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Schön und gut – KW 23/18

Balkonerdbeeren. Sooo lecker. Und überhaupt der Balkon. (Fast) jeden Abend habe ich darauf verbracht. Überhaupt das Wetter – ich glaub, wir hatten jetzt schon mehr Sommer als das ganze letzte Jahr zusammen. Da gehört nicht viel zu, aber es ist ja erst Anfang Juni, der eigentliche Sommer kommt ja erst noch. Und auch wenn das ziemlich wahrscheinlich ein Zeichen für die Klimaveränderungen sind, finde ich es ziemlich gut, gerade.

Donnerstag war ich nicht auf dem Balkon, da war ich mit dem Schwedischkurs beim Koreaner/Japaner. War ziemlich lecker und wir haben uns richtig gut unterhalten – wenn auch kaum auf Schwedisch.

Und dann war da der Sonnabend, an dessen Ende ich dachte „so ein toller Tag“ und völlig K.O. ins Bett gefallen bin. Er begann sehr zeitig, den um 9 wollten wir (Schwesterherz und ich) in Großbeeren sein. Das dauert ein bißchen von mir aus. Und einen Salat wollte ich vorher auch noch fertig machen. Pünktlich kurz vor 9 waren wir in Großbeeren, haben uns dort mit ein paar Kollegen von mir getroffen und waren dann 2 Stunden Wasserski fahren. Also wir hatten die Bahn zwei Stunden für uns. Ich hab zwischendurch schon auch Pausen gemacht, denn das ist verdammt anstrengend. Bei den ersten beiden Versuchen bin ich nicht sonderlich weit gekommen, aber bei dritten klappte es dann plötzlich und ich bin bis zur zweiten Wende gekommen. Da wurde mir der Zug zu stark und die Geschwindigkeit zu hoch und ich bin erstmal baden gegangen. Beim nächsten Versuch klappte aber auch das und ich hab zwei Runden gedreht (bis sich meine Rückenmuskulatur zu sehr über die ungewohnte Belastung beschwerte). 4 Runden habe ich in meinem längsten Lauf (dem letzten) geschafft – die letzte Gerade mit heftig schmerzenden Muskeln im Rücken und den Händen. Aber ich wollte bis zum Ausstiegspunkt fahren um nicht ewig zu Fuß gehen zu müssen… Bei diesem letzten Lauf bin ich auf den Geraden dann auch schon Slalom gefahren. Zum einen waren die Geraden sonst etwas langweilig, zum anderen sorgte es auch für etwas andere Belastungen der Muskulatur.
Nachdem die zwei Stunden rum waren, hatten wir dann noch den Grillplatz für uns (darum der Salat). Da haben wir dann noch schön gesessen, gegessen, gequatscht. Und das Schwesterherz und ich waren noch im Badeteich der Anlage baden.
Danach sind wir zwei noch in den Garten der Eltern gefahren, wo die Cousinentochter Jugendweihe feierte. Wir haben schön im Garten gesessen, Kuchen gegessen, gequatscht… und Abends gab es für uns noch Kostproben des Mittagessens, das wir ja verpaßt hatten.
Und es war nicht nur die ungewohnte sportliche Belastung, sondern auch die große Hitze am Tag, die dafür sorgte, daß ich um 10 dann völlig fertig ins Bett gefallen bin. Aber: Es war super toller Tag.

 

Der Sonntag begann dann dafür sehr langsam. Ich habe in sehr vielen Teilen des Körpers Muskelkater. Deswegen war die Nacht auch nicht so erholsam (super Idee, sich wenn man wegen hochsommerlicher Temperaturen nachts eh nicht gut schlafen kann auch noch einen Ganzkörpermuskelkater zuzulegen der jede Bewegung schmerzhaft werden läßt). Aber irgendwann nach dem Frühstück war dann plötzlich doch Energie da und ich habe relativ zügig in der Wohnung klar Schiff gemacht und damit wesentlich mehr geschafft als ich beim Frühstück noch für möglich hielt. Den Rest des Tages habe ich dann aber lesend auf dem Balkon verbracht. Auch sehr schön.

Schön und gut – KW 19/18

Die Mauersegler sind zurück! Letzten Sonntag war ich mir nicht sicher, ob ich da wirklich kurz einen Mauersegler gehört hatte. Montag Abend auf dem Balkon war ich mir dann sicher. Es war wieder nur ziemlich kurz, aber eindeutig ein Mauersegler. Dienstag Abend auf dem Balkon hab ich sie dann nicht nur deutlich länger/öfter gehört, sondern auch gesehen. Und Mittwoch im Schwedischkurs hab ich ne ganze Weile ganz fasziniert den Mauerseglern zugesehen (statt aufzupassen).
Außerdem hab ich Montag und Dienstag eine Nachtigall gehört.

Tja, ansonsten. Das Wetter ist fast immer schön. Wobei es derzeit – wenn es nach mir ginge – durchaus jede Nacht regnen dürfte. Die Gräser haben angefangen zu blühen, dazu ist es noch sehr windig – da freut sich mein Immunsystem.

Es war – wegen Himmelfahrt – wieder eine kurze Woche. Könnte man sich auch dran gewöhnen.

Ich bin derzeit ziemlich gut im Erledigen von Dingen. Die alte Matratze ist weg (ok, da haben die Eltern geholfen). Ich hab Papierkram erldigt und an einem alten Webseitenprojekt gearbeitet (was ich seit fast einem Jahr schon machen wollte). Und dann wollte ich für den nächsten Urlaub eine lange Leinenhose haben und habe die am Freitag tatsächlich in ziemlich kurzer Zeit erworben. Mich dabei auch noch über mich selbst gewundert, denn ich hatte überhaupt kein Problem damit, mal eben die Verkäuferin anzusprechen und zu fragen, ob es die in einer anderen Filiale auch noch in einer anderen Größe gibt (konnte sie mir nicht sagen – was ist denn das für ein Warenwirtschaftssystem?). Normalerweise ging es mir bisher bei sowas ja eher wie dem Herrn Buddenbohm (bei dem man sowieso immer gute Artikel lesen kann): Einkaufen möglichst ohne Gespräch (ok, außer beim Draußenausrüster, aber da geh ich ja auch hin wegen der Beratung). Das hab ich am Sonnabend dann gleich fortgesetzt und erst mein Fahrrad zum Bremsbelagtauschen gebracht und dort dann die Möglichkeiten des Austauschens des Lenkers diskutiert und danach noch zum Fotoladen und in Sachen Kamera beraten lassen. Und gekauft (hab ich ja alles schon mal geschrieben).

Sonntag war ich wandern (auch wenn ich mich etwas länger dazu überreden mußte, endlich los zu gehen) und war im Anschluß noch die Eltern im Garten besuchen. Ich war zu spät für Kuchen, habe aber immerhin Rhabarber mit Vanillesoße und Kekse bekommen. Und dann natürlich auch Rhabarber zum Selberkochen zu Hause. Und Schnittlauch. Und Blümchen.

Und abends gab es auf dem Balkon dann feinstes Sommer-Abendessen: Butterknäcke mit Schnittlauch.

Schön und gut – KW 18/18

Montag und Dienstag frei (Brückentag und Tag der Arbeit). So ein zweites Wochenende direkt im Anschluß an das erste ist schon etwas feines. Vor allem, wenn die Woche davor so stressig war. Dienstag merke ich, daß ich endlich wieder entspannt bin. Ich mache nicht viel an den beiden Tagen, erledige so dies und das, lese aber auch viel und laß die Beine Baumeln. Leider ist es draußen nicht mehr so warm, so daß ich vor allem den Dienstag hauptsächlich drinnen verbringe. Angenehmer Effekt dadurch: erstmals seit Tagen keinerlei Allergiesymptome (der Luftfilter, der permanent läuft, hilft dabei). Außerdem schön: ab Dienstag Abend leuchtet meine Solar-Lampion-Kette am Balkon wieder. Ich hatte sie Sonnabend schon aufgehängt, sie blieb aber immer dunkel. Dienstag hab ich sie wieder abgenommen, ausgiebig begutachtet und dabei festgestellt, daß der eine Akku Kontaktschwierigkeiten hatte. Jetzt geht sie wieder.

Donnerstag habe ich mit einer eleganten „ich tu so als käme ich dir entgegen, dann kannst du mir zustimmen ohne zugeben zu müssen, daß du völlig auf dem Holzweg warst“-Mail einen Konflikt gelöst. Sehr stolz drauf gewesen (und vorher sehr glücklich drüber, daß der betreffende Kollege nicht per Telefon zu erreichen war, denn am Telefon hätte ich das nicht so gut hinbekommen. Aber ich hab das mit dem Telefon versucht!).

Außerdem gab es am Mittwoch noch Kuchen für die Kollegen, den ich Mittwoch Abend noch schnell gebacken habe. Da ich wieder mal mein Rührkuchen-Rezept spontan mit geschmackgebenden Zutaten (Rhabarber und Zimt) erweitert habe, wußte ich vorher nicht, ob der Kuchen überhaupt schmecken würde. Alle wäre er aber sowieso geworden (wir sind schon ziemlich verfressen auf Arbeit). Es schmeckte aber tatsächlich sehr sehr gut. Zusätzlich hatte ich drei Packungen Miniwindbeutel gekauft. Die waren auch sehr schnell alle (es gibt ja tatsächlich Menschen, die keinen Rhabarber mögen.)

Nachmittags bei der Teerunde haben wir uns sehr ernsthaft über Einhörner, und ihre Gefährlichkeit unterhalten. Naja, so lange ernsthaft, bis ich dann doch über die Absurdität lachen mußte. Tatsächlich sind die Kollegen das, was mich noch beim aktuellen Arbeitgeber hält. So tolle Kollegen hatte ich bisher woanders nicht mal ansatzweise.

Ebenfalls Donnerstag habe ich mich mal bemüht, einen Termin beim Bürgeramt zu bekommen, da mein Perso inzwischen abgelaufen ist. Das ist ja in Berlin nicht ganz einfach. Inzwischen gibt es wieder zeitnah Termine, aber die unter Umständen sonstwo. Und das Terminvergabetool ist auch nicht eben benutzerfreundlich programmiert. Theoretisch kann man ja alle solche Angelegenheiten bei jedem Bürgeramt Berlins erledigen. Wenn man Ausweis oder Paß beantragt, steht dann aber auch der ausgebende Bezirk da drin. In meinem Paß steht zum Beispiel Lichtenberg, weil es dort damals Sonnabendstermine gab (die waren alle schon ausgebucht, diesmal). Und, es mag albern sein, aber stört mich schon ein wenig. Mit Lichtenberg hab ich sonst so gar nix zu tun. Beim Raussuchen eines passenden Termins habe ich festgestellt: Tegel (zum Beispiel) will ich noch weniger im Ausweis stehen haben. Da freute ich mich riesig, daß ich feststellte, daß es an einem Tag tatsächlich Termine im Bürgeramt meines Stadtbezirks gab. Ha! Und die waren dann tatsächlich auch noch zu für mich akzeptablen Zeiten. Ha! Ende Juni dann…. Sehr amüsiert habe ich mich über die Checkliste, was unbedingt mitzubringen ist zur Beantragung. Erster Punkt: Deutsche Staatsbürgerschaft. Ich hoffe, ich vergesse die dann nicht zu Hause…

Sonnabend und Sonntag weiter diversen Kram erledigt. So langsam ist die aktuelle To-Do-Liste tatsächlich fast abgearbeitet. (Ich hab schon wieder diverse Punkte für die nächste…)

Schön und gut – KW 17/18

Mit etwas Verspätung das Schöne und Gute von letzter Woche:

Dienstag war mal wieder Stammtisch. Wir haben uns im Spreegold in der Stargarder getroffen und hatten eine richtig gute Zeit. Das Essen war gut (der Schoko-Nachtisch ist hervorragend), und die Gespräche drehten sich nicht nur um Arbeit, sondern ziemlich lange Zeit um Musik.

Mittwoch habe ich aus einer Stunde verschlafen nur 20 Minuten später im Büro gemacht. War dann aber wegen des Stresses (und vermutlich vor allem der Allergie) sofort wieder müde.

Im Mittwochsschwedischkurs haben wir den Film „Swing it, magistern“ aus dem Jahr 1940 gesehen. Wunderbar vorhersehbar, der Film. Er wirkt schon etwas putzig, aber die Musik ist gut.

Donnerstag hat mein (zukünftiger) Chef dann sehr viel Streß gemacht, weil ich unbedingt ein Dokument fertig stellen sollte, für daß ich die Eingangsdokumente nicht annähernd rechtzeitig bekommen hatte. Weil ich die ganze Woche schon jeweils so viel vorbereitet habe, wie ging, habe ich es dann tatsächlich noch fertig gestellt bekommen. Und sogar ohne länger zu arbeiten. Habe in Gegenwart des Chefs dann mal ganz nebenbei erwähnt, mit welcher Art Süßwaren ich mag. Er hat es sich notiert, und nachgefragt, wieviel ich denn haben möchte. Nun bin ich auf morgen gespannt, denn:

Freitag hatte ich frei. Das habe ich ersteinmal zum Ausschlafen genutzt. Nachmittags war die Familie zu Besuch und Abends waren wir alle zusammen im Chamäleon und haben uns die Show „Finale“ angesehen. Große Empfehlung. Am Anfang habe ich noch überlegt, was das jetzt werden soll. Aber es wird richtig gut.

Den Sonnabend habe ich hauptsächlich auf dem Balkon verbracht, Blümchen eingetopft und umgetopft und die Sonne genossen. Dazu mußte ich ein paar Mal in den Keller und jedes Mal habe ich die Treppe statt des Fahrstuhl genommen. Sehr amüsant fand ich, daß ich von einer Nachbarin unterwegs gefragt wurde, ob der Fahrstuhl kaputt sei – nur weil ich gelaufen bin.

Sonntag dann wieder wandern. Es war anders als erwartet, aber auch interessant. Und ich hab meine Vermutung zu einer Gruppe, der ich auf dem Havelhöhenweg begegnet bin, bestätigt bekommen.

 

Was ich gut gemacht habe diese Woche (das muß jetzt noch mal extra, weil wichtig für mich):
Obwohl ich mich dazu überwinden mußte, habe ich die ganze Woche immer wieder an dem ungeliebten Dokument gearbeitet und so viel vorbereitet wie es ging mit der Folge, daß ich es pünktlich fertig machen konnte, obwohl die Eingangsdokumente deutlich verspätet waren. Ich habe gleichzeitig aber immer wieder klar gemacht, daß das nicht selbstverständlich ist. Und dem Projektleiter, der sich auch noch aus dem letzten bißchen Verantwortung stehlen wollte, per Mail freundlich aber bestimmt eben dieses zumindest massiv erschwert. (Mein Chef tat dann den Rest.)

Schön und gut – KW 14/18

Diese Woche endete mit einem tollen Wochenende: Ich war wandern (Bericht kommt hoffentlich morgen), ich habe wieder saubere Fenster (ja, es ist so: saubere Fenster können glücklich machen) und es gab Eis auf dem Balkon. An beiden Tagen. Und in der Woche auch schon ein paar Mal. Dazu schönstes Frühlingswetter.

Montag war ja Ostermontag und damit frei. Ich war eine längere Strecke zu Fuß unterwegs (leider hatte die Eisdiele, die ich testen wollte Osterurlaub) und habe festgestellt, daß ich mal wieder wandern gehen sollte, weil mir das fehlt. Am Wochenende dann prompt umgesetzt.

Dienstag war der Kollege, der eigentlich nicht mehr da sein sollte dann doch wieder da und so konnten wir die eine Aufgabe gemeinsam abschließen. Danach hab ich dann zwei andere Sachen auch gleich noch erledigt. Die Woche ging dann leider nicht ganz so erfolgreich weiter, aber insgesamt läuft es derzeit ganz passabel.

Ich war die Woche, weil ich morgens zu sehr trödelte, ein paar mal darauf angewiesen, daß der direkte S-Bahnanschluß klappt – und das hat jedes Mal funktioniert. (Ich sollte wohl diese Woche sicherheitshalber dafür sorgen, daß ich nicht drauf angewiesen bin, jetzt, wo ich die S-Bahn gelobt habe).

Und die Reiseunterlagen für den Oktober-Urlaub sind gekommen. Sehr ausführlich machen sie schon richtig Appetit auf den Urlaub und schüren die Vorfreude. Das fühlt sich jetzt etwas eigenartig an, weil ich ja vorher noch ganz woanders hin verreise. Dazu lese ich jetzt aber gerade einen Reiseführer. Paßt schon.

Achso, ja, Frühling. Frühjahrsmüdigkeit und Pollenallergie halten sich derzeit noch zurück. Ich bin optimistisch und voller Tatendrang.

 

Schön und gut – KW 12/18

Auf Arbeit um Rat gefragt worden und hinterher ein Dankeschön bekommen.

Beim Projektessen mit Kollegen mußte ich feststellen, daß leider fast nur die da waren, mit denen ich nicht so kann. Habe es aber geschafft mich so hinzusetzen, daß ich fast nichts mit ihnen zu tun hatte.

Donnerstag Nachmittag bin ich total entspannt gewesen. Keine Ahnung wieso, aber ich hab es sehr genossen.

Ausgelesen diese Woche (und dann gleich weg gebracht):

„Comeback mit Backpack“ von Gitti Müller. Das ist einerseits ein Reisebericht ihrer Reisen durch Südamerika in den 80er und erneut 35 Jahre später, und andererseits ein bißchen Ratgeber zum Rucksackreisen „im Alter“. Las sich sehr leicht, sehr schnell. Fernwehfutter.

Freitag auf Arbeit ein umfangreiches Review abgeschlossen, vor dem ich mich schon ein Weilchen drückte. Diese Woche endlich intensiv damit befaßt und Freitag Mittag das eigentliche Review endlich abgeschlossen gehabt. Das Reinfrickeln der Ergebnisse in die entsprechende Dokumentation dauerte dann deutlich länger als gedacht (beim nächsten Mal mehr Zeit dafür planen!), wodurch sich mein Feierabend nach hinten verschob. Aber jetzt ist es erledigt.

Und Sonntag festgestellt, daß ich ja zum Rausgehen nicht mal die Wohnung verlassen muß – habe dann den Nachmittag lesend auf dem Balkon verbracht (zugegeben: in Jacke. ohne wäre zu kalt gewesen). Festgestellt, daß mindestens einer der Balkonkastenkrokusse dieses Jahr blüht. Hat das Düngen letztes Jahr tatsächlich geholfen. Bin gespannt, ob noch mehr Blüten kommen.

Gelesen (noch nicht durch): „Moment mal! Was die Zeit min uns macht“, das Buch, daß sich RadioEins zum 20. Geburtstag geschenkt hat. Ich finde es äußerst passend, dieses Buch als „TOP-Titel“, also mit maximal 2 Wochen Ausleihfrist, keine Verlängerung möglich, zu lesen.

Schön und gut – KW 11/18

Nachdem dem Montag ja sehr grau und nachmittags/abends sehr verregnet war, sah der Dienstag Morgen schon deutlich freundlicher aus. Und dann stand ich am Bahnsteig, wartete auf die S-Bahn und plötzlich brach die Sonne durch und strahlte mich an.
Der Sonnenschein hielt die ganze S-Bahn-Fahrt an, auf dem Weg ins Büro wurden die Wolken wieder dichter. Als ich das Büro erreicht hatte, war es wieder grau.

Schön ist ja auch, wenn blöde Tage doch noch gut werden. Mittwoch war so ein Tag. Der fing schon irgendwie blöd an, dann ging es mit einem absolut blöden Meeting weiter und wurde einfach nicht besser. Meine Laune war zwischenzeitlich katastrophal, das hab ich aber mit Musik halbwegs hinbekommen. Außerdem hatte ich Kuchen mit, der den Nachmittag wenigstens etwas versüßte. Und dann auf dem Heimweg komme ich zur S-Bahn hoch und da steht keine. Sie kommt erst sehr viel später, fährt dann noch später los und auch nur einen Bruchteil der Strecke, so daß ich U-bahn und anders fahren muß. Blöd eigentlich. An der S-Bahn hab ich aber jemanden getroffen, mit dem ich mich dann die ganze Fahrt lang wunderbar unterhalten habe. Und zum Schwedischkurs kam ich zwar deutlich zu spät, der hat dann aber auch richtig Spaß gemacht.

Am Wochenende war es zwar wieder richtig kalt (nachts bis zu -10°C, tagsüber maximal knapp unter 0) und unangenehm windig, dafür schien die Sonne. Und so war ich an beiden Tagen lange draußen unterwegs, ca. 2 Stunden jeweils. Im Friedrichshain blühen schon die ersten Krokusse (ja, den Vorgärten schon länger, aber jetzt eben auch im Park, ohne wärmereflektierende Hauswand in der Nähe).

Und an beiden Tagen gab’s nach dem Spaziergang Tee und Kuchen.

 

Schön und gut KW 10/18

Frühling! Heute zumindest. Bis zu 20°C waren es heute, in der Sonne sogar noch mehr. Das habe ich gleich für einen ausgiebigen Spaziergang genutzt: erst zum Schwesterherz, dann in einem großen Bogen nach Hause zurück – und weil es schon schön war und sich gut lief, hab ich noch ne große Schleife drangehängt. Gute zweieinhalb Stunden war ich unterwegs. Zu Hause gab es dann Tee und Kuchen auf dem Balkon, wie ich auch Mittags schon auf dem Balkon gegessen habe (da allerdings noch mit Daunenweste). Und danach noch lesen in der Sonne auf dem Balkon, bis sich die Sonne hinter Wolken versteckte und es dann doch zu kühl wurde.

Den Kuchen hab ich gestern selbst gebacken. Da war er zur Nachmittagsteezeit leider noch im Ofen, aber heute schmeckte er wunderbar. Und ich habe jetzt noch ganz viel Kuchen für die nächste Woche. Und einen Teil auch noch eingefroren für irgendwann später.

Das Wochenende war insgesamt auch sehr gut, ich habe eine ganze Menge erledigt. Ohne To-Do-Liste, einfach so, diverses, was teilweise seit Wochen schon hier rumliegt und auf Erledigung wartet. Nun ist es erledigt. Und viel gelesen habe ich auch noch zwischendurch. Ein ganz wunderbar entspanntes Wochenende.

Angefangen hatte das schon Freitag Nachmittag, als ich auf Arbeit zum ersten Mal seit Ewigkeiten in einen Flow-Ähnlichen Zustand geriet. Die Aufgabe war immer noch doof, aber ich hab sie einfach erledigt. Und dann noch eine andere, die sich daraus ergab. Und dies noch und jenes noch – und am Ende war ich sogar länger da als geplant, aber es fühlte sich gut an und ich hatte richtig was geschafft. Vorteil war aber auch: spätestens ab halb 4 war quasi niemand mehr da außer mir, zumindest niemand mehr, mit dem ich zu hab. Es konnte also auch niemand mehr stören, und ich konnte mich mit niemandem mehr ablenken.

Schön und gut – KW 09/18

Die Erkältung hatte sich so weit beruhigt, daß ich Montag wieder arbeiten gehen konnte.

Weiterhin sehr sehr sonnig, aber auch echt kalt. Erstmals diesen Winter den Daunenmantel rausgeholt.

Ansonsten eine relativ ereignisarme Woche. Schwedisch am Mittwoch war ok, am Donnerstag hats Spaß gemacht. Freitag endlich eine unangenehme Aufgabe auf Arbeit abgeschlossen.

Seit Freitag hänge ich irgendwie in den Seilen und weiß nicht warum. Freitag und Sonnabend fiel es nicht so sehr auf, weil ich zu tun hatte (wir waren am Sonnabend nach Möbeln gucken fürs Schwesterherz und für mich), aber heute, am Sonntag da hab ich es doch deutlich gemerkt. Keine Energie, keine Lust zu nix. Um 1 hab ich mich dann endlich aufgerafft und bin raus gegangen für einen langen, langen Spaziergang. Bewegen ist gut, Sonne ist gut, das sollte helfen. Unterwegs fiel mir auf, daß ich zwar das Portemonaie dabei hatte, um notfalls mit den Öffentlichen nach Hause fahren zu können, aber den letzten Monatskartenwechsel verschlafen hatte. Ich war also noch mit dem Februarticket unterwegs. Prompt habe ich überlegt, ob ich nicht doch direkt nach Hause gehe, statt noch eine große Runde zu drehen. Habe mich dann aber für die lange Strecke entschieden. War gut, meine Laune besserte sich tatsächlich. Auf dem Heimweg hab ich mir beim Bäcker dann noch Kuchen gekauft (Mittagessen war ausgefallen, hatte aber auch spät gefrühstückt). Nach ca. 2,5 Stunden war ich wieder zurück, deutlich besser gelaunt. Ich habe gleich erstmal das aktuelle Monatsticket eingesteckt und dann schön auf dem Sofa Kuchen gegessen und Tee getrunken.

Abends dann ganz plötzlich ganz klar gewußt, was ich im nächsten Urlaub machen will. Tagträumen kann manchmal doch ganz hilfreich sein. Jetzt hoffen, daß wenigstens das klappt.

Schön und gut – KW 08/18

Ganz viel Sonne. Die schafft es nachmittags sogar wieder bis ins Wohnzimmer. Die dunkle Zeit des Jahres ist vorbei.

Halbtagskrank. Daß ich krank war (so richtig mit Fieber und so), war natürlich nicht schön. Daß es mir an etlichen Tagen aber nur Nachmittags mies ging, vormittags aber noch ziemlich ok, das war durchaus angenehm. Ich habe tatsächlich eine ganze Menge gelesen. Und dann war ja auch noch Olympia. Die Übertragungen nachts habe ich mir nicht angesehen, aber Mittags (unserer Zeit) waren ja auch immer noch mal Entscheidungen. So habe ich den letzten Lauf beim Damen-2er-Bob gesehen (und den Sieg des Berliner Bobs). Und die Biathlon-Staffeln. Und Eisschnelllauf-Teamverfolgung war jetzt nicht so wahnsinnig spannend für mich, sieht aber sehr elegant aus.

Sonnabend ging es mir dann wieder so gut und es war so schönes Wetter, daß ich gleich zwei mal für einen längeren Spaziergang draußen war. Abends habe ich mal wieder ein Kalenderbild gemalt. Ein bißchen spät, der Monat ist ja schon fast rum, aber so ungefähr sah es in Transilvanien aus:

Sonntag habe ich erst das Krankenlager im Wohnzimmer wieder abgebaut und dann gab es Kuchen dafür, daß ich bei den Eltern Computerprobleme behoben habe. Das hat nicht ganz so umfassend funktioniert, wie ich mir das gewünscht hätte, aber sie sind glücklich mit dem Ergebnis.