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WMDEDGT August 19

Gestern war ja der 5. des Monats und damit Tag des Tagebuchbloggens. Das hatte ich total vergessen. Aber ich weiß noch, was ich den ganzen Tag so gemacht hab:

Wecker klingelt um 7, irgendwie schaffe ich es dann auch, das Radio an zu machen. Nach ein paar mal snoozen stehe ich auf. Bad. Küche. Tee machen, Milch heiß machen fürs Müsli. Für den Nachmittagsnack will rote Johannisbeeren mitnehmen, die müssen noch gewaschen werden. Dann in den Becher. Etwas Zucker dazu, Joghurt dazu. Wasserflasche füllen für unterwegs, alles in den Rucksack, dann Frühstück. Kurz nach 8 los.
Die Sommerferien sind vorbei: die Straßenbahn fährt wieder häufiger und die Bauarbeiten bei der S-Bahn sind vorbei. Da ich etwas spät los bin, ist die spannende Frage, ob die zweite S-Bahn auch nach Ende der Bauarbeiten auf die erste wartet. Sie ist aber noch gar nicht da, als wir am Umsteigebahnhof ankommen.
Ich muß mich kurz dazu überreden, lerne dann aber auf der Fahrt wieder Japanisch-Vokabeln.
Das Büro ist schon voll als ich ankomme und der neu eingezogene Kollege hat großen Kommunikationsbedarf. Ich flüchte zum Büro einer Kollegin, mit der ich mich lieber unterhalte.
Zurück am Platz lese ich eine Mail, daß meine Wechselpläne innerhalb der Firma sich zumindest für dieses Jahr erstmal zerschlagen haben. Mist. Ich warte da schon seit letztem Jahr drauf. Vor meinem Urlaub im Mai sah es aus, als würde es endlich was werden. Dauerte dann aber doch noch. Und ist jetzt (erstmal) komplett abgesagt worden.  Der Bereich in den ich wechseln wollte darf in diesem Jahr niemanden mehr einstellen. Mist.
Dann Arbeit. Erstmal Restarbeiten von Freitag. Da waren die automatisierten Prozesse bis zu meinem Feierabend noch nicht so weit, daß ich die Aufgabe beenden konnte. Das mache ich jetzt.
Mittagspause. Mittagsrunde.
Nachmittags bin ich hauptsächlich damit beschäftigt, per Skype Fragen zu beantworten und Prozesse zu erklären. Das hätte eigentlich vorher mal geschult werden sollen, der neue Projektleiter fand das aber überflüssig. Klar, jetzt erkläre ich natürlich hinterher. Außerdem die Kollegin aufgleisen, die aus dem Urlaub zurück ist, was in der Zeit so passiert ist und erledigt wurde.
Kurz vor 6 Feierabend. Ich bekomme ein paar vereinzelte Tropfen ab, aber es regnet dann doch nicht. So gehe ich die letzten beiden S-Bahnstationen wieder zu Fuß.
Zu Hause angekommen, versumpfe ich erstmal auf dem Sofa. Irgendwann mach ich mir was zu essen und starte vorher noch ne Waschmaschine. Essen. Im Internet rumlesen. Wäsche aufhängen. Weiter rumsumpfen bis ich ins Bett gehe. Zwischendurch überfällt mich tiefe Traurigkeit* wegen des nicht zustande kommenden Wechsels, die ich versuche wegzuschieben. Klappt ganz gut, ich schlafe relativ schnell ein. Aber ich hatte schon bessere Tage.
Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.
* War auch heute den ganzen Tag immer noch so: ich bin traurig. Merkte ich auch an der Mimik, lächeln fühlte sich total falsch an. Ist ja aber kein Wunder. Immer, wenn es in letzter Zeit doofer geworden ist, hab ich gedacht „naja, ist ja nicht mehr für lange, dann bin ich hier weg“. Und nun löst sich das einfach in Luft auf.
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WMDEDGT Juli 19

5. des Monats, Tag des Tagebuchbloggens, auch bekannt als „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WMDEDGT).

 

Kurz nach 6 bin ich das erste Mal wach und überlege ob ich aufstehe so wie am Mittwoch, schlafe aber sofort wieder ein. Gefühlt im nächsten Moment weckt mich der Wecker – da ist es aber schon 7. Radio an und noch halb schlafend bekomme ich von den Nachrichten immerhin zwei wichtige Informationen mit: es wird den ganzen Tag grau sein (was ich für Sommer nicht soo toll finde) und es wurden mal wieder Kabel gestohlen und das könnte sich sehr ungünstig auf meinen Arbeitsweg auswirken. Wegen Halbschlaf bekomme ich nicht so ganz mit, welche Bahn jetzt noch wo fährt. Das immerhin macht mich so wach, daß ich recht zügig aufstehe, um Zeit zu haben eben das noch herauszufinden. Ein Gutteil der Zeit bleibt allerdings im Bad, denn richtig wach bin ich dann doch noch nicht und alles dauert länger. Schließlich lande ich aber doch in der Küche, bereite mein Frühstück vor und während des Frühstücks sehe ich nach, inwieweit ich betroffen bin. Eigentlich gar nicht, ergibt meine Recherche.

Nach dem Frühstück Schuhe und Jacke an (es sind zwar immerhin 4° mehr als gestern, aber trotzdem nur 16°C und wegen grau wird es so sehr viel mehr auch nicht werden und regnen könnte es ja vielleicht auch noch). Am S-Bahnhof kaufe ich mir die Erdbeeren für den Nachmittag – mit eigener Tüte und passendem Kleingeld. Und oben am Bahnsteig stelle ich fest, daß ich doch betroffen bin. Ein bißchen. Ich bin zeitig genug, um problemlos anders ohne Zeitverlust fahren zu können. In der zweiten S-Bahn versuche ich Japanischvokabeln zu lernen. Das habe ich jetzt 2 Tage nicht gemacht (zu laut und zu müde), aber wenn was hängen bleiben soll, muß ich das regelmäßig tun. Weil ich immernoch sehr müde bin und halb schlafe, gebe ich aber recht schnell wieder auf und höre stattdessen Musik.

Kaum angekommen im Büro, ich will mir in der Teeküche gerade den ersten Tee machen, spricht mich mein vermutlich zukünftiger Chef an (bis zu seiner Ebene wurde die neue Organisation schon verkündet, darunter noch nicht, aber irgendwie ist die Aufteilung schon klar nur eben noch nicht offiziell). Für die Aufgabe die ich seit Montag mache bin ich vom dafür Verantwortlichen doch nicht zu 100% verplant, sondern nur zu 20, also kann ich auch noch Aufgaben aus seinen Projekten übernehmen. Okeee.

Zurück am Schreibtisch überlege ich, was ich nun in welcher Reihenfolge tun werde. Eigentlich muß ich mich endlich in die neue Aufgabe (Team-Koordination in einem Projekt) einarbeiten, aber das ist extremst mühseelig. In dem Projekt verwenden sie komplett andere Tools und haben deswegen auch zum Teil die Prozesse umgestellt, aber eine Einarbeitung habe ich trotz mehrfacher Hinweise nicht bekommen also versuche ich es mit alten Schulungsunterlagen, die aber für andere Situationen erstellt wurden und zum Teil schon wieder obsolet sind. Also bitte ich per Mail noch mal dringend um Einarbeitung und widme mich dann Restarbeiten aus dem Bereich, den ich im letzten halben Jahr bearbeitet habe. Damit hatte ich gestern schon angefangen, das lief ganz gut. Heute nicht ganz so. Kurz vor Mittag komme ich wieder in genau solch eine Diskussion, weswegen ich froh bin, dort nicht mehr mitarbeiten zu müssen. Die Diskussion läuft per Chat und eigentlich macht der Kollege etwas ganz anderes, also schlage ich vor das wir das auf eine gesprochene Diskussion später am Tag verschieben, wenn er mit seiner aktuellen Aufgabe fertig ist. Zwischendrin bekomme ich noch Antwort auf meine Mail von vorher: für intensive Schulung ist gerade keine Zeit, bitte mal Fragen aufschreiben, die werden dann beantwortet. Als ich ungefähr ne Stunde später von der gleichen Person gefragt werde, ob ich mal den Status des Teams geben könnte, antworte ich folgerichtig mit „Nein, mir fehlt die Einarbeitung in die Tools“. Irgendwann reicht es auch.

Zum Glück ist dann Mittagspause. Da sind wir heute nur eine kleine Runde. Der eine Kollege ist schon die ganze Woche krank, der andere heute, einer arbeitet von zu Hause aus und einer muß noch dringend was erledigen, kommt erst später und kann dann auch nicht mitkommen bei der Runde nach dem Essen. Wir sind ziemlich schweigsam heute. Müde. Graues Wetter. Und wohl nicht nur ich frustriert. Nach dem Essen noch mal eine Mail mit Bitte um wenigstens ungefähren Status die ich noch mal unfreundlich beantworte. Ich bin grad aber auch wirklich unmotiviert. Dieses umhergeschubbst werden (mach mal dies. ach, wir brauchen da ganz dringend jemanden, mach erstmal das. achso, aber doch nicht vollzeit, mach parallel auch noch jenes) macht keinen Spaß. Immerhin führt die zweite Mail dazu, daß der Verantwortliche dann doch mal bei mir vorbei kommt (er sitzt ja nur ein paar Meter weiter), mir wenigstens etwas Einarbeitung am Montag verspricht und sich auch vage entschuldigt für die Mail. Ich mach weiter mit einem Review aus dem letzten halben Jahr, das läuft besser als das erste. Dann helfe ich im Nachbarbüro mit meinem Wissen aus den letzten Jahren. Und dann hat der vermutlich nächste Chef noch ne Frage, in dem Rahmen erwähne ich leider, in welcher Rolle ich im letzten Jahr tätig war und verlasse sein mit einem neuen Arbeitspaket für die nächsten Wochen: das was ich im letzten Jahr gemacht hab in abgespeckter Version. Super. Nicht.

Kurz nach 5 Feierabend. Ich bin wahnsinnig müde. Schaffe es aber immerhin, in der S-Bahn noch zu lesen. Ich weiß sogar noch, was ich gelesen habe. Ich fahre aber bis zur letzten S-Bahnstation und steige nicht schon zwei früher aus um den Rest zu Fuß zu gehen. Zu Hause überlege ich, ob ich nicht einfach direkt ins Bett gehen sollte. Aber was essen sollte ich schon noch vorher. Und irgendwie lande ich während der Abendbrotvorbereitungen doch wieder mit dem Tablett auf dem Sofa. Da beschwert sich der eine kranke Kollege, ich solle mal wieder bloggen, er langweile sich (ist hiermit erledigt, hätte ich aber auch ohne die charmante Aufforderung gemacht). Irgendwann gehe ich dann doch essen und bin danach gar nicht mehr sooo müde. Zumindest immerhin wach genug, um den Blogbeitrag zu schreiben. Jetzt aber fallen mir schon wieder fast die Augen zu. Lang wird es heute also nicht mehr dauern, bis ich ins Bett gehe. Da ist es gut, daß es so grau ist, scheint mir wenigstens nicht die Sonne ins Schlafzimmer.

 

Ich befürchte, das klingt alles ganz fürchterlich frustriert und demotiviert und so. War es heute auch. Aber ich hatte die Woche schon diverse Phasen wo ich feststellte und dachte „es geht mir gut“. Nur heute eben nicht. Heute grau, müde, bäh.

 

Die anderen Tagebuchblogger findet man wie immer bei Frau Brüllen.

Wanderung bei Rüdnitz (WMDEDGT – Mai 19)

Es ist nicht nur der Monatsfünfte und damit Zeit für das Tagebuchbloggen (bekannt alls „Was machst du eigentlich den ganzen Tag? (WMDEDGT)), sondern auch noch Sonntag, und damit Zeit zum Wandern.

Mein 5. Mai beginnt aber noch mit dem Rest des 4. . Ich bin einerseits noch mit der Datensicherung meines Rechners beschäftigt, den ich seit einer Woche nicht davon überzeugt bekomme, sich wieder mit dem Internet zu verbinden, weswegen ich wohl zuhärteren Mitteln greifen muß. Davor will ich aber alles Wichtige sichern. Und andererseits versuche ich einen Blogbeitrag über meine Feiertagswanderung zu schreiben. Die gerät mir aber viel zu negativ, weswegen ich beschließe, das erstmal sein zu lassen und doch ins Bett zu gehen. Das ist dann so gegen 1.

Ich brauche ne Weile bis ich einschlafen, wache dafür relativ zeitig am Morgen das erste Mal wieder auf. Und dann noch mal. Und um halb 9 klingelt der Wecker. Ich brauch ein bißchen, bis ich in die Gänge komme, das ist aber nicht weiter schlimm, denn die Weckzeit war sehr großzügig geplant. Schwierig ist dann auch die Frage, was ich anziehen soll. In der Sonne ist es in den letzten Tagen immer relativ warm gewesen, aber beim Frühstück sind es erst 6°C. So entscheide ich mich dann doch für die wärmere Variante (die wärmere Hose, das lange Merino, und über die Softshelljacke zumindest für die „Anreise“ noch die Primaloftjacke), packe aber auch noch Alternativen ein, falls mir doch zu warm ist. Da ich heute keine großen Trainingsambitionen habe außer „Bewegung draußen“, geht das Rucksackpacken ziemlich schnell.

7 vor halb 10 verlasse ich die Wohnung. Am S-Bahnhof hole ich mir noch Proviant (es hätte eine zeitlich kürzere Anfahrsvariante gegeben, die ich aber verwarf, weil ich nicht an einem Bäcker vorbei gekommen wäre). In der S-Bahn hole ich einen der offenen Punkte meiner gestrigen To-Do-Liste nach: Japanisch-Vokabeln lernen. Meine Konzentration läßt aber zu wünschen übrig.

Ostkreuz muß ich umsteigen und bekomme plötzlich mächtig Appetit auf die Vanillestange, die ich bei einer der letzten Wanderungen dort gegessen habe. Ich habe zwar eigentlich Proviant im Rucksack und ja auch gefrühstückt, aber damit ich nicht gleich nach Beginn der Wanderung Hunger habe, will ich mir die doch noch kaufen. Auf der Suche nach dem entsprechenden Stand fällt mir ein, daß das damals am Südkreuz gewesen ist. Die beiden Bahnhöfe sehen sich inzwischen zu ähnlich (haben aber nicht das gleiche Verpflegungsangebot). Vanillestange gibt es also nicht, deswegen kaufe ich mir eine Apfeltasche. Und habe – am Zielbahnsteig angekommen – prompt nicht nur keinen Hunger, sondern auch keinen Appetit mehr. Nunja.

Beim Einsteigen in die Regionalbahn treffe ich dann jemanden, den ich von vorherigen Wanderungen kenne. Damit hat sich das Vokabelnlernen erledigt, das wäre doch zu unhöflich gewesen. Wir unterhalten uns und ich essen meine Apfeltasche und gegen halb 12 sind wir in Rüdnitz. Kurz vor dem Aussteigen gesellte sich noch eine Mitwanderin zu uns, die anderen Treffen wir dann auf dem Bahnsteig.

Es folgt eine Rundwanderung durch das Briesenthaler Naturschutzgebiet. Wunderbar Abwechslungsreich. Komplett ohne Kiefernforst. Stattdessen viel Buchenwald, oft Freiflächen, oder sumpfiges Gebiet. Wir sehen sogar einen Biberdamm. Mücken gibt es natürlich auch, aber die finden diesmal andere deutlich interessanter als mich, zum Glück. Ich fange mir nur einen Mückenstich oben am Scheitel ein. Feld bei Rüdnitz

Feldweg bei Rüdnitz

Biberdamm

Mittagspause machen wir dann in einem Schachtelhalmwald, wunderbar in der Sonne sitzend. Meine Bekleidungswahl war genau richtig, wie ich feststelle. In der Sonne ist es zwar gelegentlich fast zu warm, aber zum einen gibt es eh immer wieder große Wolken, außerdem sind die Bäume ja schon ziemlich belaubt, weswegen es auf dem Weg auch schon recht schattig ist.

Schachtelhalmwald

Wasserlauf

Seeufer

Wieviel die Sonne ausmacht, merken wir dann am See. Anfangs ist es wunderbar warm, dann schiebt sich aber eine dicke Wolke vor die Sonne, dazu ist es ziemlich windig – da wird es schnell kalt.

Ca. 14km sind insgesamt unterwegs, dann sind wir wieder am Bahnhof von Rüdnitz, 20 Minuten bevor der Zug kommt. Beim Heimweg will ich die zeitlich kürzere Variante ausprobieren. Leider spielt die Straßenbahn nicht mit, ich warte fast 20 Minuten. Da wäre der Weg über Ostkreuz wohl schneller gewesen.

Gegen 6 bin ich wieder zu Hause und gehe gleich erstmal in den Keller, einen Blumentopf zu holen. Ich habe seit 2 Monaten eine Rose in der Vase zu stehen, die neue Blätter getrieben hat und auch sowas wie Wurzeln. Die möchte ich endlich in Erde setzen – mal sehen, ob das was wird. Weil es ja immer noch nicht wärmer geworden ist, gehe ich in Wandermontur auf den Balkon für die Pflanzaktion. Außerdem verteile ich gleich noch ein bißchen Blumenerde in den Balkonkästen. Als ich die bepflanzt hatte, reichte die Erde nicht und irgendwie war ich seither nicht dazu gekommen, das nachzuholen. Danach geht es unter die Dusche, dann nehme ich die trockene Wäsche von gestern ab und räume sie weg, anschließend gibt es Abendbrot. Dazwischen immer Pausen denn ich bin unerklärlich Müde und meine Stimmung ist eher „ich will einfach nur hier sitzen“. Nach dem Abendessen räume ich den Rucksack aus und starte die Waschmaschine. Danach geht es an den Rechner. Mir waren noch Sack

hen eingefallen, die ich noch sichern wollte. Außerdem will ich die Fotos von der Kamera runterladen. Ich bin so müde, daß ich mich wirklich sehr konzentrieren muß um das alles hinzubekommen. Ich habe gerade den Rechner vom Schesterherz (den sie mir dankenswerterweise zur Verfügung gestellt hat) gestartet und nur gaaaanz wenig im Internet gelesen, da rufen die Eltern an. Es wird ein etwas längeres Telefonat, inzwischen ist dann auch die Waschmaschine fertig. Nach dem Telefonieren hänge ich also die Wäsche auf und dann beginne ich endlich mit dem Blogbeitrag.

Eigentlich wollte ich ja heute noch die Packliste für den Urlaub schreiben. Und planen, was noch erledigt werden muß und wann. Aber das wird nichts mehr. Es ist jetzt 10 und ich gehe ins Bett.

 

Die anderen Teilnehmer des Tagebuchbloggens gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

WMDEDGT – April 19

Es ist wieder der 5. des Monnats und damit des Tagebuchbloggens, auch bekannt als „WMDEDGT“.

Unruhige Nacht. Die Pollenallergie stört beim Schlafen (ich denke mal wieder über eine Kurzhaarfrisur nach, dann könnte ich jeden Abend die Haare waschen). Und ab 6 ungefähr ist der Nachbar mit der quietschenden Tür auf den Beinen und bewegt eben diese Tür diverse Male.

Kurz vor 7 klingelt mein Wecker. Ich höre noch die Nachrichten im Radio und stehe dann auf. Bad. Gymnastik für Schultern und Nacken (seit die nicht mehr ständig weh tun, vernachlässige ich das etwas). Küche: Frühstück vorbereiten, Nachmittagsäpfel vorbereiten, frühstücken. Kurz nach 8 verlasse ich die Wohnung.

Die Straßenbahn bummelt, damit verpasse ich die S-Bahn mit dem garantierten Anschluß. Die nächste S-Bahn bummelt, damit verpasse ich meine Anschlußbahn. Macht mir nicht so sehr viel aus, denn es ist schon ziemlich warm und die Sonne scheint. Ich lerne Japanisch-Vokabeln bis die Plakatekleber die beiden Werbetafeln mir gegenüber bearbeiten. Da kann ich mich nicht mehr auf meine Vokabeln konzentrieren und sehe ihnen zu. In der S-Bahn funktioniert das Vokabelnlernen auch nicht, denn ich habe gleich zwei relativ laute Gespräche in direkter Umgebung. Stattdessen höre ich Musik.

Im Büro dann: Review. Fast den ganzen Tag. Zwischendurch ein paar Dinge klären per Chat und Mail. Eine Fachterminologie-Diskussion im direkten Gespräch.

Und Mittagessen natürlich. „Fischcurry mit Garnelen, Gemüse, Kokosmilch und Orangenreis“ hieß das. Schmeckte ganz gut. Wobei ich glaube, daß der Reis nie Orangen gesehen hat. Er war nur organge.

Danach hatte es sich überraschenderweise zugezogen. Wir haben trotzdem Eis gegessen und unsere Runde gedreht. Dafür, daß bis zu 17/18°C angesagt waren, war es sehr frisch. Auf der großen Temperaturanzeige standen auch nur 10°C. Und der Wind war noch kälter.

Danach dann weiter Review, unterbrochen von kurzen Teepausen. Am Anfang hatte ich mächtig mit Müdigkeit zu kämpfen. Das Wetter, die Allergie, die schlechte Nacht…. irgendwann ging es dann zum Glück wieder.

Um halb 5 hab ich Feierabend gemacht. In der S-Bahn erst mal Vokabeln gelernt, aber irgendwann war ich wieder zu müde und hab lieber die Augen zu gemacht für ein kurzes Nickerchen. Half.

Die Verbindung heute war extrem gut und ich schon ziemlich zeitig in der Nähe der Volkshochschule. Das nutze ich zum Einkauf in einem großen Drogeriemarkt (früher war das mal Drogerie. Inzwischen haben die, vor allem in diesem, alles), Tee ist im Angebot. Ich wurde mit mindestens 10 Minuten Kassenschlange belohnt. Eng, laut. Unangenehm.

Im Japanischkurs haben wir heute (vorletzter Termin) angefangen alles zu wiederholen, was wir bisher gelernt haben. Am Anfang war das für mich ein Kinderspiel, hatte ich doch inzwischen die meisten Vokabeln gelernt. Dann kam aber das Thema „Essen“ – da war ich fast komplett im Urlaub. Demzufolge war das für mich nicht Wiederholung, sondern Lernen im Schnelldurchlauf (noch schneller als eh schon) und ich war mal wieder ziemlich überfordert. Wenn ich morgen aber die Zeit finde, daß für mich noch mal zu wiederholen, hab ich das auch drauf, glaub ich.

Auf dem Heimweg kam ich dann noch an einer üppig blühenden japanischen Zierkirsche (vor Abendhimmel) vorbei, wie passend.

Wie immer Freitags Abendessen in der S-Bahn, denn es war inzwischen 8 durch und ich hatte Hunger. Käsestulle war es heute. Zu Hause habe ich mir dann noch einen Tee gemacht, aber außer diesem Blogbeitrag passiert heute nichts mehr. Ich bin hundemüde.

Die anderen Teilnehmer des WMDEDGT gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

WMDEDGT – März 19

Wie jeden Monats-Fünften fragt Frau Brüllen: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

 

Nun. Um 5 bin ich das erste Mal wach, finde das aber viel zu früh, drehe mich also noch mal um. Zwei Stunden später (also um 7) reißt mich dann der Wecker brutal aus dem Schlaf. Es folgt die übliche Morgenroutine. Also erstmal Bad, dann etwas Gymnastik für Nacken und Schultern, die den Urlaub eher unschön fanden. Anziehen, Frühstück. Nebenbei als extra heute: Wäsche vorbereiten für heute Abend. Kurz nach 8 verlasse ich das Haus. Die Straßenbahn kommt ziemlich bald und ist ziemlich gut gefüllt. Die zweite S-Bahn macht es spannend: als ich einsteige (und auch zwei Stationen später noch) heißt es, sie würde wegen Feuerwehreinsatz nur bis zur vorletzten Station fahren. Dort angekommen fährt sie aber doch weiter. (Ich hätte von dort aus auch laufen können, hätte aber deutlich länger gedauert. Immerhin war das Wetter ok.)

Noch im Flur, direkt nach dem Einstempeln, fängt mich eine Kollegin ab mit der Bitte, etwas noch am Vormittag zu erledigen. Ich starte den Rechner, hole mir einen Tee und mache mich an die Aufgabe. Kurz vor der Mittagspause Meeting (wir nennen es Scrum), danach stelle ich noch mein Ergebnis vor. Es wird für gut befunden.

Mittagspause. Auf dem Speiseplan der Kantine ist der Röstitaler verschwunden. Stattdessen gibt es die Chinapfanne auch vegetarisch. Nunja. Zur Chinapfanne gibt es immer Glückskekse. „Ein kleiner Zwischenfall wird für dich von nutzen sein.“ Den anschließenden Spaziergang kürzen wir ab, weil es schon wieder anfängt zu regnen. (Das Wetter ist sehr April derzeit: Sonne und Regen mit Sturm wechseln sich permanent ab.) Den Nachmittag verbringe ich mit Statistik. Zwischendurch versuche ich immer wieder jemanden beim HNO zu erreichen. Dort habe ich in zwei Wochen eigentlich einen Termin zum Allergietest. Ich habe aber jetzt schon so starke Allergiesymptome, daß es ohne Tablette nicht geht – und dann mach ein Allergietest keinen Sinn. Den letzten Versuch starte ich direkt vor dem Feierabend. Da geht dann immerhin nicht nach dem dritten Klingeln die Bandansage dran, daß derzeit alle beschäftigt sind – aber auch sonst niemand. Morgen also weiter versuchen.

Zum Feierabend ist es wie gestern Abend gerade mal wieder trocken und es gibt ganz tolles Licht (mit beeindruckenden Wolken). Kurz vor zu Hause fällt mir ein, daß ich noch eine Karte für einen Kollegen brauche der geheiratet hat, also klappere ich die nahegelegenen Grußkartenständer ab. Da ist aber nichts dabei, was mir wirklich gefällt. Bzw. die eine, die mir gefällt ist fast doppelt so teuer wie die anderen. Da werd ich morgen noch mal woanders schauen. Ich kaufe noch Bananen und Chicoree und gehe dann nach Hause. Dort starte ich die Waschmaschine, und nehme die trockene Wäsche ab. Dann ein halbes Stündchen Yoga für Nacken und Rücken. Danach Duschen, anschließend Abendbrot. Als ich fertig bin, ist auch grad die Waschmaschine fertig. Das Aufhängen der Wäsche dauert länger, da ich mal wieder hundertausend (oder so) Socken gewaschen habe. Dabei sehe, bzw. vor allem höre, ich ein Interview mit Sarah Kuttner über’s Scheitern, das in meinen Tabs rumlag. Besonders gefallen hat mir: „Das ist nicht die Antwort auf deine Frage – die ich vergessen habe. Was war deine Frage?“

Dann hab ich diesen Blogbeitrag geschrieben (und festgestellt, daß ich tatsächlich einen ganzen Montat nichts geschrieben habe). Jetzt werd ich noch ein bißchen lesen und dann geht’s auch schon wieder ins Bett.

 

Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

WMDEDGT – Februar 19

Heute ist wieder der fünfte des Monats und damit Tag des „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“

 

Der Tag beginnt verdammt zeitig. Der Grund: Sonntag Vormittag habe ich einen Wasserfleck an der Schlafzimmerdecke entdeckt. Über mir war grad niemand da und da der Fleck den Tag über trocknete, fand ich es dann doch nicht sooo dramatisch. Montag (also gestern) früh war er aber wieder dunkel und naß. Also habe ich dann doch mal den Hausmeister angerufen, der sich das ansehen wollte, allerdings nicht Abends um 7 (wenn ich wieder zu Hause gewesen wäre), sondern lieber morgens um 7. Das ist ja nun üblicherweise die Zeit, zu der mein Wecker erst klingelt. Normalerweise. Heute dann eben schon um 6. Und wie das ist ist wenn ich früher aufstehen muß, hab ich natürlich eher schlecht geschlafen und war kurz nach 4 schon mal wach und der Meinung, ich müßte jetzt aufstehen. Immerhin war ich um 6 dann auch ziemlich sofort richtig wach. Und der Wasserfleck war heute natürlich trocken.
Übliches Morgenprogramm mit leichten Modifikationen (Schlafzimmer besichtigungsfähig machen) und um 7 klopfte der Hausmeister dann an der Tür (die Wohnungsklingel ist so laut, die hätte die Nachbar geweckt, so sie noch schlafen). Er hat es sich angesehen, Foto gemacht, erklärt wo es her kommt (Ausgleichsdingens für den Heizungsstrang in der Wohnung über mir der tropfte) und daß das morgen Mittag von einem Handwerker behoben wird und sich dann irgendwann Maler bei mir melden würden um den Wasserfleck zu beseitigen. Das wäre jetzt gar nicht nötig gewesen. Er ist nicht sonderlich groß (10x10cm vielleicht), in der Ecke, halb von den Heizungsrohren verdeckt und so oft mag ich jetzt auch nicht fremde Leute in meinem Schlafzimmer haben. Mir war nur wichtig, daß die Ursache abgestellt wird. Wasser an Stellen, wo es nicht sein soll, find ich generell eher doof. Nunja.

Heute dann die Wohnung also schon um 7 verlassen. Zeitig genug, um zu Fuß zur S-Bahn zu gehen und damit die vermutlich volle Straßenbahn zu vermeiden (grad beim Schreiben fällt mir auf, daß ja Ferien sind und die Straßenbahn deswegen vermutlich gar nicht so voll). Die Kollegin vom Nachbarbüro hatte ich gestern schon mal vorgewarnt, daß ich zeitiger kommen würde. Ich hab sie mit so einer Aktion schon mal in Panik versetzt, weil sie dachte, ein Meeting verpaßt zu haben.

Im Büro mache ich dann erstmal Grünpflege, denn ich hab endlich daran gedacht, den Gießbedarfsanzeiger und eine Gartenschere mitzubringen. Vor einiger Zeit ist bei mir die Grünpflanze des Kollegen eingezogen, die sein Büromitbewohner während seines Urlaubs im September viel zu gut gegossen hatte. Viel viel viel zu gut. Bei ihm im Büro wurde die Erde ewig nicht trocken, stattdessen faulten Teile der Pflanze so vor sich hin. Bei mir im Büro steht sie jetzt neben der Heizung und ich hatte das Gefühl, so langsam könnte wieder Gießbedarf bestehen. War auch tatsächlich so. Und bei der Gelegenheit habe ich dann noch alle abgeknickten und halb vertrockneten Zweige abgeschnitten. Dann Tee, dann Arbeit: Vorbereitung der Planungsrunde später am Vormittag. Um halb 10 Telefonkonferenz mit Schweden und Indien. Ziemlich kurz, es ist noch vieles unklar in dem Projekt und es fehlen Informationen und bei uns am Standort diese Woche auch viele Kollegen, die die Informationen liefern könnten, wegen Winterferien.
Danach das Planungsmeeting: Was machen wir in den nächsten zwei Wochen. Es ist kompliziert. Es gibt fiel zu tun, aber ich kann nur bedingt helfen, weil noch nicht gut genug eingearbeitet und es ist niemand da, der mich einarbeiten könnte. Außerdem werd ich wohl demnächst eh wieder was anderes machen.

Dann ist es schon fast Zeit zum Mittagessen. Die Qualität der Kantine läßt weiter nach, Heute zu erkennen an der Tatsache, daß es kein vegetarisches Hauptgericht gibt. Dabei hätte man bei der Chinapfanne gut auch auf das Fleisch verzichten können. Zur Chinapfanne dazu gab es natürlich Glückskekse. „Sie sind ein Engel. Halten Sie sich fern von Menschen die Federn sammeln.“ Aha. Mein ehemaliger Chef hatte „Ein Freund denkt an Sie.“

Nach dem Essen Spaziergangsrunde, dann Tee. Und dann Reviews. Ich merke recht bald, daß mir Schlaf fehlt und bin hundemüde. Der Kollege meint, es liegt am fehlenden „Vitamin O“, also gibt es bei der nächsten Teepause Apfelsinen. Danach geht’s wirklich besser (es könnte natürlich auch sein, daß dann endlich der schwarze Tee vom Mittagstee wirkt). Irgendwie vergeht die Zeit erstaunlich schnell und ich mach dann doch erst um halb 6 Schluß wie sonst auch.

Zu Hause hole ich die ersten Reiseunterlagen für Japan aus dem Kasten. Das ist jetzt auch ein wenig verworren. Freitag hab ich mit der Bearbeiterin beim Reiseveranstalter telefoniert und wir haben uns auf Zubringerflüge geeinigt. Gestern schrieb sie mir eine Mail, daß sie die Unterlagen zu zeitig versendet hätte und die Flugabteilung jetzt Zubringerflüge vorgeschlagen hätte (andere als am Freitag) gekoppelt mit der Frage, ob ich jetzt die Flüge haben will, oder Rail-to-Fly. Die Mail habe ich gestern noch beantwortet, heute keine Antwort bekommen, aber die Unterlagen (die Post ist schnell) – und dort auf der Rechnung ist weder noch, sondern nur die Reise ab FRA. Hm, werd ich wohl mal telefonieren müssen morgen.

Nach Sichtung der Unterlagen stelle ich fest, daß ich heute irgendwie zu wenig Bewegung hatte. Weil ich jetzt links Fersenspornprobleme habe, hatte ich auf den längeren Fußweg nach Hause verzichtet. Aber irgendwie fehlte das doch, und als Kompromiss fahre ich dann ein bißchen Fahrrad in der Luft. Das macht die Beine ziemlich schnell müde. Danach packe ich das Geburtstagsgeschenk für Sonnabend ein und dann habe ich endlich wenigstens ein bißchen Hunger. Also gibt es Abendbrot, dann schreibe ich den Blogartikel. Und eigentlich müßte ich jetzt noch Japanisch-Hausaufgaben machen, aber ich glaube, ich geh einfach ins Bett.

 

Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

 

(Hach schön, das neue Plugin für die Linksammlung möchte Third-party-Cookies setzen. Hat man im Browser dies Funktion deaktiviert, sagt es, man müsse nur auf diesen Knopf klicken – dann kommt man auf eine redirect-Page, die leider in meinem Fall nicht automatisch redirectet. Klickt man auf den Link, der da angegeben ist, landet man wieder am Anfang. Testet das dann niemand? Doch, klar, die Kunden. Auch, und ein Passwort will das Ding neuerdings auch. Äh. Wozu? [Das ist keine Kritik an Frau Brüllen, sondern an diesem Linksammeldingens!])

5. Dezember (WMDEDGT)

Heute ist nicht nur Dezember, in dem ich ja sowieso tagebuchblogge, es ist auch noch der 5. des Monats, an dem Frau Brüllen ja immer fragt: „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WMDEDGT).

 

Ich laß mich wieder um 7 vom Wecker wecken, bzw. kurz davor, da man beim Wecker die Weckzeit nur ungefähr einstellen kann. Meine erste Handlung nach dem Ausstellen des Weckers ist das Anschalten des Radios. Eigentliches Ziel: zu erfahren, wie das Wetter werden wird. Nur verschlafe ich das meist. Heute bekomme ich in den Verkehrsnachrichten immerhin mit, daß auf der einen meiner S-Bahnlinien mit Verspätungen und Zugausfällen zu rechnen ist wegen Notarzteinsatz. Hm. Da ich gestern ewig nicht einschlafen konnte, fällt das Aufstehen ein bißchen schwer. Immerhin brauche ich heute für die Frage, was ich anziehen will, nicht lang, Frühstück geht auch schnell und so verlasse ich halbwegs pünktlich das Haus. An der S-Bahn angekommen, stelle ich fest, daß auch die erste Linie offenbar Probleme hat, fahre anders als sonst und bekomme tatsächlich noch die (verspätete) zweite Linie. Manchmal muß man Glück haben. Andere hatten offenbar nicht so viel Glück, an einem der nächsten Bahnhöfe steigen ungewöhnlich viele Fahrgäste zu, ich vermute, die hätten schon eine Bahn eher nehmen wollen.

Wir werden unterhalten von einer 12-jährigen die sich per Freisprechfunktion des Handys mit ihrer Freundin unterhält, die zu spät losgegangen ist und die Bahn verpaßt hat. Ihr Lösungsvorschlag: nimm einfach die nächste Bahn die kommt und fahre uns hinterher, wir stehen hier eh noch ein bißchen. Ein Klassenkamerad, weißt sie darauf hin, daß, so lange wir dort stehen, keine weitere Bahn den Bahnhof erreichen kann. Die Freundin scheint sich aber mit dem Berliner Nahverkehr besser auszukennen und fährt anders zum Ziel.

Nächstes Drama: „Lea, ich hab übergemalt!“ – „???“ – „Ich hab übergemalt! Mit dem Lippenstift! Was soll ich denn jetzt tun?“ Hab die Lösung leider nicht verstanden und war doch froh, als sie endlich ausstieg.

Der Schnupfen übrigens ist fast weg (das war echt ein Turboschnupfen), dafür habe ich plötzlich wieder Halsschmerzen, schlimmer fast als letzte Woche. Zum Glück sind sie wieder weg, kurz nachdem daß ich das Büro erreicht habe.

Arbeit. Die Kollegin, die mich in ein neues Thema einarbeiten sollte bevor sie ab Jahreswechsel in Mutterschutz und Elternzeit geht ist jetzt bis Ende des Jahres krank geschrieben. Das ist ein bißchen doof. Aber nicht zu ändern. Wird auch anders gehen.

Eins meiner Projekte startet jetzt offiziell wieder. Das ist das größere Problem: für das neue Thema werde ich eigentlich Vollzeit gebraucht, ich hab ja aber noch zwei andere Projekte… Wir werden sehen, wie sich das entwickelt.

Ich mache zeitig Feierabend um zum Orthopädie-Schuhmachermeister zu fahren wegen der Einlagen. Das geht wie immer schnell. Danach gehe ich noch schnell einkaufen (u.a. Spekulatius für die Teepausen mit dem Kollegen). Zu Hause mache ich mir eine Klappstulle fertig um zu mitzunehmen und dann gehe ich zum Schwedisch-Kurs.

Dafür, daß die Nacht kürzer war als gewöhnlich, bin ich erstaunlich fit den Tag über. Erst nach dem Schwedisch-Kurs werde ich müde. Ich mache mir  einen Tee, esse eine Apfelsine und schreibe den Blogeintrag. Eigentlich wollte ich noch ein wenig lesen, aber ich werde wohl gleich ins Bett gehen.

 

Die anderen Teilnehmer des WMDEDGT findet man wie immer bei Frau Brüllen.

WMDEDGT – November 18

Es ist wieder der 5. des Monats und somit wieder Zeit für „Was machst du eigentlich den ganzen Tag?“ (WMDEDGT).

 

Ich werd 5 Minuten vor Weckerklingeln wach, hab aber keine Lust aufzustehen und drehe mich noch mal um. An der Lustlosigkeit ändert sich auch nach dem Weckerklingeln nichts, nach dem 3. oder so steht ich dann aber doch auf. Es folgt die übliche Morgenroutine. Erst ins Bad, dann in die Küche. Milch warm machen für’s Müsli, Äpfel ausschneiden für den Nachmittag (sind noch Gartenäpfel von den Eltern), Frühstücken. Losgehen.
Ich hab ein bißchen getrödelt, die Straßenbahn fährt an mir vorbei, aber sie muß lange genug an der Ampel stehen, so daß ich sie mit einem kleinen Zwischensprint doch noch erreiche. Ich hätte sie vermutlich auch ohne Sprint erreicht, sie steht wirklich lange.
In der ersten S-Bahn merkt man, daß die Ferien vorbei sind, sie ist deutlich voller als letzte Woche (bei den Verkehrsnachrichten hörte man es auch schon, es war fast über all Stau). Die zweite S-Bahn ist aber nur unwesentlich voller als letzte Woche. Ich lese im „Das Magazin“, Septemberausgabe, es geht ums Wünschen und das Glück.

Die S-Bahn muß heute langsamer gewesen sein als sonst, denn ich stemple erst 9:04 ein, üblich ist eigentlich 9:02. Und ich war nicht langsamer als sonst.
Da ich in meinem derzeitigen Hauptprojekt erstmal auf andere warten muß, beschäftige ich mich schon mal mit einem anderen Projekt, das danach mein Hauptprojekt werden wird. Außerdem hadere ich damit, daß ich mich vom Schwesterherz am Wochenende überzeugen ließ, eine notwendige Terminverlegung lieber per Telefon zu klären statt per Mail. Ich telefoniere doch so ungern und muß lange Anlauf nehmen. Gerade, als ich anrufen will, kommt der Kollege auf dem ich im Hauptprojekt warte um mit mir was zu klären. Das erste ist einfach. Der zweite zu klärende Punkt… Als ich in das Projekt einstieg, habe ich ein großen unübersichtlichen und unerklärten Wust vorgefunden. Das meiste sah so aus, als wäre es nach dem Motto „viel hilft viel“ erstellt worden – häufig aber auch großzügig ums eigentliche Problem drumrum. Ich habe in den letzten Wochen, fast Monaten da ein bißchen aufgeräumt: zusammengestrichen, was mir mehr als überflüssig erschien und dabei versucht, die Genauigkeit zu erhöhen (wenn das nicht zu viel Zeit gekostet hat). Dabei hab ich durchaus Dinge gestrichen, die benötigt wurden, das hatten wir schon geklärt, da habe ich korrigiert. Jetzt aber bestand er drauf, daß immer noch zu viel gestrichen worden wäre, daß mehr wieder hinzugefügt werden muß. Ich habe versucht, ihn zu verstehen. Ich habe versucht, mir das Problem erklären zu lassen. Ehrlich! Es war nicht einfach, denn auf meine Frage „aber warum genau?“ bekam ich exakt die gleiche Antwort, die ich auch schon auf „warum?“ bekommen hatte. (Ich hab dann einfach exakt die gleiche Frage noch mal gestellt, fand das aber selbst doof und wenig hilfreich und hab es mit einer anderen Formulierung versucht.) Dann habe ich versucht ihm zu erklären, daß ich der Überzeugung bin, daß das war er will oder erwartet, mit dem „mehr“ auch nicht erreicht worden war / werden wird. Seine Reaktion: Trotzdem! Und: müssen andere Entscheiden. Ok, das war sogar einzusehen. Trotzdem: Argh! [Und ich muß dringend daran arbeiten, bei solchen Diskussionen ruhiger zu bleiben. ]
Zurück zum Telefonat. Nicht direkt natürlich, ich mußte mich dann doch erstmal wieder etwas beruhigen. Das Telefonat verlief dann aber total unproblematisch und erfolgreich.
Danach noch im anderen Projekt weiter gemacht bis es Zeit war zur Mittagspause.

Piroschkaquark mit Kartoffeln. Dazu hab ich mir noch eine Beilagenschale Gemüse genommen. Mais mit Schwarzwurzeln (vermutlich). Hinterher auf der Verdauungsrunde dann noch ein Eis.

Direkt danach dann Meeting weil’s ja im Hauptprojekt grad nicht weiter geht. Ergebnis: Der Kollege bekommt sein „mehr“. Ich find’s höchst albern und überflüssig, aber wenn die anderen es so wollen… Danach brauch ich aber erstmal einen Tee.
Den Nachmittag verbringe ich dann damit, das, was ich so schön komprimiert hatte, wieder aufzublähen. So albern. Und ich merke, wie wenig engagiert ich arbeite, wenn ich eine Aufgabe wirklich so absolut überflüssig finde. Zwischendrin noch ein reguläres Meeting im Projekt und noch mal Teepause mit dem netten Kollegen aus einem anderen Projekt, der aber auch total unmotiviert ist. Wir tauschen unseren Frust aus, das hilft ja auch schon mal.
Auf’m späten Nachmittag bin ich dann mit allem fertig, was dieses Aufblähen nach sich zog. Mal sehen, ob der Kollege jetzt zufrieden ist.

17:30 Feierabend. Die letzten zwei S-Bahnstationen gehe ich wieder zu Fuß. Es ist trocken und relativ mild und vor allem brauch ich die Bewegung. Frust ablaufen. Zu Hause angekommen bin ich auch tatsächlich deutlich ruhiger. Es folgt eine Sporteinheit. Wegen Streß habe ich wieder Probleme mit Nacken und Schultern und versuche das mit Lockerungs- und Dehnungsübungen in den Griff zu bekommen. Danach stelle ich fest, daß die Blümchen, die ich mir Sonnabend kaufte, im Trockenen stehen. Also schnell wieder Wasser in die Vase. Und da ich nicht weiß, wie lang sie schon trocken stehen, schneid‘ ich sie auch noch mal an.

Dann Abendbrot. Stulle mit Brot und Grünzeug dazu. Danach noch den vorletzten offenen Punkt der To-do-Liste vom Wochenende erledigt: Kontoauszüge und Kreditkartenabrechnung kontrolliert. Ich hab in Taiwan ganz schön viel Geld ausgegeben.
Danach hab ich den Blogartikel geschrieben. Es folgen jetzt noch Bad und Bett.

 

Die anderen Teilnehme des Tagebuchbloggens gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

 

WMDEDGT – September 18

Es ist wieder der 5. des Monats, Zeit zum Tagebuchbloggen.

September ist schon. Mittwoch. Der Wecker klingelt wie immer um 7. Es folgt die übliche Morgenroutine – fast. Ich sehe zwischendurch nach dem Wetterbericht (dem aus dem Radio traue ich nicht mehr) und packe dann die Fahrradtasche. Fast genau um 8 verlasse ich die Wohnung und gehe in den Keller. Fahrrad rausholen, Keller abschließen, Fahrrad hochtragen – bis ich dann losfahre vergehen noch mal etliche Minuten. An der Straße vergehen kommen natürlich Autos als ich sie überqueren will und in der anderen Richtung dann noch mehr, aber dann kann ich Fahrt aufnehmen. Trotzdem bin ich dann erst kurz nach der ersten S-Bahn für mich am Bahnhof. Ich habe also viel Zeit und nehme den Fahrstuhl (wenn es knapp wird, trage ich lieber, wenn ich Zeit habe, kann ich den Fahrstuhl auch wegfahren lassen, wenn er mir zu voll ist). Der Bahnsteig ist schon relativ voll und wird noch voller – da scheint mit der Ringbahn schon wieder was zu sein. Außerdem sind heute mehr Radfahrer als sonst unterwegs. Das merke ich vor allem nach dem Umsteigen – da steht dann noch jemand mit Fahrrad in dem Türbereich, in dem ich mein Fahrrad abgestellt habe (nicht vor der Tür, sondern an die Haltestange gebunden! Nimmt so kaum Platz weg – und die Fahrradabteile sind eh immer voll, gern mit Leuten ohne Fahrrad). Am Zielbahnhof sehe ich dann einen Kollegen – er aber wohl mich nicht, und so verfolge ich ihn bis zum Fahrradständer, kann ihn aber nicht einholen. Dort sieht er mich dann aber und wartet, so daß wir gemeinsam ins Büro gehen.

Den Vormittag bin ich dann fast die ganze Zeit damit beschäftigt, meine Toolkette zum Laufen zu bringen und bei dem einen noch wissenden Kollegen in Erfahrung zu bringen, wie man bestimmte Sachen tun muß, damit man das rausbekommt, was man braucht. Is nich einfach mit so einem alten Projekt, von dem keiner dachte, daß es jetzt immer noch läuft, und das uralt Tools verwendet und wo niemand aufgeschrieben hat, wie die Dinge funktionieren, weil damals ja alle wußten, wie es geht… Ich bin so beschäftigt, daß ich fast meinen Tee zwischendurch vergesse. Aber kurz vor der Mittagspause tut dann alles so wie es soll und ich habe erste bedingte Erfolgserlebnisse. Dann stehe ich nämlich vor dem nächsten Problem, für das ich jemand anderes brauche zur Einschätzung ob das nun ein Fehler ist oder nicht.

Da drängeln dann aber schon die Kollegen und wir machen Mittagspause. Heute sind wir richtig viele, so daß wir – wie in alten Zeiten – fast wieder einen ganzen langen Tisch belegen. Ich entscheide mich für das Gericht, das die Kantine als „indisches Fischgericht“ bezeichnet. Die indischen Kollegen fragten sich vermutlich, was daran indisch sein soll (so sie es denn lesen konnten), aber es ist durchaus essbar. Danach Eis und große Runde übers Gelände und ein Tee.

Obwohl ich eigentlich lange genug geschlafen habe, falle ich in ein heftiges Mittagstief und kann erstmal nur einfache Dinge erledigen, weil zu müde zum Denken. Irgendwann werde ich aber doch produktiv und in der Folge pendle ich dann mehrfach zwischen meinem Büro und dem Labor hin und her. Vorteil: Bewegung. Nachteil: es ist nervig, dieses Hin-und-Her-Gelaufe. Die eine Aufgabe kann ich dann aber recht schnell abschließen, bei zwei Sachen komme ich nicht weiter, weil ich Infos von anderen brauche, also widme ich mich dem nächsten: Fast völlig unkommentierten Code mit Funktionsaufrufen kreuz und quer von jemand anderem verstehen und Fehler beseitigen. Hier ist es dann tatsächlich gut, daß ich die Bewegung zwischen Büro und Labor habe, denn bei solchen Aufgaben neige ich dazu in eher ungesunder Körperhaltung zu verkrampfen (meine Füße um das Fuußkreuz des Drehstuhls zu wickeln, zum Beispiel). Aber da habe ich diesmal ausreichend Abwechslung…

Bei Feierabend ist mein Kopf aber völlig leer. Und, wo ich doch heute noch Fahrrad fahren muß/will. Ich habe nicht mal vernünftige Schokolade da um dem Gehirn wieder auf die Sprünge zu helfen, nur Vollmilch mit Lakritzfüllung. Aber die ist immerhin besser als nichts. Und da ich ja zum Glück sehr lange abseits vom Autoverkehr unterwegs bin (und nur wenige Fußgänger treffe), paßt das Radfahren dann doch ganz gut. Ich sehe heute eben nur auf die Strecke vor mir, da muß man nicht viel denken und der Kopf kann sich erholen. Am Kanal stelle ich dann fest, daß „wünsch dir was“ von den Hosen ein guter Ohrwurm ist zum schnell-Fahren, und bald geht’s mir wieder gut. Einen neuen Geschwindkeitsrekord für die Strecke stelle ich aber nicht auf, habe auch diverse Male heftig Gegenwind. Und kurz vor zu Hause biege ich noch ab um noch kurz einkaufen zu gehen.

Zu Hause angekommen ist es dann schon kurz vor 8. Ich bringe den Biomüll runter, telefoniere kurz mit den Eltern und gehe dann unter die Dusche. Danach Abendbrot vorbereiten und essen. Und dann geht nicht mehr viel. Ich bin dank Fahrrad komplett müde, lese noch ein bißchen im Internet rum, fange dann endlich den Blogartikel an und werde jetzt dann ins Bett gehen.

Die anderen Tagebuchblogger gibt es wie immer bei Frau Brüllen.

WMDEDGT – August 18

Am Sonntag war wieder der 5. des Monats und damit Tag des Tagebuchbloggens. Sonntag und auch gestern Abend war ich aber viel zu müde, darum gibt es meinen Beitrag mit Verspätung.

Es ist nicht nur Sonntag, sondern auch noch das Wochenende, an dem ich mal wieder meine Freundin in Hamburg besuche. Der Sonnabend wurde länger als gedacht und ich bin mir gar nicht sicher, ob wir Mitternacht noch auf dem Heimweg, oder schon wieder bei ihr zu Hause angekommen waren. Wieder bei ihr quatschen wir noch weiter und zeigen und zeigen uns gegenseitig amüsante Musikvideos (im weitere Sinne), unter anderem das Carpool Karaoke mit Paul McCartney (Folge: „Penny Lane“ als Ohrwurm seit gestern). Kurz nach 1 verschwinden wir in den Betten.

Kurz nach 9 werde ich wieder wach, schlafe aber ziemlich schnell auch wieder ein. Das mache ich in Folge noch öfter (u.a. als die Kirchenglocken Radau machen). Ich überlege zwischendurch sogar, mir was zu lesen zu holen, schlafe aber immer wieder ein und träume vom Reisen.

Gegen 11 sind wir dann beide wach und es steht die Frage im Raum: Brötchen oder Eierkuchen (in Hamburg Pfannkuchen genannt) zum Frühstück? „Hast du Lust, Brötchen holen zu gehen?“ – „Nö.“ Also gibt es Eierkuchen (mit Banane statt Ei) zum Frühstück, auch wenn die mehr Arbeit machen. Zum Frühstück kommt auch die Mitbewohnerin der Freundin dazu und weil das Wetter nicht sonderlich verlockend aussieht, quatschen wir danach noch ewig. Irgendwann machen wir uns dann aber doch fertig und auf den Weg. Vorher konsultieren wir noch diverse Wettervorhersagen, weil deren Prognose (kein Regen) und unser Blick aus dem Fenster (ziemlich dunkle Wolken die sehr nach Regen aussehen) nicht so Recht zusammenpassen. Ich kann ja eh nur mitnehmen was ich dabei habe, die Freundin packt aber sicherheitshalber doch die Regenjacke ein und nimmt die regenfeste Tasche (und wird beides nicht benötigen).

Beim Bäcker am Bahnhof kaufen wir unser Mittagessen (da ist es schon fast halb 4) und fahren dann zu Planten & Blomen. Ein wunderschöner Park, in dem ich zwar schon mal war, aber längst nicht alles gesehen habe, wie ich jetzt feststelle. Den Rosengarten zum Beispiel.

Und die Wasserspiele zeigen gerade, was sie so können.

Wir schlendern bis zur Eisbude und kaufen uns dort ein Eis. Unser eigentliches Ziel liegt aber knapp daneben. Die Hamburger Swingszene (oder zumindest ein Teil davon) veranstaltet ein Draußen-Tanzen. Die Freundin macht da begeistert mit und wollte mir das unbedingt mal zeigen (eigentlich will sie ja sogar, daß ich mitmache) und ich wollte mir das mal ansehen. So verbringen wir dann die nächsten anderthalb Stunden: sie immer wieder tanzend, ich zusehend, zwischendurch wir beide quatschend. Nach Mittanzen ist mir aber nicht.

Gegen 7 brechen wir auf zum Bahnhof Dammtor, irgendwann muß/will ich ja doch zurück. Wir sind so zeitig, daß nicht nur Zeit bleibt, um etwas zu essen zu kaufen, sondern auch noch für Postkarten, die ich gleich noch schreibe und in den Kasten werfe (eine zumindest, für die zweite fehlten mir Hausnummer und Postleitzahl. Die fehlten für die erste auch, ließen sich aber telefonisch erfragen).

Danach kaum auf dem Bahnsteig angekommen, fährt auch schon der Zug ein. Er ist absolut leer und ich kann mir einen Platz aussuchen. Die Fahrt verläuft ruhig und problemlos, die Klimaanlage arbeitet etwas zu gut, und ich kämpfe mit der Müdigkeit. Kurz nach 10 bin ich dann zu Hause, reiße alle Fenster auf und packe, während sich die Wohnung langsam etwas abkühlt, den Rucksack aus.

Fenster zu (bzw. auf Kipp), Dusche, Zähneputzen, kurz vor 11 falle ich ins Bett.

Die anderen Teilnehmer gibt es wie immer bei Frau Brüllen.