben, aber in der Bölschestraße gibt es auch lecker Eis. Und wir haben die „Sambakids“ gehört und gesehen, die mit großer Begeisterung Musik machten (allerdings alle 4 defintiv keine Kids mehr waren). (Ohne Foto, weil zu viele Zuschauer im Hintergrund.)

Ein anderes Foto vom Fest: Ja, Friedrichshagen ist klein, aber ob man den Leuten das Riesenrad wirklich unbedingt direkt vor die Fenster setzen muß?

 

Heute hat Union gespielt und so waren natürlich viele Unionfans unterwegs. Am Bahnhof Friedrichshagen wartete ein Mann mit zwei Steppkes, die jedem anderen erkennbaren Union-Fan zuriefen „Heute gewinnt Union!“ Reaktion der vier Holzfäller-Rockabillies in roten Trikots neben uns: „Hmmmm“. Also Begeisterung sieht echt anders aus! (Aber sie sollten Recht behalten: Union hat verloren).

Was schön war – KW18

Ich habe gebacken. Am Montag (1. Mai – frei) für die Kollegen und heute (Sonntag) für mich. Das Backen am Montag beinhaltete einen Spaziergang zur Wohnung vom Schwesterherz und mir Backpulver zu holen, da ich nur noch ein angefangenes Tütchen hatte. Als ich heute für mich backen wollte, stellte ich fest, daß ich immer noch kein neues Backpulver gekauft habe. Jetzt habe ich überhaupt kein Backpulver mehr – aber für den Kuchen heute hat es noch ausreichend. Alle drei Kuchen waren lecker. Und den heute habe ich dann auf dem Balkon gegessen. In der Sonne! Und den ganzen Rest vom Nachmittag habe ich dann auch auf dem Balkon verbracht. Man muß die Sonne nutzen so lange sie scheint.

Auf dem Balkon ist es allerdings derzeit etwas eng, denn ich habe gestern die Balkonkästen bepflanzt. Bis zu den Eisheiligen bleiben die Kästen aber am Boden an der Wand. Erst danach kommen sie dann ans Geländer.

Außerdem schön diese Woche: Alle Kollegen wieder da. Spontan für eine Schulung nächste Woche angemeldet (privat). Und eine Kollegin gefunden, die für mich die Vertretung macht, wenn ich nicht da bin.

Wir hatten das letzte Mal Schwedisch für dieses Semester. Das ist eigentlich nicht sehr schön, denn jetzt geht es erst im September irgendwann weiter – so eine mehrmonatige Pause ist nicht eben hilfreich beim Sprachenlernen. Aber die Stunde selbst war sehr schön. Es gab zur Feier des Tages Sekt und Cidre und wir haben die schwedische Nationalhymne gesungen. Zum Glück hat uns keiner gehört, es klang sehr schief.

Gestern haben wir bei den Eltern einen Spieleabend gemacht. Habe zwei mal haushoch gewonnen bei den Siedlern.

Und (beinahe vergessen): Ich hatte die „am wenigsten hässliche Karte“ aus Jordanien im Kasten.

Was schön war KW 16 und 17

KW 16 fing mit einem Feiertag an – Ostermontag. Das Wetter war besser als die Tage zuvor, die Pausen zwischen den Regenschauern waren deutlich länger. Und so habe ich mich dann doch mal für eine längere Runde raus getraut. Zwischendurch regnete es natürlich wieder, aber da konnte ich mich gut unterstellen. Und letztlich sorgte eben dieser Regenschauer, bzw. die Wolken, die ihn verursachten für den schönen Kontrast aus tiefdunkelgrauen Wolken mit sonnenbeschienenen hellgrünen Blättchen.

Es folgte die erste Arbeitswoche ohne den Kollegen, von dem ich die Aufgaben übernommen habe. Um es spannend zu machen, waren aber auch die beiden Kollegen, die mir am ehesten weiterhelfen können bei Fragen, nicht da. Ich habe es ganz gut gemeistert.

Am Sonnabend habe ich ein uraltes Webseitenprojekt von mir modernisiert. Damit hatte ich vor einiger Zeit schon mal begonnen, aber auch wenn ich es so unaufwendig wie möglich halten will: es verschlingt viel mehr Zeit als gedacht. Jetzt ist es auf einem Stand, mit dem ich sehr gut leben kann. Ich habe noch viel mehr Ideen, aber das habe ich ja grundsätzlich immer (auch diverseste Ideen für Blogartikel, einige sogar schon angefangen…). Auch schön: für dieses Projekt habe ich durch mehr als 15 Jahre alte Forenbeiträge gearbeitet. An einiges konnte ich mich noch erinnern, an vieles nicht mehr. Wir haben schon schönen Blödsinn geschrieben, damals.

Sonntag dann der lange Spaziergang.

Der Montag dann war einfach doof. So ziemlich rundum. Bis zum Abend, da habe ich mir dann nämlich eine neue Blumengießkanne fürs Büro gekauft.

Die steht da jetzt auf dem Fensterbrett und lächelt mich an.

Dienstag Nachmittag auf Arbeit eine Lösung gefunden, für die ich mir dann mal selber auf die Schulter geklopft habe.

Abends haben sich einige Kollegen dann noch privat beim Australier am Potsdamer Platz getroffen. Auch das eine der Aufgaben, die ich vom gegangenen Kollegen übernommen habe: diese Treffen organisieren. Es war ein schöner Abend mit Gesprächen über Übersetzungen von Büchern und Filmen/Fernsehserien, über Taschenrechner, Abiturprüfungen und diverses andere.

Danach dann beschwingt von der Straßenbahn nach Hause durch fast schon laue Frühlingsluft mit Roger Ciceros „Glück ist leicht“ auf den Ohren.

Freitag war nach zwei Wochen Pause wieder Yoga. Ja, ich hatte es vermißt (auch wenn es gern mal für Muskelkater am Wochenende sorgt).

Sonnabend war die Familie da und das war nicht nur sowieso schön, sondern es holte mich auch aus einem äußerst unschönen Stimmungstief heraus.

Heute dann Angrillen im Garten. Da das Wetter so schön aussah, bin ich ein längeres Stück zu Fuß dorthin gelaufen und habe die Sonne und die Bewegung genossen. Über den Nachmittag wurde der böige Wind immer kräftiger. Er hat es beim Kaffeetrinken geschafft, ein Stück Kuchen vom Pappteller (der auf dem Tisch stand) in die Kaffeetasse zu befördern. Und auch sonst hatten wir viel Spaß. Nur wurde es immer kälter, da half auch das Lagerfeuer nicht, so daß wir deutlich vorm Dunkelwerden nach Hause gefahren sind. Und jetzt bin ich hundemüde, dabei habe ich doch fast nichts gemacht.

Was schön war – KW14 und 15

Die letzten zwei Wochen waren geprägt von viel Neuem auf Arbeit (das bringt eine neue Aufgabe so mit sich) und hundemüde am Abend. Und da ich es mir nicht sofort aufgeschrieben habe, ist auch das meiste Schöne irgendwie verschütt gegangen.

Ein paar Sachen fallen mir aber noch ein. Der Abschied der Kollegen von der Kollegin, die die Abteilung gewechselt hat war extra auf den Montag nach meinem Urlaub gelegt worden, damit ich dabei sein kann. Damit hatte sie gar nicht mehr gerechnet und war entsprechend überrascht – und natürlich auch erfreut.

Letzten Sonntag war ich ja dann unterwegs. Das folgende Foto hat es nicht in den Blogeintrag geschafft, ich finde es aber doch sehr amüsant, deswegen jetzt hier: „Wir haben die Ostereier immer an diesen Strauch gehängt!“

Als ich Gründonnerstag das Haus verlassen habe, wirkte die Welt wie frisch gewaschen: Die Straße und alles war noch naß, aber der Himmel war strahlend blau und die Sonne schien. Das machte richtig gute Laune. Auf Arbeit gab es jede Menge Kuchen und Brötchen mit Belag. Der Anlaß nicht so schön (ein Kollege verläßt und ganz), aber der Kuchen war sehr lecker. Abends hatte ich dann einen Zahnarztkontrolltermin und danach konnte ich ähnlich jubeln wie das Yoga-Männchen: nichts gefunden (Die Zahnärztin klang ein klein wenig enttäuscht).

Dann kam das lange Osterwochenende, und das war ganz entspannt. Familie, lesen, sowas. Das Wetter war sehr April: Sonnenschein und heftigste Regen- oder Graupelschauer wechselten sich ab.  Durchaus schön, wenn man dann nicht gerade draußen ist. Ich habs geschafft, bin kaum naß geworden.

Ansonsten ist es draußen gerade wunderschön: überall blühen Tulpen und Primeln und diverse Bäume.

Was schön war – KW13

Montag hatte ich noch frei, da ich ja Sonntag erst zurückgekommen war und nach dem Urlaub immer noch mindestens einen Tag frei haben möchte zum sortieren und ankommen. Er fühlte sich dann so ein bißchen an wie Wochenende, nur welcher Wochenendtag war mir nicht ganz klar: einerseits Sonnabend, weil ich ja einkaufen gehen konnte (allerdings nicht auf dem Markt), andererseits Sonntag, weil ich ja am nächsten Tag wieder arbeiten mußte. Diese Wochentagsverwirrung hielt dann den Rest der Arbeitswoche an: Dienstag wirkte wie Montag, Mittwoch wie Dienstag…

Montag noch frei zu haben war auch deswegen schön, weil ich mir als spezielles Souvenir eine Erkältung mitgebracht hatte und mich Montag ziemlich schlapp fühlte. Eigentlich hatte ich ja einiges vor für Montag, aber wir fehlte irgendwie die Kraft und schließlich habe ich fast gar nichts gemacht. Auch schön.

Immerhin: diese Erkältung war tatsächlich nur ein Schnupfen, nix mit Fieber und völlig matt wie all die letzten Male, so daß sie mich nur wenig eingeschränkt hat. Nur auf Schwedisch habe ich verzichtet, um am nächsten Abend zum Abteilungsstammtisch gehen zu können Prioritäten..). Ich bereue die Entscheidung nicht.

Als wir Sonntag ankamen, war die Stadt entgegen meiner Erwartung nicht grüner als beim Abflug. Anfang der Woche begann der Frühling dann aber doch und man kann zusehen, wie alles immer grüner wird.

Die Arbeitswoche begann turbulent, in der einen Woche Abwesenheit ist erstaunlich viel passiert und ich habe ungewöhnlich viele Mails bekommen. Gleich am ersten Tag hatte ich zwei Termine, die ihn komplett ausfüllten und von denen ich bei Urlaubsantritt noch nichts wußte. Das ging Mittwoch so weiter und Donnerstag war der erste Tag, wo ich mal ein bißchen Durchatmen konnte. Das neue Aufgabengebiet hat mir neben viel Input (ich muß das innerhalb von 2,5 Wochen übernehmen, das ist der Übergebende nicht mehr da) ein paar Einblicke beschert, die eher in die Kategorie „gut zu wissen“ als „schön“ gehören. Nunja.

Freitag habe ich zufällig meinen Schwedischlehrer getroffen. Das spontane Gespräch auf schwedisch funktionierte zwar ganz gut (nur, daß ich vergessen hatte, was „erkältet“ heißt), aber irgendwie fühlte ich mich, als würde ich mit Schlittschuhen auf sehr glatten Eis stehen: sehr unsicher. Ich muß dringend mehr für mein Schwedisch tun und vor allem Vokabeln lernen.

Sonnabend war ich relativ spontan in Pankow, um mir aus der dortigen Bibliothek ein Buch auszuleihen. Ja, man kann das innerhalb Berlins auch bestellen, aber das wollte ich nicht. die Bibliothek ist spannend und kurzzeitig dachte ich. „Hier sollte ich öfter herkommen“, dann fiel mir wieder ein, wieviele Bücher zu Hause noch darauf warten, gelesen zu werden und wieviele auf der „will ich mal lesen“-Liste stehen, da brauche ich nicht noch neuen Input.

Wo ich schon mal in Pankow war, habe ich dort auch gleich Mittag gegessen. Kurz hatte ich überlegt, das im Shoppingcenter zu machen in dem ich mich noch nach Schuhen umsehen wollte, dann dachte ich mir aber, daß es in Pankow sicherlich irgendwo möglich ist, draußen zu sitzen und zu essen (was in Centern ja eher selten der Fall ist). Und ich wurde auch fündig, habe schön im Halbschatten gesessen (für die Sonne war ich zu warm angezogen) jemanden aus dem Schwedischkurs getroffen und gut gegessen (dann aber ewig vor dem leeren Teller gesessen und darauf gewartet, daß ein Kellner nahe genug vorbei kommt, daß ich ihm in normaler Lautstärke sagen kann, daß ich gern zahlen will).

Danach bin ich dann zum Schuhe Kaufen gefahren und war tatsächlich erfolgreich. Leider nur ein paar (es hätten gern ein paar mehr sein dürfen), aber immerhin. Schuhe kaufen ist bei mir immer ein Drama. Den Rest des Tages habe ich dann auf dem Balkon verbracht und dort wurde es sehr warm.

Sonntag begann sehr faul, aber gemütlich: ich habe nach dem Wachwerden dort weiter gelesen wo ich abends aufgehört hatte und bin letztlich erst gegen 11 aufgestanden. Auch der Rest des Tages war eher gemütlich bis auf die Stunde am Nachmittag als ich einen Rappel bekam und mal testen mußte, ob statt des einen hohen Regals im Wohnzimmer dort nicht besser das niedrige aus dem Schlafzimmer steht. Ich weiß jetzt: das niedrige ist zu niedrig. Werde ich in nächster Zeit wohl ein neues Regal kaufen müssen…