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Winter, ey!

Nachts gegen halb 4 war ich mal kurz auf und stellte fest, daß es sehr hell aussieht von draußen. Kurz ums Rollo nach draußen geschielt: Schnee! Alles weiß!

Ehrlich gesagt war ich ziemlich sicher, daß morgens schon wieder alles weg sein würde, denn ich hörte es tropfen und es waren ja Temperaturen über Null angesagt. Morgens lag aber tatsächlich noch was, zum Beweis habe ich ein schnelles Foto gemacht auf dem Arbeitsweg.

Mittags regnete es. Und auf dem Heimweg regnete es richtig und langanhaltend. Vom Schnee ist nichts mehr zu sehen.

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Rückblick 2016 – Ural

Einer der Blogartikel, mit denen ich mich schon lange beschäftige: Angefangen im Januar, überarbeitet und weiter geschrieben im Urlaub und jetzt endlich fertig gestellt. Achtung: viel Text und noch mehr Fotos.

Bevor ich vom aktuellen Schnee berichte, kann ich ja Schnee vom letzten Jahr zeigen. Im März 2016 war ich mit dem Schwesterherz im Ural, dem Grenzgebirge zwischen Asien und Europa.Wir waren im Nationalpark Taganai, einem Gebirgszug im südlichen Ural, der aber auf gleicher geografischer Breite liegt wie Kopenhagen (wenn man auf die Europa-zentrierten Karten sieht, vertut man sich da leicht).

Wenn ich vorher (und auch hinterher) von der Reise erzählt habe, war die häufigste Frage: Und was macht man da? Nun, Ski laufen, auf Backcountry-Langlaufski von Hütte zu Hütte und wo keine Hütte ist, eben Übernachtung im Zelt. Da wir das über einen deutschen Reiseveranstalter gebucht hatten, der wiederum mit einer russischen Agentur zusammenarbeitete, war das Ganze ziemlich komfortabel: Wir hatten nur Tagesgepäck, das große Gepäck wurde von der russischen Crew transportiert, die auch das Zelt aufgebaut und gekocht hat.

Tag 1

Los ging es in einem kleinen Nest nahe Slatoust. Da haben wir das Gepäck auf die Schlitten verladen, einen Mittagsimbis bekommen, uns die Ski untergeschnallt und sind los gelaufen.

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Was schön war – KW5

Am Montag war ich mit Kollegen erst was essen und dann im Kino. La La Land haben wir uns angesehen. Was mich sehr amüsiert hat: Nachdem endlich die ewig lange Werbung vorbei war und endlich endlich der Film anfing, sprangen die drei neben mir nach den ersten Sekunden fast auf – und verließen das Kino. Sooo schlecht war der Film gar nicht. Ich fand ihn sogar ziemlich gut und habe beschwingt das Kino verlassen. Draußen hatte es inzwischen geschneit, alles war weiß überzogen.

Beschneiter Baum in der Nacht

Und das lag sogar am nächsten Morgen noch.

Schneebedeckte Tanne

Im Norden Berlins übrigens nicht, aber mittig lag sogar am Mittwoch noch Schnee.

Rosa Himmel über schneeweißen Bäumen

Und auch am Donnerstag, da leider ohne Foto, was sehr sehr schade ist, denn da ging die Sonne als großer orangener Ball hinter den weißen Bäumen auf und das sah einfach toll aus. Aber ich war spät dran und hatte keine Zeit für Fotos.

Für Freitag abend hatte das Schwesterherz dann den Besuch des Zirkus FlicFlac vorgeschlagen. Vorher waren wir in der Nähe des Ernst-Reuter-Platzes essen und auf dem Weg dorthin sah ich dieses Schaufenster:

Buchladen Schaufenster Knesebeckstraße

Ein ganzes Schaufenster voll mit Adventskalendern! Das sieht man ja im November/Dezember schon selten, im Februar hätte ich nicht mehr damit gerechnet.

Der Zirkus war gut. Zirkus in cool mit Motorrädern und so, aber auch mit einigen sehr traditionellen Nummern. So habe ich da das erste Mal eine Hochseilnummer live gesehen und das war schon beeindruckend.

Hochseilartisten

Und Sonnabend haben wir beim Schwesternherz die Visum-Anträge für Russland ausgefüllt. Davor gab es noch Schweineohren, und dann eben diesen Behördenkram, der selber jetzt nicht so schön ist, uns aber dem Winterurlaub wieder ein Stück näher bringt (daß ich mal wieder Sorgen habe, ob meine Kondition ausreichend ist – geschenkt).

Seltsame Gestalten

Heute Abend gab es im Park etliche seltsame Gestalten. Sie lächelten freundlich, waren aber eiskalt.

Schneemann 5b

Schneemann mit Segelohren

Schnee-Punk

Schneezylinderträger

Schneemann

Schneemann

 

(Die Schnappschußkamera kann fallen und unter Wasser, aber wenig Licht kann sie nicht so gut.)

Inzwischen ist Tauwetter…

Winterwanderung im Berliner Norden

Am Freitag habe ich begonnen, die Fotos vom letzten Jahr auszusortieren und dabei festgestellt, daß ich im ersten Halbjahr richtig viel wandern war, danach aber nicht mehr. Kurz nach dieser Feststellung bekam ich eine Einladung: Willst du am Sonntag mit wandern kommen? Kurz nachgesehen, was die Wettervorhersage sagt (zwischenzeitlich war mal mit Schneeregen und Regen für Sonntag gedroht worden) und dann zugesagt.

Sonntag früh dann war ich um 7 schlagartig wach, warum auch immer. Das war ziemlich ärgerlich, denn diesmal mußte ich erst um 10 losgehen, da wir in Berlin bleiben wollten. Und um 7 ist es noch echt duster! Ich habe dann noch eine Stunde lang versucht wieder einzuschlafen bis ich aufgegeben habe und aufgestanden bin. Und dann hab ich so rumgetrödelt, daß ich aufpassen mußte nicht zu spät loszugehen.

Wenn man vom U-Bahnhof Alt-Tegel zum Tegeler See läuft und beim Erreichen des Ufers rechts (nach Norden) abbiegt, ist man ganz schnell im Wald (und kommt am ältesten Baum Berlins vorbei, der dort ein paar Meter vom Uferweg entfernt steht). Und wenn man dann grob immer dem Seeufer folgt, hat man auch immer wieder schöne Blicke auf und über den See.

Winterseeufer mit Schwan

Winterseeufer

Winterseeufer

Winterseeufer

Bis man dann Tegelort erreicht. Man  hat immer noch Blick aufs Wasser, läuft aber an Häusern entlang. An der Fähre zwischen Tegelort und Hakenfelde gibt es nicht nur Stockenten, sondern auch ein Mandarinentenpaar.

Stockenten mit Mandarinente

Nach erreichen des anderen Ufers überquert man einen Kanal, und beim nachträglichen Blick auf die Karte (ich bin ja nur mitgewandert), habe ich festgestellt, daß ich vermutlich auf diesem Kanal mal das Wanderrudern ausprobierte (da war es aber deutlich wärmer). Er heißt Aalemannkanal, und ja, er ist da hinten einfach zu Ende.

Aalemannkanal

Ab hier wird es mehr und mehr städtisch. Erst an Wochenendhaussiedlungen vorbei, dann an großen Wohnhäusern. Zwischendurch auch immer mal wieder an Industrieruinen, wie zum Beispiel an dieser hier.

Industrieruine

Sie ist übrigens voll leer.

voll leer

Und nach 14 Kilometern ist man dann an der Spandauer Altstadt angekommen. Wir sind noch ins Brauhaus Spandau eingekehrt. Da das Wetter jetzt nicht unbedingt dazu einlud, lange Pause zu machen, haben wir eben erst hier Mittag gegessen. Zur besten Kuchenzeit. Egal.

Wunderbar war es. (Und daß ich danach so müde war, schiebe ich einfach mal aufs frühe Wachwerden.)

 

Winterwanderung

Inzwischen ist ja schon wieder Frühling, aber wir hatten tatsächlich schon Winter dieses Jahr mit mehreren Tagen Schnee. Gut, der meiste Schnee fiel letzten Sonnabend um dann in der Nacht zum Sonntag wegzutauen – das war eher suboptimal. Aber davor lag auch schon längere Zeit eine dünne Schneeschicht und vor inzwischen anderthalb Wochen haben ich das für eine Winterwanderung genutzt.

Rundwanderung von Chorin nach Brodowin und zurück. Es lag eine dünne Schneeschicht, kaum Wind, Temperatur nicht allzu weit unter Null, leider keine Sonne. Aber auch so war es eine schöne Wanderung mit interessanten Gesprächen.

Closter Chorin

Amtsee Chorin

bei Brodowin

Tierpark im Schnee

Endlich liegt auch in Berlin Schnee – passend zum geplanten Ausflug in den Tierpark. Den Tierpark mit Schnee (und Sonne)  ist noch schöner als nur Tierpark mit Kälte. Da passiert mehr – bei manchen Tieren.

Der Brillenbär zum Beispiel hat den Kletterbaum vom Schnee befreit.

Brillenbär auf Kletterbaum (mehr …)

Nachtrag: Winterurlaub 2013

Görlitz, Breslau und Glatz waren letztes Jahr ja nur Zwischenstationen auf dem Weg zu unserem eigentlichen Ziel, dem Altvatergebirge, bzw. der Durchquerung dessen auf Skiern. Von einem kleinen Dörfchen noch auf polnischer Seite starteten wir gleich ordentlich: 800 Höhenmeter den Grulicher Schneeberg hinauf. Es der Weg führte durch wunderbarste Winterlandschaft, und je höher wir kamen, desto dicker waren der Schnee auf den Bäumen.

Altvatergebirge Tag 1 - beschneite Bäume Altvatergebirge Tag 1 - dick beschneite Baeume

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letzte Woche

Langläufer im Wald

Ausführlichen Bericht gibt es, sobald ich wieder richtig angekommen bin.